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News des 12./13. Dezember 2009

Unsere letztwöchentliche Umfrage ging um das Thema des Grafikkarten-Stromverbrauchs und wie weit dieser ansteigen darf, um nicht für den potentiellen Käufer ein Negativmerkmal zu werden – eine wichtige Aussage also für die Hersteller von Grafikkarten und Grafikchips. Das Ergebnis spiegelt dabei alle Käufer-Schichten wieder, wobei die auf hohe Energieeffizienz setztenden Nutzer beim 3DCenter naturgemäß etwas in der Unterzahl sind (und dafür im allgemeinen Markt zu finden sind). Dafür aber zeigen unsere also nicht zu verallgemeinernden Ergebnisse den Herstellern an, wie weit man bezüglich des Stromverbrauchs maximal gehen kann – denn eine noch stärker dem Performance-Gedanken verpflichtete Leserschar wird man nicht so einfach finden. Und diese votierte zwar für durchaus hohe Stromverbrauchsdaten, aber auch hier zeigen sich gewisse Limits: So sind Grafikkarten mit einem Stromverbrauch von mehr als 200 Watt nur noch mit 20 Prozent der Umfrageteilnehmer mitzumachen.

 Wieviel Watt darf eine zum Kauf ins Auge gefasste Grafikkarte maximal unter Spielen verbrauchen?

Dies reicht zwar für spezielle Enthusiasten-Lösungen wie SLI- und CrossFire-Kombinationen oder aber DualChip-Grafikkarten, für eine "gewöhnliche" SingleChip-Grafikkarte mit einem Verbrauch größer 200 Watt wird es aber schon zu eng, deren Marktpotential ist dann wohl einfach zu beschnitten. Demzufolge sind die Grafikchip-Entwickler angehalten, bei ihren SingleChip-Spitzenmodellen besser konsequent im Bereich bis 200 Watt zu bleiben, denn damit kann man 41 Prozent unserer Leserschaft abdecken, was dann rein vom Käuferpotential her knapp ausreichend für einen Markterfolg sein sollte. Richtig überzeugend wird es allerdings, wenn man von der Verlustleistung her im Bereich bis 150 Watt bleibt – damit deckt man dann schon 66 Prozent der Umfrageteilnehmer ab, womit das Thema Verlustleistung dann keinen Bremsklotz für den möglichen Markterfolg darstellen kann.

Darunter teilt sich das Feld so auf, daß wohl jeder im Performance- und Mainstream-Angebot der Grafikchip-Entwickler eine passende Lösung für sich finden wird. Nochmals klar zu darzulegen ist allerdings der Punkt, daß diese gerade einmal 12 Prozent, welche für (verschiedene) Stromverbrauchswerte bis maximal 85 Watt gestimmt haben, in geradezu extremer Form nicht mit dem Gesamtmarkt zu vergleichen sind. Im Gesamtmarkt dürfte das Verhältnis von Grafikkarten unterhalb/oberhalb von 85 Watt Stromverbrauch eher 80:20 ausgehen – und nicht 12:88 wie in dieser nur auf das 3DCenter bezogenen Umfrage. PS: Wir danken damit für die wie immer zahlreiche Teilnahme an dieser Umfrage und verweisen auf die nachfolgende Umfrage, welche nach den Erfolgschancen von stereoskopischen 3D-Spielen auf dem PC fragt.

Die ComputerBase hat sich einige Nebenpunkte zur Radeon HD 5870 angesehen. Sehr interessant war dabei der Versuch, sich mittels Taktratenabsenkung der Rohperformance einer Radeon HD 4890 zu nähern, um die Effizienz der beiden Grafikchips vergleichen zu können. Allerdings zeigte sich der RV870-Chip auf nur 425 MHz Chiptakt deutlich weniger effizient als der RV790-Chip auf seinen angestammten 850 MHz Chiptakt – obwohl dies für beide die nominell selbe Rechenleistung ergibt. Die daraus folgernde Vermutung der Computerbase, daß es mit der Zunahme an Hardware-Einheiten beim RV870-Chip immer schwieriger wird, diese auch anständig mit Arbeit auszulasten, kann nur unterstrichen werden – womit auch klar wird, wieso ein nahezu verdoppelter Grafikchip wie der RV870 niemals die doppelte Performance erbringen kann.

Und dies hängt auch nicht an der beim RV870 nur geringfügig gestiegenen Speicherbandbreite, denn nahezu alle diesbezüglichen Tests zeigen in die Richtung, daß der RV870-Chip für die aktuellen Aufgaben genügend Speicherbandbreite hat und demzufolge kaum von einer weiteren Erhöhung des Speichertakts profitiert. Ganz offensichtlich funktioniert die einfache Rechnung, daß einer Erhöhung der Rechenleistung auch eine gleichwertige Erhöhung der Speicherbandbreite folgen muß, nicht und die für die jeweils aktuellen Spiele benötigte Speicherbandbreite wächst langsamer als die jeweils benötigte benötigte Rechenleistung. Auch extra hierfür angestellte Tests der ComputerBase zeigen ganz klar an, daß die Radeon HD 5870 unter Übertaktung in erster Linie von höheren Chiptaktraten profitiert, während die Performancegewinne bei höheren Speichertaktraten zumeist minimal ausfallen.

Beim französischen Hardware.fr (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) gibt es einen extrem umfangreichen Prozessoren-Test mit gleich 131 CPUs. Dazu hat man fast alles an CPUs aufgeboten, was auf den Sockeln 775, 1156 und 1366 (Intel) sowie AM2 und AM3 (AMD) läuft – das Angebot reicht also herunter bis zu den langsamsten Athlon 64 X2 Prozessoren sowie der Pentium D Serie auf Basis der alten Pentium-4-Architektur, womit ein gewisser "Nostalgie-Vergleich" zu den heutigen Prozessoren ermöglicht wird. Aber natürlich läßt sich der Artikel auch dazu benutzen, um festzustellen, was die Aufrüstung eines ein paar Jahre alten und deswegen heutzutage kaum noch mitgetesten Core 2 Duo auf eine neuere CPU bringt – hilfreich für diesen Zweck dürfte vor allem der zusammengefasste Performance-Index auf Seite 14 des Artikels sein.

Unsere letztwöchentliche Umfrage ging um das Thema des Grafikkarten-Stromverbrauchs und wie weit dieser ansteigen darf, um nicht für den potentiellen Käufer ein Negativmerkmal zu werden - eine wichtige Aussage also für die Hersteller von Grafikkarten und Grafikchips. Das Ergebnis spiegelt dabei alle Käufer-Schichten wieder, wobei die auf hohe Energieeffizienz setztenden Nutzer beim 3DCenter naturgemäß etwas in der Unterzahl sind (und dafür im allgemeinen Markt zu finden sind). Dafür aber zeigen unsere also nicht zu verallgemeinernden Ergebnisse den Herstellern an, wie weit man bezüglich des Stromverbrauchs maximal gehen kann - denn eine noch stärker dem Performance-Gedanken verpflichtete Leserschar wird man nicht so einfach finden. Und diese votierte zwar für durchaus hohe Stromverbrauchsdaten, aber auch hier zeigen sich gewisse Limits: So sind Grafikkarten mit einem Stromverbrauch von mehr als 200 Watt nur noch mit 20 Prozent der Umfrageteilnehmer mitzumachen.



Dies reicht zwar für spezielle Enthusiasten-Lösungen wie SLI- und CrossFire-Kombinationen oder aber DualChip-Grafikkarten, für eine "gewöhnliche" SingleChip-Grafikkarte mit einem Verbrauch größer 200 Watt wird es aber schon zu eng, deren Marktpotential ist dann wohl einfach zu beschnitten. Demzufolge sind die Grafikchip-Entwickler angehalten, bei ihren SingleChip-Spitzenmodellen besser konsequent im Bereich bis 200 Watt zu bleiben, denn damit kann man 41 Prozent unserer Leserschaft abdecken, was dann rein vom Käuferpotential her knapp ausreichend für einen Markterfolg sein sollte. Richtig überzeugend wird es allerdings, wenn man von der Verlustleistung her im Bereich bis 150 Watt bleibt - damit deckt man dann schon 66 Prozent der Umfrageteilnehmer ab, womit das Thema Verlustleistung dann keinen Bremsklotz für den möglichen Markterfolg darstellen kann.

Darunter teilt sich das Feld so auf, daß wohl jeder im Performance- und Mainstream-Angebot der Grafikchip-Entwickler eine passende Lösung für sich finden wird. Nochmals klar zu darzulegen ist allerdings der Punkt, daß diese gerade einmal 12 Prozent, welche für (verschiedene) Stromverbrauchswerte bis maximal 85 Watt gestimmt haben, in geradezu extremer Form nicht mit dem Gesamtmarkt zu vergleichen sind. Im Gesamtmarkt dürfte das Verhältnis von Grafikkarten unterhalb/oberhalb von 85 Watt Stromverbrauch eher 80:20 ausgehen - und nicht 12:88 wie in dieser nur auf das 3DCenter bezogenen Umfrage. PS: Wir danken damit für die wie immer zahlreiche Teilnahme an dieser Umfrage und verweisen auf die nachfolgende Umfrage, welche nach den Erfolgschancen von stereoskopischen 3D-Spielen auf dem PC fragt.

Die ComputerBase hat sich einige Nebenpunkte zur Radeon HD 5870 angesehen. Sehr interessant war dabei der Versuch, sich mittels Taktratenabsenkung der Rohperformance einer Radeon HD 4890 zu nähern, um die Effizienz der beiden Grafikchips vergleichen zu können. Allerdings zeigte sich der RV870-Chip auf nur 425 MHz Chiptakt deutlich weniger effizient als der RV790-Chip auf seinen angestammten 850 MHz Chiptakt - obwohl dies für beide die nominell selbe Rechenleistung ergibt. Die daraus folgernde Vermutung der Computerbase, daß es mit der Zunahme an Hardware-Einheiten beim RV870-Chip immer schwieriger wird, diese auch anständig mit Arbeit auszulasten, kann nur unterstrichen werden - womit auch klar wird, wieso ein nahezu verdoppelter Grafikchip wie der RV870 niemals die doppelte Performance erbringen kann.

Und dies hängt auch nicht an der beim RV870 nur geringfügig gestiegenen Speicherbandbreite, denn nahezu alle diesbezüglichen Tests zeigen in die Richtung, daß der RV870-Chip für die aktuellen Aufgaben genügend Speicherbandbreite hat und demzufolge kaum von einer weiteren Erhöhung des Speichertakts profitiert. Ganz offensichtlich funktioniert die einfache Rechnung, daß einer Erhöhung der Rechenleistung auch eine gleichwertige Erhöhung der Speicherbandbreite folgen muß, nicht und die für die jeweils aktuellen Spiele benötigte Speicherbandbreite wächst langsamer als die jeweils benötigte benötigte Rechenleistung. Auch extra hierfür angestellte Tests der ComputerBase zeigen ganz klar an, daß die Radeon HD 5870 unter Übertaktung in erster Linie von höheren Chiptaktraten profitiert, während die Performancegewinne bei höheren Speichertaktraten zumeist minimal ausfallen.

Beim französischen Hardware.fr (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) gibt es einen extrem umfangreichen Prozessoren-Test mit gleich 131 CPUs. Dazu hat man fast alles an CPUs aufgeboten, was auf den Sockeln 775, 1156 und 1366 (Intel) sowie AM2 und AM3 (AMD) läuft - das Angebot reicht also herunter bis zu den langsamsten Athlon 64 X2 Prozessoren sowie der Pentium D Serie auf Basis der alten Pentium-4-Architektur, womit ein gewisser "Nostalgie-Vergleich" zu den heutigen Prozessoren ermöglicht wird. Aber natürlich läßt sich der Artikel auch dazu benutzen, um festzustellen, was die Aufrüstung eines ein paar Jahre alten und deswegen heutzutage kaum noch mitgetesten Core 2 Duo auf eine neuere CPU bringt - hilfreich für diesen Zweck dürfte vor allem der zusammengefasste Performance-Index auf Seite 14 des Artikels sein.