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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. April 2012

nVidia hat auf seiner Facebook-Seite ein neues Banner laufen, welches mit dem kurzen Spruch "its coming" auf einen demnächst anstehenden Produktrelease bei nVidia hindeutet. Welches Produkt gemeint ist, wurde nicht bekanntgegeben – in der näheren Auswahl ist die GeForce GTX 670 Ti oder die GeForce GTX 690, wobei wohl nur letztere einen solchen Aufstand wert wäre. Genaueres zu dieser DualChip-Karte ist nach wie vor nicht bekannt, es gab allenfalls die wenig überraschende Information einer zweimal 8poligen Stromanbindung für eine maximale TDP von 375 Watt zu dieser Karte. Der entscheidende Punkt der Taktraten und von möglichen Abspeckungen bei der Anzahl der Hardware-Einheiten ist wie bei AMDs Konkurrenzprojekt Radeon HD 7990 noch nicht bekannt bzw. nicht sicher und dürfte von den Grafikchip-Entwicklern auch bis zur letzten Sekunde zurückgehalten werden.

Gemäß der EETimes wird Chip-Auftragsfertiger TSMC den 20nm-Prozeß nur in einer Version auflegen. Geplant waren ursprünglich zwei Versionen, nachdem es bei der aktuellen 28nm-Fertigung noch vier Versionen gibt. Unter der (testweise schon laufenden) 20nm-Fertigung hat sich aber letztlich herausgestellt, daß die Unterschiede zwischen den beiden Versionen zu gering sind, weil man zu nahe am technisch möglichen operiert. Für große Chips wie die Grafikchips von AMD und nVidia dürfte diese Meldung wohl keinen Unterschied machen – kleinere Chips dürften jedoch mit der 20nm-Fertigung nun wohl tendentiell teurer werden, weil die kostengünstigeren LowCost- und LowPower-Versionen unter 20nm augenscheinlich wegfallen. Damit könnte es durchaus günstiger werden, diverse Chips unter der in einiger Zeit ausgereiften 28nm-Fertigung weiterlaufen zu lassen, anstatt auf Gewalt in der 20nm-Fertigung aufzulegen.

Interessant ist zudem die Information, daß TSMC für den Fall, daß die der 20nm-Fertigung nachfolgende 14nm-Fertigung nicht plangemäß fertig wird (für kleinere Chips ab 2015, für Grafikchips sicherlich nicht vor 2016), einen Zwischenschritt in 18nm oder 16nm einschieben wird. Dieser dürfte dann technologisch auf der 20nm-Fertigung basieren und einfach nur etwas kleinere Strukturen bieten. TSMC hatte früher im übrigen alle Zwischenschritte im Programm, obwohl seinerzeit die Fertigungstechnologien in deutlich kürzerer Abfolge als heutzutage erschienen. Aufgrund des derzeit enorm steigenden Aufwands zur Evaluierung jeder neuen Fertigungstechnologie hat man sich zuletzt aber dafür entschieden, die Zwischenschritte aus dem Angebot zu nehmen. Möglich, daß wir diese zukünftig nun wiedersehen werden, weil einfach die Zeitabstände zwischen zwei vollen Fertigungsschritten zu groß und damit die Zwischenschritte dann doch wieder wirtschaftlich interessant werden.

Der AK Vorrat berichten über die neuen Pläne für die Vorratsdatenspeicherung, über welche sich derzeit Bundesjustizministerium und Bundesinnenministerium mit jeweils unterschiedlichen Gesetzesentwürfen streiten. Interessant ist der Punkt, daß (natürlich) wieder einmal die Schranken der Datennutzung abgesenkt werden sollen: So will das Bundesjustizministerium die Vorratsdaten künftig auch bei Bagatelldeliken nutzen, daß Bundesinnenministerium unterbietet dies noch und geht auf "gewichtige Ordnungswidrigkeiten" herunter. Wo dies noch mit der Verfolgung von Schwerstkriminalität und Terrorismus zu tun hat, dürfte keines der beiden Ministerien glaubhaft erklären können – wie üblich wird im Salamiverfahren die Maßnahme so lange ausgeweitet, bis sie von der Ausnahme zum Normalzustand geworden ist. Damit (und ganz allgemein) hätte diese neue Vorratsdatenspeicherung allerdings große Chancen, vor dem Bundesverfassungsgericht (erneut) mit großem Knall zu scheitern.

nVidia hat auf seiner Facebook-Seite ein neues Banner laufen, welches mit dem kurzen Spruch "its coming" auf einen demnächst anstehenden Produktrelease bei nVidia hindeutet. Welches Produkt gemeint ist, wurde nicht bekanntgegeben - in der näheren Auswahl ist die GeForce GTX 670 Ti oder die GeForce GTX 690, wobei wohl nur letztere einen solchen Aufstand wert wäre. Genaueres zu dieser DualChip-Karte ist nach wie vor nicht bekannt, es gab allenfalls die wenig überraschende Information einer zweimal 8poligen Stromanbindung für eine maximale TDP von 375 Watt zu dieser Karte. Der entscheidende Punkt der Taktraten und von möglichen Abspeckungen bei der Anzahl der Hardware-Einheiten ist wie bei AMDs Konkurrenzprojekt Radeon HD 7990 noch nicht bekannt bzw. nicht sicher und dürfte von den Grafikchip-Entwicklern auch bis zur letzten Sekunde zurückgehalten werden.

Gemäß der EETimes wird Chip-Auftragsfertiger TSMC den 20nm-Prozeß nur in einer Version auflegen. Geplant waren ursprünglich zwei Versionen, nachdem es bei der aktuellen 28nm-Fertigung noch vier Versionen gibt. Unter der (testweise schon laufenden) 20nm-Fertigung hat sich aber letztlich herausgestellt, daß die Unterschiede zwischen den beiden Versionen zu gering sind, weil man zu nahe am technisch möglichen operiert. Für große Chips wie die Grafikchips von AMD und nVidia dürfte diese Meldung wohl keinen Unterschied machen - kleinere Chips dürften jedoch mit der 20nm-Fertigung nun wohl tendentiell teurer werden, weil die kostengünstigeren LowCost- und LowPower-Versionen unter 20nm augenscheinlich wegfallen. Damit könnte es durchaus günstiger werden, diverse Chips unter der in einiger Zeit ausgereiften 28nm-Fertigung weiterlaufen zu lassen, anstatt auf Gewalt in der 20nm-Fertigung aufzulegen.

Interessant ist zudem die Information, daß TSMC für den Fall, daß die der 20nm-Fertigung nachfolgende 14nm-Fertigung nicht plangemäß fertig wird (für kleinere Chips ab 2015, für Grafikchips sicherlich nicht vor 2016), einen Zwischenschritt in 18nm oder 16nm einschieben wird. Dieser dürfte dann technologisch auf der 20nm-Fertigung basieren und einfach nur etwas kleinere Strukturen bieten. TSMC hatte früher im übrigen alle Zwischenschritte im Programm, obwohl seinerzeit die Fertigungstechnologien in deutlich kürzerer Abfolge als heutzutage erschienen. Aufgrund des derzeit enorm steigenden Aufwands zur Evaluierung jeder neuen Fertigungstechnologie hat man sich zuletzt aber dafür entschieden, die Zwischenschritte aus dem Angebot zu nehmen. Möglich, daß wir diese zukünftig nun wiedersehen werden, weil einfach die Zeitabstände zwischen zwei vollen Fertigungsschritten zu groß und damit die Zwischenschritte dann doch wieder wirtschaftlich interessant werden.

Der AK Vorrat berichten über die neuen Pläne für die Vorratsdatenspeicherung, über welche sich derzeit Bundesjustizministerium und Bundesinnenministerium mit jeweils unterschiedlichen Gesetzesentwürfen streiten. Interessant ist der Punkt, daß (natürlich) wieder einmal die Schranken der Datennutzung abgesenkt werden sollen: So will das Bundesjustizministerium die Vorratsdaten künftig auch bei Bagatelldeliken nutzen, daß Bundesinnenministerium unterbietet dies noch und geht auf "gewichtige Ordnungswidrigkeiten" herunter. Wo dies noch mit der Verfolgung von Schwerstkriminalität und Terrorismus zu tun hat, dürfte keines der beiden Ministerien glaubhaft erklären können - wie üblich wird im Salamiverfahren die Maßnahme so lange ausgeweitet, bis sie von der Ausnahme zum Normalzustand geworden ist. Damit (und ganz allgemein) hätte diese neue Vorratsdatenspeicherung allerdings große Chancen, vor dem Bundesverfassungsgericht (erneut) mit großem Knall zu scheitern.