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Hardware- und Nachrichten-Links des 30. Juli 2013

Im Zuge von AMDs indirekter Bestätigung der Arbeiten an einem Hawaii-Grafikchip gab es auch Meldungen, welche aus den angebotenen AMD-Veranstaltungen herauslesen wollten, daß AMD im selben Atemzug auch noch an einer "Crystal Systems" Serie an Mobile-Grafiklösungen arbeiten würde. Dies ist erst einmal nicht abwegig, denn natürlich gibt es zu jeder neuen Desktop-Serie auch eine entsprechende Mobile-Serie – manchmal, wie dieses Jahr sogar mehrere Mobile-Serien (Radeon HD 7000M & 8000M) pro Desktop-Serie (Radeon HD 7000). Bei der kommenden "Volcanic Islands" Generation wird dies sicherlich auch der Fall sein – allerdings mit einiger Sicherheit nicht umgehend.

Denn ganz egal ob Volcanic Islands nun schon in 20nm oder in 28nm erscheint, anfänglich wird es hierbei ziemlich sicher nur einen einzelnen HighEnd-Chip geben – welcher AMD-typisch aber nicht für das Mobile-Segment umgesetzt werden wird. Richtig neue Grafikchips für alle anderen Preissegmente außerhalb des HighEnd-Segments wird AMD dagegen nicht vor dem zweiten Quartal 2014 bringen – und erst dann lohnt sich wieder eine neue Mobile-Serie. Natürlich könnte AMD zwischenzeitlich die Radeon HD 7000 Serie für eine weitere Mobile-Generation melken – aber dies wäre dann die inzwischen dritte auf der Radeon HD 7000 Serie basierende Mobile-Generation, das wäre dann vielleicht ein wenig übertrieben. Somit ist kaum davon auszugehen, daß AMD demnächst mit neuen Mobile-Lösungen ins Rennen geht, "Crystal Systems" dürfte wenn dann ein Fall für das Jahr 2014 sein.

Der Spiegel führt aus, wie sich die in Windows eingebaute Möglichkeit zum Zertifikats-Update dazu benutzen läßt, beispielsweise https-Verbindungen auch nur einzelner Nutzer auszuhebeln. Eigentlich ist die Möglichkeit zum Zertifikats-Update durchaus nutzvoll, um komprimitierte Zertifikate zu löschen sowie (legal) neu hinzukommende Zertifikate zu installieren. Das eigentliche Problem ergibt sich wohl daraus, daß US-Firmen wie eben Microsoft nach den ganzen NSA-Enthüllungen der letzten Zeit einfach nicht mehr vertrauenswürdig sind. Dafür können die beteiligten US-Firmen noch nicht einmal selber etwas, jene werden einfach durch geheime Anordnungen zur Zusammenarbeit mit der NSA gezwungen, bewegen sich schlicht auf rechtlich unsicherem Terrain. An dieser Stelle wäre dann durchaus mal ein guter Ansatzpunkt zum Aufbau eigener und unabhängiger Strukturen.