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Hardware- und Nachrichten-Links des 17. Februar 2012

Gemäß Golem schiebt nVidia den Rückgang seiner Bruttomarge im vergangenem Geschäftsquartal primär auf Chipfertiger TSMC und die "geringer als erwartete Ausbeute von 28-Nanometer-Wafern" – was wohl bedeuten soll, daß die ursprünglichen Planungen nVidias den Start erster 28nm-Produkte zu einem klar früherem Zeitpunkt vorsahen. Gegenüber Börsenanalysten ist so etwas immer die einfachste Antwort – allerdings war sowohl die Verzögerung der 28nm-Fertigung vorhersehbar als auch liefert Konkurrent AMD nun eben schon 28nm-Produkte aus, ganz allein an TSMC kann es daher kaum liegen. Speziell die Kepler-Grafikchipserie wurde wohl durch einen Bug im PCI-Express-Interface zurückgeworfen und wäre ohne diesen vielleicht schon teilweise am Markt.

Interessant ist zudem die Aussage, daß nVidia seit kurzem mit TSMC eine neue Fertigungsvereinbarung unterhält, wonach nVidia nunmehr anscheinend für die Wafer und nicht mehr nur für funktionierende Chips zahlt. Normalerweise versuchen die Chipentwickler eher den umgedrehten Deal zu erzielen, wonach man nur für funktionierende Chips zahlen muß. Andererseits wird somit klarer, wieso es nVidia laut Aussagen anderer Chipentwickler gelingen konnte, vorab große Teile der 28nm-Produktion bei TSMC zu buchen – dafür ist man anscheinend diesen ungünstigeren Deal eingegangen. Auszahlen kann sich das für nVidia natürlich nur, wenn die eigenen 28nm-Designs eine hohe Fertigungsausbeute erzielen. Sollte dies passieren und gleichzeitig die 28nm-Kapazitäten bei TSMC grenzwertig bleiben, könnte man AMD einfach über die höhere Liefermenge schlagen – was abzuwarten bleibt, am Ende wird TSMC natürlich immer versuchen, seine 28nm-Kapazitäten so schnell wie möglich dem insgesamten Bedarf anzupassen.

Laut Fudzilla ist Ivy Bridge auf gleichem Takt um bis zu 16 Prozent schneller als Sandy Bridge – wobei die Betonung auf dem "bis zu" liegt, denn die Spanne der ermittelten Performancegewinne reicht von 7 bis 16 Prozent. Selbst diese gilt aber nur für von Intel extra ausgesuchte Benchmarks – wie so etwas praktisch aussieht, kann man sich im übrigen mittels einer früheren Ivy-Bridge-Roadmap zu Gemüte führen, welche die gleichen Benchmarks mit nur (erstaunlicherweise) anderen prozentualen Vorteilen zeigt. In der Realität unabhängiger Benchmarks sind dann jedoch weit geringere Vorteile zu erwarten – im allgemeinen rechnet man für Ivy Bridge mit einem Pro/MHz-Gewinn von runden 5 Prozent, welcher bei einigen Ivy-Bridge-Modellen durch einen leicht höher taktenden TurboMode noch etwas angereichert werden kann.

Gemäß Golem schiebt nVidia den Rückgang seiner Bruttomarge im vergangenem Geschäftsquartal primär auf Chipfertiger TSMC und die "geringer als erwartete Ausbeute von 28-Nanometer-Wafern" - was wohl bedeuten soll, daß die ursprünglichen Planungen nVidias den Start erster 28nm-Produkte zu einem klar früherem Zeitpunkt vorsahen. Gegenüber Börsenanalysten ist so etwas immer die einfachste Antwort - allerdings war sowohl die Verzögerung der 28nm-Fertigung vorhersehbar als auch liefert Konkurrent AMD nun eben schon 28nm-Produkte aus, ganz allein an TSMC kann es daher kaum liegen. Speziell die Kepler-Grafikchipserie wurde wohl durch einen Bug im PCI-Express-Interface zurückgeworfen und wäre ohne diesen vielleicht schon teilweise am Markt.

Interessant ist zudem die Aussage, daß nVidia seit kurzem mit TSMC eine neue Fertigungsvereinbarung unterhält, wonach nVidia nunmehr anscheinend für die Wafer und nicht mehr nur für funktionierende Chips zahlt. Normalerweise versuchen die Chipentwickler eher den umgedrehten Deal zu erzielen, wonach man nur für funktionierende Chips zahlen muß. Andererseits wird somit klarer, wieso es nVidia laut Aussagen anderer Chipentwickler gelingen konnte, vorab große Teile der 28nm-Produktion bei TSMC zu buchen - dafür ist man anscheinend diesen ungünstigeren Deal eingegangen. Auszahlen kann sich das für nVidia natürlich nur, wenn die eigenen 28nm-Designs eine hohe Fertigungsausbeute erzielen. Sollte dies passieren und gleichzeitig die 28nm-Kapazitäten bei TSMC grenzwertig bleiben, könnte man AMD einfach über die höhere Liefermenge schlagen - was abzuwarten bleibt, am Ende wird TSMC natürlich immer versuchen, seine 28nm-Kapazitäten so schnell wie möglich dem insgesamten Bedarf anzupassen.

Laut Fudzilla ist Ivy Bridge auf gleichem Takt um bis zu 16 Prozent schneller als Sandy Bridge - wobei die Betonung auf dem "bis zu" liegt, denn die Spanne der ermittelten Performancegewinne reicht von 7 bis 16 Prozent. Selbst diese gilt aber nur für von Intel extra ausgesuchte Benchmarks - wie so etwas praktisch aussieht, kann man sich im übrigen mittels einer früheren Ivy-Bridge-Roadmap zu Gemüte führen, welche die gleichen Benchmarks mit nur (erstaunlicherweise) anderen prozentualen Vorteilen zeigt. In der Realität unabhängiger Benchmarks sind dann jedoch weit geringere Vorteile zu erwarten - im allgemeinen rechnet man für Ivy Bridge mit einem Pro/MHz-Gewinn von runden 5 Prozent, welcher bei einigen Ivy-Bridge-Modellen durch einen leicht höher taktenden TurboMode noch etwas angereichert werden kann.