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Hardware- und Nachrichten-Links des 11./12. August 2012

Zum Fall der höchstwahrscheinlich am kommenden Donnerstag, den 16. August antretenden GeForce GTX 660 Ti erreichte uns die eMail eines bei einem Händler arbeitetenden Lesers, wonach gleich 80 dieser Karten schon am Freitag bei seinem Arbeitgeber eingetroffen sind. Dies ist für einen einzelnen Händler ziemlich viel – dies und die vorfristige Lieferung deutet zudem eine allgemein gute Verfügbarkeit der GeForce GTX 660 Ti ab dem Launchtag an. Preislich ist allerdings mit Launchpreisen von 330 Euro zu rechnen – dies wäre dann sogar leicht oberhalb des Preisniveaus der Radeon HD 7950 (290 bis 320 Euro) und damit auch deutlich höher, als der zuletzt kolportierte Listenpreis von 299 Dollar vermuten lassen hat. Andererseits sind Launchpreise immer etwas höher angesetzt, kann sich diesbezüglich in den nächsten Wochen noch einiges tun. Die vorgenannten 330 Euro werden sich schon mittelfristig kaum halten lassen, dafür ist der Preispunkt der (knapp 15% schnelleren) GeForce GTX 670 mit Preisen ab 360 Euro viel zu nahe.

Ein paar News-Korrekturen: Der kürzlich ermittelte Durchschnitts-Stromverbrauchswert für die Radeon HD 7970 musste noch einmal korrigiert werden, weil hierbei ein falscher Einzelwert seitens der PCGH eingeflossen war – der ermittelte Durchschnittswert dieser Karte sinkt durch diese Neuberechnung von 17W/194W (Idle/Spiele) auf 14W/189W. Dies wurde im entsprechenden Artikel und auch in den News-Erwähnungen korrigiert, der Artikel bekam zudem einen Anhang "Korrekturen und Ergänzungen" für weitere Fälle dieser Art. Zum ersten Test der Radeon HD 7750 "900 MHz Edition" wäre noch korrigierend anzufügen, daß HT4U in ihrem Artikel explizit notiert haben, daß AMD auf eine zweite Version der Radeon HD 7770 verzichten wird, deren Referenztakt also bei 1000 MHz bleiben wird. Zur Meldung über den Weg zur automatisch startenden Desktop-Oberfläche unter Windows 8 wäre zudem noch der Hinweis auf einen kleinen Hack angefügt, mittels welchem der Windows-7-Explorer unter Windows 8 zur Verfügung steht. Jener Hack liegt allerdings nur für die US-Version des Windows-7-Explorers vor, zudem verliert ein somit modifiziertes Windows 8 wohl sogar die Fähigkeit zum Starten von Metro-Apps.

Ziemlich ungenau war dagegen die Performance-Aussage bezüglich der kommenden Haswell-Grafik: Wir gingen hierbei vom Vergleich der jeweiligen Spitzenlösungen zwischen Ivy Bridge (GT2) und Haswell (GT3) aus, Fudzilla bezogen die Performance-Verdreifachung jedoch auf den Vergleich Ivy Bridge GT1 gegen Haswell GT2, der zweitschnellsten integrierten Grafiklösung von Haswell. Rechnet man dies auf die bekannte Performance der HD Graphics 2500 hoch, sollte Haswell GT2 etwas oberhalb des Niveaus der Llano-basierten Radeon HD 6550D und etwas unterhalb des Niveaus der Trinity-basierten Radeon HD 7660D herauskommen – was immer noch aller Ehren wert wäre. Eine Performanceaussage zur schnellsten Grafiklösung von Haswell – der GT3, welche höchstwahrscheinlich eine GT2 mit eDRAM darstellt – gibt es noch nicht, aber angesichts dieser Performanceprognose zu Haswell GT2 kann man davon ausgehen, daß Intel mit Haswell GT3 zumindest Trinity schlagen will. Ob man dies in der Praxis erreichen kann, bliebe abzuwarten – in letzter Zeit bot Intel mit seinen integrierten Grafiklösungen zumeist nur einen gewissen Teil des ursprünglich prognostizierten Performancegewinns.

Erhebliche Bedenken gibt es zudem bezüglich der korrekten Taktangaben bei den kürzlichen Bulldozer/Vishera-Benchmarks: Zumindest einer der im Coolaler-Forum geposteten CPU-Z-Screenshots zeigte nämlich einen Takt von gleich 3.9 GHz an – unter zwar der Benutzung der Hälfte der zur Verfügung stehenden Rechenkerne, es könnte sich hierbei also tatsächlich um einen TurboCore-Takt handeln. Sollte TurboCore bei diesem nominell auf 3.3 GHz laufenden Engineering Sample wirklich aktiv gewesen sein, wären die bisherigen Benchmark-Ergebnisse dieses Vishera-Vorserienexemplars nochmals schwächer zu bewerten, könnte man bis auf den WinRAR-Wert von einem glatten Fehlen jeglicher Pro-MHz-Verbesserung sprechen. Es bleibt zugunsten von AMD zu hoffen, daß diese Benchmarks noch lange nicht das volle Performancepotential von Vishera aufgezeigt haben. In jedem Fall danken wir allen Kommentatoren zu unseren News für die gemachten Hinweise auf Schreib- und inhaltliche Fehler.

Zum Fall der höchstwahrscheinlich am kommenden Donnerstag, den 16. August antretenden GeForce GTX 660 Ti erreichte uns die eMail eines bei einem Händler arbeitetenden Lesers, wonach gleich 80 dieser Karten schon am Freitag bei seinem Arbeitgeber eingetroffen sind. Dies ist für einen einzelnen Händler ziemlich viel - dies und die vorfristige Lieferung deutet zudem eine allgemein gute Verfügbarkeit der GeForce GTX 660 Ti ab dem Launchtag an. Preislich ist allerdings mit Launchpreisen von 330 Euro zu rechnen - dies wäre dann sogar leicht oberhalb des Preisniveaus der Radeon HD 7950 (290 bis 320 Euro) und damit auch deutlich höher, als der zuletzt kolportierte Listenpreis von 299 Dollar vermuten lassen hat. Andererseits sind Launchpreise immer etwas höher angesetzt, kann sich diesbezüglich in den nächsten Wochen noch einiges tun. Die vorgenannten 330 Euro werden sich schon mittelfristig kaum halten lassen, dafür ist der Preispunkt der (knapp 15% schnelleren) GeForce GTX 670 mit Preisen ab 360 Euro viel zu nahe.

Ein paar News-Korrekturen: Der kürzlich ermittelte Durchschnitts-Stromverbrauchswert für die Radeon HD 7970 musste noch einmal korrigiert werden, weil hierbei ein falscher Einzelwert seitens der PCGH eingeflossen war - der ermittelte Durchschnittswert dieser Karte sinkt durch diese Neuberechnung von 17W/194W (Idle/Spiele) auf 14W/189W. Dies wurde im entsprechenden Artikel und auch in den News-Erwähnungen korrigiert, der Artikel bekam zudem einen Anhang "Korrekturen und Ergänzungen" für weitere Fälle dieser Art. Zum ersten Test der Radeon HD 7750 "900 MHz Edition" wäre noch korrigierend anzufügen, daß HT4U in ihrem Artikel explizit notiert haben, daß AMD auf eine zweite Version der Radeon HD 7770 verzichten wird, deren Referenztakt also bei 1000 MHz bleiben wird. Zur Meldung über den Weg zur automatisch startenden Desktop-Oberfläche unter Windows 8 wäre zudem noch der Hinweis auf einen kleinen Hack angefügt, mittels welchem der Windows-7-Explorer unter Windows 8 zur Verfügung steht. Jener Hack liegt allerdings nur für die US-Version des Windows-7-Explorers vor, zudem verliert ein somit modifiziertes Windows 8 wohl sogar die Fähigkeit zum Starten von Metro-Apps.

Ziemlich ungenau war dagegen die Performance-Aussage bezüglich der kommenden Haswell-Grafik: Wir gingen hierbei vom Vergleich der jeweiligen Spitzenlösungen zwischen Ivy Bridge (GT2) und Haswell (GT3) aus, Fudzilla bezogen die Performance-Verdreifachung jedoch auf den Vergleich Ivy Bridge GT1 gegen Haswell GT2, der zweitschnellsten integrierten Grafiklösung von Haswell. Rechnet man dies auf die bekannte Performance der HD Graphics 2500 hoch, sollte Haswell GT2 etwas oberhalb des Niveaus der Llano-basierten Radeon HD 6550D und etwas unterhalb des Niveaus der Trinity-basierten Radeon HD 7660D herauskommen - was immer noch aller Ehren wert wäre. Eine Performanceaussage zur schnellsten Grafiklösung von Haswell - der GT3, welche höchstwahrscheinlich eine GT2 mit eDRAM darstellt - gibt es noch nicht, aber angesichts dieser Performanceprognose zu Haswell GT2 kann man davon ausgehen, daß Intel mit Haswell GT3 zumindest Trinity schlagen will. Ob man dies in der Praxis erreichen kann, bliebe abzuwarten - in letzter Zeit bot Intel mit seinen integrierten Grafiklösungen zumeist nur einen gewissen Teil des ursprünglich prognostizierten Performancegewinns.

Erhebliche Bedenken gibt es zudem bezüglich der korrekten Taktangaben bei den kürzlichen Bulldozer/Vishera-Benchmarks: Zumindest einer der im Coolaler-Forum geposteten CPU-Z-Screenshots zeigte nämlich einen Takt von gleich 3.9 GHz an - unter zwar der Benutzung der Hälfte der zur Verfügung stehenden Rechenkerne, es könnte sich hierbei also tatsächlich um einen TurboCore-Takt handeln. Sollte TurboCore bei diesem nominell auf 3.3 GHz laufenden Engineering Sample wirklich aktiv gewesen sein, wären die bisherigen Benchmark-Ergebnisse dieses Vishera-Vorserienexemplars nochmals schwächer zu bewerten, könnte man bis auf den WinRAR-Wert von einem glatten Fehlen jeglicher Pro-MHz-Verbesserung sprechen. Es bleibt zugunsten von AMD zu hoffen, daß diese Benchmarks noch lange nicht das volle Performancepotential von Vishera aufgezeigt haben. In jedem Fall danken wir allen Kommentatoren zu unseren News für die gemachten Hinweise auf Schreib- und inhaltliche Fehler.