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Hardware- und Nachrichten-Links des 29./30. Dezember 2016

Bei PC Perspective hat man sich angesehen, was eine einfache GeForce GTX 1050 Ti mit einem normalen OEM-PC alles anstellen kann. Hierzu hatte man zwei reguläre Komplett-PCs am Start – einmal ausgerüstet mit dem Zweikerner Core i3-6100 und einmal ausgerüstet mit dem Vierkerner Core i7-6700. Beide PCs wurden ansonsten mit der integrierten Intel-Grafiklösung HD Graphics 530 ausgeliefert, welche natürlich (bei weitem) nicht an der Spitze von Intels integrierten Lösungen angesiedelt ist und demzufolge keinen Gegner für die GeForce GTX 1050 Ti darstellen kann. Unter den verschiedenen angestellten Benchmarks erreichte die nVidia-Grafik grob eine 7- bis 10fache Performance gegenüber der integrierten Grafik. Dabei mussten die angesetzten modernen Spiele für die integrierte Intel-Grafik auf Low-Presets heruntergedreht werden, um überhaupt noch sinnvolle Frameraten auswerfen zu können – was dann oftmals in dreistelligen fps-Werten mit der GeForce GTX 1050 Ti resultierte. Anders formuliert sind mit dieser Mainstream-Grafikkarte von nVidia mittlere bis hohe Details zu spielbaren Frameraten möglich, während die integrierte Grafik selbige nur unter Low-Bildqualität und dem (deutlichen) Herunterdrehen der Auflösung erreichen dürfte. Der entscheidende Punkt der ganzen Übung ist aber sicherlich die Demonstration dessen, das man selbst einen normalen Komplett-PC problemlos mit einer GeForce GTX 1050 Ti in einem (kleinen) Gaming-PC verwandeln kann – und im Fall des Core i3-6100 reichte dafür selbst das nominell schwache 240-Watt-Netzteil aus.

Von BenchLife (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) kommt eine wilde Meldung ob eines Kaby-Lake-Refreshs, welchen Intel angeblich gegen Herbst 2017 als "Core iX-8000" Serie herausbringen will. Dafür liegt allerdings eine gewisse Bestätigung mittels einer Intel-Unterlage vor, welche gerade auch diese neue Prozessoren-Serie explizit nennt. Trotzdem ist die Deutung dieser Meldung durchaus noch offen – denn Kaby Lake ist ja faktisch schon ein Refresh und Intel benötigt angesichts von AMDs kommenden Ryzen-Prozessoren sicherlich keine weiteren Refreshs, sondern eher dringend die Coffee-Lake-Generation mit mehr CPU-Kernen auch im normalen Consumer-Segment. Sinn macht das ganze nur dann, wenn damit letztlich nur gemeint wäre, das speziell Kaby Lake-R eben auch Teil der gemeinsamen Generation von Coffee Lake und Canon Lake werden wird – sprich mit in die Core iX-8000 Serie übernommen würde. Eine echter Kaby-Lake-Refresh (mit einem kompletten Portfolio an neuen Kaby-Lake-Modellen) würde hingegen Intels bisherig bekannte Releasestrategie komplett auf den Kopf stellen und vor allem die Coffee-Lake-Generation noch weiter nach hinten verschieben.

Bei 3DNews (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) hat man aus dem Zen-Bericht von Canard PC weitere Details zur Zen-basierten Raven-Ridge-APU gezogen. So sollen diese nativen Vierkerner mit integrierter GCN5-Grafiklösung (aka Vega-basiert) mit nur halb so viel Level3-Cache antreten wie gleichartige Ryzen-Prozessoren – sprich für eine volle Raven-Ridge-APU gibt es 4 MB Level2-Cache, während ein Ryzen-Prozessor mit nur 4 CPU-Kernen 8 MB Level3-Cache aufzubieten hätte. Angesichts dessen, das AMDs bisherige APUs gänzlich auf einen Level3-Cache verzichten müssen, ist dieser Einschnitt allerdings verkraftbar. Genauso wenig dürfte die Halbierung des PCI-Express-Interfaces auf 8 Lanes wirklich wichtig sein, da man eine APU kaum mit einer so potenten Grafikkarte koppelt wird, als daß dies einen beachtbaren Unterschied ausmachen würde. Beide Abspeckungen dürften aber dazu beitragen, das die Raven-Ridge-APUs Chip-technisch nicht derart dicke Silizium-Brocken werden wie die bisherigen Carrizo-basierten AMD-APUs (250mm² Chipfläche).

Denn immerhin geht AMD bei Raven Ridge auch bei der integrierten Grafiklösung wieder nach vorn und wird hier gemäß früheren Roadmaps gleich 768 Shader-Einheiten (12 Shader-Cluster) verbauen – gegenüber bisher 512 Shader-Einheiten in den Carrizo-basierte APUs. Gemäß 3DNews will man damit eine Rechenleistung von 2 TFlops erreichen, der iGPU-Takt soll bei 1200 MHz liegen – dies ergibt allerdings nur 1,84 TFlops, der Rest dürfte über die CPU kommen bzw. wurde dies eventuell auch einfach nur großzügig aufgerundet. Auch so erscheint die iGPU-Taktrate vergleichsweise hoch, schließlich erreicht AMD bei seinen aktuellen Polaris-Grafikkarten auf diesen Taktraten schon Bereiche schlechter Energieeffizienz, wäre eine etwas niedrigere Taktrate bei einer APU durchaus zu erwarten. Andererseits könnte diese Taktraten-Angabe auch nur der maximale Boosttakt sein, welcher allenfalls in Desktop-Systemen (mit hoher TDP) oder vielleicht sogar nur sporadisch erreichbar ist, AMD hat ja durchaus eine gewisse Historie an hochgejubelten Rechenleistungs-Angaben. Ob es damit auch eine reale Mehrperformance gibt, dürfte sowieso viel eher daran liegen, welchen DDR4-Speicher AMD an seine Raven-Ridge-APUs bindet bzw. ob die GCN5-Architektur neue Tricks zur Speicherbandbreite-sparenden Grafikberechnung beherrscht.

Bei PC Perspective hat man sich angesehen, was eine einfache GeForce GTX 1050 Ti mit einem normalen OEM-PC alles anstellen kann. Hierzu hatte man zwei reguläre Komplett-PCs am Start - einmal ausgerüstet mit dem Zweikerner Core i3-6100 und einmal ausgerüstet mit dem Vierkerner Core i7-6700. Beide PCs wurden ansonsten mit der integrierten Intel-Grafiklösung HD Graphics 530 ausgeliefert, welche natürlich (bei weitem) nicht an der Spitze von Intels integrierten Lösungen angesiedelt ist und demzufolge keinen Gegner für die GeForce GTX 1050 Ti darstellen kann. Unter den verschiedenen angestellten Benchmarks erreichte die nVidia-Grafik grob eine 7- bis 10fache Performance gegenüber der integrierten Grafik. Dabei mussten die angesetzten modernen Spiele für die integrierte Intel-Grafik auf Low-Presets heruntergedreht werden, um überhaupt noch sinnvolle Frameraten auswerfen zu können - was dann oftmals in dreistelligen fps-Werten mit der GeForce GTX 1050 Ti resultierte. Anders formuliert sind mit dieser Mainstream-Grafikkarte von nVidia mittlere bis hohe Details zu spielbaren Frameraten möglich, während die integrierte Grafik selbige nur unter Low-Bildqualität und dem (deutlichen) Herunterdrehen der Auflösung erreichen dürfte. Der entscheidende Punkt der ganzen Übung ist aber sicherlich die Demonstration dessen, das man selbst einen normalen Komplett-PC problemlos mit einer GeForce GTX 1050 Ti in einem (kleinen) Gaming-PC verwandeln kann - und im Fall des Core i3-6100 reichte dafür selbst das nominell schwache 240-Watt-Netzteil aus.