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News des 22. November 2010

In unserem Forum sind einige interessante Präsentationsfolien aus einer AMD-Präsentation zu den Radeon HD 6800 & 6900 Serien vom Oktober zu sehen, welche ein paar weitere Details zum RV970/Cayman-Chip verraten. Genaue Hardware-Details gibt es allerdings noch nicht, die einzige diesbezüglich interessante Folie mit den Spezifikationen zur Radeon HD 6970 sagt in dem Sinne noch gar nichts aus, da die Anzahl der Shader-Einheiten und TMUs noch nicht bekanntgegeben wird und die Speicherbandbreite auch nur auf "größer als 160 GB/sec" steht (sprich, mehr als 2500 MHz Speichertakt). Damit ist man faktisch genauso schlau wie vorher – einzig die allerdings vorher schon bekannte deutliche Verbesserung des Frontends in Form der komplett verdoppelten Raster-Engine (bei Radeon HD 5800/5900/6800 ist nur der eigentliche Raster-Prozessor verdoppelt, nicht aber die komplette Raster-Engine) wird mit diesen Folien bestätigt.

AMD Radeon HD 6970 vorläufige Spezifikationen

Damit bekomen die HighEnd-Modelle von AMD deutlich mehr Geometrie- und Tesselations-Performance auf dem Weg, was sicherlich gegenüber nVidias in diesen Punkten bekannt starken HighEnd-Modellen weiterhelfen wird. Auch wird der höhere Geometriedurchsatz hier und da ein paar Performance-Engpässe auflösen, was eine höhere Auslastung der eigentlichen Recheneinheiten ermöglich und somit mehr Performance bei gleichem Takt und Anzahl an Recheneinheiten ermöglicht – der RV970/Cayman-Chip wird also effizienter und kann seine Performance vermutlich auch mit einer nicht so großartigen Steigerung der Anzahl der Recheneinheiten erbringen. Hier spielt auch das anscheinend deutlich verbesserte Backend (ROP-Einheiten) mit hinein, welche laut AMD-Angaben zwischen 2x und 4x schneller sein sollen als frühere ROP-Einheiten von AMD – dies ist wichtig angesichts der weiterhin nur 32 ROPs beim RV970/Cayman-Chip (nVidias GeForce GTX 480 & 580 haben jeweils 48 ROPs).

Daneben werden die 4-D VLIW Shader-Einheiten nochmals bestätigt – wie bekannt geht es hierbei auch "nur" um Effizienzverbesserungen, AMD will aus einem 4-D Design mit 25 Prozent weniger Shader-Einheiten nahezu die gleiche Performance wie aus einem früheren 5-D Design herausholen. Ein solcher Ansatz soll laut AMD im übrigen rund 10 Prozent Die-Fläche (vermutlich auf den gesamten Chip bezogen) einsparen – Fläche, welche man dann für mehr Shader-Einheiten oder das neue, verdoppelte Frontend verwenden wird. Abseits dessen wird AMD mit dem RV970/Cayman-Chip noch eine neue Anti-Aliasing-Art namens "Enhanced Quality Anti-Aliasing" (EQAA) anbieten, welches gewöhnliches Multisampling Anti-Aliasing mit weiteren Coverage Samples mixt – ob das was bringt, kann allerdings nur die Praxis entscheiden. Und in dieser werden die Karten der Radeon HD 6900 Serie allesamt über eine TDP-Kontrolle seitens des Grafikchips verfügen, welche eine zu hohe Stromaufnahmen verhindert. Erstmalig wird diese Funktion jedoch vom Anwender durch das AMD OverDrive Utility kontrollierbar sein.

Die PC Games Hardware berichten über eine weitere Übertaktung eines Sandy-Bridge-basierten Core i7-2600K Prozessor auf 5.1 GHz samt einiger auf dieser Taktfrequenz angefertigter Benchmarks. Dabei sieht die PCGH eine deutlich höhere Pro/MHz-Leistung des Sandy-Bridge-Prozessors – wir ermitteln allerdings zwischen 6,5 Punkten im Cinebench R11.5 64 Bit für den Core i7-2600K mit 3.4 GHz Takt und den 5,65 Punkten eines Core i7-975 XE mit 3.33 GHz Takt im besten Fall einen Pro/MHz-Gewinn von 13 Prozent, welcher allerdings auch durch den besseren TurboMode des Sandy-Bridge-Modells beeinflußt werden dürfte. Davon abgesehen sind 10-15 Prozent mehr Pro/MHz-Leistung nun nicht die Welt und eigentlich das mindeste, was man von einer neuen Architektur fordern kann. Sandy Bridge dürfte wohl viel mehr gewinnen durch die durchgehend höheren Taktraten und durch den Effekt der erstmaligen 32nm-Fertigung bei QuadCore-CPUs, womit entweder erstklassige Übertaktungsergebnisse erzielt oder aber auch QuadCore-Prozessoren (auf mittleren Taktraten) stromsparend betrieben werden können.

Shortcuts: Wie Fudzilla berichten, soll AMDs für das zweite Halbjahr 2011 anstehende 28nm Grafikchip-Generation (möglicherweise dann doch "Southern Islands") weiterhin exklusiv bei TSMC gefertigt sein, nachdem vorher gut und gern über eine Beteilung von AMDs Prozessorenfertiger GlobalFoundries an der Grafikchip-Produktion in 28nm spekuliert worden war. Aufgrund der benötigen Vorlaufzeiten für ein solches Projekt ist dies eine verständliche Entscheidung – allerdings ist damit nicht vom Tisch, daß GlobalFoundries später noch AMD-Grafikchips in 28nm auflegt, da zwei auf Augenhöhe miteinander konkurrierende Fertiger sicherlich immer im Sinne eines Chip-Entwicklers sein sollten. Die PC Games Hardware berichtet hingegen über die Aussage Intels, daß aktuelle ManyCore-Forschungsprojekt "Singlechip Cloud Computer" (SCC) soll bis hinauf auf 1000 CPU-Rechenkerne skalierbar sein, ehe dann die Verwaltungsarbeit für die Verbindung der Rechenkerne untereinander einen weiteren Skalierungserfolg verhindern würde. Derzeit geht es bei Intels verschiedenen ManyCore-Forschungsprojekten allerdings noch gar nicht so um die dabei herauskommende Gesamtperformance, sondern vielmehr soll damit die Softwareentwicklung zugunsten von ManyCore-Prozessoren entscheidend vorangetrieben werden.

In unserem Forum sind einige interessante Präsentationsfolien aus einer AMD-Präsentation zu den Radeon HD 6800 & 6900 Serien vom Oktober zu sehen, welche ein paar weitere Details zum RV970/Cayman-Chip verraten. Genaue Hardware-Details gibt es allerdings noch nicht, die einzige diesbezüglich interessante Folie mit den Spezifikationen zur Radeon HD 6970 sagt in dem Sinne noch gar nichts aus, da die Anzahl der Shader-Einheiten und TMUs noch nicht bekanntgegeben wird und die Speicherbandbreite auch nur auf "größer als 160 GB/sec" steht (sprich, mehr als 2500 MHz Speichertakt). Damit ist man faktisch genauso schlau wie vorher - einzig die allerdings vorher schon bekannte deutliche Verbesserung des Frontends in Form der komplett verdoppelten Raster-Engine (bei Radeon HD 5800/5900/6800 ist nur der eigentliche Raster-Prozessor verdoppelt, nicht aber die komplette Raster-Engine) wird mit diesen Folien bestätigt.



Damit bekomen die HighEnd-Modelle von AMD deutlich mehr Geometrie- und Tesselations-Performance auf dem Weg, was sicherlich gegenüber nVidias in diesen Punkten bekannt starken HighEnd-Modellen weiterhelfen wird. Auch wird der höhere Geometriedurchsatz hier und da ein paar Performance-Engpässe auflösen, was eine höhere Auslastung der eigentlichen Recheneinheiten ermöglich und somit mehr Performance bei gleichem Takt und Anzahl an Recheneinheiten ermöglicht - der RV970/Cayman-Chip wird also effizienter und kann seine Performance vermutlich auch mit einer nicht so großartigen Steigerung der Anzahl der Recheneinheiten erbringen. Hier spielt auch das anscheinend deutlich verbesserte Backend (ROP-Einheiten) mit hinein, welche laut AMD-Angaben zwischen 2x und 4x schneller sein sollen als frühere ROP-Einheiten von AMD - dies ist wichtig angesichts der weiterhin nur 32 ROPs beim RV970/Cayman-Chip (nVidias GeForce GTX 480 & 580 haben jeweils 48 ROPs).

Daneben werden die 4-D VLIW Shader-Einheiten nochmals bestätigt - wie bekannt geht es hierbei auch "nur" um Effizienzverbesserungen, AMD will aus einem 4-D Design mit 25 Prozent weniger Shader-Einheiten nahezu die gleiche Performance wie aus einem früheren 5-D Design herausholen. Ein solcher Ansatz soll laut AMD im übrigen rund 10 Prozent Die-Fläche (vermutlich auf den gesamten Chip bezogen) einsparen - Fläche, welche man dann für mehr Shader-Einheiten oder das neue, verdoppelte Frontend verwenden wird. Abseits dessen wird AMD mit dem RV970/Cayman-Chip noch eine neue Anti-Aliasing-Art namens "Enhanced Quality Anti-Aliasing" (EQAA) anbieten, welches gewöhnliches Multisampling Anti-Aliasing mit weiteren Coverage Samples mixt - ob das was bringt, kann allerdings nur die Praxis entscheiden. Und in dieser werden die Karten der Radeon HD 6900 Serie allesamt über eine TDP-Kontrolle seitens des Grafikchips verfügen, welche eine zu hohe Stromaufnahmen verhindert. Erstmalig wird diese Funktion jedoch vom Anwender durch das AMD OverDrive Utility kontrollierbar sein.

Die PC Games Hardware berichten über eine weitere Übertaktung eines Sandy-Bridge-basierten Core i7-2600K Prozessor auf 5.1 GHz samt einiger auf dieser Taktfrequenz angefertigter Benchmarks. Dabei sieht die PCGH eine deutlich höhere Pro/MHz-Leistung des Sandy-Bridge-Prozessors - wir ermitteln allerdings zwischen 6,5 Punkten im Cinebench R11.5 64 Bit für den Core i7-2600K mit 3.4 GHz Takt und den 5,65 Punkten eines Core i7-975 XE mit 3.33 GHz Takt im besten Fall einen Pro/MHz-Gewinn von 13 Prozent, welcher allerdings auch durch den besseren TurboMode des Sandy-Bridge-Modells beeinflußt werden dürfte. Davon abgesehen sind 10-15 Prozent mehr Pro/MHz-Leistung nun nicht die Welt und eigentlich das mindeste, was man von einer neuen Architektur fordern kann. Sandy Bridge dürfte wohl viel mehr gewinnen durch die durchgehend höheren Taktraten und durch den Effekt der erstmaligen 32nm-Fertigung bei QuadCore-CPUs, womit entweder erstklassige Übertaktungsergebnisse erzielt oder aber auch QuadCore-Prozessoren (auf mittleren Taktraten) stromsparend betrieben werden können.

Shortcuts: Wie Fudzilla berichten, soll AMDs für das zweite Halbjahr 2011 anstehende 28nm Grafikchip-Generation (möglicherweise dann doch "Southern Islands") weiterhin exklusiv bei TSMC gefertigt sein, nachdem vorher gut und gern über eine Beteilung von AMDs Prozessorenfertiger GlobalFoundries an der Grafikchip-Produktion in 28nm spekuliert worden war. Aufgrund der benötigen Vorlaufzeiten für ein solches Projekt ist dies eine verständliche Entscheidung - allerdings ist damit nicht vom Tisch, daß GlobalFoundries später noch AMD-Grafikchips in 28nm auflegt, da zwei auf Augenhöhe miteinander konkurrierende Fertiger sicherlich immer im Sinne eines Chip-Entwicklers sein sollten. Die PC Games Hardware berichtet hingegen über die Aussage Intels, daß aktuelle ManyCore-Forschungsprojekt "Singlechip Cloud Computer" (SCC) soll bis hinauf auf 1000 CPU-Rechenkerne skalierbar sein, ehe dann die Verwaltungsarbeit für die Verbindung der Rechenkerne untereinander einen weiteren Skalierungserfolg verhindern würde. Derzeit geht es bei Intels verschiedenen ManyCore-Forschungsprojekten allerdings noch gar nicht so um die dabei herauskommende Gesamtperformance, sondern vielmehr soll damit die Softwareentwicklung zugunsten von ManyCore-Prozessoren entscheidend vorangetrieben werden.