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Hardware- und Nachrichten-Links des 19. Juli 2012

Der Spiegel vermeldet neue Apple-Patente, mittels welchen sich das Unternehmen große Teile des Bedienungskonzepts für die Touchscreen-Navigation von iPhone und iPad in den USA schützen lassen hat. Dabei geht es um solch triviale Dinge wie welche Fingerbewegungen dazu benutzt werden, um in Listen und Alben zu navigieren – sicherlich hat sich Apple diesbezüglich ein innovatives und sich auch gut dem ungeübten Benutzer selbst erschließendes Bedienkonzept ausgedacht, schützenswert ist dies aber schon deswegen nicht, weil die Anzahl (sinnvoller) Fingerbewegungen arg limitiert ist und das Patent andere Anbieter dazu zwingen würde, sich andere, auch möglicherweise weniger passende Fingerbewegungen für den gleichen Navigationsvorgang auszudenken.

Das US-Patentwesen gelangt hierbei wieder an den Punkt, Patente für beschränkte Ressourcen vergeben zu wollen: Ganz egal, wie man über den Innovationsgehalt des Apple-Bedienkonzepts denken mag – ein Patent hierauf zwingt die anderen Hersteller zu eigenen Lösungen, die jedoch nur schlechter sein können, weil eben die Ressource "sinnvolle Touchscreen-Bedienkonzepte" arg begrenzt ist (genauso auch wie die Ressource "Designs für ein Tablet", ebenfalls ein patentrechtliches Streitthema). Und leider hilft es hierbei auch nicht weiter, daß man in Deutschland solcherart Trivialpatente eigentlich nicht bekommen kann – zum einen sind auch US-Patente hierzulande über internationale Verträge geschützt und im Zweifelsfall würde sowieso niemand allein nur für Deutschland ein extra Gerät auflegen. Leider hängt damit sehr viel an technischer Innovation am US-Patentwesen fest, welches nach und nach seine Unfeinheiten aufzeigt und somit immer mehr zum Innovationsbremser respektive dem Wegbereiter von Monopolen wird.

Der Spiegel vermeldet neue Apple-Patente, mittels welchen sich das Unternehmen große Teile des Bedienungskonzepts für die Touchscreen-Navigation von iPhone und iPad in den USA schützen lassen hat. Dabei geht es um solch triviale Dinge wie welche Fingerbewegungen dazu benutzt werden, um in Listen und Alben zu navigieren - sicherlich hat sich Apple diesbezüglich ein innovatives und sich auch gut dem ungeübten Benutzer selbst erschließendes Bedienkonzept ausgedacht, schützenswert ist dies aber schon deswegen nicht, weil die Anzahl (sinnvoller) Fingerbewegungen arg limitiert ist und das Patent andere Anbieter dazu zwingen würde, sich andere, auch möglicherweise weniger passende Fingerbewegungen für den gleichen Navigationsvorgang auszudenken.

Das US-Patentwesen gelangt hierbei wieder an den Punkt, Patente für beschränkte Ressourcen vergeben zu wollen: Ganz egal, wie man über den Innovationsgehalt des Apple-Bedienkonzepts denken mag - ein Patent hierauf zwingt die anderen Hersteller zu eigenen Lösungen, die jedoch nur schlechter sein können, weil eben die Ressource "sinnvolle Touchscreen-Bedienkonzepte" arg begrenzt ist (genauso auch wie die Ressource "Designs für ein Tablet", ebenfalls ein patentrechtliches Streitthema). Und leider hilft es hierbei auch nicht weiter, daß man in Deutschland solcherart Trivialpatente eigentlich nicht bekommen kann - zum einen sind auch US-Patente hierzulande über internationale Verträge geschützt und im Zweifelsfall würde sowieso niemand allein nur für Deutschland ein extra Gerät auflegen. Leider hängt damit sehr viel an technischer Innovation am US-Patentwesen fest, welches nach und nach seine Unfeinheiten aufzeigt und somit immer mehr zum Innovationsbremser respektive dem Wegbereiter von Monopolen wird.