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News des 27./28. November 2010

Bei Expreview hat man sich nochmals die GeForce GTS 450 512MB angesehen und kommt im erneuten Test nun auf einen eher unbemerkbaren Performance-Unterschied von 3 Prozent gegenüber der regulären 1024-MB-Version – mit einem Ausreißer von immerhin 18 Prozent Differenz unter Far Cry 2 auf 1920x1200 4xAA. Der Punkt des eigentlich zu kleinen Grafikkarten-Speichers ist also nach wie vor vorhanden, wird allerdings weitestgehend durch die allgemeine Leistungsschwäche der Karte überdeckt – diese setzt man sowieso weniger unter 1920x1200 ein und wenn dann ohne Anti-Aliasing, womit die Unterschiede geringer ausfallen oder gleich ganz verschwinden. Wie schon in unserem aktuellen Grafikkarten-Marktüberblick ausgeführt, sind derzeit die Preisvorteile im Segment der 512-MB-Grafikkarten aber oftmals zu klein, um diesen Karten eine Beachtung zu schenken – relevant ist diese Speicherbestückung wohl nur für Karten des unteren Mainstream-Segments, von welchen man sowieso nichts besseres als eine klare Einsteiger-Performance erwartet.

Bei HT4U hat man sich erneut mit der realen Leistungsaufnahme heutiger Intel-Prozessoren beschäftigt – diesesmal waren primär die DualCore-Modelle im integrierter Grafik im Fokus, aber auch Werte anderer Prozessoren des Nehalem- und Core-2-Produktprogramms finden sich in dem Artikel. Dabei zeigt die 32nm-Fertigung der Nehalem-basierten DualCore-Prozessoren ihre Stärken, wenn ein Core i5-661 trotz seiner höher als bei den anderen Core-iX-Prozessoren getakteten Grafikeinheit (welche zudem ja auch nur in 45nm hergestellt wird) auf einen Lastverbrauch von 37 Watt (CPU-Last) bzw. 52 Watt (CPU+GPU-Last) kommt. Dies macht Lust auf mehr in Form der kommenden Sandy-Bridge-Generation von Intel, wo dann erstmals bei Intel auch die QuadCore-Modelle sowie die integrierte Grafik in 32nm gefertigt werden.

Davon abgesehen lohnt es sich angesichts dieses Artikels auch mal, verschiedene Ergebnisse in diese Richtung hin zusammenzufassen, um somit die generellen Tendenzen bei der Leistungsaufnahme aktueller Intel-CPUs aufzuzeigen. Im Idleverbrauch sind die allermeisten der heutigen Prozessoren schon Spitze, dies ist also kein besonders wichtiges Kriterium mehr – es zählt (fast) nur noch der Lastverbrauch, wo man allerdings ohne reale Messungen meist nur die vom Hersteller genannte TDP als Entscheidungskriterium hat. Bei der TDP werden jedoch immer ganzen Reihen von unterschiedlichen CPUs in dieselbe TDP-Klasse eingeordnet, womit bei jeder CPU ein ganz unterschiedlicher Abstand zwischen realem Lastverbrauch und TDP besteht – manche CPUs würden sich aufgrund des realen Lastverbrauchs sogar problemlos eine ganze TDP-Klasse niedriger einordnen lassen:

Intel Core 2 Intel Nehalem
136W TDP Core 2 Extreme QX9770 – real 84W (QuadCore, 3.2 GHz, 45nm) -
130W TDP Core 2 Quad QX9650 – real 60W (QuadCore, 3.0 GHz, 45nm)
Core 2 Extreme QX6850 – real 102W (QuadCore, 3.0 GHz, 65nm)
Core 2 Extreme QX6700 – real 97W (QuadCore, 2.66 GHz, 65nm)
Core i7-980X – real 90W (HexaCore, 3.33 GHz, HT, TM, 32nm)
Core i7-965 XE – real 93W (QuadCore, 3.2 GHz, HT, TM, 45nm)
95W TDP Core 2 Quad Q9300 – real 45W (QuadCore, 2.5 GHz, 45nm) Core i7-870 – real 72W (QuadCore, 2.93 GHz, HT, TM, 45nm)
Core i7-860 – real 68W (QuadCore, 2.8 GHz, HT, TM, 45nm)
Core i5-750 – real 68W (QuadCore, 2.66 GHz, TM, 45nm)
87W TDP - Core i5-661 – real 38/52W (DualCore, 3.33 GHz, HT, TM, GPU, 45nm)
75W TDP Core 2 Extreme X6800 – real 65W (DualCore, 2.93 GHz, 65nm) -
65W TDP Core 2 Duo E8500 – real 40W (DualCore, 3.33 GHz, 45nm)
Core 2 Duo E7200 – real 25W (DualCore, 2.53 GHz, 45nm)
Core 2 Duo E6850 – real 52W (DualCore, 3.0 GHz, 65nm)
Core 2 Duo E6750 – real 48W (DualCore, 2.66 GHz, 65nm)
Core 2 Duo E4700 – real 48W (DualCore, 2.6 GHz, 65nm)
Pentium E2180 – real 31W (DualCore, 2.0 GHz, 65nm)
-

Dies trifft insbesondere auf die Core 2 Duo/Quad Prozessoren in der 45nm-Fertigung zu, welche zumeist deutlich weniger verbrauchen als es ihre jeweilige TDP-Klasse vermuten lassen würde. Dies wird dann auch die Aufgabe der kommenden 32nm-Prozessoren von AMD und Intel sein, gerade mit den QuadCore-Modellen wieder Verbrauchswerte von 45 bis 60 Watt anpeilen zu können, wie es bei den in 45nm hergestellten Core 2 Quad Prozessoren schon möglich war. Die aktuellen Nehalem-basierten QuadCore-Prozessoren von Intel rangieren diesbezüglich kaum unter 70 Watt – von AMD darf man in dieser Dispziplin leider gar nicht reden, die schnelleren Phenom II Modelle ziehen allesamt gehörig Strom (siehe einen weiteren Vergleich von HT4U – die Werte sind allerdings nicht direkt vergleichbar, da hierbei die Stromaufnahme mit Wandlern gemessen wurde). Es wäre zu begrüssen, wenn es AMD und Intel mit den kommenden 32nm-Prozessoren gelingt, wieder solche Traumwerte wie bei einem Core 2 Quad Q9300 mit 45 Watt Last-Stromaufnahme zu erreichen.

Der Spiegel berichtet über die neuen Herausforderungen bezüglich der Anonymität im Internet durch das kommende IPv6-Protokoll. Mittels diesem wird es den Providern möglich sein, jedem Internetsurfer eine dauerhafte IP-Adresse zu geben – eine IP-Adresse, die sich unter Umständen also nicht einmal beim abendlichen Ausloggen und morgendlichen Einloggen ändert. Wie die Provider dies im einzelnen handhaben, ist derzeit noch ungewiß – aber zumindest gibt es keinerlei Zwang mehr zum sparsamen Umgang mit IP-Adressen, womit der Weg frei ist für dauerhafte, sich nichtmehr ändernde IP-Adressen für alle Internetsurfer. Ein zweites Problem liegt darin, daß ein Teil der IP-Adresse unter IPv6 vom jeweiligen Endgerät gebildet wird – und hierbei kommt es dann auf die Herstellereinstellung an, ob sich dieser "Interface Identifier" ab und zu ändert oder immer gleich bleibt.

Und sobald nur dieser Teil der IPv6-Adresse immer gleich bleibt, ergibt sich natürlich automatisch eine Nachfolgbarkeit. Windows XP und nachfolgende Microsoft-Betriebssysteme sollen zwar über einen (aktiven) Mechanismus verfügen, damit sich der "Interface Identifier" immer wieder ändert – allerdings sind wir uns unsicher darüber, ob dies in der heutigen DSL-Landschaft wirklich etwas bringt. Denn da sind in aller Regel die DSL-Modems- und Router die Endgeräte gegenüber den Providern bzw. Internet-Webseiten – nach außen hin dürfte es also darum gehen, ob diese Geräte ihren "Interface Identifier" immer mal wieder ändern oder nicht. Lösungen für diese Problematik sind zwar vorhanden, benötigen aber ein gewisses Mitdenken bzw. Mitarbeiten seitens des Internetnutzers – ganz so von alleine wie bei IPv4 funktioniert die Internet-Anonymität bei IPv6 leider nicht. Anmerkung: Siehe hierzu auch die Korrektur vom 3. Dezember.

Shortcuts: Der Heise Newsticker berichtet über die ersten Radeon 6000M Grafiklösungen – ab der 6000er Serie läßt AMD offenbar das "Mobility" im Namen weg und benutzt wie nVidia nur den Suffix "M" zur Kennzeichnung einer Mobile-Lösung. Leider handelt es sich bei den Radeon HD 6300M & 6500M Familien aber nur um umbenannte Mobility Radeon HD 5400/5600/5700 Lösungen – auf die echten Radeon HD 6000M Lösungen mit Northern-Islands-Unterbau wird man wohl noch einige Wochen warten müssen. Die ComputerBase berichtet über einen weiteren Sechskern-Prozessor von Intel auf Basis der Nehalem-Architektur: Dem bereits bekannten Core i7-990X mit 3.46 GHz im ersten Quartal 2011 soll voraussichtlich im Sommer 2011 ein Core i7-995X mit 3.6 GHz Takt folgen. Daß Intel so viel in den Ausbau der Sechskern-Linie auf Nehalem-Basis investiert, könnte man eventuell in diese Richtung hin deuten, daß der dafür gedachte Nachfolger in Form der Sandy-Bridge-E-Architektur später erscheint als erwartet – andererseits sind Intels Sechskerner schon jetzt in 32nm gefertigt und wird daher in diesem Teilsegment die Sandy-Bridge-Architektur nicht so dringend benötigt.

Bei Expreview hat man sich nochmals die GeForce GTS 450 512MB angesehen und kommt im erneuten Test nun auf einen eher unbemerkbaren Performance-Unterschied von 3 Prozent gegenüber der regulären 1024-MB-Version - mit einem Ausreißer von immerhin 18 Prozent Differenz unter Far Cry 2 auf 1920x1200 4xAA. Der Punkt des eigentlich zu kleinen Grafikkarten-Speichers ist also nach wie vor vorhanden, wird allerdings weitestgehend durch die allgemeine Leistungsschwäche der Karte überdeckt - diese setzt man sowieso weniger unter 1920x1200 ein und wenn dann ohne Anti-Aliasing, womit die Unterschiede geringer ausfallen oder gleich ganz verschwinden. Wie schon in unserem aktuellen Grafikkarten-Marktüberblick ausgeführt, sind derzeit die Preisvorteile im Segment der 512-MB-Grafikkarten aber oftmals zu klein, um diesen Karten eine Beachtung zu schenken - relevant ist diese Speicherbestückung wohl nur für Karten des unteren Mainstream-Segments, von welchen man sowieso nichts besseres als eine klare Einsteiger-Performance erwartet.

Bei HT4U hat man sich erneut mit der realen Leistungsaufnahme heutiger Intel-Prozessoren beschäftigt - diesesmal waren primär die DualCore-Modelle im integrierter Grafik im Fokus, aber auch Werte anderer Prozessoren des Nehalem- und Core-2-Produktprogramms finden sich in dem Artikel. Dabei zeigt die 32nm-Fertigung der Nehalem-basierten DualCore-Prozessoren ihre Stärken, wenn ein Core i5-661 trotz seiner höher als bei den anderen Core-iX-Prozessoren getakteten Grafikeinheit (welche zudem ja auch nur in 45nm hergestellt wird) auf einen Lastverbrauch von 37 Watt (CPU-Last) bzw. 52 Watt (CPU+GPU-Last) kommt. Dies macht Lust auf mehr in Form der kommenden Sandy-Bridge-Generation von Intel, wo dann erstmals bei Intel auch die QuadCore-Modelle sowie die integrierte Grafik in 32nm gefertigt werden.

Davon abgesehen lohnt es sich angesichts dieses Artikels auch mal, verschiedene Ergebnisse in diese Richtung hin zusammenzufassen, um somit die generellen Tendenzen bei der Leistungsaufnahme aktueller Intel-CPUs aufzuzeigen. Im Idleverbrauch sind die allermeisten der heutigen Prozessoren schon Spitze, dies ist also kein besonders wichtiges Kriterium mehr - es zählt (fast) nur noch der Lastverbrauch, wo man allerdings ohne reale Messungen meist nur die vom Hersteller genannte TDP als Entscheidungskriterium hat. Bei der TDP werden jedoch immer ganzen Reihen von unterschiedlichen CPUs in dieselbe TDP-Klasse eingeordnet, womit bei jeder CPU ein ganz unterschiedlicher Abstand zwischen realem Lastverbrauch und TDP besteht - manche CPUs würden sich aufgrund des realen Lastverbrauchs sogar problemlos eine ganze TDP-Klasse niedriger einordnen lassen:





Intel Core 2
Intel Nehalem





136W TDP
Core 2 Extreme QX9770 - real 84W (QuadCore, 3.2 GHz, 45nm)
-



130W TDP
Core 2 Quad QX9650 - real 60W (QuadCore, 3.0 GHz, 45nm)
Core 2 Extreme QX6850 - real 102W (QuadCore, 3.0 GHz, 65nm)
Core 2 Extreme QX6700 - real 97W (QuadCore, 2.66 GHz, 65nm)
Core i7-980X - real 90W (HexaCore, 3.33 GHz, HT, TM, 32nm)
Core i7-965 XE - real 93W (QuadCore, 3.2 GHz, HT, TM, 45nm)



95W TDP
Core 2 Quad Q9300 - real 45W (QuadCore, 2.5 GHz, 45nm)
Core i7-870 - real 72W (QuadCore, 2.93 GHz, HT, TM, 45nm)
Core i7-860 - real 68W (QuadCore, 2.8 GHz, HT, TM, 45nm)
Core i5-750 - real 68W (QuadCore, 2.66 GHz, TM, 45nm)



87W TDP
-
Core i5-661 - real 38/52W (DualCore, 3.33 GHz, HT, TM, GPU, 45nm)



75W TDP
Core 2 Extreme X6800 - real 65W (DualCore, 2.93 GHz, 65nm)
-



65W TDP
Core 2 Duo E8500 - real 40W (DualCore, 3.33 GHz, 45nm)
Core 2 Duo E7200 - real 25W (DualCore, 2.53 GHz, 45nm)
Core 2 Duo E6850 - real 52W (DualCore, 3.0 GHz, 65nm)
Core 2 Duo E6750 - real 48W (DualCore, 2.66 GHz, 65nm)
Core 2 Duo E4700 - real 48W (DualCore, 2.6 GHz, 65nm)
Pentium E2180 - real 31W (DualCore, 2.0 GHz, 65nm)
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Dies trifft insbesondere auf die Core 2 Duo/Quad Prozessoren in der 45nm-Fertigung zu, welche zumeist deutlich weniger verbrauchen als es ihre jeweilige TDP-Klasse vermuten lassen würde. Dies wird dann auch die Aufgabe der kommenden 32nm-Prozessoren von AMD und Intel sein, gerade mit den QuadCore-Modellen wieder Verbrauchswerte von 45 bis 60 Watt anpeilen zu können, wie es bei den in 45nm hergestellten Core 2 Quad Prozessoren schon möglich war. Die aktuellen Nehalem-basierten QuadCore-Prozessoren von Intel rangieren diesbezüglich kaum unter 70 Watt - von AMD darf man in dieser Dispziplin leider gar nicht reden, die schnelleren Phenom II Modelle ziehen allesamt gehörig Strom (siehe einen weiteren Vergleich von HT4U - die Werte sind allerdings nicht direkt vergleichbar, da hierbei die Stromaufnahme mit Wandlern gemessen wurde). Es wäre zu begrüssen, wenn es AMD und Intel mit den kommenden 32nm-Prozessoren gelingt, wieder solche Traumwerte wie bei einem Core 2 Quad Q9300 mit 45 Watt Last-Stromaufnahme zu erreichen.

Der Spiegel berichtet über die neuen Herausforderungen bezüglich der Anonymität im Internet durch das kommende IPv6-Protokoll. Mittels diesem wird es den Providern möglich sein, jedem Internetsurfer eine dauerhafte IP-Adresse zu geben - eine IP-Adresse, die sich unter Umständen also nicht einmal beim abendlichen Ausloggen und morgendlichen Einloggen ändert. Wie die Provider dies im einzelnen handhaben, ist derzeit noch ungewiß - aber zumindest gibt es keinerlei Zwang mehr zum sparsamen Umgang mit IP-Adressen, womit der Weg frei ist für dauerhafte, sich nichtmehr ändernde IP-Adressen für alle Internetsurfer. Ein zweites Problem liegt darin, daß ein Teil der IP-Adresse unter IPv6 vom jeweiligen Endgerät gebildet wird - und hierbei kommt es dann auf die Herstellereinstellung an, ob sich dieser "Interface Identifier" ab und zu ändert oder immer gleich bleibt.

Und sobald nur dieser Teil der IPv6-Adresse immer gleich bleibt, ergibt sich natürlich automatisch eine Nachfolgbarkeit. Windows XP und nachfolgende Microsoft-Betriebssysteme sollen zwar über einen (aktiven) Mechanismus verfügen, damit sich der "Interface Identifier" immer wieder ändert - allerdings sind wir uns unsicher darüber, ob dies in der heutigen DSL-Landschaft wirklich etwas bringt. Denn da sind in aller Regel die DSL-Modems- und Router die Endgeräte gegenüber den Providern bzw. Internet-Webseiten - nach außen hin dürfte es also darum gehen, ob diese Geräte ihren "Interface Identifier" immer mal wieder ändern oder nicht. Lösungen für diese Problematik sind zwar vorhanden, benötigen aber ein gewisses Mitdenken bzw. Mitarbeiten seitens des Internetnutzers - ganz so von alleine wie bei IPv4 funktioniert die Internet-Anonymität bei IPv6 leider nicht. Anmerkung: Siehe hierzu auch die Korrektur vom 3. Dezember.

Shortcuts: Der Heise Newsticker berichtet über die ersten Radeon 6000M Grafiklösungen - ab der 6000er Serie läßt AMD offenbar das "Mobility" im Namen weg und benutzt wie nVidia nur den Suffix "M" zur Kennzeichnung einer Mobile-Lösung. Leider handelt es sich bei den Radeon HD 6300M & 6500M Familien aber nur um umbenannte Mobility Radeon HD 5400/5600/5700 Lösungen - auf die echten Radeon HD 6000M Lösungen mit Northern-Islands-Unterbau wird man wohl noch einige Wochen warten müssen. Die ComputerBase berichtet über einen weiteren Sechskern-Prozessor von Intel auf Basis der Nehalem-Architektur: Dem bereits bekannten Core i7-990X mit 3.46 GHz im ersten Quartal 2011 soll voraussichtlich im Sommer 2011 ein Core i7-995X mit 3.6 GHz Takt folgen. Daß Intel so viel in den Ausbau der Sechskern-Linie auf Nehalem-Basis investiert, könnte man eventuell in diese Richtung hin deuten, daß der dafür gedachte Nachfolger in Form der Sandy-Bridge-E-Architektur später erscheint als erwartet - andererseits sind Intels Sechskerner schon jetzt in 32nm gefertigt und wird daher in diesem Teilsegment die Sandy-Bridge-Architektur nicht so dringend benötigt.