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Hardware- und Nachrichten-Links des 14./15. Januar 2012

Bei Meisterkühler ruft man zu den "Deutschen Kühlerbau-Meisterschaften 2012" (DKM) auf, für welche bis zum 1. April Anmeldungen (auch von Hardware-Bastlern außerhalb Deutschlands) entgegengenommen werden. Bei Eurogamer muß man sich nach einem Test des Strategiespiels "Panzer Corps: Wehrmacht" eines Politikwissenschaftlers erwehren, nach dessen Meinung man das Spiel wegen der Themen "2. Weltkrieg" und "Wehrmacht" viel kritischer hätte bewerten sollen. Allerdings ist es ein zweischneidiges Schwert, Spiele nach derem historischen Background bewerten zu wollen – wenn man es hart auslegt, bleibt schnell kaum noch etwas an geschichtlichen Ereignissen übrig, an denen man sich anlehnen kann. Am Ende ist und bleibt es dennoch nur ein Spiel – und vor allem die Gefährung mittels einer (angeblichen) Verharmlosung von geschichtlichen Ereignissen so abstrakt wie das Spiel selber für den Spieler. Neunetz führt den interessanten Gedanken aus, daß die Integration von Google+ in die Google-Suche letztlich nicht anders als ein Druckmittel gegenüber Facebook darstellt, den Facebook-Inhalt für die Google-Suche zu öffnen – was wiederum den Wert von Google als alleserfassende Suchmaschine sichern würde.

Das Hyperland-Blog macht darauf aufmerksam, daß viele Spracherkennungs-Dienste die Stimmeingaben des Anwenders auf zentralen Servern speichern – um aus der dabei entstehenden Datenbank eine bessere Spracherkennung aufbauen zu können. Dieser technisch sicherlich sinnvolle Punkt wirft aber dennoch ein gewisses Datenschutzproblem auf – zum einen, weil die wenigsten Nutzer über diesen Punkt Bescheid wissen dürften, zum anderen, weil einmal vorhandene Daten natürlich zur Zweitverwertung in alle möglichen Richtungen hin einladen. Internet-Law begründen dagegen die Bedenken, wonach eine EU-Datenschutzverordnung bundesdeutsche Grundrechte aushebeln würde. Maßgeblicher Punkt ist dabei, daß unter bundesdeutschem Datenschutzrecht immer eine Verfassungsklage als letzte Möglichkeit offensteht, während ein vergleichbares Recht im Rahmen der EU-Datenschutzverordnung fehlen würde und der bundesdeutsche Bürger demnzufolge ohne der Möglichkeit, seine Grundrechte auch effektiv einzuklagen dastehen würde. Daneben bietet die nachfolgende Linkliste gerade im Bereich der "anderen News" Wochenend-typisch wieder viele lesenswerte Links zu Themen wie der Weiterentwicklung des Netzes, Internet-Rechtsfragen und den aktuellen Zustand des Journalismus.

Bei Meisterkühler ruft man zu den "Deutschen Kühlerbau-Meisterschaften 2012" (DKM) auf, für welche bis zum 1. April Anmeldungen (auch von Hardware-Bastlern außerhalb Deutschlands) entgegengenommen werden. Bei Eurogamer muß man sich nach einem Test des Strategiespiels "Panzer Corps: Wehrmacht" eines Politikwissenschaftlers erwehren, nach dessen Meinung man das Spiel wegen der Themen "2. Weltkrieg" und "Wehrmacht" viel kritischer hätte bewerten sollen. Allerdings ist es ein zweischneidiges Schwert, Spiele nach derem historischen Background bewerten zu wollen - wenn man es hart auslegt, bleibt schnell kaum noch etwas an geschichtlichen Ereignissen übrig, an denen man sich anlehnen kann. Am Ende ist und bleibt es dennoch nur ein Spiel - und vor allem die Gefährung mittels einer (angeblichen) Verharmlosung von geschichtlichen Ereignissen so abstrakt wie das Spiel selber für den Spieler. Neunetz führt den interessanten Gedanken aus, daß die Integration von Google+ in die Google-Suche letztlich nicht anders als ein Druckmittel gegenüber Facebook darstellt, den Facebook-Inhalt für die Google-Suche zu öffnen - was wiederum den Wert von Google als alleserfassende Suchmaschine sichern würde.

Das Hyperland-Blog macht darauf aufmerksam, daß viele Spracherkennungs-Dienste die Stimmeingaben des Anwenders auf zentralen Servern speichern - um aus der dabei entstehenden Datenbank eine bessere Spracherkennung aufbauen zu können. Dieser technisch sicherlich sinnvolle Punkt wirft aber dennoch ein gewisses Datenschutzproblem auf - zum einen, weil die wenigsten Nutzer über diesen Punkt Bescheid wissen dürften, zum anderen, weil einmal vorhandene Daten natürlich zur Zweitverwertung in alle möglichen Richtungen hin einladen. Internet-Law begründen dagegen die Bedenken, wonach eine EU-Datenschutzverordnung bundesdeutsche Grundrechte aushebeln würde. Maßgeblicher Punkt ist dabei, daß unter bundesdeutschem Datenschutzrecht immer eine Verfassungsklage als letzte Möglichkeit offensteht, während ein vergleichbares Recht im Rahmen der EU-Datenschutzverordnung fehlen würde und der bundesdeutsche Bürger demnzufolge ohne der Möglichkeit, seine Grundrechte auch effektiv einzuklagen dastehen würde. Daneben bietet die nachfolgende Linkliste gerade im Bereich der "anderen News" Wochenend-typisch wieder viele lesenswerte Links zu Themen wie der Weiterentwicklung des Netzes, Internet-Rechtsfragen und den aktuellen Zustand des Journalismus.