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News des 17./18. Dezember 2011

Die Umfrage der letzten Woche hatte die Gehäuse-Lüftung zum Thema – gefragt wurde zum einen nach der Anzahl der verbauten Gehäuse-Lüfter wie auch nach deren Ausrichtung in Bezug auf Laufruhe oder Kühlleistung. Gemäß den Umfrage-Ergebnissen ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei zwei verbauten Gehäuse-Lüftern (30,0%) sowie drei verbauten Gehäuse-Lüftern (22,6%) angesiedelt. Dabei kamen eigentlich alle Stimmmöglichkeiten auf beachtbare Prozentanteile – sowohl diese Anwender ohne einen einzigen Gehäuse-Lüfter (6,8%), wie auch diesjenigen Anwender, welche für sechs oder mehr verbaute Gehäuse-Lüfter (6,1%) gestimmt haben. Unter den Umfrage-Teilnehmern sind also in dieser Frage sehr verschiedene Lösungen im Einsatz, was die Gehäuse-Hersteller berücksichtigen müssen – zumindest die Gehäuse für den Enthusiasten-Bereich können augenscheinlich niemals genug Plätze zum Lüftereinbau haben.

 Wieviele Gehäuse-Lüfter sind verbaut?

Bei der Frage nach der Ausrichtung dieser Gehäuse-Lüfter in Bezug auf Laufruhe oder Kühlleistung gab es insgesamt 36,4 Prozent Umfrage-Teilnehmer, welche für einen Silent-Betrieb stimmten, 5,3 Prozent für eine hohe Kühlleistung und mit 58,3 Prozent die Mehrheit für einen ausgewogenen Betrieb. Diese Prozentzahlen sind allerdings je nach Anzahl der verbauten Gehäuse-Lüfter entsprechend abweichend: Nicht besonders überraschend sind die Silent-Jünger vor allem bei wenigen verbauten Gehäuse-Lüftern zu finden, während die Kühllleistungs-Anhänger vor allem dort zu finden sind, wo viele oder besonders viele Gehäuse-Lüfter verbaut sind. Der Gesamteindruck sagt jedoch aus, daß sich kaum noch ein Lüfter-Hersteller heutzutage Modelle leisten kann, die bemerkbar laut zu Werke gehen, weil der Silent-Anspruch bei fast allen Lüfterkäufern in irgendeiner Form vorhanden ist.

ausgerichtet allein auf Silent-Betrieb ausgerichtet ausgewogen auf Silent & Kühlleistung ausgerichtet allein auf hohe Kühlleistung
ein Gehäuse-Lüfter 49% 38% 3%
zwei Gehäuse-Lüfter 38% 58% 4%
drei Gehäuse-Lüfter 30% 65% 5%
vier Gehäuse-Lüfter 35% 59% 6%
fünf Gehäuse-Lüfter 25% 67% 8%
sechs oder mehr Gehäuse-Lüfter 32% 55% 13%
insgesamt 36,4% 58,3% 5,3%

Seitens BouweenPC kommt ein Bild zu AMDs "Southern Islands" Product Line, was klarmacht, welche Chipnamen bei AMD für welches Marktsegment geplant sind. So ist in der Tat der Pitcairn-Chip für das Performance-Segment und der Cape-Verde-Chip für das Mainstream-Segment vorgesehen – dies wurde bisher anders herum gemeldet, aber solcherart Dreher können durchaus passieren, wenn AMD seine Chips mit uneindeutigen Inselnamen benennt anstatt eindeutigere numerische Bezeichnungen wie früher bei AMD oder generell bei nVidia zu verwenden. Die drei Southern-Islands-Chip basieren wahrscheinlich durchgehend auf der neuen GCN-Architektur und dürften verkaufsnamenstechnisch die Grafikkarten-Serien Radeon HD 7700 (Cape Verde), Radeon HD 7800 (Pitcairn) und Radeon HD 7900 (R1000/Tahiti) bilden.

Denn die kleineren Karten der Radeon HD 7000 Serie – also unterhalb der Radeon HD 7700 Serie – sind laut SemiAccurate durchgehend Rebrandings von bekannten 40nm-Lösungen der Radeon HD 6000 Serie. Diese Rebranding-Strategie trifft also nicht nur auf ein paar Mobile-Lösungen zu: Vielmehr wird AMD bei Southern Islands vorerst keinen extra LowCost-Grafikchip in 28nm auflegen (egal in welcher Architektur), sondern dieses Marktsegment mit "alten" 40nm-Lösungen füllen. Wahrscheinlich spielt hier mit hinein, daß ein gut ausgereiftes 40nm-Produkt genauso günstig oder vielleicht sogar günstiger herzustellen ist, wie als wenn man die brandneue und damit noch teure 28nm-Fertigung bemüht. Bei den größeren Chips spielt dies keine Rolle, weil diese durch die 28nm-Fertigung zu neuen Performancehöhen aufbrechen werden und damit dann nur unter 28nm zu fertigen sind.

Im LowCost-Bereich nimmt AMD aber anscheinend einfach die bisherige Mainstream-Garde um die Chips RV910/Caicos (Radeon HD 6400 Serie) und RV930/Turks (Radeon HD 6500/6600 Serie) und macht diese zum neuen LowCost-Angebot. Preislich ist die Radeon HD 6500/6600 Serie schließlich schon nahe an diesem Prädikat, wenn eine Radeon HD 6670 DDR3 für ab 55 Euro zu bekommen ist. Neue LowCost-Lösungen in der 28nm-Fertigung wird es bei AMD natürlich trotzdem irgendwann geben – allerdings dürfte man diese einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben, wenn die Fertigung ausgereifter ist und vor allem wenn Chipfertiger TSMC die benötigten 28nm-Kapazitäten auch wirklich liefern kann. Damit wird es im übrigen anscheinend keine neuen VLIW4-Lösungen bei AMD neben dem RV970/Cayman-Chip geben – außer beim Llano-Nachfolger Bulldozer Trinity natürlich.

Bei Microsoft war am Donnerstag kurzzeitig ein Windows-7-Schedulerpatch für Bulldozer online, welcher durch eine optimierte Auslastung der einzelnen Bulldozer-Kerne und -Module eine gewisse Performancesteigerung von bis zu 10 Prozent versprach. Laut den Tests von HT4U und dem Planet 3DNow! kommt in der Benchmark-Praxis allerdings kein wirklicher Performancegewinn heraus: Zwar gibt es Ausreißer nach oben hin mit bis zu 14 Prozent Performancezuwachs, im Mittel aller Messungen steht jedoch dasselbe Insgesamt-Ergebnis bzw. sogar ein 1,2prozentiger Nachteil für den Schedulerpatch. Dies könnte letztlich auch der Grund dafür sein, daß Microsoft diesen Patch im Laufe des frühen Freitags wieder offline genommen hat – dies läßt wenigstens die Hoffnung offen, daß noch einmal ein verbesserter Schedulerpatch antreten wird.

Die Umfrage der letzten Woche hatte die Gehäuse-Lüftung zum Thema - gefragt wurde zum einen nach der Anzahl der verbauten Gehäuse-Lüfter wie auch nach deren Ausrichtung in Bezug auf Laufruhe oder Kühlleistung. Gemäß den Umfrage-Ergebnissen ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei zwei verbauten Gehäuse-Lüftern (30,0%) sowie drei verbauten Gehäuse-Lüftern (22,6%) angesiedelt. Dabei kamen eigentlich alle Stimmmöglichkeiten auf beachtbare Prozentanteile - sowohl diese Anwender ohne einen einzigen Gehäuse-Lüfter (6,8%), wie auch diesjenigen Anwender, welche für sechs oder mehr verbaute Gehäuse-Lüfter (6,1%) gestimmt haben. Unter den Umfrage-Teilnehmern sind also in dieser Frage sehr verschiedene Lösungen im Einsatz, was die Gehäuse-Hersteller berücksichtigen müssen - zumindest die Gehäuse für den Enthusiasten-Bereich können augenscheinlich niemals genug Plätze zum Lüftereinbau haben.



Bei der Frage nach der Ausrichtung dieser Gehäuse-Lüfter in Bezug auf Laufruhe oder Kühlleistung gab es insgesamt 36,4 Prozent Umfrage-Teilnehmer, welche für einen Silent-Betrieb stimmten, 5,3 Prozent für eine hohe Kühlleistung und mit 58,3 Prozent die Mehrheit für einen ausgewogenen Betrieb. Diese Prozentzahlen sind allerdings je nach Anzahl der verbauten Gehäuse-Lüfter entsprechend abweichend: Nicht besonders überraschend sind die Silent-Jünger vor allem bei wenigen verbauten Gehäuse-Lüftern zu finden, während die Kühllleistungs-Anhänger vor allem dort zu finden sind, wo viele oder besonders viele Gehäuse-Lüfter verbaut sind. Der Gesamteindruck sagt jedoch aus, daß sich kaum noch ein Lüfter-Hersteller heutzutage Modelle leisten kann, die bemerkbar laut zu Werke gehen, weil der Silent-Anspruch bei fast allen Lüfterkäufern in irgendeiner Form vorhanden ist.





ausgerichtet allein auf Silent-Betrieb
ausgerichtet ausgewogen auf Silent & Kühlleistung
ausgerichtet allein auf hohe Kühlleistung





ein Gehäuse-Lüfter
49%
38%
3%



zwei Gehäuse-Lüfter
38%
58%
4%



drei Gehäuse-Lüfter
30%
65%
5%



vier Gehäuse-Lüfter
35%
59%
6%



fünf Gehäuse-Lüfter
25%
67%
8%



sechs oder mehr Gehäuse-Lüfter
32%
55%
13%



insgesamt
36,4%
58,3%
5,3%





Seitens BouweenPC kommt ein Bild zu AMDs "Southern Islands" Product Line, was klarmacht, welche Chipnamen bei AMD für welches Marktsegment geplant sind. So ist in der Tat der Pitcairn-Chip für das Performance-Segment und der Cape-Verde-Chip für das Mainstream-Segment vorgesehen - dies wurde bisher anders herum gemeldet, aber solcherart Dreher können durchaus passieren, wenn AMD seine Chips mit uneindeutigen Inselnamen benennt anstatt eindeutigere numerische Bezeichnungen wie früher bei AMD oder generell bei nVidia zu verwenden. Die drei Southern-Islands-Chip basieren wahrscheinlich durchgehend auf der neuen GCN-Architektur und dürften verkaufsnamenstechnisch die Grafikkarten-Serien Radeon HD 7700 (Cape Verde), Radeon HD 7800 (Pitcairn) und Radeon HD 7900 (R1000/Tahiti) bilden.


AMDs "Southern Islands" Product Line

Denn die kleineren Karten der Radeon HD 7000 Serie - also unterhalb der Radeon HD 7700 Serie - sind laut SemiAccurate durchgehend Rebrandings von bekannten 40nm-Lösungen der Radeon HD 6000 Serie. Diese Rebranding-Strategie trifft also nicht nur auf ein paar Mobile-Lösungen zu: Vielmehr wird AMD bei Southern Islands vorerst keinen extra LowCost-Grafikchip in 28nm auflegen (egal in welcher Architektur), sondern dieses Marktsegment mit "alten" 40nm-Lösungen füllen. Wahrscheinlich spielt hier mit hinein, daß ein gut ausgereiftes 40nm-Produkt genauso günstig oder vielleicht sogar günstiger herzustellen ist, wie als wenn man die brandneue und damit noch teure 28nm-Fertigung bemüht. Bei den größeren Chips spielt dies keine Rolle, weil diese durch die 28nm-Fertigung zu neuen Performancehöhen aufbrechen werden und damit dann nur unter 28nm zu fertigen sind.

Im LowCost-Bereich nimmt AMD aber anscheinend einfach die bisherige Mainstream-Garde um die Chips RV910/Caicos (Radeon HD 6400 Serie) und RV930/Turks (Radeon HD 6500/6600 Serie) und macht diese zum neuen LowCost-Angebot. Preislich ist die Radeon HD 6500/6600 Serie schließlich schon nahe an diesem Prädikat, wenn eine Radeon HD 6670 DDR3 für ab 55 Euro zu bekommen ist. Neue LowCost-Lösungen in der 28nm-Fertigung wird es bei AMD natürlich trotzdem irgendwann geben - allerdings dürfte man diese einfach auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben, wenn die Fertigung ausgereifter ist und vor allem wenn Chipfertiger TSMC die benötigten 28nm-Kapazitäten auch wirklich liefern kann. Damit wird es im übrigen anscheinend keine neuen VLIW4-Lösungen bei AMD neben dem RV970/Cayman-Chip geben - außer beim Llano-Nachfolger Bulldozer Trinity natürlich.

Bei Microsoft war am Donnerstag kurzzeitig ein Windows-7-Schedulerpatch für Bulldozer online, welcher durch eine optimierte Auslastung der einzelnen Bulldozer-Kerne und -Module eine gewisse Performancesteigerung von bis zu 10 Prozent versprach. Laut den Tests von HT4U und dem Planet 3DNow! kommt in der Benchmark-Praxis allerdings kein wirklicher Performancegewinn heraus: Zwar gibt es Ausreißer nach oben hin mit bis zu 14 Prozent Performancezuwachs, im Mittel aller Messungen steht jedoch dasselbe Insgesamt-Ergebnis bzw. sogar ein 1,2prozentiger Nachteil für den Schedulerpatch. Dies könnte letztlich auch der Grund dafür sein, daß Microsoft diesen Patch im Laufe des frühen Freitags wieder offline genommen hat - dies läßt wenigstens die Hoffnung offen, daß noch einmal ein verbesserter Schedulerpatch antreten wird.