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Hardware- und Nachrichten-Links des 28. Februar 2012

Golem stellen die richtige Frage zur Überwachung aller eMails durch die bundesdeutschen Geheimdienste auf (vermeintlich) interessante Schlagworte hin: Dürften die das überhaupt? Und die Antwort ist leider "ja", denn sobald es um geheimdienstliche Ermittlungen geht, gibt es keinen echten Grundrechteschutz mehr – all die Kämpfe der letzten Jahre gegen mehr Überwachungsmöglichkeiten beziehen sich leider immer nur auf die der "normalen Gesetzeslage" unterliegenden polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittler, nie aber auf die faktisch Narrenfreiheit genießenden Geheimdienste. Dabei dürfte der Erfolg der konkreten Maßnahme absolut in Frage stehen: Aus rund 40 Milliarden in Deutschland jährlich versendeten eMails hat eine Software 37 Millionen angeblich verdächtige eMails automatisch herausgesiebt, woraus aber nur ganze 213 eMails "verwertbare Hinweise" für die Geheimdienste ergeben haben – eine viel schlechtere Quote kann man wohl kaum erzielen.

Das YouTube-Video zum GK107-Chip ist zwar bei YouTube entschwunden, dafür aber beim chinesischen YouKu wieder aufgetaucht. Viel spannendes gibt es allerdings nicht zu sehen, es bleibt bei den beiden schon genannten Benchmark-Werten, welche den GK107-Chip eigentlich recht positiv (für seinen Preisbereich) ausssehen lassen. Bei der EFF gibt es eine Anleitung zur Löschung der Surfhistorie für eingeloggte Google-User – für diejenigen, welche dies im Zusammenhang mit der (offiziellen) Zusammenführung aller Datenbestände zum 1. März hin tun wollen. Und letztlich sei noch auf eine offizielle Petition beim deutschen Bundestag gegen ACTA verwiesen, in welcher die Nicht-Ratifizierung dieses Abkommens gefordert wird. Die Petition hat aktuell über 17.000 Unterzeichner und benötigt in aller Regel über 50.000 Unterzeichner, um (eventuell) Gehör vor dem Petitionsausschuß des Bundestags zu finden.

Golem stellen die richtige Frage zur Überwachung aller eMails durch die bundesdeutschen Geheimdienste auf (vermeintlich) interessante Schlagworte hin: Dürften die das überhaupt? Und die Antwort ist leider "ja", denn sobald es um geheimdienstliche Ermittlungen geht, gibt es keinen echten Grundrechteschutz mehr - all die Kämpfe der letzten Jahre gegen mehr Überwachungsmöglichkeiten beziehen sich leider immer nur auf die der "normalen Gesetzeslage" unterliegenden polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Ermittler, nie aber auf die faktisch Narrenfreiheit genießenden Geheimdienste. Dabei dürfte der Erfolg der konkreten Maßnahme absolut in Frage stehen: Aus rund 40 Milliarden in Deutschland jährlich versendeten eMails hat eine Software 37 Millionen angeblich verdächtige eMails automatisch herausgesiebt, woraus aber nur ganze 213 eMails "verwertbare Hinweise" für die Geheimdienste ergeben haben - eine viel schlechtere Quote kann man wohl kaum erzielen.

Das YouTube-Video zum GK107-Chip ist zwar bei YouTube entschwunden, dafür aber beim chinesischen YouKu wieder aufgetaucht. Viel spannendes gibt es allerdings nicht zu sehen, es bleibt bei den beiden schon genannten Benchmark-Werten, welche den GK107-Chip eigentlich recht positiv (für seinen Preisbereich) ausssehen lassen. Bei der EFF gibt es eine Anleitung zur Löschung der Surfhistorie für eingeloggte Google-User - für diejenigen, welche dies im Zusammenhang mit der (offiziellen) Zusammenführung aller Datenbestände zum 1. März hin tun wollen. Und letztlich sei noch auf eine offizielle Petition beim deutschen Bundestag gegen ACTA verwiesen, in welcher die Nicht-Ratifizierung dieses Abkommens gefordert wird. Die Petition hat aktuell über 17.000 Unterzeichner und benötigt in aller Regel über 50.000 Unterzeichner, um (eventuell) Gehör vor dem Petitionsausschuß des Bundestags zu finden.