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Hardware- und Nachrichten-Links des 15. November 2019

Von ComputerBase, GameCPU, Guru3D, PC Games Hardware, TechPowerUp und WCCF Tech kommen Betrachtungen zur Grafikkarten-Performance von Red Dead Redemption 2. Neben spielerischen Stärken wird dem Western-Epos auch eine herausragende Grafikqualität zu Gute gerechnet – welche dann ihrerseits eine heftige Hardware-Power voraussetzt. Leider haben sich die Hardwaretester zu stark auf sehr hohe Bildqualitäten konzentriert, so dass keine Benchmarks unter einer vernünftig abgesenkten Bildqualität vorliegen. Am häufigsten getestet wurde unter dem Preset "Favor Quality" (Qualität bevorzugen) samt "Ultra"-Teileinstellungen – wobei die Aussagen hierzu, ob man mit Änderungen der Teileinstellungen etwas an Performance hinzugewinnt, deutlich schwanken: Die ComputerBase misst nur marginale Differenzen, die Benchmarks beim Guru3D ergeben zwischen "Ultra" und "High" hingegen einen Performancegewinn von immerhin 15-20%. An dieser Stelle wären noch weitere Ausarbeitungen wünschenswert, denn die aktuell vorliegenden Benchmarks unter dem "Quality/Ultra"-Preset fangen für 45 fps unter der FullHD-Auflösung mit einer GeForce GTX 1080 Ti (!) als spielbare Lösungen an – und die Alternativen sind mit GeForce RTX 2060 Super, Radeon RX Vega 64 oder Radeon RX 5700 auch nicht besonders langsamer bzw. Geldbeutel-schonender angesetzt.

Grafikkarten-Empfehlung für "Red Dead Redemption 2"
Quality/Ultra-Preset @ 45 fps maximale Bildqualität @ 45 fps
FullHD ab GeForce GTX 1080 Ti, GeForce RTX 2060 Super oder Radeon RX Vega 64, Radeon RX 5700 ab GeForce RTX 2080 Ti
WQHD ab GeForce RTX 2070 Super oder Radeon VII, Radeon RX 5700 XT GeForce RTX 2080 Ti @ ~40 fps
UltraHD GeForce RTX 2080 Ti @ ~40 fps GeForce RTX 2080 Ti @ ~30 fps
interpoliert gemäß der Benchmarks von ComputerBase, GameCPU, PC Games Hardware & TechPowerUp

Dies ist dann sehr weit weg von den offiziellen PC-Systemanforderungen, deren Grafikkarten-Empfehlung zugunsten von GeForce GTX 1060 6GB oder Radeon RX 480 4GB ergehen – locker & leicht zwei Klassen unterhalb dessen, was augenscheinlich wirklich für Red Dead Redemption 2 benötigt wird. Und dabei stellt jenes "Quality/Ultra"-Preset noch nicht einmal die maximale Bildqualität dar, jene verlangt dann nochmals erheblich höhere Hardware-Reserven. Laut den wenigen hierzu vorliegenden Benchmarks der PC Games Hardware kommt hierbei die GeForce RTX 2080 Ti als einzige spielbare Lösung heraus – rein unter der FullHD-Auflösung, unter WQHD reicht es nur noch für ~40 fps und unter der UltraHD-Auflösung für ~30 fps. Red Dead Redemption 2 präsentiert sich somit seitens der Hardware-Anforderungen schon als echtes NextGen-Spiel, welches auf aktuell verfügbarer Hardware nicht in voller Pracht zu genießen ist – und damit natürlich perfekt geeignet ist als wichtiger Grafikkarten-Benchmark, gerade bei der Betrachtung zukünftiger Hardware. Hierzu sollte Spieleentwickler Rockstar Games allerdings dem Spiel noch die lästigen PC-Fehler austreiben und zudem über eine einfachere Preset-Auswahl nachdenken. Derzeit sind sowohl Spiel als auch Benchmark-Teil vergleichsweise wackelig (laut der ComputerBase kann das Spiel unter UltraHD trotz gleichem Preset durchaus unterschiedliche Bildqualitäts-Optionen pro Grafikkarte ansetzen) und nur suboptimal geeignet für einen großen Standard-Benchmark.

Von Twitterer Momomo kommt der Hinweis auf einen neuen Vergleich von Ryzen 9 3950X vs. Core i9-10980XE, diesesmal unter dem Geekbench 5. Hinzu wird wiederum seitens Momomo noch auf einen Geekbench-5-Wert zum Ryzen Threadripper 3960X verwiesen – wobei bei beiden AMD-Prozessoren nicht 100%ig sicher bestimmt werden kann, ob jene nicht vielleicht doch unter Übertaktung liefen. Treffen die Werte halbwegs zu, dann würden die AMD-Prozessoren auch im Geekbench 5 die Performance-Führerschaft übernehmen – zum Teil daraus resultierend, das Intel derzeit nicht mehr als 18 CPU-Kerne aufbieten kann, zum anderen wegen des augenscheinlich mageren Performancesprungs zwischen dem Skylake X Referesh und dem immer noch nicht erschienenen Cascade Lake X. Wie kürzlich schon dargelegt, gibt es bei Cascade Lake X oftmals nur Zugewinne bei der höchstmöglichen Boost-Taktrate (für wenige CPU-Kerne), während Base-Takt und AllCore-Turbo bei einigen CPU-Modellen völlig identisch zum Skylake X Refresh liegen. Der Performancegewinn von Cascade Lake X zum Skylake X Refresh dürfte also eher marginal ausfallen, in jedem Fall kleiner als zwischen dem Skylake X Refresh und dem originalen Skylake X herauskommen.

Technik GB5 Single GB5 Multi Quellen
Ryzen Threadripper 3960X Castle Peak (Zen 2), 24C/48T, 3.8/4.5 GHz 1294 20484 Geekbench
Ryzen 9 3950X Matisse (Zen 2), 16C/32T, 3.5/4.7 GHz 1301 14664 Geekbench
Core i9-10980XE Cascade Lake X, 18C/36T, 3.0/3.8/4.8 GHz 1236 13910 Geekbench
Core i9-9980XE Skylake X Refresh, 18C/36T, 3.0/3.8/4.5 GHz 1100-1200 12-15.000 GB-Datenbank
alle Benchmark-Werte unter dem Geekbench 5 (rein unter Windows)

Die Origin-Spielwebseite notiert die offiziellen PC-Systemanforderungen zu Star Wars: Jedi Fallen Order, welches am 15. November in den Handel ging. Das Action-Adventure von Entwickler "Respawn Entertainment" und Publisher "Electronic Arts" basiert auf der Unreal Engine 4 und kommt mit sehr variablen Systemanforderungen daher: Der Einstieg ist schon mit alten Mainstream-Modellen á GeForce GTX 650 oder Radeon HD 7750 zu erreichen, die Hardware-Empfehlung ist hingegen mit GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1660 Ti oder Radeon RX Vega 56 vergleichsweise hoch angesetzt. Auch auf CPU-Seite fällt die Differenz zwischen Minimum (Core i3 oder FX-Modell) zur Empfehlung (Core i7 oder Ryzen 7) erneut recht hoch aus. Die ursprünglich genannte Hardware-Empfehlung hin zu 32 GB PC-Hauptspeicher wurde inzwischen allerdings auf 16 GB korrigiert, nichtsdestotrotz sind die Hardware-Empfehlungen allgemein vergleichsweise stattlich – nicht im rekordverdächtigen Maßstab, aber sicherlich am oberen Ende des derzeit üblichen.

offizielle PC-Systemanforderungen zu "Star Wars: Jedi Fallen Order"
Minimum Empfohlen
OS Windows 7 64-Bit, DirectX 11, 55 GB Festplatten-Platzbedarf
CPU Core i3-3220 oder FX-6100 Core i7-6700K oder Ryzen 7 1700
Speicher 8 GB RAM 16 GB RAM
Gfx GeForce GTX 650 oder Radeon HD 7750 GeForce GTX 1070, GeForce GTX 1660 Ti oder Radeon RX Vega 56
Von ComputerBase, GameCPU, Guru3D, PC Games Hardware, TechPowerUp und WCCF Tech kommen Betrachtungen zur Grafikkarten-Performance von Red Dead Redemption 2. Neben spielerischen Stärken wird dem Western-Epos auch eine herausragende Grafikqualität zu Gute gerechnet - welche dann ihrerseits eine heftige Hardware-Power voraussetzt. Leider haben sich die Hardwaretester zu stark auf sehr hohe Bildqualitäten konzentriert, so dass keine Benchmarks unter einer vernünftig abgesenkten Bildqualität vorliegen. Am häufigsten getestet wurde unter dem Preset "Favor Quality" (Qualität bevorzugen) samt "Ultra"-Teileinstellungen - wobei die Aussagen hierzu, ob man mit Änderungen der Teileinstellungen etwas an Performance hinzugewinnt, deutlich schwanken: Die ComputerBase misst nur marginale Differenzen, die Benchmarks beim Guru3D ergeben zwischen "Ultra" und "High" hingegen einen Performancegewinn von immerhin 15-20%. An dieser Stelle wären noch weitere Ausarbeitungen wünschenswert, denn die aktuell vorliegenden Benchmarks unter dem "Quality/Ultra"-Preset fangen für 45 fps unter der FullHD-Auflösung mit einer GeForce GTX 1080 Ti (!) als spielbare Lösungen an - und die Alternativen sind mit GeForce RTX 2060 Super, Radeon RX Vega 64 oder Radeon RX 5700 auch nicht besonders langsamer bzw. Geldbeutel-schonender angesetzt.




Grafikkarten-Empfehlung für "Red Dead Redemption 2"





Quality/Ultra-Preset @ 45 fps
maximale Bildqualität @ 45 fps


FullHD
ab GeForce GTX 1080 Ti, GeForce RTX 2060 Super oder Radeon RX Vega 64, Radeon RX 5700
ab GeForce RTX 2080 Ti


WQHD
ab GeForce RTX 2070 Super oder Radeon VII, Radeon RX 5700 XT
GeForce RTX 2080 Ti @ ~40 fps


UltraHD
GeForce RTX 2080 Ti @ ~40 fps
GeForce RTX 2080 Ti @ ~30 fps


interpoliert gemäß der Benchmarks von ComputerBase, GameCPU, PC Games Hardware & TechPowerUp