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News des 4. Februar 2011

SemiAccurate bringen nähere Informationen zu Intels allerdings erst zum Jahresende 2011 anstehender Sandy Bridge E Architektur für HighEnd- und Server-Bedürfnisse, welche die aktuelle Core i7-9xx Prozessorenserie ablösen wird. Sandy Bridge E unterteilt sich dabei in "Sandy Bridge EN" und "Sandy Bridge EP", wobei zwischen diesen beiden Varianten erhebliche Featureunterschiede existieren: "Sandy Bridge EN" im Sockel 1356 unterstützt nur ein TripleChannel-Speicherinterface, nur zwei Speicherriegel pro Speicherkanal und nur 24 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU. "Sandy Bridge EP" im Sockel 2011 unterstützt dagegen ein QuadChannel-Speicherinterface, gleich drei Speicherriegel pro Speicherkanal und gleich 40 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU. Aufgrund dieses erheblichen Featureunterschieds ist anzunehmen, daß "Sandy Bridge EN" die Desktop-Variante ist und "Sandy Bridge EP" dann die Workstation/Server-Variante mit Xeon-Prozessoren.

Sandy Bridge EN Sandy Bridge EP
Sockel Sockel 1356 Sockel 2011
Prozessoren-Support bis zu 8 Kerne, bis zu 20 MB Level3-Cache bis zu 8 Kerne, bis zu 20 MB Level3-Cache
Speicherinterface TripleChannel, bis zu zwei Speichermodule pro Speicherkanal QuadChannel, bis zu drei Speichermodule pro Speicherkanal
PCI-Express-Interface 24 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU 40 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU

Damit würde entgegen bisheriger Meldungen der Sockel 2011 doch nicht für den Desktop Verwendung finden und der früher schon einmal genannte Sockel 1356 dann doch wieder die Plattform für die Desktop-Ausführungen von Sandy Bridge E darstellen. Die Inkompatibilität zum bisherigen Sockel 1366 der Nehalem/Westmere-basierten Core i7-9xx Prozessoren besteht allerdings trotzdem, für Sandy Bridge E sind so oder so neue Mainboards notwendig – Intel wird hierzu im übrigen den X68-Chipsatz auflegen. Auch das vorher für den Desktop-Bereich vermutete QuadChannel-Interface wird es gemäß dieser Informationen doch nicht zu den Normalbürger-CPUs schaffen, dieses bleibt den Xeon-Prozessoren vorbehalten. Allerdings wird es in beiden Marktsegmenten Prozessoren mit bis zu acht Kernen geben, wenngleich die seitens SemiAccurate angegebenen TDP-Werte (von nur 95W) etwas unglaubwürdig sind – die aktuellen Nehalem Sechskern-Modelle treten unter der 32m-Fertigung schon mit einer TDP von 130 Watt an, da dürfte es bei Sandy Bridge Achtkernern unter der gleichen Fertigung nicht weniger werden.

Gemäß WinFuture hat Windows 7 bei der installierten Basis in Deutschland inzwischen Windows XP überholt – das neue Microsoft-Betriebssystem kommt demnach auf einen Anteil an der installierten Basis von derzeit 35 Prozent (der Begriff "Marktanteil" ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt, weil Markanteile sich immer nur auf aktuelle Verkäufe beziehen – und da dürfte in der Tat Windows 7 mit über 90 Prozent führen). Die Statistik ist natürlich nicht gänzlich genau, weil sie nur nach im Internet befindlichen Rechnern geht und da doch ein paar Prozentpunkte von gerade älteren Rechnern fehlen. Deutlich stärker dürfte diese Abweichung allerdings im weltweiten Vergleich sein, wo auch Windows 7 generell noch lange nicht in Front liegt – das neue Microsoft-Betriebssystem kommt weltweit derzeit gerade einmal auf 28 Prozent, während Windows XP immer noch mit 49 Prozent klar dominiert.

(Jan. 2011) Deutschland USA Japan China weltweit
Linux 1,3% 0,7% - - 0,7%
MacOS 6,4% 14,9% 9,5% 0,5% 6,6%
Windows XP 33,8% 33,2% 41,1% 84,1% 48,8%
Windows Vista 21,7% 21,2% 22,3% 3,0% 15,1%
Windows 7 35,8% 27,9% 24,7% 11,7% 27,7%

Im Vergleich mit anderen Nationen wird klar, woran das liegt: Deutschland ist eindeutiges Windows-7-Land, selbst in anderen Hochtechnologie-Ländern wie den USA oder Japan ist das neue Microsoft-Betriebssystem noch nicht so verbreitet wie in der Mitte Europas. Hinzu kommt der deutlich bremsende Einfluß von Schwellenländern wie China, wo Windows XP mit satten 84 Prozent Anteil an der installierten Basis die weltweiten Zahlen maßgeblich beinflußt. Nichtsdestotrotz läßt sich die Entwicklung pro Windows 7 auch weltweit nicht mehr aufhalten, in Fortschreibung der seitens StatCounter gezeigten Zahlen kann man davon ausgehen, daß Windows 7 vorraussichtlich schon zur Jahresmitte 2011 Windows XP auch weltweit als meisteingesetztes Betriebssystem ablösen wird. Davon abgesehen erfüllen diese Zahlen auch eine alte Prophezeiung unsererseits: Windows Vista wird niemals das führende Betriebsystem werden, sondern immer entweder hinter Windows XP (früher) oder Windows 7 (derzeit) die zweite oder gar nur dritte Geige spielen.

Shortcuts: Von Gigabyte gibt es eine kleine Software, welche austestet, ob bei einem Mainboard von Intels 6er Chipsatz-Serie die potentiell fehlerhaften SATA-II-Ports belegt sind und demzufolge ein eventuelles Problem droht. Es ist nicht ganz klar, ob diese Software auch auf entsprechenden Mainboards anderer Hersteller funktioniert – Versuch macht hier klug, Schaden kann die Software kaum anrichten. Bei Hardware Heaven gibt es nun einen ersten Test der GeForce GTX 580 3GB von Gainward – mit dem Ergebnis, daß sich unter 1920x1200 mit 4x und teilweise auch 8x Anti-Aliasing absolut kein Unterschied gegenüber einer regulären GeForce GTX 580 ergab. Allerdings kommt dieses Ergebnis nicht gänzlich unerwartet, denn die reguläre GeForce GTX 580 verfügt nun einmal schon über 1,5 GB Grafikkartenspeicher und hat damit keinerlei Probleme mit hohen bis sehr hohen Auflösungen und ebenso hohen Settings. Die Frage, ob diese 1,5 GB Grafikkartenspeicher unter superhohen bis extremen Settings irgendwann zu Ende sind, wurde von diesem Test leider nicht angegangen.

Laut dem Heise Newsticker werden die fehlerbereinigten Steppings von Intels 6er Chipsatz-Serie nun in der Tat die Revisionsnummer "B3" tragen, nachdem die bisher ausgelieferten Mainboard-Chipsätze der 6er Serie allesamt dem Stepping "B2" angehören. Fudzilla haben in zwei Meldungen ein paar weitere Details zu Intels 2012er Refresh-Architektur Ivy Bridge: Erstens geht es um den Speichersupport der neuen Prozessoren, welchen Intel auf DDR3/1600 anzuheben gedenkt – nicht wirklich viel angesichts der AMD-Planungen, Llano und Bulldozer schon dieses Jahr mit dem offiziellen Support von DDR3/1866 herauszubringen. Und zweitens soll Ivy Bridge nach BIOS-Update auch in aktuellen P67- und H67-Platinen laufen, womit wenigstens die aktuelle Intel Mainboard-Generation mal eine gewisse Lebensdauer hat. Dieser Support gilt allerdings nicht für die kleineren Chipsätze B65, Q65 und Q67 – was bei denen anders sein soll oder ob Intel diese schlicht nicht mit Ivy Bridge zusammen sehen will, ist dato unklar.

SemiAccurate bringen nähere Informationen zu Intels allerdings erst zum Jahresende 2011 anstehender Sandy Bridge E Architektur für HighEnd- und Server-Bedürfnisse, welche die aktuelle Core i7-9xx Prozessorenserie ablösen wird. Sandy Bridge E unterteilt sich dabei in "Sandy Bridge EN" und "Sandy Bridge EP", wobei zwischen diesen beiden Varianten erhebliche Featureunterschiede existieren: "Sandy Bridge EN" im Sockel 1356 unterstützt nur ein TripleChannel-Speicherinterface, nur zwei Speicherriegel pro Speicherkanal und nur 24 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU. "Sandy Bridge EP" im Sockel 2011 unterstützt dagegen ein QuadChannel-Speicherinterface, gleich drei Speicherriegel pro Speicherkanal und gleich 40 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU. Aufgrund dieses erheblichen Featureunterschieds ist anzunehmen, daß "Sandy Bridge EN" die Desktop-Variante ist und "Sandy Bridge EP" dann die Workstation/Server-Variante mit Xeon-Prozessoren.





Sandy Bridge EN
Sandy Bridge EP





Sockel
Sockel 1356
Sockel 2011



Prozessoren-Support
bis zu 8 Kerne, bis zu 20 MB Level3-Cache
bis zu 8 Kerne, bis zu 20 MB Level3-Cache



Speicherinterface
TripleChannel, bis zu zwei Speichermodule pro Speicherkanal
QuadChannel, bis zu drei Speichermodule pro Speicherkanal



PCI-Express-Interface
24 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU
40 PCI Express 3.0 Lanes pro CPU





Damit würde entgegen bisheriger Meldungen der Sockel 2011 doch nicht für den Desktop Verwendung finden und der früher schon einmal genannte Sockel 1356 dann doch wieder die Plattform für die Desktop-Ausführungen von Sandy Bridge E darstellen. Die Inkompatibilität zum bisherigen Sockel 1366 der Nehalem/Westmere-basierten Core i7-9xx Prozessoren besteht allerdings trotzdem, für Sandy Bridge E sind so oder so neue Mainboards notwendig - Intel wird hierzu im übrigen den X68-Chipsatz auflegen. Auch das vorher für den Desktop-Bereich vermutete QuadChannel-Interface wird es gemäß dieser Informationen doch nicht zu den Normalbürger-CPUs schaffen, dieses bleibt den Xeon-Prozessoren vorbehalten. Allerdings wird es in beiden Marktsegmenten Prozessoren mit bis zu acht Kernen geben, wenngleich die seitens SemiAccurate angegebenen TDP-Werte (von nur 95W) etwas unglaubwürdig sind - die aktuellen Nehalem Sechskern-Modelle treten unter der 32m-Fertigung schon mit einer TDP von 130 Watt an, da dürfte es bei Sandy Bridge Achtkernern unter der gleichen Fertigung nicht weniger werden.

Gemäß WinFuture hat Windows 7 bei der installierten Basis in Deutschland inzwischen Windows XP überholt - das neue Microsoft-Betriebssystem kommt demnach auf einen Anteil an der installierten Basis von derzeit 35 Prozent (der Begriff "Marktanteil" ist in diesem Zusammenhang nicht korrekt, weil Markanteile sich immer nur auf aktuelle Verkäufe beziehen - und da dürfte in der Tat Windows 7 mit über 90 Prozent führen). Die Statistik ist natürlich nicht gänzlich genau, weil sie nur nach im Internet befindlichen Rechnern geht und da doch ein paar Prozentpunkte von gerade älteren Rechnern fehlen. Deutlich stärker dürfte diese Abweichung allerdings im weltweiten Vergleich sein, wo auch Windows 7 generell noch lange nicht in Front liegt - das neue Microsoft-Betriebssystem kommt weltweit derzeit gerade einmal auf 28 Prozent, während Windows XP immer noch mit 49 Prozent klar dominiert.




(Jan. 2011)
Deutschland
USA
Japan
China
weltweit





Linux
1,3%
0,7%
-
-
0,7%



MacOS
6,4%
14,9%
9,5%
0,5%
6,6%



Windows XP
33,8%
33,2%
41,1%
84,1%
48,8%



Windows Vista
21,7%
21,2%
22,3%
3,0%
15,1%



Windows 7
35,8%
27,9%
24,7%
11,7%
27,7%





Im Vergleich mit anderen Nationen wird klar, woran das liegt: Deutschland ist eindeutiges Windows-7-Land, selbst in anderen Hochtechnologie-Ländern wie den USA oder Japan ist das neue Microsoft-Betriebssystem noch nicht so verbreitet wie in der Mitte Europas. Hinzu kommt der deutlich bremsende Einfluß von Schwellenländern wie China, wo Windows XP mit satten 84 Prozent Anteil an der installierten Basis die weltweiten Zahlen maßgeblich beinflußt. Nichtsdestotrotz läßt sich die Entwicklung pro Windows 7 auch weltweit nicht mehr aufhalten, in Fortschreibung der seitens StatCounter gezeigten Zahlen kann man davon ausgehen, daß Windows 7 vorraussichtlich schon zur Jahresmitte 2011 Windows XP auch weltweit als meisteingesetztes Betriebssystem ablösen wird. Davon abgesehen erfüllen diese Zahlen auch eine alte Prophezeiung unsererseits: Windows Vista wird niemals das führende Betriebsystem werden, sondern immer entweder hinter Windows XP (früher) oder Windows 7 (derzeit) die zweite oder gar nur dritte Geige spielen.

Shortcuts: Von Gigabyte gibt es eine kleine Software, welche austestet, ob bei einem Mainboard von Intels 6er Chipsatz-Serie die potentiell fehlerhaften SATA-II-Ports belegt sind und demzufolge ein eventuelles Problem droht. Es ist nicht ganz klar, ob diese Software auch auf entsprechenden Mainboards anderer Hersteller funktioniert - Versuch macht hier klug, Schaden kann die Software kaum anrichten. Bei Hardware Heaven gibt es nun einen ersten Test der GeForce GTX 580 3GB von Gainward - mit dem Ergebnis, daß sich unter 1920x1200 mit 4x und teilweise auch 8x Anti-Aliasing absolut kein Unterschied gegenüber einer regulären GeForce GTX 580 ergab. Allerdings kommt dieses Ergebnis nicht gänzlich unerwartet, denn die reguläre GeForce GTX 580 verfügt nun einmal schon über 1,5 GB Grafikkartenspeicher und hat damit keinerlei Probleme mit hohen bis sehr hohen Auflösungen und ebenso hohen Settings. Die Frage, ob diese 1,5 GB Grafikkartenspeicher unter superhohen bis extremen Settings irgendwann zu Ende sind, wurde von diesem Test leider nicht angegangen.

Laut dem Heise Newsticker werden die fehlerbereinigten Steppings von Intels 6er Chipsatz-Serie nun in der Tat die Revisionsnummer "B3" tragen, nachdem die bisher ausgelieferten Mainboard-Chipsätze der 6er Serie allesamt dem Stepping "B2" angehören. Fudzilla haben in zwei Meldungen ein paar weitere Details zu Intels 2012er Refresh-Architektur Ivy Bridge: Erstens geht es um den Speichersupport der neuen Prozessoren, welchen Intel auf DDR3/1600 anzuheben gedenkt - nicht wirklich viel angesichts der AMD-Planungen, Llano und Bulldozer schon dieses Jahr mit dem offiziellen Support von DDR3/1866 herauszubringen. Und zweitens soll Ivy Bridge nach BIOS-Update auch in aktuellen P67- und H67-Platinen laufen, womit wenigstens die aktuelle Intel Mainboard-Generation mal eine gewisse Lebensdauer hat. Dieser Support gilt allerdings nicht für die kleineren Chipsätze B65, Q65 und Q67 - was bei denen anders sein soll oder ob Intel diese schlicht nicht mit Ivy Bridge zusammen sehen will, ist dato unklar.