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Hardware- und Nachrichten-Links des 28. August 2012

Bei Tom's Hardware hat man sich mit der Frage beschäftigt, ob die verschiedenen Stromspar-Modelle der Ivy-Bridge-Architektur irgendwie nutzvoll sind. Intel liefert hierbei in seinem Ivy-Bridge-Porfolio zwei verschiedene Klassen an Prozessoren mit abgesenkten TDPs gegenüber den normalen Vierkern-Modellen mit 77 Watt TDP: Die S-Modelle mit 65 Watt TDP und die T-Modelle mit nur 45 Watt TDP. Laut dem Artikel von Tom's Hardware lohnen dabei insbesondere die S-Modelle überhaupt nicht: Der Verbrauch dieser 65-Watt-Modelle ist in der Realität nicht niedriger als bei den 77-Watt-Modellen – dafür bieten die S-Modelle aber niedriger Taktraten mit demzufolge schwächerer Performance zum gleichen Preis an, was sich weder aus Effizienz- noch aus Stromsparerwägungen heraus lohnt. Das getestete T-Modell in Form des Core i5-3570T schlug sich dagegen wenigstens in der Disziplin Stromverbrauch besser als die Standardmodelle, der System-Stromverbrauch sank immerhin um ca. 20 Watt gegenüber einem Core i5-3570K.

Dies wurde allerdings teuer mit einer deutlich zurückhängenden Performance erkauft – kein Wunder bei einem Referenztakt von nur 2.3 GHz (TurboMode maximal 3.3 GHz). Sehr vielsagend sind die diesbezüglich angestellten Effizienzvergleiche: Misst man den insgesamten Energieverbrauch einer definierten Aufgabe, so verbrauchen die S- und T-Modelle sogar etwas mehr Energie als die schnellsten Normalmodelle – welche zusätzlich noch den Vorteil haben, jene Aufgabe in einer kürzeren Zeit zu erledigen. Aus Sicht der Energieeffizienz sind die S- und T-Modelle keineswegs im Vorteil, so daß T-Modelle nur dort sinnvoll sind, wo der maximale Stromverbrauch des Systems engen Limitationen unterliegt – bei den S-Modellen existiert diesbezüglich wie gesagt kein realer Unterschied, jene sind somit glatt überflüssig.

Eine bei der VR-Zone einsichtbare "Intel Server-Plattformen Roadmap 2011-2015" zeigt erstmals eine halb-offizielle Erwähnung von DDR4-Speicher durch Intel. Jener DDR4-Speicher soll (neben DDR3-Speicher) auf der Brickland-Plattform für HighEnd-Server zum Einsatz kommen. Allerdings streckt sich diese Plattform über drei Prozessoren-Generationen von Ivy-Bridge-EX (2013) über Haswell-EX (2014) bis zu Sky-Lake-EX (2015), und da das Speicherinterface in der CPU selber drinsteckt, ist letztlich überhaupt nicht klar, bei welchem Prozessor und damit zu welchem Zeitpunkt Intel DDR4-Speicher nun unterstützen wird. Zudem sind diese Prozessoren auch deutlich abweichend von den von Intel im Consumer-Bereich angesetzten Prozessoren – ein DDR4-Support bei diesen HighEnd Server-Prozessoren muß letztlich gar nichts bezüglich der Consumer-Modelle bedeuten.

Bei Tom's Hardware hat man sich mit der Frage beschäftigt, ob die verschiedenen Stromspar-Modelle der Ivy-Bridge-Architektur irgendwie nutzvoll sind. Intel liefert hierbei in seinem Ivy-Bridge-Porfolio zwei verschiedene Klassen an Prozessoren mit abgesenkten TDPs gegenüber den normalen Vierkern-Modellen mit 77 Watt TDP: Die S-Modelle mit 65 Watt TDP und die T-Modelle mit nur 45 Watt TDP. Laut dem Artikel von Tom's Hardware lohnen dabei insbesondere die S-Modelle überhaupt nicht: Der Verbrauch dieser 65-Watt-Modelle ist in der Realität nicht niedriger als bei den 77-Watt-Modellen - dafür bieten die S-Modelle aber niedriger Taktraten mit demzufolge schwächerer Performance zum gleichen Preis an, was sich weder aus Effizienz- noch aus Stromsparerwägungen heraus lohnt. Das getestete T-Modell in Form des Core i5-3570T schlug sich dagegen wenigstens in der Disziplin Stromverbrauch besser als die Standardmodelle, der System-Stromverbrauch sank immerhin um ca. 20 Watt gegenüber einem Core i5-3570K.

Dies wurde allerdings teuer mit einer deutlich zurückhängenden Performance erkauft - kein Wunder bei einem Referenztakt von nur 2.3 GHz (TurboMode maximal 3.3 GHz). Sehr vielsagend sind die diesbezüglich angestellten Effizienzvergleiche: Misst man den insgesamten Energieverbrauch einer definierten Aufgabe, so verbrauchen die S- und T-Modelle sogar etwas mehr Energie als die schnellsten Normalmodelle - welche zusätzlich noch den Vorteil haben, jene Aufgabe in einer kürzeren Zeit zu erledigen. Aus Sicht der Energieeffizienz sind die S- und T-Modelle keineswegs im Vorteil, so daß T-Modelle nur dort sinnvoll sind, wo der maximale Stromverbrauch des Systems engen Limitationen unterliegt - bei den S-Modellen existiert diesbezüglich wie gesagt kein realer Unterschied, jene sind somit glatt überflüssig.

Eine bei der VR-Zone einsichtbare "Intel Server-Plattformen Roadmap 2011-2015" zeigt erstmals eine halb-offizielle Erwähnung von DDR4-Speicher durch Intel. Jener DDR4-Speicher soll (neben DDR3-Speicher) auf der Brickland-Plattform für HighEnd-Server zum Einsatz kommen. Allerdings streckt sich diese Plattform über drei Prozessoren-Generationen von Ivy-Bridge-EX (2013) über Haswell-EX (2014) bis zu Sky-Lake-EX (2015), und da das Speicherinterface in der CPU selber drinsteckt, ist letztlich überhaupt nicht klar, bei welchem Prozessor und damit zu welchem Zeitpunkt Intel DDR4-Speicher nun unterstützen wird. Zudem sind diese Prozessoren auch deutlich abweichend von den von Intel im Consumer-Bereich angesetzten Prozessoren - ein DDR4-Support bei diesen HighEnd Server-Prozessoren muß letztlich gar nichts bezüglich der Consumer-Modelle bedeuten.