4

News des 4. April 2011

Die PC Games Hardware berichtet von einer GeForce GT 530, welche beim in Hongkong beheimateten Hersteller kurzzeitig auf der Webseite zu sehen war. Leider ist zu dieser Karte nichts außer den Taktfrequenzen von 750 MHz Chiptakt, 1500 MHz Shadertakt und 667 MHz Speichertakt bekannt – die Chipbasis und damit die Anzahl der Hardware-Einheiten bleibt unklar. Die Spekulationen gehen derzeit zwar zuerst in Richtung des GF116-Chips der GeForce GTX 550 Ti (maximal 192 Shader-Einheiten), möglich und aufgrund der Namenswahl aber sogar eher wahrscheinlicher ist der GF118-Chip mit maximal 96 Shader-Einheiten – dazu würde auch dann der absolut sparsame Board-Aufbau der GeForce GT 530 passen. Wahrscheinlich ist die GeForce GT 530 aber nicht die Speerspitze des GF118-Angebots, die Taktraten der Karte sind dafür zu niedrig (etwas mehr Rechenleistung als bei der GeForce GT 430, aber klar weniger Speicherbandbreite).

AMD & nVidia Produktportfolio & Roadmap – 4. April 2011

Sehr gut möglich ist, daß nVidia nachfolgend noch eine "GeForce GT 540" mit kräftigeren Taktraten auflegen wird, um damit dann die GeForce GT 440 beerben zu können. In jedem Fall sind keine beachtbaren Performanceschübe für dieses Marktsegment zu erwarten, da die Anzahl der Hardware-Einheiten voraussichtlich dieselbe ist wie bei den aktuellen nVidia-Lösungen und auch AMDs kommende neue Grafikkarten für das untere Mainstream-Segment in Form der Radeon HD 6500/6600 Serie ebenfalls nur einen eher kleinen Performancesprung hinlegen werden. Ebenfalls gut möglich ist zudem, daß nVidia der GF116-basierten GeForce GTX 550 Ti im Laufe der Zeit noch eine GeForce GTX 550 ohne Ti und mit kleineren Taktraten zur Seite stellt, um die zu beobachtende große Lücke im GeForce-500-Angebotsspektrum auszufüllen – genauso wie zukünftig die GeForce GTX 560 ohne Ti die Angebotslücke zwischen GeForce GTX 550 Ti und 560 Ti füllen wird.

Kurzfristig kann sicherlich die GeForce GTS 450 die Aufgabe des Lückenfüllers zwischen GeForce GT 530/540 und GeForce GTX 550 Ti übernehmen, mittel- und langfristig dürfte nVidia allerdings die Grafikchips der originalen Fermi-Generation (GF10x) komplett auslaufen lassen und dann einen Ersatz für diese Marktposition benötigen – eben die GeForce GTX 550 ohne Ti. Ansonsten ist das Angebot beider Grafikchip-Entwickler innerhalb der aktuellen Chip-Generation entweder schon am Markt oder wenigstens in direkter Vorbereitung (Radeon HD 6500/6600 Serie), große Änderungen dürfte es somit vor den ersten Anzeichen der 2012er Chip-Generationen AMD Southern Islands und nVidia Kepler kaum noch geben. Allenfalls dürften über das Jahr 2011 die noch im Markt befindlichen Lösungen auf Basis der ersten DirectX11-Generation (AMDs Evergreen-Generation & nVidias originale Fermi-Generation) langsam aus dem Händlerangebot verschwinden.

SemiAccurate berichten über die mittelfristigen CPU-Pläne von Intel nach der aktuellen Sandy-Bridge-Generation. Nach dem nach wie vor aktuellen Tick-Tock-Schema soll bei Intel immer jedes Jahr entweder eine neue CPU-Architektur oder aber ein Refresh in einer kleineren Strukturgröße vorgestellt werden, wobei die Unterschiede zwischen den CPU-Architekturen aufgrund der Kürze der Zeitfenster bei weitem kleiner ausfallen als zu klassischen Intel-Zeiten, wo es nur rund aller fünf Jahre eine neue CPU-Architektur mit dementsprechend teils heftigen Änderungen gab. Grob gesehen setzt Intel derzeit ja auch nichts anderes als weitere Verbesserungen der Core-Architektur um, aller zwei Jahre gibt es dazu halt gewisse Änderungen und einen neuen Architektur-Namen.

neue Architektur Refresh
Nehalem (45nm, Nov. 2008) Westmere (32nm, Jan. 2010)
Sandy Bridge (32nm, Jan. 2011) Ivy Bridge (22nm, 2012)
Haswell (22nm, 2013) Broadwell (16nm, 2014)
Sky Lake (16nm, 2015) Skymont (11nm, 2016

In jedem Fall wird die aktuelle Sandy-Bridge-Architektur im Jahr 2012 durch den 22nm-Refresh "Ivy Bridge" abgelöst – wobei hier Refresh-untypisch wohl deutlich an der integrierten Grafikeinheit herumgeschraubt wird. Die nächste neue CPU-Architektur ist dann "Haswell" im Jahr 2013 mit derzeit noch unbekannten Änderungen und weiterhin in der 22nm-Fertigung. 2014 wird diese dann in Form von "Broadwell" einen 16nm-Refresh bekommen, während im Jahr 2015 mit "Sky Lake" eine weitere neue CPU-Architektur in 16nm geplant ist. Deren Refresh nennt sich "Skymont" und dürfte gemäß der Intel-Strategie im Jahr 2016 und dann in der 11nm-Fertigung kommen. Zu allen diesen Prozessoren ist natürlich noch nicht klar, wo deren Änderungen und Schwerpunkte – selbst bei Intel dürfte dies noch weitestgehend in der Schwebe sein, weil natürlich erst einmal die aktuellen oder demnächst anstehenden Architekturen realisiert werden müssen.

Bei HT4U hat man sich mit Intels Vierkern-Stromsparprozessor Core i5-2400S mit nur 65 Watt TDP beschäftigt. Der Prozessor taktet regulär mit 2.5 GHz, erreicht aber im TurboMode bis zu 3.3 GHz (allerdings nur 2.6 GHz im TurboMode mit vier aktiven Rechenkernen) und ist damit ca. 10 Prozent langsamer als der reguläre Core i5-2400 mit 3.1 GHz default-Takt. Interessant ist bei dieser CPU aber natürlich in erster Linie, ob diese ihren (etwas) höheren Preis durch einen wirklich niedrigeren Verbrauch rechtfertigen kann – und dies läßt sich bestätigen. Der Stromverbrauch ist unter Last um immerhin 27 Watt geringer als bei dem ungefähr genauso schnellen Core i5-2300 (2.8 GHz) und liegt damit sogar einige Watt niedriger als bei einem Core 2 Quad Q8300 (2.5 GHz), welcher im Vierkern-Bereich bisher als Stromspar-Referenz anzusehen war. Die Leistungsaufnahme der reinen CPU sollte somit beim Core i5-2400S ungefähr bei 40-50 Watt liegen und sich diese CPU ergo als echte Stromsparlösung im Vierkern-Bereich empfehlen.

Die PC Games Hardware berichtet von einer GeForce GT 530, welche beim in Hongkong beheimateten Hersteller kurzzeitig auf der Webseite zu sehen war. Leider ist zu dieser Karte nichts außer den Taktfrequenzen von 750 MHz Chiptakt, 1500 MHz Shadertakt und 667 MHz Speichertakt bekannt - die Chipbasis und damit die Anzahl der Hardware-Einheiten bleibt unklar. Die Spekulationen gehen derzeit zwar zuerst in Richtung des GF116-Chips der GeForce GTX 550 Ti (maximal 192 Shader-Einheiten), möglich und aufgrund der Namenswahl aber sogar eher wahrscheinlicher ist der GF118-Chip mit maximal 96 Shader-Einheiten - dazu würde auch dann der absolut sparsame Board-Aufbau der GeForce GT 530 passen. Wahrscheinlich ist die GeForce GT 530 aber nicht die Speerspitze des GF118-Angebots, die Taktraten der Karte sind dafür zu niedrig (etwas mehr Rechenleistung als bei der GeForce GT 430, aber klar weniger Speicherbandbreite).



Sehr gut möglich ist, daß nVidia nachfolgend noch eine "GeForce GT 540" mit kräftigeren Taktraten auflegen wird, um damit dann die GeForce GT 440 beerben zu können. In jedem Fall sind keine beachtbaren Performanceschübe für dieses Marktsegment zu erwarten, da die Anzahl der Hardware-Einheiten voraussichtlich dieselbe ist wie bei den aktuellen nVidia-Lösungen und auch AMDs kommende neue Grafikkarten für das untere Mainstream-Segment in Form der Radeon HD 6500/6600 Serie ebenfalls nur einen eher kleinen Performancesprung hinlegen werden. Ebenfalls gut möglich ist zudem, daß nVidia der GF116-basierten GeForce GTX 550 Ti im Laufe der Zeit noch eine GeForce GTX 550 ohne Ti und mit kleineren Taktraten zur Seite stellt, um die zu beobachtende große Lücke im GeForce-500-Angebotsspektrum auszufüllen - genauso wie zukünftig die GeForce GTX 560 ohne Ti die Angebotslücke zwischen GeForce GTX 550 Ti und 560 Ti füllen wird.

Kurzfristig kann sicherlich die GeForce GTS 450 die Aufgabe des Lückenfüllers zwischen GeForce GT 530/540 und GeForce GTX 550 Ti übernehmen, mittel- und langfristig dürfte nVidia allerdings die Grafikchips der originalen Fermi-Generation (GF10x) komplett auslaufen lassen und dann einen Ersatz für diese Marktposition benötigen - eben die GeForce GTX 550 ohne Ti. Ansonsten ist das Angebot beider Grafikchip-Entwickler innerhalb der aktuellen Chip-Generation entweder schon am Markt oder wenigstens in direkter Vorbereitung (Radeon HD 6500/6600 Serie), große Änderungen dürfte es somit vor den ersten Anzeichen der 2012er Chip-Generationen AMD Southern Islands und nVidia Kepler kaum noch geben. Allenfalls dürften über das Jahr 2011 die noch im Markt befindlichen Lösungen auf Basis der ersten DirectX11-Generation (AMDs Evergreen-Generation & nVidias originale Fermi-Generation) langsam aus dem Händlerangebot verschwinden.

SemiAccurate berichten über die mittelfristigen CPU-Pläne von Intel nach der aktuellen Sandy-Bridge-Generation. Nach dem nach wie vor aktuellen Tick-Tock-Schema soll bei Intel immer jedes Jahr entweder eine neue CPU-Architektur oder aber ein Refresh in einer kleineren Strukturgröße vorgestellt werden, wobei die Unterschiede zwischen den CPU-Architekturen aufgrund der Kürze der Zeitfenster bei weitem kleiner ausfallen als zu klassischen Intel-Zeiten, wo es nur rund aller fünf Jahre eine neue CPU-Architektur mit dementsprechend teils heftigen Änderungen gab. Grob gesehen setzt Intel derzeit ja auch nichts anderes als weitere Verbesserungen der Core-Architektur um, aller zwei Jahre gibt es dazu halt gewisse Änderungen und einen neuen Architektur-Namen.




neue Architektur
Refresh





Nehalem (45nm, Nov. 2008)
Westmere (32nm, Jan. 2010)



Sandy Bridge (32nm, Jan. 2011)
Ivy Bridge (22nm, 2012)



Haswell (22nm, 2013)
Broadwell (16nm, 2014)



Sky Lake (16nm, 2015)
Skymont (11nm, 2016





In jedem Fall wird die aktuelle Sandy-Bridge-Architektur im Jahr 2012 durch den 22nm-Refresh "Ivy Bridge" abgelöst - wobei hier Refresh-untypisch wohl deutlich an der integrierten Grafikeinheit herumgeschraubt wird. Die nächste neue CPU-Architektur ist dann "Haswell" im Jahr 2013 mit derzeit noch unbekannten Änderungen und weiterhin in der 22nm-Fertigung. 2014 wird diese dann in Form von "Broadwell" einen 16nm-Refresh bekommen, während im Jahr 2015 mit "Sky Lake" eine weitere neue CPU-Architektur in 16nm geplant ist. Deren Refresh nennt sich "Skymont" und dürfte gemäß der Intel-Strategie im Jahr 2016 und dann in der 11nm-Fertigung kommen. Zu allen diesen Prozessoren ist natürlich noch nicht klar, wo deren Änderungen und Schwerpunkte - selbst bei Intel dürfte dies noch weitestgehend in der Schwebe sein, weil natürlich erst einmal die aktuellen oder demnächst anstehenden Architekturen realisiert werden müssen.

Bei HT4U hat man sich mit Intels Vierkern-Stromsparprozessor Core i5-2400S mit nur 65 Watt TDP beschäftigt. Der Prozessor taktet regulär mit 2.5 GHz, erreicht aber im TurboMode bis zu 3.3 GHz (allerdings nur 2.6 GHz im TurboMode mit vier aktiven Rechenkernen) und ist damit ca. 10 Prozent langsamer als der reguläre Core i5-2400 mit 3.1 GHz default-Takt. Interessant ist bei dieser CPU aber natürlich in erster Linie, ob diese ihren (etwas) höheren Preis durch einen wirklich niedrigeren Verbrauch rechtfertigen kann - und dies läßt sich bestätigen. Der Stromverbrauch ist unter Last um immerhin 27 Watt geringer als bei dem ungefähr genauso schnellen Core i5-2300 (2.8 GHz) und liegt damit sogar einige Watt niedriger als bei einem Core 2 Quad Q8300 (2.5 GHz), welcher im Vierkern-Bereich bisher als Stromspar-Referenz anzusehen war. Die Leistungsaufnahme der reinen CPU sollte somit beim Core i5-2400S ungefähr bei 40-50 Watt liegen und sich diese CPU ergo als echte Stromsparlösung im Vierkern-Bereich empfehlen.