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News des 10. März 2011

Der TechSpot hat sich die Grafikkarten-Performance unter Bulletstorm angesehen. Der Fun-Egoshooter ist seit Ende Februar erhältlich und bietet auf Basis der Unreal-3-Engine eine hochwertige Grafikqualität unter zumeist recht hohen Frameraten. Leider hat der TechSpot keine ernstzunehmende Performance-Empfehlung zu seinen Benchmarkwerten aufgestellt – aber wir würden denken, daß Egoshooter-typisch 30 fps für eine weitgehende Spielbarkeit und 45 fps für eine sorgenfreie Performance ausreichen sollten. Aufgrund der allgemein guten Ergebnisse mit neueren Grafikkarten hat der TechSpot gleich nur unter 4x Anti-Aliasing getestet, was unter Bulletstorm bis zu 1920x1200 keine große Hürde für heutige Performance-Grafikkarten darstellt – selbst unter 2560x1600 4xAA halten noch erstaunlich viele Karte mit und selbst "Traum-Frameraten" von 60 fps sind unter diesem Setting noch (mit der GeForce GTX 580) erzielbar.

Bulletstorm weitgehende Spielbarkeit sorgenfreie Performance
1680x1050
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5670
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 768MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
1920x1200
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 768MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
2560x1600
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850

nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 1024MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6950

nVidia GF10x: ab GeForce GTX 480
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 570
Bemessungsgrundlage in diesem Spiel und Benchmark: weitgehende Spielbarkeit ab 30 fps, sorgenfreie Performance ab 45 fps

Auf der anderen Seite liegt damit die Vermutung sehr nahe, daß unter etwas abgesenkten Settings wie 2x Anti-Aliasing oder ganz ohne Anti-Aliasing wohl auch viele Mainstream-Grafikkarten oder Grafikkarten älteren Baudatums noch problemlos mit Bulletstorm zurechtkommen sollten. Das Spiel ist nicht direkt anspruchslos zu nennen, aber zumindest kein echter Hardwarefresser. Dies gilt im übrigen auch für die benötigte CPU-Performance, die man als unwichtig bezeichnen kann, nachdem keine bedeutsamen Performanceunterschiede zwischen einem Athlon II X2 255 und einem Core i7-920 auf 3.8 GHz Takt vermessen werden konnten – und zwar nicht einmal bei den Minimum-Frameraten. Das Spiel scheint so glasklar Grafikkarten-limitiert, daß CPU-Performance unter Bulletstorm wirklich drittrangig ist. In der Frage AMD- oder nVidia-Grafikkarten gibt sich das Spiel zudem unparteiisch – beachtenswerte Vorteile in die eine oder andere Richtung hin waren nicht zu erkennen.

Expreview zeigen Bilder einer DualChip-Grafikkarte mit zwei GeForce GTX 460 Grafikchips seitens Galaxy. Im Normalfall sind wie keine Fans von DualChip-Lösungen außerhalb des absoluten HighEnd-Bereichs, in diesem Fall ist die Kombination aber ganz reizvoll, weil man damit ungefähr die Performance einer GeForce GTX 580 erreichen können sollte – zu einem klar niedrigeren Preis von um die 300 Euro, während die GeForce GTX 580 weiterhin in Richtung 450 Euro kostet. Dies könnte also ausnahmsweise mal eine wirklich interessante DualChip-Lösung werden – alternativ kann man dasselbe auf SLI-fähigen Mainboards natürlich auch mittels zweier GeForce GTX 460 Grafikkarten erreichen.

Wie die X-bit Labs berichten, soll laut nVidia die nächste Konsolengeneration standardmäßig stereoskopisches 3D bieten. Ob dies eine Vorausschau aufgrund internen Wissens darstellt oder ob nVidia damit einfach nur die Werberassel für die eigenen 3D-Produkte schwingen wollte, ist unbekannt – allerdings bietet sich Stereo-3D generell durchaus als das große Feature der nächsten Konsolengeneration an. Hierbei gilt einzurechnen, daß anno 2013 (das Jahr 2012 wird immer unwahrscheinlicher für die nächste Konsolengeneration) eine potentielle Xbox 720 und eine potentielle Playstation 4 nicht nur mit inzwischen deutlich gesunkenen Preisen für den Gaming-PC zu kämpfen haben werden, sondern vor allem mit Streaming-Angeboten wie OnLive.

Diese passen perfekt zur typischen Konsolenspieler-Zielgruppe und dürften trotz der Macken der Streaming-Technologie einige Marktanteile abknappern. Daher brauchen Microsoft und Sony bei ihren nächsten Konsolen in erster Linie ein Feature, was OnLive & Co. nicht bieten können – hier wäre stereoskopisches 3D perfekt, weil dies nicht in die Datenübertragungsraten von OnLive & Co. passt. Ein größeres Problem dieser (möglichen) Strategie wäre allerdings, daß Stereo-3D entsprechende Anzeigegeräte voraussetzt – und sich der Konsolero im Gegensatz zum PC-Spieler dafür keinen neuen PC-Monitor anschaffen muß, sondern gleich seinen regulären Fernseher ersetzen muß. Dies kann ein gehöriger Hemmschuh sein – weniger weil die Konsolenhersteller nicht in Zusammenarbeit mit der TV-Industrie Bundleangebote für passende 3D-Fernseher auf die Beine stellen könnten, sondern weil damit der Investitionswert beim Kauf einer dieser NextGen-Konsolen sehr dramatisch zunimmt.

Andererseits hätte eine entsprechende Offensive der Konsolenhersteller durchaus auch das Potential, den 3D-Fernseher breit durchzusetzen und damit auch deren Preise auf ein vernünftiges Niveau abzusenken. Wichtig wird für die Konsolenhersteller in jedem Fall sein, auf diese 3D-Technologie zu setzen, welche sich letztlich durchsetzen wird – was dann allerdings die NextGen-Konsolen nochmals etwas weiter in die Zukunft verschieben könnte. Nicht umsonst wurden die Bewegungssteuerungen Microsoft Kinect und Playstation Move letztes Jahr vorgestellt, um die aktuelle Konsolengeneration zur Mitte ihres Lebenszyklus noch einmal entscheidend upzugraden. Dies deutet ebenfalls darauf hin, daß die NextGen-Konsolen eher später als früher antreten werden – wie gesagt wird das Jahr 2012 dafür immer unwahrscheinlicher und alles deutet auf das Jahr 2013 hin.

Der TechSpot hat sich die Grafikkarten-Performance unter Bulletstorm angesehen. Der Fun-Egoshooter ist seit Ende Februar erhältlich und bietet auf Basis der Unreal-3-Engine eine hochwertige Grafikqualität unter zumeist recht hohen Frameraten. Leider hat der TechSpot keine ernstzunehmende Performance-Empfehlung zu seinen Benchmarkwerten aufgestellt - aber wir würden denken, daß Egoshooter-typisch 30 fps für eine weitgehende Spielbarkeit und 45 fps für eine sorgenfreie Performance ausreichen sollten. Aufgrund der allgemein guten Ergebnisse mit neueren Grafikkarten hat der TechSpot gleich nur unter 4x Anti-Aliasing getestet, was unter Bulletstorm bis zu 1920x1200 keine große Hürde für heutige Performance-Grafikkarten darstellt - selbst unter 2560x1600 4xAA halten noch erstaunlich viele Karte mit und selbst "Traum-Frameraten" von 60 fps sind unter diesem Setting noch (mit der GeForce GTX 580) erzielbar.




Bulletstorm
weitgehende Spielbarkeit
sorgenfreie Performance





1680x1050
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4830
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5670
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia G9x: ab GeForce 9800 GT
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5770
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 768MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti



1920x1200
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4850
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5750
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia G9x: ab GeForce GTS 250
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTS 450
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4870
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 260
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 768MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti



2560x1600
MaxQ 4xAA
AMD RV7xx: ab Radeon HD 4890
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5830
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6850
nVidia GT2xx: ab GeForce GTX 275
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 460 1024MB
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 560 Ti
AMD RV8xx: ab Radeon HD 5870
AMD RV9xx: ab Radeon HD 6950
nVidia GF10x: ab GeForce GTX 480
nVidia GF11x: ab GeForce GTX 570



Bemessungsgrundlage in diesem Spiel und Benchmark: weitgehende Spielbarkeit ab 30 fps, sorgenfreie Performance ab 45 fps





Auf der anderen Seite liegt damit die Vermutung sehr nahe, daß unter etwas abgesenkten Settings wie 2x Anti-Aliasing oder ganz ohne Anti-Aliasing wohl auch viele Mainstream-Grafikkarten oder Grafikkarten älteren Baudatums noch problemlos mit Bulletstorm zurechtkommen sollten. Das Spiel ist nicht direkt anspruchslos zu nennen, aber zumindest kein echter Hardwarefresser. Dies gilt im übrigen auch für die benötigte CPU-Performance, die man als unwichtig bezeichnen kann, nachdem keine bedeutsamen Performanceunterschiede zwischen einem Athlon II X2 255 und einem Core i7-920 auf 3.8 GHz Takt vermessen werden konnten - und zwar nicht einmal bei den Minimum-Frameraten. Das Spiel scheint so glasklar Grafikkarten-limitiert, daß CPU-Performance unter Bulletstorm wirklich drittrangig ist. In der Frage AMD- oder nVidia-Grafikkarten gibt sich das Spiel zudem unparteiisch - beachtenswerte Vorteile in die eine oder andere Richtung hin waren nicht zu erkennen.

Expreview zeigen Bilder einer DualChip-Grafikkarte mit zwei GeForce GTX 460 Grafikchips seitens Galaxy. Im Normalfall sind wie keine Fans von DualChip-Lösungen außerhalb des absoluten HighEnd-Bereichs, in diesem Fall ist die Kombination aber ganz reizvoll, weil man damit ungefähr die Performance einer GeForce GTX 580 erreichen können sollte - zu einem klar niedrigeren Preis von um die 300 Euro, während die GeForce GTX 580 weiterhin in Richtung 450 Euro kostet. Dies könnte also ausnahmsweise mal eine wirklich interessante DualChip-Lösung werden - alternativ kann man dasselbe auf SLI-fähigen Mainboards natürlich auch mittels zweier GeForce GTX 460 Grafikkarten erreichen.

Wie die X-bit Labs berichten, soll laut nVidia die nächste Konsolengeneration standardmäßig stereoskopisches 3D bieten. Ob dies eine Vorausschau aufgrund internen Wissens darstellt oder ob nVidia damit einfach nur die Werberassel für die eigenen 3D-Produkte schwingen wollte, ist unbekannt - allerdings bietet sich Stereo-3D generell durchaus als das große Feature der nächsten Konsolengeneration an. Hierbei gilt einzurechnen, daß anno 2013 (das Jahr 2012 wird immer unwahrscheinlicher für die nächste Konsolengeneration) eine potentielle Xbox 720 und eine potentielle Playstation 4 nicht nur mit inzwischen deutlich gesunkenen Preisen für den Gaming-PC zu kämpfen haben werden, sondern vor allem mit Streaming-Angeboten wie OnLive.

Diese passen perfekt zur typischen Konsolenspieler-Zielgruppe und dürften trotz der Macken der Streaming-Technologie einige Marktanteile abknappern. Daher brauchen Microsoft und Sony bei ihren nächsten Konsolen in erster Linie ein Feature, was OnLive & Co. nicht bieten können - hier wäre stereoskopisches 3D perfekt, weil dies nicht in die Datenübertragungsraten von OnLive & Co. passt. Ein größeres Problem dieser (möglichen) Strategie wäre allerdings, daß Stereo-3D entsprechende Anzeigegeräte voraussetzt - und sich der Konsolero im Gegensatz zum PC-Spieler dafür keinen neuen PC-Monitor anschaffen muß, sondern gleich seinen regulären Fernseher ersetzen muß. Dies kann ein gehöriger Hemmschuh sein - weniger weil die Konsolenhersteller nicht in Zusammenarbeit mit der TV-Industrie Bundleangebote für passende 3D-Fernseher auf die Beine stellen könnten, sondern weil damit der Investitionswert beim Kauf einer dieser NextGen-Konsolen sehr dramatisch zunimmt.

Andererseits hätte eine entsprechende Offensive der Konsolenhersteller durchaus auch das Potential, den 3D-Fernseher breit durchzusetzen und damit auch deren Preise auf ein vernünftiges Niveau abzusenken. Wichtig wird für die Konsolenhersteller in jedem Fall sein, auf diese 3D-Technologie zu setzen, welche sich letztlich durchsetzen wird - was dann allerdings die NextGen-Konsolen nochmals etwas weiter in die Zukunft verschieben könnte. Nicht umsonst wurden die Bewegungssteuerungen Microsoft Kinect und Playstation Move letztes Jahr vorgestellt, um die aktuelle Konsolengeneration zur Mitte ihres Lebenszyklus noch einmal entscheidend upzugraden. Dies deutet ebenfalls darauf hin, daß die NextGen-Konsolen eher später als früher antreten werden - wie gesagt wird das Jahr 2012 dafür immer unwahrscheinlicher und alles deutet auf das Jahr 2013 hin.