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Hardware- und Nachrichten-Links des 21./22. Juli 2012

Von der Media Design Hochschule Düsseldorf kommt eine interessante Umfrage zur "Gamer-Mentalität 2012". Mittels dieser soll herausgefunden werden, wie die Spieler-Gemeinde auf die aktuelle Preis- und Distributionspolitik der Spielepublisher reagieren – sprich, wie die Reaktion der Spieler auf DRM, Scans nach Raubkopien, Spielebindung an einen Benutzeraccount, DLCs, kostenpflichtige Items in Spielen, Abomodelle, Free-to-Play, Werbung in Spielen und Vertriebsplattformen wie Steam ausfällt. Erstaunlicherweise gibt es hierzu nahezu keinerlei seriöses Hintergrundwissen auf Grundlage echter Forschung bzw. von Umfragen – gut zu sehen auch an der Diskussion daran, ob DRM nicht eventuell mehr Spieler verschreckt als potentielle Raubkopien abwehrt. Über jenes Thema wird zwar heftig auf Grundlage von Meinungen gestritten, echte Fakten sind im ganzen Themenfeld aber bislang Mangelware. Die Umfrage erfordert etwa 10 Minuten Zeit und ist zu 100% anonym – wir empfehlen hiermit die Teilnahme.

Unwatched berichten über eine neue Scanner-Technologie, welche die zumeist arg fehlerhaften Ergebnisse der bisherigen Flughafen-Scanner weit in den Schatten stellen wird: Der "Picosecond Programmable Laser" erkennt kleinste Substanzen aller möglichen Moleküle in Echtzeit auf eine Entfernung von 50 Metern hin. Sobald eine Scansignatur vorhanden ist, kann nach dieser gesucht werden – bis hin zu solchen Dingen, daß erkennbar ist, was eine Person zuletzt gegessen hat. Die Scanauflösung ist dabei so fein, daß wenige Moleküle einer Substanz ausreichen sollen, um jene erkennen zu können – gern genannt wird hierbei das Beispiel des mit Kokain versetzten Geldscheins (90% aller Euronoten tragen Kokainspuren), welcher dann bei einer gescannten Person einen entsprechenden Alarm auslösen sollte.

Da dieser neuartige Scanner keine besonders auffällige Apparatur mehr benötigt und wie gesagt auf Entfernungen von bis zu 50 Metern hin funktioniert, läßt sich dieser perspektivisch auch zu Massenscans an belebten Orten einsetzen – und dies würde dann wirklich dem feuchten Wunschtraum des Überwachungsstaates entsprechen. Im Zuge des durchaus ernst gemeinten Datenschutzes in Deutschland dürften solcherart Scanner wohl hierzulande nur in Ausnahmefällen errichtet werden – andere Staaten ohne verfassungsrechtlich verankertem Datenschutz können angesichts der hiermit zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten jedoch schnell in tatsächlich voll überwachte Gesellschaften abgleiten. Die Entwicklung der Technik scheint hierbei so schnell voranzugehen, daß kaum Zeit bleibt für die Entwicklung entsprechender rechtlicher Rahmenbedingungen – und ist eine neue Überwachungstechnik erst einmal etabliert, ist sie erfahrungsgemäß kaum wieder zurückdrängbar.

Von der Media Design Hochschule Düsseldorf kommt eine interessante Umfrage zur "Gamer-Mentalität 2012". Mittels dieser soll herausgefunden werden, wie die Spieler-Gemeinde auf die aktuelle Preis- und Distributionspolitik der Spielepublisher reagieren - sprich, wie die Reaktion der Spieler auf DRM, Scans nach Raubkopien, Spielebindung an einen Benutzeraccount, DLCs, kostenpflichtige Items in Spielen, Abomodelle, Free-to-Play, Werbung in Spielen und Vertriebsplattformen wie Steam ausfällt. Erstaunlicherweise gibt es hierzu nahezu keinerlei seriöses Hintergrundwissen auf Grundlage echter Forschung bzw. von Umfragen - gut zu sehen auch an der Diskussion daran, ob DRM nicht eventuell mehr Spieler verschreckt als potentielle Raubkopien abwehrt. Über jenes Thema wird zwar heftig auf Grundlage von Meinungen gestritten, echte Fakten sind im ganzen Themenfeld aber bislang Mangelware. Die Umfrage erfordert etwa 10 Minuten Zeit und ist zu 100% anonym - wir empfehlen hiermit die Teilnahme.

Unwatched berichten über eine neue Scanner-Technologie, welche die zumeist arg fehlerhaften Ergebnisse der bisherigen Flughafen-Scanner weit in den Schatten stellen wird: Der "Picosecond Programmable Laser" erkennt kleinste Substanzen aller möglichen Moleküle in Echtzeit auf eine Entfernung von 50 Metern hin. Sobald eine Scansignatur vorhanden ist, kann nach dieser gesucht werden - bis hin zu solchen Dingen, daß erkennbar ist, was eine Person zuletzt gegessen hat. Die Scanauflösung ist dabei so fein, daß wenige Moleküle einer Substanz ausreichen sollen, um jene erkennen zu können - gern genannt wird hierbei das Beispiel des mit Kokain versetzten Geldscheins (90% aller Euronoten tragen Kokainspuren), welcher dann bei einer gescannten Person einen entsprechenden Alarm auslösen sollte.

Da dieser neuartige Scanner keine besonders auffällige Apparatur mehr benötigt und wie gesagt auf Entfernungen von bis zu 50 Metern hin funktioniert, läßt sich dieser perspektivisch auch zu Massenscans an belebten Orten einsetzen - und dies würde dann wirklich dem feuchten Wunschtraum des Überwachungsstaates entsprechen. Im Zuge des durchaus ernst gemeinten Datenschutzes in Deutschland dürften solcherart Scanner wohl hierzulande nur in Ausnahmefällen errichtet werden - andere Staaten ohne verfassungsrechtlich verankertem Datenschutz können angesichts der hiermit zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten jedoch schnell in tatsächlich voll überwachte Gesellschaften abgleiten. Die Entwicklung der Technik scheint hierbei so schnell voranzugehen, daß kaum Zeit bleibt für die Entwicklung entsprechender rechtlicher Rahmenbedingungen - und ist eine neue Überwachungstechnik erst einmal etabliert, ist sie erfahrungsgemäß kaum wieder zurückdrängbar.