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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. April 2012

Die VR-Zone vermeldet etwas abgesenkte Preise der Ivy-Bridge-Prozessoren – mit dem leichten Problem, daß wir schon die zuletzt von der VR-Zone vermeldeten Ivy-Bridge-Preise für unglaubwürdig gehalten und weiterhin auf früheren Informationen zur Ivy-Bridge-Preislage vertraut haben. Die angeblichen neuen Ivy-Bridge-Preise verschärfen dieses Problem dann nur noch – sie liegen nämlich inzwischen merkbar unterhalb der Sandy-Bridge-Preise, was einfach unglaubwürdig ist. Denn Intel ist absolut nicht in der Not, Ivy Bridge über bessere Preise in den Markt drücken zu müssen – sobald Ivy Bridge verfügbar wird, verkaufen sich diese Prozessoren faktisch von selbst und wird Sandy Bridge umgehend "unmodern". Jede Preissenkung – und sei es auch nur um 5 Dollar – nagt demzufolge an Intels Gewinnen, ohne jedoch für mehr Umsatz zu sorgen – ein schlechter Tausch und damit arg unwahrscheinlich (wenngleich nicht unmöglich, in de IT-Branche kann man so etwas nie sicher sagen). Für den Augenblick gehen wir weiter davon aus, daß Ivy Bridge zur exakten Preislage von Sandy Bridge erscheint – und im Zweifelsfall ist es bis zum 29. April auch nicht mehr weit hin.

Bei Flying Suicide spricht man davon, daß das Ivy-Bridge-Topmodell Core i7-3770K abweichend vom restlichen Ivy-Bridge-Programm über eine TDP von 95 Watt verfügt und präsentiert zum Beweis den Codeaufdruck auf einer Retail-Verpackung. Ohne diesen Beweis wäre dies in der Tat unglaubwürdig, denn bisher wurde Ivy Bridge klar als 77-Watt-CPUs beschrieben. Andererseits wäre es kein Beinbruch, gerade wenn es sich nur auf das Topmodell beschränkt – Käufer des Topmodells schauen erfahrungsgemäß sowieso weniger auf die TDP-Größe. Laut dem Heise Newsticker wurde ein Ivy-Bridge-Prozessor schon einmal (fachmännisch) "aufgesägt", wobei sich eine Die-Fläche von runden 170mm² ergab. Dies ist etwas abweichend zu einer früheren Intel-Angabe von 160mm², ergibt aber immer noch einen vergleichsweise kleinen Chip – eingedenk der vier Rechenkerne und der vermutlich verbauten HD4000-Grafiklösung (der aufgesägte Core i5-3550 verfügt zwar nur über eine HD2500, aber Intel dürfte diesen Prozessor üblicherweise aus der Produktion des größten Ivy-Bridge-Dies mit HD4000 gewinnen). Jene kleine Die-Größe garantiert Intel erneut niedrige Produktionskosten und damit vor allem die typisch hohen Intel-Gewinne, wie schon in der letzten Zeit durchgehend zu beobachten.

Wie die PC Games Hardware in eigener Sache berichtet, gab es auf deren Webseite sowie die Webseiten mehrerer vom Computec-Verlag gehörender weiterer Onlineangebote einen zwei Wochen lang andauernden Hackerangriff. In dieser Zeit wurden sowohl Downloads als auch Werbebanner auf PCGH und den weiteren Computec-Webseiten modifiziert, so daß Keylogger und Trojaner mit ausgeliefert wurden. Wer in den letzten zwei Wochen eine der Computec-Seiten (Liste der betroffenen Webseiten) angesurft hat, sollte seinen PC dementsprechend unbedingt durchscannen, am besten auch mit einer Antivirus Live-CD – welche das betroffene System also von einem eigenen bootbaren Medium aus scannt. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist im übrigen das Tool "Sardu", welches laut einer Meldung von Oli's Blog auf Knopfdruck solcherart Live-CDs erstellt und dabei die benötigten ISO-Dateien von den Antiviren-Herstellern gleich mit lädt.

Natürlich sollte man Live-CDs immer auf einem nicht kompromitierten System erstellen – niemals auf dem zu prüfendem System selber. Zusätzlich gibt es leider auch die Chance, daß User-Passwörter auf Computec-Webseiten (unverschlüsselt) von den Hackern mitgelesen werden konnten. Auch wer sich keinen Trojaner eingefangen hat, sollte also besser seine zu Computec gehörenden Passwörter (beispielsweise für das PCGH-Forum) ändern, wenn man diese Webseiten in den letzten zwei Wochen besucht hat. Davon abgesehen muß man die PCGH jedoch dafür loben, so offen und auskunftsfreudig mit diesem Fall umzugehen – da gibt es leider andere Negativbeispiele, wo die Informationen an die Webseiten-Besucher zu spät und zu unklar ausgefallen sind. Die PCGH hat dagegen alle relevanten Informationen zu diesem Fall inklusive klarer Handlungsanweisungen umgehend in ein extra Newsposting gepackt – genauso hat es auszusehen, wenn man mal in die unglückliche Lage kommt, gehackt worden zu sein.

Die VR-Zone vermeldet etwas abgesenkte Preise der Ivy-Bridge-Prozessoren - mit dem leichten Problem, daß wir schon die zuletzt von der VR-Zone vermeldeten Ivy-Bridge-Preise für unglaubwürdig gehalten und weiterhin auf früheren Informationen zur Ivy-Bridge-Preislage vertraut haben. Die angeblichen neuen Ivy-Bridge-Preise verschärfen dieses Problem dann nur noch - sie liegen nämlich inzwischen merkbar unterhalb der Sandy-Bridge-Preise, was einfach unglaubwürdig ist. Denn Intel ist absolut nicht in der Not, Ivy Bridge über bessere Preise in den Markt drücken zu müssen - sobald Ivy Bridge verfügbar wird, verkaufen sich diese Prozessoren faktisch von selbst und wird Sandy Bridge umgehend "unmodern". Jede Preissenkung - und sei es auch nur um 5 Dollar - nagt demzufolge an Intels Gewinnen, ohne jedoch für mehr Umsatz zu sorgen - ein schlechter Tausch und damit arg unwahrscheinlich (wenngleich nicht unmöglich, in de IT-Branche kann man so etwas nie sicher sagen). Für den Augenblick gehen wir weiter davon aus, daß Ivy Bridge zur exakten Preislage von Sandy Bridge erscheint - und im Zweifelsfall ist es bis zum 29. April auch nicht mehr weit hin.

Bei Flying Suicide spricht man davon, daß das Ivy-Bridge-Topmodell Core i7-3770K abweichend vom restlichen Ivy-Bridge-Programm über eine TDP von 95 Watt verfügt und präsentiert zum Beweis den Codeaufdruck auf einer Retail-Verpackung. Ohne diesen Beweis wäre dies in der Tat unglaubwürdig, denn bisher wurde Ivy Bridge klar als 77-Watt-CPUs beschrieben. Andererseits wäre es kein Beinbruch, gerade wenn es sich nur auf das Topmodell beschränkt - Käufer des Topmodells schauen erfahrungsgemäß sowieso weniger auf die TDP-Größe. Laut dem Heise Newsticker wurde ein Ivy-Bridge-Prozessor schon einmal (fachmännisch) "aufgesägt", wobei sich eine Die-Fläche von runden 170mm² ergab. Dies ist etwas abweichend zu einer früheren Intel-Angabe von 160mm², ergibt aber immer noch einen vergleichsweise kleinen Chip - eingedenk der vier Rechenkerne und der vermutlich verbauten HD4000-Grafiklösung (der aufgesägte Core i5-3550 verfügt zwar nur über eine HD2500, aber Intel dürfte diesen Prozessor üblicherweise aus der Produktion des größten Ivy-Bridge-Dies mit HD4000 gewinnen). Jene kleine Die-Größe garantiert Intel erneut niedrige Produktionskosten und damit vor allem die typisch hohen Intel-Gewinne, wie schon in der letzten Zeit durchgehend zu beobachten.

Wie die PC Games Hardware in eigener Sache berichtet, gab es auf deren Webseite sowie die Webseiten mehrerer vom Computec-Verlag gehörender weiterer Onlineangebote einen zwei Wochen lang andauernden Hackerangriff. In dieser Zeit wurden sowohl Downloads als auch Werbebanner auf PCGH und den weiteren Computec-Webseiten modifiziert, so daß Keylogger und Trojaner mit ausgeliefert wurden. Wer in den letzten zwei Wochen eine der Computec-Seiten (Liste der betroffenen Webseiten) angesurft hat, sollte seinen PC dementsprechend unbedingt durchscannen, am besten auch mit einer Antivirus Live-CD - welche das betroffene System also von einem eigenen bootbaren Medium aus scannt. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist im übrigen das Tool "Sardu", welches laut einer Meldung von Oli's Blog auf Knopfdruck solcherart Live-CDs erstellt und dabei die benötigten ISO-Dateien von den Antiviren-Herstellern gleich mit lädt.

Natürlich sollte man Live-CDs immer auf einem nicht kompromitierten System erstellen - niemals auf dem zu prüfendem System selber. Zusätzlich gibt es leider auch die Chance, daß User-Passwörter auf Computec-Webseiten (unverschlüsselt) von den Hackern mitgelesen werden konnten. Auch wer sich keinen Trojaner eingefangen hat, sollte also besser seine zu Computec gehörenden Passwörter (beispielsweise für das PCGH-Forum) ändern, wenn man diese Webseiten in den letzten zwei Wochen besucht hat. Davon abgesehen muß man die PCGH jedoch dafür loben, so offen und auskunftsfreudig mit diesem Fall umzugehen - da gibt es leider andere Negativbeispiele, wo die Informationen an die Webseiten-Besucher zu spät und zu unklar ausgefallen sind. Die PCGH hat dagegen alle relevanten Informationen zu diesem Fall inklusive klarer Handlungsanweisungen umgehend in ein extra Newsposting gepackt - genauso hat es auszusehen, wenn man mal in die unglückliche Lage kommt, gehackt worden zu sein.