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News des 1. März 2011

Die letztwöchentliche Umfrage ging der Situation nach dem Sandy Bridge Chipsatz-Bug nach: Beinflußt dieser das Kaufverhalten bzw. das Abwarten auf zukünftige Entwicklungen im Prozessorenbereich? In dieser Frage kann man laut den bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen durchaus einen gewissen Effekt erkennen: Zwar sind nur 2 Prozent wegen dieses Bugs auf eine andere Plattform umgestiegen, weitere 2 Prozent ziehen nun AMDs aktuelle K10-Prozessoren wieder in Betracht – doch immerhin 7 Prozent haben ihre ursprünglich kurzfristigen Umstiegsplanungen verlängert, so daß nun auch AMDs nicht mehr all zu weit entfernter Bulldozer-Prozessor eine Chance bekommen wird. Angesichts dessen, daß der Sandy Bridge Chipsatz-Bug schließlich nur eher kurzfristige Planungen umwerfen kann, weil er mittelfristig schon wieder gelöst sein wird, ist dies doch eine ganz erhebliche Menge an Umfrage-Teilnehmern, deren ursprüngliche Planungen der Sandy Bridge Chipsatz-Bug dann doch beeinflußt hat.

 Neuorientierung oder weiterhin Richtung Sandy Bridge?

Zum Glück für Intel ist das Ende des Tunnels in dieser Angelegenheit aber schon zu sehen – die Mainboard-Hersteller melden erste Chargen an B3-Steppings der 6er Chipsätze und dürften im April dann auch wieder voll lieferfähig sein. Demzufolge wird der Sandy Bridge Chipsatz-Bug wohl zwei bis drei Monate betreffen, wo der eigentlich geplante Umsatz mit Sandy-Bridge-Produkten sich entweder in die Zukunft verschoben hat – oder aber zum Teil zu AMD abgewandert ist. Insgesamt ist das für Intel wohl gerade noch so zu verschmerzen. Davon abgesehen ist sehr interessant, wie die Umfrage-Teilnehmer, die erst mittelfristig umsteigen wollen, zwischen Sandy Bridge und Bulldozer votiert haben: Nur 22 Prozent sehen hier Sandy Bridge als Favorit, während 39 Prozent Bulldozer als Favorit betrachten und weitere 39 Prozent die Performance-Ergebnisse abwarten wollen. Natürlich fehlen in dieser Teilbetrachtung jene Umfrage-Teilnehmer, welche derzeit schon Sandy Bridge erworben haben (oder dies kurzfristig noch tun), nichtsdestotrotz ist es beachtenswert, wie hoch Bulldozer von den Umfrage-Teilnehmern eingeschätzt wird – nachdem AMD in den letzten Jahren kaum Prozessoren mit wirklichen Höchstleistungen anbieten konnte.

Die PC Games Hardware sowie die ComputerBase haben auf der CeBIT verschiedene Radeon HD 6990 Grafikkarten von Asus, MSI und Sapphire begutachtet – bisher waren auf allen diesen Karten zwei 8polige Stromanschlüsse verbaut. Da es sich in jedem Fall um Referenzdesigns handeln soll, kann man davon ausgehen, daß AMD in dieser Frage also letztlich doch umgeschwenkt ist und der Radeon HD 6990 eine höherwertige Stromversorgung spendiert, auch wenn dies die nominellen Grenzen der PCI-Express-Spezifikation sprengt. Mit einer TDP von bis zu 375 Watt kann die Radeon HD 6990 damit auch viel besser gegen nVidias kommende GeForce GTX 590 angehen, weil beide DualChip-Grafikkarten nunmehr auf demselben Stromverbrauchs-Level agieren und es somit zu einem interessanten Zweikampf ob der höheren Effizienz dieser DualChip-Projekte unter gleichen Rahmenbedingungen kommt. Damit sind auch unsere bisherigen Performance-Prognosen zur Radeon HD 6990 obsolet – die AMD-Karte kann nunmehr durchaus mit der GeForce GTX 590 konkurrieren.

Nachdem immer mehr Hersteller neue SSDs mit SATA-III-Controllern und Leseraten von um die 500 MB/sec ankündigen, lohnt für diejenigen, welche sich bisher mit der Thematik noch nicht so beschäftigt haben, durchaus ein Blick darauf: Denn bei diesen hohen Leseraten (und Schreibraten in einem ähnlichen Bereich) haben die neuen SATA-III-SSDs nicht nur die typischen SSD-Vorteile einer schnellen Zugriffszeit zu bieten, sondern sind auch im reinen Alltagseinsatz bei ganz normalen Dingen wie dem Kopieren größerer Dateien oder dem Starten eines Spiels überdeutlich im Vorteil. Zum Vergleich: Typische Festplatten erreichen heute Datenraten von 100 bis 130 MB/sec, der Abstand zu den neuen SATA-III-SSDs ist inzwischen gewaltig. Zu beachten wäre, daß SSDs mit kleineren Kapazitäten je nach verbautem Controller mal mehr und mal weniger deutlich langsamer als die jeweiligen Spitzenmodelle sind – aber selbst 300 MB/sec ergeben immer noch einen riesigen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Festplatte.

seq. Lesen seq. Schreiben Größen und Preise
A-Data SSD S511
(Controller: SandForce)
bis zu 520 MB/sec bis zu 520 MB/sec ?
Corsair Performance 3 Series
(MLC, Controller: Marvell)
64GB: 365 MB/sec
128GB: 410 MB/sec
256GB: 480 MB/sec
64GB: 110 MB/sec
128GB: 210 MB/sec
256GB: 320 MB/sec
64GB ab 135 Euro
128GB ab 253 Euro
256GB ab 520 Euro
Corsair Force Series GT
(Controller: SandForce)
bis zu 520 MB/sec bis zu 500 MB/sec ?
Intel SSD 510 Series
(MLC, Controller: Marvell)
120GB: 450 MB/sec
250GB: 500 MB/sec
120GB: 210 MB/sec
250GB: 315 MB/sec
120GB ab 255 Euro
250GB ab 529 Euro
Micron C300 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell)
bis zu 335 MB/sec bis zu 215 MB/sec 64GB ab 115 Euro
128GB ab 209 Euro
256GB ab 427 Euro
OCZ Vertex 3
(MLC, Controller: SandForce)
bis zu 550 MB/sec bis zu 525 MB/sec 120GB ab 249 Euro
240GB ab 469 Euro
480GB ab 1649 Euro

Über sich deutlich widersprechende Meldungen zur Sockel-Kompatibilität von Bulldozer berichtet die PC Games Hardware. Bisher gab es hierzu die klare Aussage, daß Bulldozer nur im Sockel AM3+ funktioniert, dafür aber auch mit den 8er Chipsätzen von AMD. Nun hat MSI auf der CeBIT davon gesprochen, daß Bulldozer auch im Sockel AM3 laufen würde (und damit nach BIOS-Update auch auf "alten", schon verkauften AM3-Platinen), wenngleich dann ein paar (nicht genauer spezifizierte) Bulldozer-Feature nicht funktionieren sollen. ASRock hingegen dementierte dies und sagte aus, daß Bulldozer mechanisch inkompatibel zum Sockel AM3 ist und damit den Sockel AM3+ voraussetzen würde. Als mögliche Auflösung des ganzen soll aber AMD an einer AM3-Kompatibilität von Bulldozer arbeiten – die schlicht so aussehen könnte, als daß Bulldozer sowohl im Sockel AM3 als auch im Sockel AM3+ angeboten würde. Eine endgültige Klarheit ist damit aber bei weitem noch nicht gegeben und wird auch erst durch ein offizielles Statement seitens AMD zu erreichen sein.

Die letztwöchentliche Umfrage ging der Situation nach dem Sandy Bridge Chipsatz-Bug nach: Beinflußt dieser das Kaufverhalten bzw. das Abwarten auf zukünftige Entwicklungen im Prozessorenbereich? In dieser Frage kann man laut den bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen durchaus einen gewissen Effekt erkennen: Zwar sind nur 2 Prozent wegen dieses Bugs auf eine andere Plattform umgestiegen, weitere 2 Prozent ziehen nun AMDs aktuelle K10-Prozessoren wieder in Betracht - doch immerhin 7 Prozent haben ihre ursprünglich kurzfristigen Umstiegsplanungen verlängert, so daß nun auch AMDs nicht mehr all zu weit entfernter Bulldozer-Prozessor eine Chance bekommen wird. Angesichts dessen, daß der Sandy Bridge Chipsatz-Bug schließlich nur eher kurzfristige Planungen umwerfen kann, weil er mittelfristig schon wieder gelöst sein wird, ist dies doch eine ganz erhebliche Menge an Umfrage-Teilnehmern, deren ursprüngliche Planungen der Sandy Bridge Chipsatz-Bug dann doch beeinflußt hat.



Zum Glück für Intel ist das Ende des Tunnels in dieser Angelegenheit aber schon zu sehen - die Mainboard-Hersteller melden erste Chargen an B3-Steppings der 6er Chipsätze und dürften im April dann auch wieder voll lieferfähig sein. Demzufolge wird der Sandy Bridge Chipsatz-Bug wohl zwei bis drei Monate betreffen, wo der eigentlich geplante Umsatz mit Sandy-Bridge-Produkten sich entweder in die Zukunft verschoben hat - oder aber zum Teil zu AMD abgewandert ist. Insgesamt ist das für Intel wohl gerade noch so zu verschmerzen. Davon abgesehen ist sehr interessant, wie die Umfrage-Teilnehmer, die erst mittelfristig umsteigen wollen, zwischen Sandy Bridge und Bulldozer votiert haben: Nur 22 Prozent sehen hier Sandy Bridge als Favorit, während 39 Prozent Bulldozer als Favorit betrachten und weitere 39 Prozent die Performance-Ergebnisse abwarten wollen. Natürlich fehlen in dieser Teilbetrachtung jene Umfrage-Teilnehmer, welche derzeit schon Sandy Bridge erworben haben (oder dies kurzfristig noch tun), nichtsdestotrotz ist es beachtenswert, wie hoch Bulldozer von den Umfrage-Teilnehmern eingeschätzt wird - nachdem AMD in den letzten Jahren kaum Prozessoren mit wirklichen Höchstleistungen anbieten konnte.

Die PC Games Hardware sowie die ComputerBase haben auf der CeBIT verschiedene Radeon HD 6990 Grafikkarten von Asus, MSI und Sapphire begutachtet - bisher waren auf allen diesen Karten zwei 8polige Stromanschlüsse verbaut. Da es sich in jedem Fall um Referenzdesigns handeln soll, kann man davon ausgehen, daß AMD in dieser Frage also letztlich doch umgeschwenkt ist und der Radeon HD 6990 eine höherwertige Stromversorgung spendiert, auch wenn dies die nominellen Grenzen der PCI-Express-Spezifikation sprengt. Mit einer TDP von bis zu 375 Watt kann die Radeon HD 6990 damit auch viel besser gegen nVidias kommende GeForce GTX 590 angehen, weil beide DualChip-Grafikkarten nunmehr auf demselben Stromverbrauchs-Level agieren und es somit zu einem interessanten Zweikampf ob der höheren Effizienz dieser DualChip-Projekte unter gleichen Rahmenbedingungen kommt. Damit sind auch unsere bisherigen Performance-Prognosen zur Radeon HD 6990 obsolet - die AMD-Karte kann nunmehr durchaus mit der GeForce GTX 590 konkurrieren.

Nachdem immer mehr Hersteller neue SSDs mit SATA-III-Controllern und Leseraten von um die 500 MB/sec ankündigen, lohnt für diejenigen, welche sich bisher mit der Thematik noch nicht so beschäftigt haben, durchaus ein Blick darauf: Denn bei diesen hohen Leseraten (und Schreibraten in einem ähnlichen Bereich) haben die neuen SATA-III-SSDs nicht nur die typischen SSD-Vorteile einer schnellen Zugriffszeit zu bieten, sondern sind auch im reinen Alltagseinsatz bei ganz normalen Dingen wie dem Kopieren größerer Dateien oder dem Starten eines Spiels überdeutlich im Vorteil. Zum Vergleich: Typische Festplatten erreichen heute Datenraten von 100 bis 130 MB/sec, der Abstand zu den neuen SATA-III-SSDs ist inzwischen gewaltig. Zu beachten wäre, daß SSDs mit kleineren Kapazitäten je nach verbautem Controller mal mehr und mal weniger deutlich langsamer als die jeweiligen Spitzenmodelle sind - aber selbst 300 MB/sec ergeben immer noch einen riesigen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Festplatte.





seq. Lesen
seq. Schreiben
Größen und Preise





A-Data SSD S511
(Controller: SandForce)
bis zu 520 MB/sec
bis zu 520 MB/sec
?



Corsair Performance 3 Series
(MLC, Controller: Marvell)
64GB: 365 MB/sec
128GB: 410 MB/sec
256GB: 480 MB/sec
64GB: 110 MB/sec
128GB: 210 MB/sec
256GB: 320 MB/sec
64GB ab 135 Euro
128GB ab 253 Euro
256GB ab 520 Euro



Corsair Force Series GT
(Controller: SandForce)
bis zu 520 MB/sec
bis zu 500 MB/sec
?



Intel SSD 510 Series
(MLC, Controller: Marvell)
120GB: 450 MB/sec
250GB: 500 MB/sec
120GB: 210 MB/sec
250GB: 315 MB/sec
120GB ab 255 Euro
250GB ab 529 Euro



Micron C300 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell)
bis zu 335 MB/sec
bis zu 215 MB/sec
64GB ab 115 Euro
128GB ab 209 Euro
256GB ab 427 Euro



OCZ Vertex 3
(MLC, Controller: SandForce)
bis zu 550 MB/sec
bis zu 525 MB/sec
120GB ab 249 Euro
240GB ab 469 Euro
480GB ab 1649 Euro





Über sich deutlich widersprechende Meldungen zur Sockel-Kompatibilität von Bulldozer berichtet die PC Games Hardware. Bisher gab es hierzu die klare Aussage, daß Bulldozer nur im Sockel AM3+ funktioniert, dafür aber auch mit den 8er Chipsätzen von AMD. Nun hat MSI auf der CeBIT davon gesprochen, daß Bulldozer auch im Sockel AM3 laufen würde (und damit nach BIOS-Update auch auf "alten", schon verkauften AM3-Platinen), wenngleich dann ein paar (nicht genauer spezifizierte) Bulldozer-Feature nicht funktionieren sollen. ASRock hingegen dementierte dies und sagte aus, daß Bulldozer mechanisch inkompatibel zum Sockel AM3 ist und damit den Sockel AM3+ voraussetzen würde. Als mögliche Auflösung des ganzen soll aber AMD an einer AM3-Kompatibilität von Bulldozer arbeiten - die schlicht so aussehen könnte, als daß Bulldozer sowohl im Sockel AM3 als auch im Sockel AM3+ angeboten würde. Eine endgültige Klarheit ist damit aber bei weitem noch nicht gegeben und wird auch erst durch ein offizielles Statement seitens AMD zu erreichen sein.