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News des 18. Juli 2011

HT4U haben sich 53 Grafikkarten aus dem aktuellen und den etwas zurückliegenden Grafikchip-Generationen von AMD und nVidia gegriffen und durch ein großes Grafikkarten-Roundup gejagt. Durch die Benutzung von 13 Spiele-Benchmarks und ziemlich aktuellen Treibern ist hiermit ein vorbildlicher Standardartikel zur Grafikkartenperformance entstanden, welcher wohl bis zum Auftauchen der nächsten Grafikchip-Generation in Form von AMDs Southern Islands und nVidias Kepler Bestand haben dürfte. Die Resultate sind allerdings für unseren Geschmack etwas AMD-lastig ausgefallen, wenn beispielsweise eine GeForce GTX 560 Ti knapp hinter einer Radeon HD 6870 liegt oder die GeForce GTX 460 1024MB klar hinter der Radeon HD 6850 zurückfällt. Die bisherigen Tests im Web sehen diese Frage in der Mehrheit anders aus: Die GeForce GTX 560 Ti doch merkbar vor der Radeon HD 6870 sowie die GeForce GTX 460 1024MB bzw. Radeon HD 6850 als in etwa gleichauf.

Ein solches etwas abweichendes Ergebnis kann allerdings natürlich auch im Rahmen eines umfangreichen Tests mit vielen Benchmarks passieren – ein einzelner Benchmark mit sehr deutlichen Ergebnissen in die eine oder andere Richtung hin kann da viel verändern, selbst wenn man 13 Spiele-Benchmarks aufbietet. Zudem ist es ein wenig ungünstig, wenn in den seitens HT4U aufgestellten Performance-Index gleich alle Anti-Aliasing-Tests eingehen, selbst solche (für ein großes Roundup) nur sekundär interessanten Tests wie 2560x1600 mit 8x Anti-Aliasing. Ein kurzer Check der Ergebnisse rein unter 1920x1200 mit 4x Anti-Aliasing ergab allerdings, daß dies in diesem Fall kaum einen Unterschied macht – es liegt wohl mehrheitlich an den seitens HT4U angesetzten Benchmarks, daß AMD tendentiell etwas vorn liegt (was aber natürlich auch bedeuten kann, daß früher aufgestellte Wissensstände nicht mehr stimmen und sich die Realitäten mit der Zeit verschoben haben). Wenn man diesen Punkt im Hinterkopf behält, kann man wunderbar mit den von HT4U aufgestellten Resultaten arbeiten:

AMD nVidia
Northern Islands (RV9xx) Radeon HD 6990 @ 389%
Radeon HD 6970 @ 242%
Radeon HD 6950 @ 217%
Radeon HD 6870 @ 189%
Radeon HD 6850 @ 157%
Radeon HD 6790 @ 132%
Radeon HD 6670 GDDR5 @ 79%
Fermi-Refresh (GF11x) GeForce GTX 590 @ 381%
GeForce GTX 580 @ 272%
GeForce GTX 570 @ 232%
GeForce GTX 560 Ti @ 187%
GeForce GTX 560 @ 166%
GeForce GTX 550 Ti @ 113%
Evergreen (RV8xx) Radeon HD 5970 @ 330%
Radeon HD 5870 @ 209%
Radeon HD 5850 @ 177%
Radeon HD 5830 @ 140%
Radeon HD 5770/6770 @ 115%
Radeon HD 5750/6750 @ 100%
Radeon HD 5670 GDDR5 @ 68%
Radeon HD 5570 DDR3 @ 47%
Radeon HD 5550 DDR3 @ 38%
Fermi (GF10x) GeForce GTX 480 @ 230%
GeForce GTX 470 @ 181%
GeForce GTX 460 1024MB @ 142%
GeForce GTX 460 768MB @ 123%
GeForce GTS 450 @ 94%
GeForce GT 440 GDDR5 @ 55%
GeForce GT 430 @ 51%
RV7xx Radeon HD 4870 X2 @ 185%
Radeon HD 4890 @ 123%
Radeon HD 4870 @ 115%
Radeon HD 4850 @ 85%
Radeon HD 4770 @ 75%
Radeon HD 4830 @ 70%
Radeon HD 4670 @ 43%
GT2xx GeForce GTX 295 @ 170%
GeForce GTX 285 @ 128%
GeForce GTX 280 @ 119%
GeForce GTX 275 @ 119%
GeForce GTX 260-216 @ 104%
GeForce GT 240 GDDR5 @ 49%
GeForce GT 240 DDR3 @ 43%
RV6xx Radeon HD 3870 @ 51%
Radeon HD 3850 @ 36%
G9x GeForce 9800 GTX+ / GTS 250 @ 77%
GeForce 8800 GTS @ 70%
GeForce 8800 GT / 9800 GT @ 60%
GeForce 9600 GT @ 55%
Ausgangspunkt ist der seitens HT4U aufgestellte Performance-Index unter Anti-Aliasing, Maßstab ist die Radeon HD 5750/6750 auf 100%

Die Ergebnisse sind dabei nicht einmal besonders abweichend von dem auf 3DCenter bislang benutzten Performance-Index (welcher sich beispielsweise im Grafikkarten-Marktüberblick wiederspiegelt), die tendentielle nVidia-Schwäche der HT4U-Ergebnisse einmal eingerechnet. Interessant ist vor allem der Vergleich zu früheren Hardware-Generationen und wie sich diese heute schlagen: Dabei läßt sich erkennen, daß vor allem diese Lösungen noch ganz gut mithalten, welche über eine hohe Speicherbandbreite verfügen (relativ gutes Ergebnis der GeForce 9600 GT, inzwischen relativ schwaches Ergebnis der Radeon HD 4850). Zudem wird auch deutlich wiedergegeben, daß die schnellsten DirectX10 SingleChip-Lösungen heutzutage gerade einmal die Performance von aktuellen Mainstream-Beschleunigern bieten und damit wirklich schnell zum "alten Eisen" geworden sind.

Bei Vortez Hardware sowie dem Hardware Heaven hat man sich die HIS Radeon HD 6970 IceQ Mix angesehen, eine Radeon HD 6970 mit auf der Grafikplatine verbautem Lucid Hydra-Chip. Dieser kann für CrossFire genutzt werden (ist aber nicht notwendig, da die AMD-Chips sowieso CrossFire können), aber natürlich auch für den Mixed-Modus der Lucid-Treiber, wo eine AMD- und eine nVidia-Karte gleichzeitig genutzt werden. Ein weiterer Lucid-Chip auf dem Mainboard entfällt hierbei, da dieser dann eben schon auf der HIS-Grafikkarte sitzt – in dem Sinne die elegantere Lösung, da der Hydra-Chip auf Mainboards aufgrund der geringen Einsatzchance eher denn eine (preistreibende) Verschwendung darstellt.

Vortez Hardware HIS6970Mix vs. HIS6970 HIS6970Mix vs. MSI580XE3GB HIS6970Mix vs. 6990
1920x1200 4xAA +20,5% (-17,0%) +1,1% (-1,1%) -32,0% (+47,1%)
2560x1600 4x/8xAA +27,5% (-21,6%) +6,8% (-6,3%) -33,5% (+50,5%)

Letztgenannte Webseite hat den Mixed-Modus leider nur nur arg ungenügend ausgetestet – Vortez Hardware haben sich dagegen den Spaß erlaubt, die HIS-Karte zusammen mit einer MSI GeForce GTX 580 XE 3GB unter dem Mixed-Modus durch den kompletten Benchmark-Parcours zu schleifen, garniert mit Vergleichswerten anderer HighEnd-Lösungen inklusive auch der einer Radeon HD 6990. Dabei zeigte sich das zu erwartende Bild: Der Mixed-Modus sorgt durchaus in einigen Spielen für bemerkbare Performance-Gewinne, welcher allerdings immer unter dem Resultat einer einfachen CrossFire-Lösung wie der einer Radeon HD 6990 bleibt. In anderen Spielen bringen die zwei Grafikkarten unter dem Mixed-Modus gar nichts, ist eine einzelne Radeon HD 6970 gleich schnell oder manchmal sogar etwas schneller. Der Hydra-Chip von Hydra bringt im Mixed-Modus nach wie vor nicht das, wofür er (in diesem Modus) gedacht war – egal ob der Chip nun auf einem Mainboard oder einer Grafikkarte sitzt.

HT4U haben sich 53 Grafikkarten aus dem aktuellen und den etwas zurückliegenden Grafikchip-Generationen von AMD und nVidia gegriffen und durch ein großes Grafikkarten-Roundup gejagt. Durch die Benutzung von 13 Spiele-Benchmarks und ziemlich aktuellen Treibern ist hiermit ein vorbildlicher Standardartikel zur Grafikkartenperformance entstanden, welcher wohl bis zum Auftauchen der nächsten Grafikchip-Generation in Form von AMDs Southern Islands und nVidias Kepler Bestand haben dürfte. Die Resultate sind allerdings für unseren Geschmack etwas AMD-lastig ausgefallen, wenn beispielsweise eine GeForce GTX 560 Ti knapp hinter einer Radeon HD 6870 liegt oder die GeForce GTX 460 1024MB klar hinter der Radeon HD 6850 zurückfällt. Die bisherigen Tests im Web sehen diese Frage in der Mehrheit anders aus: Die GeForce GTX 560 Ti doch merkbar vor der Radeon HD 6870 sowie die GeForce GTX 460 1024MB bzw. Radeon HD 6850 als in etwa gleichauf.

Ein solches etwas abweichendes Ergebnis kann allerdings natürlich auch im Rahmen eines umfangreichen Tests mit vielen Benchmarks passieren - ein einzelner Benchmark mit sehr deutlichen Ergebnissen in die eine oder andere Richtung hin kann da viel verändern, selbst wenn man 13 Spiele-Benchmarks aufbietet. Zudem ist es ein wenig ungünstig, wenn in den seitens HT4U aufgestellten Performance-Index gleich alle Anti-Aliasing-Tests eingehen, selbst solche (für ein großes Roundup) nur sekundär interessanten Tests wie 2560x1600 mit 8x Anti-Aliasing. Ein kurzer Check der Ergebnisse rein unter 1920x1200 mit 4x Anti-Aliasing ergab allerdings, daß dies in diesem Fall kaum einen Unterschied macht - es liegt wohl mehrheitlich an den seitens HT4U angesetzten Benchmarks, daß AMD tendentiell etwas vorn liegt (was aber natürlich auch bedeuten kann, daß früher aufgestellte Wissensstände nicht mehr stimmen und sich die Realitäten mit der Zeit verschoben haben). Wenn man diesen Punkt im Hinterkopf behält, kann man wunderbar mit den von HT4U aufgestellten Resultaten arbeiten:




AMD
nVidia





Northern Islands (RV9xx)
Radeon HD 6990 @ 389%
Radeon HD 6970 @ 242%
Radeon HD 6950 @ 217%
Radeon HD 6870 @ 189%
Radeon HD 6850 @ 157%
Radeon HD 6790 @ 132%
Radeon HD 6670 GDDR5 @ 79%
Fermi-Refresh (GF11x)
GeForce GTX 590 @ 381%
GeForce GTX 580 @ 272%
GeForce GTX 570 @ 232%
GeForce GTX 560 Ti @ 187%
GeForce GTX 560 @ 166%
GeForce GTX 550 Ti @ 113%



Evergreen (RV8xx)
Radeon HD 5970 @ 330%
Radeon HD 5870 @ 209%
Radeon HD 5850 @ 177%
Radeon HD 5830 @ 140%
Radeon HD 5770/6770 @ 115%
Radeon HD 5750/6750 @ 100%
Radeon HD 5670 GDDR5 @ 68%
Radeon HD 5570 DDR3 @ 47%
Radeon HD 5550 DDR3 @ 38%
Fermi (GF10x)
GeForce GTX 480 @ 230%
GeForce GTX 470 @ 181%
GeForce GTX 460 1024MB @ 142%
GeForce GTX 460 768MB @ 123%
GeForce GTS 450 @ 94%
GeForce GT 440 GDDR5 @ 55%
GeForce GT 430 @ 51%



RV7xx
Radeon HD 4870 X2 @ 185%
Radeon HD 4890 @ 123%
Radeon HD 4870 @ 115%
Radeon HD 4850 @ 85%
Radeon HD 4770 @ 75%
Radeon HD 4830 @ 70%
Radeon HD 4670 @ 43%
GT2xx
GeForce GTX 295 @ 170%
GeForce GTX 285 @ 128%
GeForce GTX 280 @ 119%
GeForce GTX 275 @ 119%
GeForce GTX 260-216 @ 104%
GeForce GT 240 GDDR5 @ 49%
GeForce GT 240 DDR3 @ 43%



RV6xx
Radeon HD 3870 @ 51%
Radeon HD 3850 @ 36%
G9x
GeForce 9800 GTX+ / GTS 250 @ 77%
GeForce 8800 GTS @ 70%
GeForce 8800 GT / 9800 GT @ 60%
GeForce 9600 GT @ 55%



Ausgangspunkt ist der seitens HT4U aufgestellte Performance-Index unter Anti-Aliasing, Maßstab ist die Radeon HD 5750/6750 auf 100%





Die Ergebnisse sind dabei nicht einmal besonders abweichend von dem auf 3DCenter bislang benutzten Performance-Index (welcher sich beispielsweise im Grafikkarten-Marktüberblick wiederspiegelt), die tendentielle nVidia-Schwäche der HT4U-Ergebnisse einmal eingerechnet. Interessant ist vor allem der Vergleich zu früheren Hardware-Generationen und wie sich diese heute schlagen: Dabei läßt sich erkennen, daß vor allem diese Lösungen noch ganz gut mithalten, welche über eine hohe Speicherbandbreite verfügen (relativ gutes Ergebnis der GeForce 9600 GT, inzwischen relativ schwaches Ergebnis der Radeon HD 4850). Zudem wird auch deutlich wiedergegeben, daß die schnellsten DirectX10 SingleChip-Lösungen heutzutage gerade einmal die Performance von aktuellen Mainstream-Beschleunigern bieten und damit wirklich schnell zum "alten Eisen" geworden sind.

Bei Vortez Hardware sowie dem Hardware Heaven hat man sich die HIS Radeon HD 6970 IceQ Mix angesehen, eine Radeon HD 6970 mit auf der Grafikplatine verbautem Lucid Hydra-Chip. Dieser kann für CrossFire genutzt werden (ist aber nicht notwendig, da die AMD-Chips sowieso CrossFire können), aber natürlich auch für den Mixed-Modus der Lucid-Treiber, wo eine AMD- und eine nVidia-Karte gleichzeitig genutzt werden. Ein weiterer Lucid-Chip auf dem Mainboard entfällt hierbei, da dieser dann eben schon auf der HIS-Grafikkarte sitzt - in dem Sinne die elegantere Lösung, da der Hydra-Chip auf Mainboards aufgrund der geringen Einsatzchance eher denn eine (preistreibende) Verschwendung darstellt.




Vortez Hardware
HIS6970Mix vs. HIS6970
HIS6970Mix vs. MSI580XE3GB
HIS6970Mix vs. 6990





1920x1200 4xAA
+20,5% (-17,0%)
+1,1% (-1,1%)
-32,0% (+47,1%)



2560x1600 4x/8xAA
+27,5% (-21,6%)
+6,8% (-6,3%)
-33,5% (+50,5%)





Letztgenannte Webseite hat den Mixed-Modus leider nur nur arg ungenügend ausgetestet - Vortez Hardware haben sich dagegen den Spaß erlaubt, die HIS-Karte zusammen mit einer MSI GeForce GTX 580 XE 3GB unter dem Mixed-Modus durch den kompletten Benchmark-Parcours zu schleifen, garniert mit Vergleichswerten anderer HighEnd-Lösungen inklusive auch der einer Radeon HD 6990. Dabei zeigte sich das zu erwartende Bild: Der Mixed-Modus sorgt durchaus in einigen Spielen für bemerkbare Performance-Gewinne, welcher allerdings immer unter dem Resultat einer einfachen CrossFire-Lösung wie der einer Radeon HD 6990 bleibt. In anderen Spielen bringen die zwei Grafikkarten unter dem Mixed-Modus gar nichts, ist eine einzelne Radeon HD 6970 gleich schnell oder manchmal sogar etwas schneller. Der Hydra-Chip von Hydra bringt im Mixed-Modus nach wie vor nicht das, wofür er (in diesem Modus) gedacht war - egal ob der Chip nun auf einem Mainboard oder einer Grafikkarte sitzt.