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Hardware- und Nachrichten-Links des 16. April 2012

Gemäß dem Planet 3DNow! hat AMD bei Bulldozer wohl die eigentlich verbaute Integer-Divisionseinheit grundsätzlich deaktiviert – schon bei Llano machte diese Probleme, womit jene bei Llano dann nachträglich per BIOS-Update deaktiviert wurde. Bei Trinity ist die Einheit nun aber wieder mit dabei und zeigt dort ihre Schlagkraft mit Benchmark-Werten sogar besser als bei einem Core i5-2500K – natürlich nur bei einer sehr speziellen Testsequenz, welche untypischerweise starken Gebrauch von dieser Einheit macht. Auf die Gesamtperformance von Trinity und Vishera dürfte dies wohl nur arg begrenzt einen Einfluß haben, aber der Planet 3DNow! stellt vielmehr die Frage auf, ob man nicht diese Integer-Divisionseinheit bei Bulldozer durch Setzen eines CPU-Adressregisters wieder aktivieren könnte. Technologisch ist dies sicherlich spannend, aber natürlich keineswegs für Produktivsysteme zu empfehlen – und wie gesagt, der allgemeine Performancegewinn dürfte arg begrenzt sein.

Richtig schön ist es doch immer wieder, wenn eine Meldung die Runde macht und jeder das nachplappert, was da Börsenanalysten so von sich geben, obwohl man eigentlich auch selber nachdenken könnte – und vor allem noch selber in der Materie steckt und damit machmal einen viel besseren Blickwinkel als ein Analyst hat. So geschehen im Fall der Meldung, die Verkäufe von Call of Duty: Modern Warfare 3 würden um 4,2% hinter denen von Call of Duty: Black Ops zurückliegen und vor allem im März sehr deutlich gefallen sein, worauf Analysten wahlweise gleich das Ende dieser Serie bzw. einen größeren Umsturz im Spielemarkt orakeln. Dabei gibt es eine andere, eigentlich eher augenscheinliche Auflösung: Denn bei Film-Serien ergibt sich der kommerzielle Erfolg einer weiteren Fortsetzung sehr maßgeblich daraus, ob das Publikum den direkten Vorgänger gemocht hat – und nicht was der konkrete Film an Wertungen erhält (Bilderbuchbeispiel The Matrix: Teil 2 spielt 64% mehr als Teil 1 ein, Teil 3 macht dagegen weniger Einnahmen als noch Teil 1).

Auf so eine große Spiele-Serie wie Call of Duty kann man diese Regel sicherlich auch beziehen, da es sich hierbei um ein klares Mainstream-Produkt handelt, mit also großem Publikum und hohem Marketingaufwand. Zudem passt diese Regel auch zur Wertung der Spieler: Black Ops war das erste CoD-Spiel, welches mit ernsthafter Kritik leben musste, zudem war es am Anfang auch noch viel zu Hardware-fressend, was im Mainstream-Markt keinen so unwichtigen Punkt darstellt. Mittels Marketing und vor allem dem starken Image der Vorgänger stellte Black Ops trotzdem einen neuen Verkaufsrekord auf – aber die Käufer erinnern sich halt beim nächsten CoD-Spiel an die erfahrenen Probleme und kaufen dieses dann nicht mehr so blind. Damit wird nun Modern Warfare 3 für die Fehler von Black Ops bestraft – nicht fair, aber völlig normal im Rahmen solcher großer Fortsetzungsserien. Und dies ist die deutlich bessere Erklärung für das Abflauen der MW3-Verkäufe – worauf jeder selber kommen konnte, der diese Spiele auch gespielt hat. Da dies bei Analysten eher zu bezweifeln wäre, sollten IT-Journalisten in Zukunft bei solchen Meldungen eher den eigenen Erfahrungsschatz anzapfen, als daß Börsenanalysten Spielern etwas über Spiele erklären.

Gemäß dem Planet 3DNow! hat AMD bei Bulldozer wohl die eigentlich verbaute Integer-Divisionseinheit grundsätzlich deaktiviert - schon bei Llano machte diese Probleme, womit jene bei Llano dann nachträglich per BIOS-Update deaktiviert wurde. Bei Trinity ist die Einheit nun aber wieder mit dabei und zeigt dort ihre Schlagkraft mit Benchmark-Werten sogar besser als bei einem Core i5-2500K - natürlich nur bei einer sehr speziellen Testsequenz, welche untypischerweise starken Gebrauch von dieser Einheit macht. Auf die Gesamtperformance von Trinity und Vishera dürfte dies wohl nur arg begrenzt einen Einfluß haben, aber der Planet 3DNow! stellt vielmehr die Frage auf, ob man nicht diese Integer-Divisionseinheit bei Bulldozer durch Setzen eines CPU-Adressregisters wieder aktivieren könnte. Technologisch ist dies sicherlich spannend, aber natürlich keineswegs für Produktivsysteme zu empfehlen - und wie gesagt, der allgemeine Performancegewinn dürfte arg begrenzt sein.

Richtig schön ist es doch immer wieder, wenn eine Meldung die Runde macht und jeder das nachplappert, was da Börsenanalysten so von sich geben, obwohl man eigentlich auch selber nachdenken könnte - und vor allem noch selber in der Materie steckt und damit machmal einen viel besseren Blickwinkel als ein Analyst hat. So geschehen im Fall der Meldung, die Verkäufe von Call of Duty: Modern Warfare 3 würden um 4,2% hinter denen von Call of Duty: Black Ops zurückliegen und vor allem im März sehr deutlich gefallen sein, worauf Analysten wahlweise gleich das Ende dieser Serie bzw. einen größeren Umsturz im Spielemarkt orakeln. Dabei gibt es eine andere, eigentlich eher augenscheinliche Auflösung: Denn bei Film-Serien ergibt sich der kommerzielle Erfolg einer weiteren Fortsetzung sehr maßgeblich daraus, ob das Publikum den direkten Vorgänger gemocht hat - und nicht was der konkrete Film an Wertungen erhält (Bilderbuchbeispiel The Matrix: Teil 2 spielt 64% mehr als Teil 1 ein, Teil 3 macht dagegen weniger Einnahmen als noch Teil 1).

Auf so eine große Spiele-Serie wie Call of Duty kann man diese Regel sicherlich auch beziehen, da es sich hierbei um ein klares Mainstream-Produkt handelt, mit also großem Publikum und hohem Marketingaufwand. Zudem passt diese Regel auch zur Wertung der Spieler: Black Ops war das erste CoD-Spiel, welches mit ernsthafter Kritik leben musste, zudem war es am Anfang auch noch viel zu Hardware-fressend, was im Mainstream-Markt keinen so unwichtigen Punkt darstellt. Mittels Marketing und vor allem dem starken Image der Vorgänger stellte Black Ops trotzdem einen neuen Verkaufsrekord auf - aber die Käufer erinnern sich halt beim nächsten CoD-Spiel an die erfahrenen Probleme und kaufen dieses dann nicht mehr so blind. Damit wird nun Modern Warfare 3 für die Fehler von Black Ops bestraft - nicht fair, aber völlig normal im Rahmen solcher großer Fortsetzungsserien. Und dies ist die deutlich bessere Erklärung für das Abflauen der MW3-Verkäufe - worauf jeder selber kommen konnte, der diese Spiele auch gespielt hat. Da dies bei Analysten eher zu bezweifeln wäre, sollten IT-Journalisten in Zukunft bei solchen Meldungen eher den eigenen Erfahrungsschatz anzapfen, als daß Börsenanalysten Spielern etwas über Spiele erklären.