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Hardware- und Nachrichten-Links des 25. Juni 2012

PC Perspective haben sich mit der Grafikperformance von LowEnd Mobile-Beschleunigern beschäftigt – zwei integrierten Intel-Grafiklösungen, einer integrierten Trinity-Grafiklösung sowie zwei LowEnd mobile Grafiklösungen von nVidia. Dabei kristalisieren sich zwei Erkenntnisse heraus: Erstens können die Intel-Beschleuniger dem Trinity-Beschleuniger in der Praxis nicht das Wasser reichen, trotz der klar besseren CPU-Leistung auf Intel-Seite. Und zweitens kann die Trinity-Grafiklösung (natürlich nur die leistungsfähigste in Form der Radeon HD 7660G) billigen Mobile-Beschleunigern durchaus gefährlich werden. Ein Notebook mit derart potenter integrierter Grafiklösung dann noch mit einer extra LowEnd-Grafik auszustatten (wie es durchaus vorkommt), ist völlig unnötig aus Performance-Sicht: Eine Radeon HD 7660G kann alles in Schach halten, was unterhalb von Radeon HD 7730M bzw. GeForce GT 640M LE liegt – was bedeutet, daß man Notebooks mit derart schwachen LowEnd-Beschleunigern meiden und in diesem Fall besser auf Trinity-basierte Notebooks setzen sollte.

Die PC Games Hardware führt am Fall des Spulenfiepens der Radeon HD 7970 "GHz Edition" aus, wie solcherart Fälle rechtlich im Sinne von Gewährleistung und Rückgaberecht zu betrachten sind – generell sind diese Ausführungen aber auch auf die Nebenprobleme anderer Hardware wie klackernde Lüfter oder ein generell zu lautes Lüftergeräusch übertragbar. In diesem Fall zeigt sich dann der Vorteil des Fachhändlers vor Ort, denn mit diesem kann man durchaus eine Vereinbarung über die Lieferung einer Grafikkarte ohne Spulenfiepen treffen – während im Onlinehandel solche Zusatzvereinbarungen technisch bedingt unmöglich sind und daher im Fall des Falles kein Gewährleistungsfall vorliegt. Beim rechtzeitigen Entdecken solcherart Probleme hilft aber immer das bedingungslos geltende 14tägige Rückgaberecht im Onlinehandel – eine Möglichkeit, welche die PCGH leider nicht genannt hat.

Laut Fudzilla wird es noch etwas dauern, bis die Radeon HD 7970 "GHz Edition" real kaufbar ist: Karten im Referenzdesign sollen Anfang Juli den Markt erreichen, Hersteller-eigene Designs dann erst in der zweiten Juli-Hälfte. Angeblich sollen die meisten Grafikkarten-Hersteller dabei auf Eigendesigns setzen wollen, was gemäß der Lautstärke-Tests zu dieser Karte überaus angebracht erscheint. Nochmals die PC Games Hardware berichtet über eine Eigenart der meisten Mainboards mit Intel-Chipsätzen, daß diese über die (im Prozessor) integrierte Grafik keine Auflösungen von größer als 1920x1200 ansteuern können, da zumeist nur ein Single-Link DVI-Anschluß (DVI-I) verbaut ist und dieser nun einmal über keine größere Bandbreite verfügt. Die integrierte Intel-Grafik kann natürlich mehr, jene ist durchaus bis zu 4K-Auflösungen in der Lage – aber dafür bräuchte es dann auch Mainboards mit DisplayPort-Anschluß für die integrierte Grafik, was aus Kostengründen (weil es vermutlich nur ein extremer Bruchteil der Käufer nutzt) kein Mainboard-Hersteller verbaut (Update: es gibt in der Tat sogar eine ganze Reihe von Mainboards mit Displayport-Anschluß).

Die Telepolis hat einen wunderbaren Artikel über die Schwierigkeiten der heutigen Halbleiterfertigungs-Lithographie, welcher auch dem interessierten Laien einen gewissen Einblick bietet. Interessant ist die Schlußfolgerung, daß trotz aller Schwierigkeiten und früher vorhergesagter technologischer Grenzen die Lithographie-Technik wohl nicht das bremsende Element der konventionellen Halbleiterfertigung sein wird. Alle technischen Barrieren sind bis hinunter auf nahezu Atom-Niveau wohl überwindbar – als Grenze werden vier Atome genannt, dies entspräche der 0.4nm-Technologie, welche in Richtung des Jahres 2050 erreicht sein könnte. Die eigentliche Grenze dürfte aber zuerst die Wirtschaftlichkeit neuer Fertigungsverfahren bilden. Diesbezüglich kommen wir schon zum jetzigen technischen Stand in die Problematik hinein, daß sich nur noch die größten Firmen die neuesten Technologien leisten können – damit aber auch erhebliche Vorteile im Halbleitermarkt erlangen und mittelfristig wohl alle kleineren Konkurrenten vom Massenmarkt verdrängen werden. Und in einer Oligopolsituation mit nur noch zwei bis vier sich möglichst nicht in die Quere kommenden Halbleiterherstellern dürfte der technologische Fortschritt dann eher gemächlich voranschreiten.

PC Perspective haben sich mit der Grafikperformance von LowEnd Mobile-Beschleunigern beschäftigt - zwei integrierten Intel-Grafiklösungen, einer integrierten Trinity-Grafiklösung sowie zwei LowEnd mobile Grafiklösungen von nVidia. Dabei kristalisieren sich zwei Erkenntnisse heraus: Erstens können die Intel-Beschleuniger dem Trinity-Beschleuniger in der Praxis nicht das Wasser reichen, trotz der klar besseren CPU-Leistung auf Intel-Seite. Und zweitens kann die Trinity-Grafiklösung (natürlich nur die leistungsfähigste in Form der Radeon HD 7660G) billigen Mobile-Beschleunigern durchaus gefährlich werden. Ein Notebook mit derart potenter integrierter Grafiklösung dann noch mit einer extra LowEnd-Grafik auszustatten (wie es durchaus vorkommt), ist völlig unnötig aus Performance-Sicht: Eine Radeon HD 7660G kann alles in Schach halten, was unterhalb von Radeon HD 7730M bzw. GeForce GT 640M LE liegt - was bedeutet, daß man Notebooks mit derart schwachen LowEnd-Beschleunigern meiden und in diesem Fall besser auf Trinity-basierte Notebooks setzen sollte.

Die PC Games Hardware führt am Fall des Spulenfiepens der Radeon HD 7970 "GHz Edition" aus, wie solcherart Fälle rechtlich im Sinne von Gewährleistung und Rückgaberecht zu betrachten sind - generell sind diese Ausführungen aber auch auf die Nebenprobleme anderer Hardware wie klackernde Lüfter oder ein generell zu lautes Lüftergeräusch übertragbar. In diesem Fall zeigt sich dann der Vorteil des Fachhändlers vor Ort, denn mit diesem kann man durchaus eine Vereinbarung über die Lieferung einer Grafikkarte ohne Spulenfiepen treffen - während im Onlinehandel solche Zusatzvereinbarungen technisch bedingt unmöglich sind und daher im Fall des Falles kein Gewährleistungsfall vorliegt. Beim rechtzeitigen Entdecken solcherart Probleme hilft aber immer das bedingungslos geltende 14tägige Rückgaberecht im Onlinehandel - eine Möglichkeit, welche die PCGH leider nicht genannt hat.

Laut Fudzilla wird es noch etwas dauern, bis die Radeon HD 7970 "GHz Edition" real kaufbar ist: Karten im Referenzdesign sollen Anfang Juli den Markt erreichen, Hersteller-eigene Designs dann erst in der zweiten Juli-Hälfte. Angeblich sollen die meisten Grafikkarten-Hersteller dabei auf Eigendesigns setzen wollen, was gemäß der Lautstärke-Tests zu dieser Karte überaus angebracht erscheint. Nochmals die PC Games Hardware berichtet über eine Eigenart der meisten Mainboards mit Intel-Chipsätzen, daß diese über die (im Prozessor) integrierte Grafik keine Auflösungen von größer als 1920x1200 ansteuern können, da zumeist nur ein Single-Link DVI-Anschluß (DVI-I) verbaut ist und dieser nun einmal über keine größere Bandbreite verfügt. Die integrierte Intel-Grafik kann natürlich mehr, jene ist durchaus bis zu 4K-Auflösungen in der Lage - aber dafür bräuchte es dann auch Mainboards mit DisplayPort-Anschluß für die integrierte Grafik, was aus Kostengründen (weil es vermutlich nur ein extremer Bruchteil der Käufer nutzt) kein Mainboard-Hersteller verbaut (Update: es gibt in der Tat sogar eine ganze Reihe von Mainboards mit Displayport-Anschluß).

Die Telepolis hat einen wunderbaren Artikel über die Schwierigkeiten der heutigen Halbleiterfertigungs-Lithographie, welcher auch dem interessierten Laien einen gewissen Einblick bietet. Interessant ist die Schlußfolgerung, daß trotz aller Schwierigkeiten und früher vorhergesagter technologischer Grenzen die Lithographie-Technik wohl nicht das bremsende Element der konventionellen Halbleiterfertigung sein wird. Alle technischen Barrieren sind bis hinunter auf nahezu Atom-Niveau wohl überwindbar - als Grenze werden vier Atome genannt, dies entspräche der 0.4nm-Technologie, welche in Richtung des Jahres 2050 erreicht sein könnte. Die eigentliche Grenze dürfte aber zuerst die Wirtschaftlichkeit neuer Fertigungsverfahren bilden. Diesbezüglich kommen wir schon zum jetzigen technischen Stand in die Problematik hinein, daß sich nur noch die größten Firmen die neuesten Technologien leisten können - damit aber auch erhebliche Vorteile im Halbleitermarkt erlangen und mittelfristig wohl alle kleineren Konkurrenten vom Massenmarkt verdrängen werden. Und in einer Oligopolsituation mit nur noch zwei bis vier sich möglichst nicht in die Quere kommenden Halbleiterherstellern dürfte der technologische Fortschritt dann eher gemächlich voranschreiten.