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News des 21. April 2011

AMD will die im OEM-Segment schon des längerem erhältlichen Radeon HD 6750 & 6770 Grafikkarten wohl am 28. April in den Retail-Markt entlassen. Ob es hierbei zu einem regelrechten Launch kommt, ist jedoch etwas fraglich, da die Karten faktisch identisch sind zu den schon erhältlichen Radeon HD 5750 & 5770 Karten. Der einziger Unterschied liegt beim HDMI-Ausgang: Die neueren Karten haben HDMI 1.4a, die älteren nur HDMI 1.3 – was nur relevant ist für 3D-Blu-Rays. Theoretisch könnte AMD den zugrundeliegenden RV840/Juniper-Chips natürlich auch zu weiteren Grafikkarten-Varianten nutzen – nur daß von unten her die neue Radeon HD 6670 schon sehr nahe aufgeschlossen hat und von oben her mit der Radeon HD 6790 auf RV940/Barts-Basis ebenfalls alles schon geregelt ist. Aller Vermutung nach werden Radeon HD 6750 & 6770 daher die bisherigen Radeon HD 5750 & 5770 Karten zu in dem Sinne identischen Preisen einfach nur ersetzen.

AMD & nVidia Produktportfolio & Roadmap – 21. April 2011

Dies läßt dann auch keine weiteren Karten im Angebots-Portfolio zu und dürfte zudem den derzeit noch maßlos überzogenen Preis der Radeon HD 6670 1024MB GDDR5 von um die 80 Euro zurechtregeln – selbst wenn die Radeon HD 5750/6750 von der Performance her nicht wirklich weit entfernt ist, zum nahezu gleichen Preis kann die Radeon HD 6670 GDDR5 natürlich nicht im Markt stehenbleiben. Die anderen Karten der neuen Mainstream-Riege von AMD – Radeon HD 6670 DDR3 und Radeon HD 6570 DDR3/GDDR5 sind dagegen zu ganz guten Preisen von 55 bis 65 Euro in den Markt gekommen und zu dieser Preislage den bisherigen Mainstream-Lösungen von AMD in Form der Radeon HD 5500/5600 Serie ebenbürtig oder überlegen. Allenfalls die Radeon HD 5570 1024MB DDR3 bietet zu knapp unter 50 Euro einen Preispunkt an, welchen die neuen AMD Mainstream-Karten derzeit noch nicht erreichen können.

Bis auf ein paar preisliche Anpassungen und dem baldigen Markt-Rückzug der noch vertriebenen Radeon HD 5000 Lösungen dürfte AMD damit seine Arbeit innerhalb dieser Grafikkarten-Generation getan haben – bei nVidia stehen dagegen noch einige Programmergänzungen sowie ein komplett neues Mainstream-Portfolio auf dem Plan. So ist die GeForce GTX 560 (ohne "Ti") als kleinere GF114-Lösung schon genannt wurden, wir vermuten hierzu ebenfalls eine GeForce GTX 550 (ohne "Ti") als kleine GF116-Lösung. Hinzu dürfte eine Reihe von GF118-Beschleunigern für das untere Mainstream-Segment kommen, wahrscheinlich GeForce GT 530 und 540 genannt. Bei nVidia wird es wohl noch einige Zeit dauern, ehe die Fermi-Refresh-Generation vollzählig ist und sich danach die Grafikkarten der originalen Fermi-Generation aufs Altenteil zurückziehen können. Bis auf die GeForce GTX 560 (ohne "Ti") als womöglich attraktive 150-Euro-Lösung dürfte nVidia aber genauso auch sein Pulver bezüglich der wirklich interessante Grafikkarten für dieses Jahr schon verschossen haben.

Das TechConnect Magazine berichtet über die in der HWiNFO32-Version 3.73 zu findenden Codenamen zu AMDs Southern-Islands-Generation: Tahiti, New Zealand, Thames und Lombok. Informationen darüber, wie diese einzuordnen sind (sprich, was LowCost und was HighEnd ist) oder irgendwie andere Details gibt es jedoch derzeit noch nicht. Zudem ist es auch ein wenig seltsam, wenn ausgerechnet ein Hardware-Diagnose-Tool in seiner Datenbank zuerst solche Einträge führt – schließlich können solcherart Informationen nirgendwo ausgelesen werden, sondern werden manuell auf Basis bestehenden Wissens der Datenbank hinzugefügt. Insofern ist hier eine weitere, unabhängige Bestätigung dieser Namensnennung abzuwarten. Die beste zu Southern Islands vorliegende Information ist immer noch diese zu den entsprechenden Mobile-Lösung und deren geschätzter Performance, diese Daten wurden sogar kürzlich durch eine AMD-eigene Roadmap bestätigt.

Eine Intel Chipsatz-Roadmap bei XFastest zeigt die Namen der kommenden Intel-Chipsätze für die CPU-Architekturen Sandy Bridge E und Ivy Bridge an: So kommt im vierten Quartal der X79-Chipsatz für Sandy Bridge E und im ersten Quartal 2012 dann die Chipsätze Z77, Z75 und H77 für Ivy Bridge (zuzüglich der Business-Ausführungen Q77, Q75 und B75, welche zumeist nur um das für den Heimcomputer-Bereich uninteressante vPro-Feature erweitert sind). Über die genauen Featureunterschiede dieser Chipsätze gibt es derzeit keine Informationen, bekannt ist nur zum X79-Chipsatz, daß dieser nativ USB 3.0 und Thunderbolt unterstützen soll. Die Chipsatz-eigene PCI-Express-Anbindung verbleibt allerdings bei Version 2.0 – auch wenn die dafür passenden Prozessoren für die Grafikanbindung PCI Express 3.0 mittels des CPU-eigenen PCI-Express-Controllers beherrschen. Wieviel von diesen X79-Features dann bei den Ivy-Bridge-Chipsätze Z77, Z75 und H77 ankommt, ist derzeit jedoch noch komplett ungewiß.

AMD will die im OEM-Segment schon des längerem erhältlichen Radeon HD 6750 & 6770 Grafikkarten wohl am 28. April in den Retail-Markt entlassen. Ob es hierbei zu einem regelrechten Launch kommt, ist jedoch etwas fraglich, da die Karten faktisch identisch sind zu den schon erhältlichen Radeon HD 5750 & 5770 Karten. Der einziger Unterschied liegt beim HDMI-Ausgang: Die neueren Karten haben HDMI 1.4a, die älteren nur HDMI 1.3 - was nur relevant ist für 3D-Blu-Rays. Theoretisch könnte AMD den zugrundeliegenden RV840/Juniper-Chips natürlich auch zu weiteren Grafikkarten-Varianten nutzen - nur daß von unten her die neue Radeon HD 6670 schon sehr nahe aufgeschlossen hat und von oben her mit der Radeon HD 6790 auf RV940/Barts-Basis ebenfalls alles schon geregelt ist. Aller Vermutung nach werden Radeon HD 6750 & 6770 daher die bisherigen Radeon HD 5750 & 5770 Karten zu in dem Sinne identischen Preisen einfach nur ersetzen.



Dies läßt dann auch keine weiteren Karten im Angebots-Portfolio zu und dürfte zudem den derzeit noch maßlos überzogenen Preis der Radeon HD 6670 1024MB GDDR5 von um die 80 Euro zurechtregeln - selbst wenn die Radeon HD 5750/6750 von der Performance her nicht wirklich weit entfernt ist, zum nahezu gleichen Preis kann die Radeon HD 6670 GDDR5 natürlich nicht im Markt stehenbleiben. Die anderen Karten der neuen Mainstream-Riege von AMD - Radeon HD 6670 DDR3 und Radeon HD 6570 DDR3/GDDR5 sind dagegen zu ganz guten Preisen von 55 bis 65 Euro in den Markt gekommen und zu dieser Preislage den bisherigen Mainstream-Lösungen von AMD in Form der Radeon HD 5500/5600 Serie ebenbürtig oder überlegen. Allenfalls die Radeon HD 5570 1024MB DDR3 bietet zu knapp unter 50 Euro einen Preispunkt an, welchen die neuen AMD Mainstream-Karten derzeit noch nicht erreichen können.

Bis auf ein paar preisliche Anpassungen und dem baldigen Markt-Rückzug der noch vertriebenen Radeon HD 5000 Lösungen dürfte AMD damit seine Arbeit innerhalb dieser Grafikkarten-Generation getan haben - bei nVidia stehen dagegen noch einige Programmergänzungen sowie ein komplett neues Mainstream-Portfolio auf dem Plan. So ist die GeForce GTX 560 (ohne "Ti") als kleinere GF114-Lösung schon genannt wurden, wir vermuten hierzu ebenfalls eine GeForce GTX 550 (ohne "Ti") als kleine GF116-Lösung. Hinzu dürfte eine Reihe von GF118-Beschleunigern für das untere Mainstream-Segment kommen, wahrscheinlich GeForce GT 530 und 540 genannt. Bei nVidia wird es wohl noch einige Zeit dauern, ehe die Fermi-Refresh-Generation vollzählig ist und sich danach die Grafikkarten der originalen Fermi-Generation aufs Altenteil zurückziehen können. Bis auf die GeForce GTX 560 (ohne "Ti") als womöglich attraktive 150-Euro-Lösung dürfte nVidia aber genauso auch sein Pulver bezüglich der wirklich interessante Grafikkarten für dieses Jahr schon verschossen haben.

Das TechConnect Magazine berichtet über die in der HWiNFO32-Version 3.73 zu findenden Codenamen zu AMDs Southern-Islands-Generation: Tahiti, New Zealand, Thames und Lombok. Informationen darüber, wie diese einzuordnen sind (sprich, was LowCost und was HighEnd ist) oder irgendwie andere Details gibt es jedoch derzeit noch nicht. Zudem ist es auch ein wenig seltsam, wenn ausgerechnet ein Hardware-Diagnose-Tool in seiner Datenbank zuerst solche Einträge führt - schließlich können solcherart Informationen nirgendwo ausgelesen werden, sondern werden manuell auf Basis bestehenden Wissens der Datenbank hinzugefügt. Insofern ist hier eine weitere, unabhängige Bestätigung dieser Namensnennung abzuwarten. Die beste zu Southern Islands vorliegende Information ist immer noch diese zu den entsprechenden Mobile-Lösung und deren geschätzter Performance, diese Daten wurden sogar kürzlich durch eine AMD-eigene Roadmap bestätigt.

Eine Intel Chipsatz-Roadmap bei XFastest zeigt die Namen der kommenden Intel-Chipsätze für die CPU-Architekturen Sandy Bridge E und Ivy Bridge an: So kommt im vierten Quartal der X79-Chipsatz für Sandy Bridge E und im ersten Quartal 2012 dann die Chipsätze Z77, Z75 und H77 für Ivy Bridge (zuzüglich der Business-Ausführungen Q77, Q75 und B75, welche zumeist nur um das für den Heimcomputer-Bereich uninteressante vPro-Feature erweitert sind). Über die genauen Featureunterschiede dieser Chipsätze gibt es derzeit keine Informationen, bekannt ist nur zum X79-Chipsatz, daß dieser nativ USB 3.0 und Thunderbolt unterstützen soll. Die Chipsatz-eigene PCI-Express-Anbindung verbleibt allerdings bei Version 2.0 - auch wenn die dafür passenden Prozessoren für die Grafikanbindung PCI Express 3.0 mittels des CPU-eigenen PCI-Express-Controllers beherrschen. Wieviel von diesen X79-Features dann bei den Ivy-Bridge-Chipsätze Z77, Z75 und H77 ankommt, ist derzeit jedoch noch komplett ungewiß.