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Hardware- und Nachrichten-Links des 11. Juli 2012

Eine andere Ansicht, wie die weiteren Kepler-Grafikkarten von nVidia aussehen werden, kommt von Videocardz: Danach soll es unterhalb der GeForce GTX 670 noch die GK104-basierte GeForce GTX 660 Ti geben und darunter dann nur noch die GK106-Lösungen GeForce GTX 660 und GeForce GTS 650 Ti. Interessant ist, daß der GK106-Chip hier wieder als mit gleich 1152 Shader-Einheiten ausgerüstet angenommen wird – etwas, was wir bisher noch komplett anders gesehen haben. Normalerweise sollte nVidia die klare Abgrenzung der Grafikchips GK107 (384 SE), GK106 (angenommen 768 SE) und GK104 (1536 SE) nicht durchbrechen – vor allem, da die Festlegungen zur finalen Anzahl der Hardware-Einheiten sicherlich noch tief im Jahr 2011 vorgenommen wurde, wo also die jetzige Situation mit einem vergleichsweise starken Pitcairn-Chip der Radeon HD 7850/7870 Karten von AMD noch gar nicht vorhersehbar war. Rein praktisch wäre aber natürlich ein stärkerer Mittelklasse-Grafikchip für nVidia in der jetzigen Situation sinnvoller, um damit AMDs Pitcairn-Chip besser kontern zu können.

Daß der GK106-Chip gleich mit 1152 Shader-Einheiten geplant war, ist zwar eher unwahrscheinlich – aber es ergibt sich mittlerweile aufgrund der erheblichen Verzögerung dieses Grafikchips (GK104 & GK107 im März, der GK106 kommt nicht vor August) die kleine Chance, daß die Ursache dieser Verzögerung eine späte Designänderung ist – eine Designänderung, welche nVidia angestossen hat, nachdem man sich der Kraft des Pitcairn-Chips bewußt wurde. Sprich: Der GK106 wurde sicherlich mit 768 Shader-Einheiten geplant, aber womöglich wurde er sehr spät auf 1152 Shader-Einheiten aufgestockt. Ob dies alles innerhalb nur weniger Monate überhaupt realisierbar sein kann, ist jedoch nicht klar – aber wir reden schließlich auch nur von einer kleinen Chance. Zumindest würde dies sowohl die Verspätung des GK106-Chips als auch die hartnäckigen Gerüchte über 1152 Shader-Einheiten bei diesem erklären. Sicher ist natürlich überhaupt noch nichts – wie gestern schon ausgedrückt, stehen derzeit nicht viel mehr als die reinen Grafikkarten-Namen zur Verfügung.

Golem berichten über eine dicke Kampfansage von Microsoft gegenüber Apple, wonach Microsoft "Apple keinen einzigen noch offenen Bereich überlassen", sondern vielmehr Apple auf allen Feldern energisch entgegentreten will. Der bisher indirekte Wettbewerb der Technologie-Unternehmen soll also zukünftig zu einem echten Zweikampf werden – was interessant werden dürfte, denn Microsoft stand in den letzten Jahren schließlich nicht gerade für überbordende Innovationskraft und den Willen, alte Zöpfe (wo sinnvoll) abzuschneiden. Sofern Windows 8 allerdings schon zu dieser neuen Strategie gehört (und es sieht ganz danach aus), kann man aber auch schon das sich daraus ergebende Risiko sehen: Unter Umständen haben sich die Microsoft-Kunden zu sehr an die bisherigen Microsoft-Produkte gewöhnt und ziehen bei dieser neuen Strategie nicht in jedem Fall mit.

Auch würde die Apple-Konkurrenz auf allen Feldern bedeuten, daß Microsoft sich oftmals aus dem reinen Software-Feld hinein in das Gebiet der Systemanbieter begeben muß (das Surface-Tablet ist da schon ein erster Schritt), was aber viele bisher Microsoft-treue Hardware-Hersteller verärgern könnte. Andererseits muß "Konkurrenz auf allen Feldern" nicht zwingend bedeuten, daß man Apple alles nachmachen wird – oftmals ist eine Konkurrenz auch so zu erreichen, daß es eher zu den ureigenen Fähigkeiten von Microsoft passt, welche man bei aller Aufbruchsstimmung hoffentlich nicht vergisst. Am Ende darf die ganze Angelegenheit für Microsoft schließlich keinesfalls so ausgehen, daß die neue Konkurrenzstrategie kaum Erfolg zeigt, man dafür aber auf seinen angestammten Feldern schwächelt. Gerade so typische Microsoft-Eigenschaften wie hohe Rückwärts-Kompatibilität und die relativ hohe Freiheit der Microsoft-Betriebssysteme sollten nicht verloren gehen.

Eine andere Ansicht, wie die weiteren Kepler-Grafikkarten von nVidia aussehen werden, kommt von Videocardz: Danach soll es unterhalb der GeForce GTX 670 noch die GK104-basierte GeForce GTX 660 Ti geben und darunter dann nur noch die GK106-Lösungen GeForce GTX 660 und GeForce GTS 650 Ti. Interessant ist, daß der GK106-Chip hier wieder als mit gleich 1152 Shader-Einheiten ausgerüstet angenommen wird - etwas, was wir bisher noch komplett anders gesehen haben. Normalerweise sollte nVidia die klare Abgrenzung der Grafikchips GK107 (384 SE), GK106 (angenommen 768 SE) und GK104 (1536 SE) nicht durchbrechen - vor allem, da die Festlegungen zur finalen Anzahl der Hardware-Einheiten sicherlich noch tief im Jahr 2011 vorgenommen wurde, wo also die jetzige Situation mit einem vergleichsweise starken Pitcairn-Chip der Radeon HD 7850/7870 Karten von AMD noch gar nicht vorhersehbar war. Rein praktisch wäre aber natürlich ein stärkerer Mittelklasse-Grafikchip für nVidia in der jetzigen Situation sinnvoller, um damit AMDs Pitcairn-Chip besser kontern zu können.

Daß der GK106-Chip gleich mit 1152 Shader-Einheiten geplant war, ist zwar eher unwahrscheinlich - aber es ergibt sich mittlerweile aufgrund der erheblichen Verzögerung dieses Grafikchips (GK104 & GK107 im März, der GK106 kommt nicht vor August) die kleine Chance, daß die Ursache dieser Verzögerung eine späte Designänderung ist - eine Designänderung, welche nVidia angestossen hat, nachdem man sich der Kraft des Pitcairn-Chips bewußt wurde. Sprich: Der GK106 wurde sicherlich mit 768 Shader-Einheiten geplant, aber womöglich wurde er sehr spät auf 1152 Shader-Einheiten aufgestockt. Ob dies alles innerhalb nur weniger Monate überhaupt realisierbar sein kann, ist jedoch nicht klar - aber wir reden schließlich auch nur von einer kleinen Chance. Zumindest würde dies sowohl die Verspätung des GK106-Chips als auch die hartnäckigen Gerüchte über 1152 Shader-Einheiten bei diesem erklären. Sicher ist natürlich überhaupt noch nichts - wie gestern schon ausgedrückt, stehen derzeit nicht viel mehr als die reinen Grafikkarten-Namen zur Verfügung.

Golem berichten über eine dicke Kampfansage von Microsoft gegenüber Apple, wonach Microsoft "Apple keinen einzigen noch offenen Bereich überlassen", sondern vielmehr Apple auf allen Feldern energisch entgegentreten will. Der bisher indirekte Wettbewerb der Technologie-Unternehmen soll also zukünftig zu einem echten Zweikampf werden - was interessant werden dürfte, denn Microsoft stand in den letzten Jahren schließlich nicht gerade für überbordende Innovationskraft und den Willen, alte Zöpfe (wo sinnvoll) abzuschneiden. Sofern Windows 8 allerdings schon zu dieser neuen Strategie gehört (und es sieht ganz danach aus), kann man aber auch schon das sich daraus ergebende Risiko sehen: Unter Umständen haben sich die Microsoft-Kunden zu sehr an die bisherigen Microsoft-Produkte gewöhnt und ziehen bei dieser neuen Strategie nicht in jedem Fall mit.

Auch würde die Apple-Konkurrenz auf allen Feldern bedeuten, daß Microsoft sich oftmals aus dem reinen Software-Feld hinein in das Gebiet der Systemanbieter begeben muß (das Surface-Tablet ist da schon ein erster Schritt), was aber viele bisher Microsoft-treue Hardware-Hersteller verärgern könnte. Andererseits muß "Konkurrenz auf allen Feldern" nicht zwingend bedeuten, daß man Apple alles nachmachen wird - oftmals ist eine Konkurrenz auch so zu erreichen, daß es eher zu den ureigenen Fähigkeiten von Microsoft passt, welche man bei aller Aufbruchsstimmung hoffentlich nicht vergisst. Am Ende darf die ganze Angelegenheit für Microsoft schließlich keinesfalls so ausgehen, daß die neue Konkurrenzstrategie kaum Erfolg zeigt, man dafür aber auf seinen angestammten Feldern schwächelt. Gerade so typische Microsoft-Eigenschaften wie hohe Rückwärts-Kompatibilität und die relativ hohe Freiheit der Microsoft-Betriebssysteme sollten nicht verloren gehen.