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News des 4./5. Dezember 2010

Laut Nordic Hardware ist die Chance groß, daß AMD seinen angepeilten Launchtermin der Radeon HD 6950 & 6970 Grafikkarten in der 50. Kalenderwoche (13. bis 19. Dezember) nicht halten kann und diese Karten ins Jahr 2011 verschieben muß. Das Problem soll dabei bei der Radeon HD 6970 bzw. deren Stromversorgung liegen (ohne daß dies genauer ausgeführt wurde), während die Radeon HD 6950 wohl keine solche Probleme hat und durchaus rechtzeitig starten könnte. Vermutlich dürfte AMD aber nicht die kleinere Radeon HD 6950 zuerst herausbringen, so daß man auf die Radeon HD 6970 warten müsste. Ganz generell betrachtet ist es zudem durchaus bemerkenswert, daß jetzt – zwei Wochen vor dem angepeilten Launch – AMD den Launchtag immer noch nicht präzisiert hat, dies geht durchaus in die von Nordic Hardware eingeschlagene Richtung einer möglichen (weiteren) Launchverschiebung.

Die GeForce GTX 570 wird dagegen planmäßig am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden, die vollständigen Daten zu dieser Karte wurden kürzlich schon offengelegt. HT4U zeigen nun das weihnachtlich angehauchte Pressekit zu dieser Karte und nennen einen ersten Straßenpreis, welche auf 350 Euro für die GeForce GTX 570 hinausläuft. Dies liegt total im Rahmen unserer Erwartungen, wonach sich die GeForce GTX 570 minimal oberhalb der Preislage der GeForce GTX 480 positionieren dürfte, womit die letztgenannte ältere Karte preislich etwas Luft hat, um gut abverkauft werden zu können. Der echte Prüfnagel für die GeForce GTX 570 dürfte aber weniger die GeForce GTX 480 sein, welche wohl in recht kurzer Zeit aus dem Markt verschwinden dürfte, sondern die Radeon HD 6950 & 6970 Karten und deren (dato immer noch nicht klare) Performance- und Preiseinordnung.

Unsere letzte Umfrage hatte den Ersteindruck zu AMDs Bobcat-Architektur zum Thema, natürlich auch bezogen auch auf den entsprechenden Artikel unsererseits. Die Umfrageteilnehmer gaben dabei mit großer Mehrheit von 71 Prozent einen positiven Ersteindruck zugunsten der Bobcat-Architektur ab – ein wirklich gutes Vorauszeichen für AMD. Besonders die Punkte der guten Allround-Performance (50%) und der niedrigen Verlustleistung (35%) lagen dabei weit in der Gunst der Umfrageteilnehmer vorn. Die rund 29 Prozent Umfrageteilnehmer, welche zur Bobcat-Architektur nur einen durchschnittlichen oder gar negativen Ersteindruck hatten, sahen die Probleme dagegen vornehmlich bei höheren Erwartungen an die CPU-Performance (54%) sowie höheren Erwartungen an die Allround-Performance (29%).

 Wie ist der Ersteindruck zu AMDs Bobcat?

Der Grund hierfür dürfte sicherlich darin zu finden sein, daß Bobcat in der Tat keine wirklich überzeugende oder sehr weit weg von Intels Atom liegende CPU-Performance aufbietet und daß auch die zusammengefasste Performance von CPU und GPU kaum über bessere LowCost-Ansprüche hinausgeht. Die eierlegenende Wollmilchsau ist dieser erste Fusion-Chip sicherlich noch nicht – aber Bobcat ist darauf auch gar nicht konzipiert, dies vergessen selbst wir ganz gern. Bei Bobcat ging und geht es eher darum, was man in 18 Watt TDP für Prozessor, Grafikeinheit und Northbridge alles an Performance hereinquetschen kann – und zwar vor allem 18 Watt bei einer ganz normalen (billigen) Fertigung und nicht bei der Produktion ausgewählte Modelle wie bei den LowVoltage- oder UltraMobile-Prozessoren von Intel.

Die machbare Performance bei dieser Verlustleistung zu normalen (und damit in diesem Fall geringen) Herstellungskosten – das ist der Mix, welchen AMD mit Bobcat anstrebt. Und aus dieser Sicht ist Bobcat jetzt schon als technologisch herausragend zu bezeichnen, weil Intel deutlich aufwendiger operieren muß, um auf dieselbe Allround-Performance zu kommen: Bei Atom müssen es extra nVidia-Grafiklösungen sein, was den Preis und die Verlustleistung (für Atom-Verhältnisse) nach oben treibt und bei regulären Prozessoren der Core-2- oder Nehalem-Serien kommt man nur unter Schmerzen aka hohem preislichen Aufwand auf eine ähnliche Verlustleistung. Trotzdem muß natürlich noch der Markt diese guten Vorzeichen für AMDs Bobcat bestätigen – und hier hat Intel nach wie vor das deutliche bessere Standing bei den wichtigen PC-Bauern, was AMD trotz guter Produkte immer wieder hier und da behindern kann.

Laut Nordic Hardware ist die Chance groß, daß AMD seinen angepeilten Launchtermin der Radeon HD 6950 & 6970 Grafikkarten in der 50. Kalenderwoche (13. bis 19. Dezember) nicht halten kann und diese Karten ins Jahr 2011 verschieben muß. Das Problem soll dabei bei der Radeon HD 6970 bzw. deren Stromversorgung liegen (ohne daß dies genauer ausgeführt wurde), während die Radeon HD 6950 wohl keine solche Probleme hat und durchaus rechtzeitig starten könnte. Vermutlich dürfte AMD aber nicht die kleinere Radeon HD 6950 zuerst herausbringen, so daß man auf die Radeon HD 6970 warten müsste. Ganz generell betrachtet ist es zudem durchaus bemerkenswert, daß jetzt - zwei Wochen vor dem angepeilten Launch - AMD den Launchtag immer noch nicht präzisiert hat, dies geht durchaus in die von Nordic Hardware eingeschlagene Richtung einer möglichen (weiteren) Launchverschiebung.

Die GeForce GTX 570 wird dagegen planmäßig am Dienstag der Öffentlichkeit vorgestellt werden, die vollständigen Daten zu dieser Karte wurden kürzlich schon offengelegt. HT4U zeigen nun das weihnachtlich angehauchte Pressekit zu dieser Karte und nennen einen ersten Straßenpreis, welche auf 350 Euro für die GeForce GTX 570 hinausläuft. Dies liegt total im Rahmen unserer Erwartungen, wonach sich die GeForce GTX 570 minimal oberhalb der Preislage der GeForce GTX 480 positionieren dürfte, womit die letztgenannte ältere Karte preislich etwas Luft hat, um gut abverkauft werden zu können. Der echte Prüfnagel für die GeForce GTX 570 dürfte aber weniger die GeForce GTX 480 sein, welche wohl in recht kurzer Zeit aus dem Markt verschwinden dürfte, sondern die Radeon HD 6950 & 6970 Karten und deren (dato immer noch nicht klare) Performance- und Preiseinordnung.

Unsere letzte Umfrage hatte den Ersteindruck zu AMDs Bobcat-Architektur zum Thema, natürlich auch bezogen auch auf den entsprechenden Artikel unsererseits. Die Umfrageteilnehmer gaben dabei mit großer Mehrheit von 71 Prozent einen positiven Ersteindruck zugunsten der Bobcat-Architektur ab - ein wirklich gutes Vorauszeichen für AMD. Besonders die Punkte der guten Allround-Performance (50%) und der niedrigen Verlustleistung (35%) lagen dabei weit in der Gunst der Umfrageteilnehmer vorn. Die rund 29 Prozent Umfrageteilnehmer, welche zur Bobcat-Architektur nur einen durchschnittlichen oder gar negativen Ersteindruck hatten, sahen die Probleme dagegen vornehmlich bei höheren Erwartungen an die CPU-Performance (54%) sowie höheren Erwartungen an die Allround-Performance (29%).



Der Grund hierfür dürfte sicherlich darin zu finden sein, daß Bobcat in der Tat keine wirklich überzeugende oder sehr weit weg von Intels Atom liegende CPU-Performance aufbietet und daß auch die zusammengefasste Performance von CPU und GPU kaum über bessere LowCost-Ansprüche hinausgeht. Die eierlegenende Wollmilchsau ist dieser erste Fusion-Chip sicherlich noch nicht - aber Bobcat ist darauf auch gar nicht konzipiert, dies vergessen selbst wir ganz gern. Bei Bobcat ging und geht es eher darum, was man in 18 Watt TDP für Prozessor, Grafikeinheit und Northbridge alles an Performance hereinquetschen kann - und zwar vor allem 18 Watt bei einer ganz normalen (billigen) Fertigung und nicht bei der Produktion ausgewählte Modelle wie bei den LowVoltage- oder UltraMobile-Prozessoren von Intel.

Die machbare Performance bei dieser Verlustleistung zu normalen (und damit in diesem Fall geringen) Herstellungskosten - das ist der Mix, welchen AMD mit Bobcat anstrebt. Und aus dieser Sicht ist Bobcat jetzt schon als technologisch herausragend zu bezeichnen, weil Intel deutlich aufwendiger operieren muß, um auf dieselbe Allround-Performance zu kommen: Bei Atom müssen es extra nVidia-Grafiklösungen sein, was den Preis und die Verlustleistung (für Atom-Verhältnisse) nach oben treibt und bei regulären Prozessoren der Core-2- oder Nehalem-Serien kommt man nur unter Schmerzen aka hohem preislichen Aufwand auf eine ähnliche Verlustleistung. Trotzdem muß natürlich noch der Markt diese guten Vorzeichen für AMDs Bobcat bestätigen - und hier hat Intel nach wie vor das deutliche bessere Standing bei den wichtigen PC-Bauern, was AMD trotz guter Produkte immer wieder hier und da behindern kann.