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News des 13. Dezember 2010

Auszuwerten wäre noch unsere letzte Umfrage zum Aufrüstinteresse angesichts der kommenden CPU-Architekturen. Die dabei aufgelaufenen Umfrageergebnisse ergeben durchaus ein differenziertes Bild mit einem generell deutlich geringerem Aufrüstinteresse als unsererseits vorab gedacht. Hier spiegelt sich wohl vor allem wieder, daß es derzeit – bis auf Ausnahmen – kaum Anwendungen gibt, die schnellere Prozessoren als einen vernünftigen Core 2 Duo benötigen und daher viele Anwender mit ihrem Grundsystem zufrieden sind, selbst wenn es nicht mehr taufrisch sein sollte. Das ist ein Punkt, dem sich die Hersteller zukünftig vermehrt stellen müssen – ohne daß neue, leistungsfressende Software das Hardware-Geschäft vorantreibt, werden die Abstände zwischen PC-Neukäufen und PC-Aufrüstungen mit der Zeit länger. Dieser Prozeß der sich verlängernden Aufrüstzyklen verläuft dabei unmerkbar, ist aber über einen größeren Zeitraum deutlich erkennbar.

 Welches Aufrüstinteresse gibt es angesichts der kommenden CPU-Architekturen?

Sicherlich gibt es im Spiele-Bereich nach wie vor Software, die schnellere Prozessoren bevorzugt, aber davon abgesehen gibt es im Anwender-Alltag eigentlich kaum noch Situationen, wo sich schnellere Prozessoren (ausgehend von einem gutem Standard natürlich) wirklich lohnen würden. Und der Spiele-Bereich ist eben leider doch zu unbedeutend, um den gesamten Markt vorantreiben zu können – das funktioniert vielleicht bei Spieler-Grafikkarten, aber nicht bei PC-Prozessoren allgemein. Aber wie gesagt ergibt sich natürlich ein differentiertes Bild je nachdem, wie alt das eigene System ist und wie leistungsstark dieses eingeschätzt wird. Nicht unerwartet ist dabei das Aufrüstinteresse bei relativ neuen Systemen und vor allem bei als leistungsstark eingeschätzten Systemen deutlich geringer als in den jeweils umgekehrten Fällen.

Anteil Aufrüstinteresse:
langsames System
Aufrüstinteresse:
schnelles System
Aufrüstinteresse:
gesamt
AMD K8 (oder älter) 6,9% 64:36% - 64:36%
AMD K10 26,3% 41:59% 28:72% 31:69%
Intel Pentium 4 (oder älter) 1,6% 65:35% - 65:35%
Intel Core 2 48,0% 52:48% 29:71% 36:64%
Intel Nehalem 17,2% 34:64% 16:84% 17:83%

So liegen die Nutzer von K8- und Pentium-Systemen mit einem Aufrüstinteresse von 64 bzw. 65 Prozent deutlich über dem allgemeinen Schnitt des Aufrüstinteresses von (in dieser Umfrage) 34 Prozent. Ein ähnlich hoher Wert ist dann nur noch bei den eher langsamen Core-2-Systemen mit einem Aufrüstinteresse von 52 Prozent zu sehen, überall sonst fällt das Aufrüstinteresse deutlich unterhalb die 50-Prozent-Marke. Hier dürfte dann sicherlich auch der Neuheitswert der jeweiligen Systeme mit hineinspielen, welche möglicherweise erst vor kurzer Zeit erworben worden und daher sicherlich nicht so schnell auf- oder umgerüstet werden. Wie gesagt ist das Aufrüstinteresse damit etwas unter unseren Erwartungen – wir hätten angesichts der interessanten neuen CPU-Architekturen des Jahres 2011 erwartet, daß da schon mehr Anwender auf eine CPU-Aufrüstung schauen. Aber möglicherweise wird das Interesse dann auch erst geweckt, wenn diese CPU-Architekturen sich offenbart haben und kaufbar werden.

Golem, die PC Games Hardware und AnandTech zeigen die neue Oberfläche der AMD-Treiber ab dem Catalyst 10.12 Treiber. Dabei wurde nicht das Design der Oberfläche verändert, sondern auch teilweise die einzelnen Funktionen anders angeordnet, um eine bessere Bedienbarkeit zu erreiche, neue Funktionen sind aber anscheinend nicht hinzugekommen. Interessanterweise enthalten nun alle Controlpanel-Fenster durchgängig Scrollbalken, was nutzvoll ist für sehr kleine Auflösungen, welche gerade im TV-Betrieb durchaus vorkommen können. Für den Augenblick steht die neue Treiber-Oberfläche allerdings nur Windows Vista & 7 zur Verfügung – etwas irritierend angesichts der Voraussetzung von .NET 3.51, was es schließlich auch für Windows XP gibt. Aber wahrscheinlich dürfte das neue Design auch für Windows XP nachgeliefert werden, denn ein für den Benutzer unrelevanter, für AMD aber umso wichtiger Unterschied ist, daß das neue Design generell nur noch von "AMD" und nicht mehr von "ATI" spricht.

Auszuwerten wäre noch unsere letzte Umfrage zum Aufrüstinteresse angesichts der kommenden CPU-Architekturen. Die dabei aufgelaufenen Umfrageergebnisse ergeben durchaus ein differenziertes Bild mit einem generell deutlich geringerem Aufrüstinteresse als unsererseits vorab gedacht. Hier spiegelt sich wohl vor allem wieder, daß es derzeit - bis auf Ausnahmen - kaum Anwendungen gibt, die schnellere Prozessoren als einen vernünftigen Core 2 Duo benötigen und daher viele Anwender mit ihrem Grundsystem zufrieden sind, selbst wenn es nicht mehr taufrisch sein sollte. Das ist ein Punkt, dem sich die Hersteller zukünftig vermehrt stellen müssen - ohne daß neue, leistungsfressende Software das Hardware-Geschäft vorantreibt, werden die Abstände zwischen PC-Neukäufen und PC-Aufrüstungen mit der Zeit länger. Dieser Prozeß der sich verlängernden Aufrüstzyklen verläuft dabei unmerkbar, ist aber über einen größeren Zeitraum deutlich erkennbar.



Sicherlich gibt es im Spiele-Bereich nach wie vor Software, die schnellere Prozessoren bevorzugt, aber davon abgesehen gibt es im Anwender-Alltag eigentlich kaum noch Situationen, wo sich schnellere Prozessoren (ausgehend von einem gutem Standard natürlich) wirklich lohnen würden. Und der Spiele-Bereich ist eben leider doch zu unbedeutend, um den gesamten Markt vorantreiben zu können - das funktioniert vielleicht bei Spieler-Grafikkarten, aber nicht bei PC-Prozessoren allgemein. Aber wie gesagt ergibt sich natürlich ein differentiertes Bild je nachdem, wie alt das eigene System ist und wie leistungsstark dieses eingeschätzt wird. Nicht unerwartet ist dabei das Aufrüstinteresse bei relativ neuen Systemen und vor allem bei als leistungsstark eingeschätzten Systemen deutlich geringer als in den jeweils umgekehrten Fällen.





Anteil
Aufrüstinteresse:
langsames System
Aufrüstinteresse:
schnelles System
Aufrüstinteresse:
gesamt





AMD K8 (oder älter)
6,9%
64:36%
-
64:36%



AMD K10
26,3%
41:59%
28:72%
31:69%



Intel Pentium 4 (oder älter)
1,6%
65:35%
-
65:35%



Intel Core 2
48,0%
52:48%
29:71%
36:64%



Intel Nehalem
17,2%
34:64%
16:84%
17:83%





So liegen die Nutzer von K8- und Pentium-Systemen mit einem Aufrüstinteresse von 64 bzw. 65 Prozent deutlich über dem allgemeinen Schnitt des Aufrüstinteresses von (in dieser Umfrage) 34 Prozent. Ein ähnlich hoher Wert ist dann nur noch bei den eher langsamen Core-2-Systemen mit einem Aufrüstinteresse von 52 Prozent zu sehen, überall sonst fällt das Aufrüstinteresse deutlich unterhalb die 50-Prozent-Marke. Hier dürfte dann sicherlich auch der Neuheitswert der jeweiligen Systeme mit hineinspielen, welche möglicherweise erst vor kurzer Zeit erworben worden und daher sicherlich nicht so schnell auf- oder umgerüstet werden. Wie gesagt ist das Aufrüstinteresse damit etwas unter unseren Erwartungen - wir hätten angesichts der interessanten neuen CPU-Architekturen des Jahres 2011 erwartet, daß da schon mehr Anwender auf eine CPU-Aufrüstung schauen. Aber möglicherweise wird das Interesse dann auch erst geweckt, wenn diese CPU-Architekturen sich offenbart haben und kaufbar werden.

Golem, die PC Games Hardware und AnandTech zeigen die neue Oberfläche der AMD-Treiber ab dem Catalyst 10.12 Treiber. Dabei wurde nicht das Design der Oberfläche verändert, sondern auch teilweise die einzelnen Funktionen anders angeordnet, um eine bessere Bedienbarkeit zu erreiche, neue Funktionen sind aber anscheinend nicht hinzugekommen. Interessanterweise enthalten nun alle Controlpanel-Fenster durchgängig Scrollbalken, was nutzvoll ist für sehr kleine Auflösungen, welche gerade im TV-Betrieb durchaus vorkommen können. Für den Augenblick steht die neue Treiber-Oberfläche allerdings nur Windows Vista & 7 zur Verfügung - etwas irritierend angesichts der Voraussetzung von .NET 3.51, was es schließlich auch für Windows XP gibt. Aber wahrscheinlich dürfte das neue Design auch für Windows XP nachgeliefert werden, denn ein für den Benutzer unrelevanter, für AMD aber umso wichtiger Unterschied ist, daß das neue Design generell nur noch von "AMD" und nicht mehr von "ATI" spricht.