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Hardware- und Nachrichten-Links des 31. Oktober 2018

Laut der PC Games Hardware bringt Grafikkartenhersteller EVGA nun auch noch eine "Black"-Lösung zur GeForce RTX 2080 Ti heraus – zu einem vorgeschlagenen Einzelhandelspreis von 999 Dollar (umgerechnet mit MwSt. ~1040 Euro). Eine solche Black-Karte gibt es schon zur GeForce RTX 2070, konnte sich dort gut positionieren und vor allem dafür sorgen, das der nVidia-Listenpreis von 499 Dollar für unübertaktete Herstellerkarten auch in der Praxis bei den Grafikkartenkäufern ankommt. Mit der "EVGA GeForce RTX 2080 Ti Black Edition Gaming" soll selbiges nunmehr auch bei der GeForce RTX 2080 Ti gelingen, welche bisher zu vergleichsweise hohen Preisen erhältlich ist – obwohl wie bekannt zwischen unübertakteten Herstellerkarten und der Founders Edition Modell-übergreifend eine Performance-Differenz von gerade einmal 3½ Prozent existiert. Allerdings dürfte auch dieser aggressive Preispunkt seitens EVGA nur etwas bringen, wenn nVidia seine Lieferprobleme mit der GeForce GTX 2080 Ti endlich löst: Denn zuletzt sind die (lieferbaren) Straßenpreise zu dieser Karte wiederum gestiegen, was darauf hindeutet, das die Einzelhändler nicht ausreichend Nachschub bekommen. Die GeForce RTX 2080 hat sich hingegen preislich positiv entwickelt und fängt jetzt an, grob genauso so viel zu kosten, wie es deren Listenpreis von 699 Dollar (umgerechnet mit MwSt. ~730 Euro) vorgibt.

GeForce RTX 2080 GeForce RTX 2080 Ti
Listenpreis 699$ 999$
Vorbesteller-Start fast durchgehend bei 849€ fast durchgehend bei 1259€
8. September üblicherweise 850-950€, einzelne Angebote ab 849€ üblicherweise 1200-1300€, einzelne Angebote ab 1166€
16. September üblicherweise 850-900€, einzelne Angebote ab 805€ üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€
25. September üblicherweise 840-900€, einzelne Angebote ab 829€ üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€
28. September lieferbar bei 819-850€, nicht lieferbar ab 799€ üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€
3. Oktober lieferbar bei 799-850€ üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€
10. Oktober lieferbar bei 799-830€ lieferbar bei 1279-1300€, nicht lieferbar ab 1199€
21. Oktober lieferbar bei 750-800€ lieferbar bei 1190-1250€, nicht lieferbar ab 1149€
31. Oktober lieferbar bei 740-770€ lieferbar bei 1260-1350€, nicht lieferbar ab 1169€
Straßenpreise gemäß Geizhals; (anfänglich) ausnahmsweise einschließlich nicht sofort lieferbarer Angebote

Gemäß dem Tech Report wird Apple demnächst neue "Radeon Pro Vega" Grafiklösungen für seine Macbooks bieten – was man durchaus als Lebenszeichen von "Vega Mobile" deuten kann, welches AMD zum Jahresanfang eigentlich schon für den Sommer 2018 angekündigt hatte. Dies wäre jedenfalls die einzige bekannte Mobile-Lösung auf (wirklicher) Vega-Basis – und den Vega-10-Chip auf so ein Niveau herunterzubrechen, das jener auch Mobile-Bedürfnisse erfüllen kann, dürfte sowohl schwierig als auch arg ineffizient sein (zu stromfressend & zu teuer). Hinzu kommt, das AMD diese neuen Mobile-Beschleuniger inzwischen noch genauer als "Radeon Pro Vega 16" sowie "Radeon Pro Vega 20" benannt hat. Da im Sinne von Grafiklösungen die Suffix-Zahl nicht den Chip-Codenamen angibt, sondern die Anzahl der freigeschalteten Shader-Einheiten, läuft dies auf Vega-basierte Mobile-Lösungen mit 1024 bzw. 1280 Shader-Einheiten heraus. Dies passt (halbwegs) zu "Vega Mobile", welches mit zwischen 28-32 Shader-Cluster berichtet wurde. Dazu gehört auch das 1024 Bit breite HBM2-Speicherinterface, welche die PC Games Hardware notiert. Wegen Vega-spezifischer Features fällt somit auch "Polaris 22" in Kaby-Lake-G als mögliche Erklärung aus, während die SemiCustom-Lösung in der chinesischen Spielekonsole "Subor Z" dafür sowieso nicht taugt, da bei selbiger CPU und GPU als SoC (mit GDDR5-Speicher) zusammengefasst sind.

Die ComputerBase berichtet über Gerüchte, wonach die kommenden Zen-2-Serverprozessoren mit Codenamen "Rome" auf einem erstaunlichen 9-Chip-Design basieren sollen. Bisher würde man diese Serverprozessoren mit maximal 64 CPU-Kernen auf 4 CPU-Dies mit jeweils 16 CPU-Kernen und jeweils einem kompletten Satz an Chipsatz-Kapazitäten einordnen – genauso wie es AMD bei der ersten Epyc-Generation auf Zen-Basis (mit 4 CPU-Dies mit jeweils 8 CPU-Kernen) gelöst hat. Die 9-Die-Lösung würde dann aus 8 CPU-Dies mit jeweils 8 CPU-Kernen sowie einem "Master-Die" bestehen, welches alleinig alle Chipsatz-Funktionalität übernimmt – dafür kann die Chipsatz-Funktionalität dann aus allen Dies mit reinen CPU-Kernen entschwinden. Dies wäre eine andere Auflösung des zur Zen-2-Generation früher einmal gerüchteweiser genannten Ansatzes mit zwei abweichenden Prozessoren-Dies – denn jene 9-Die-Lösung verfügt logischerweise auch nur über zwei verschiedene Prozessoren-Dies. Prinzipiell stellt eine solche Auflösung das Non-Plus-Ultra eines Multi-Chip-Ansatzes dar – der Verschnitt sowie doppelte Chipteile sind minimal, zudem begünstigen die vergleichsweise kleinen Einzel-Dies deren hochwertige samt ausbeutestarke Fertigung.

 Spekulatives 9-Chip-Design
AMD Zen 2 "Rome": Spekulatives 9-Chip-Design   © "TheRetiredEngineer®" auf Twitter

Ein bißchen gegen diese These spricht allerdings der frühe Zeitpunkt: AMD hätte einen solchen Ansatz bereits Jahre im voraus planen müssen – weit bevor man überhaupt wissen konnte, das die Zen-Architektur wirklich einschlägt. Dies ist aus der Richtung, wo AMD nach der Bulldozer-indizierten Schwächephase herkommt, eigentlich nicht der Zeitpunkt, gleich auf solch wirklich hochwertige Konzepte zu gehen. Zudem dürfte (bzw. sollte) gerade für Zen 2 die Arbeit an der CPU-Architektur selber im Vordergrund stehen – und weder kann man alles gleichzeitig realisieren noch ist dies besonders sinnvoll, weil man ja auch später immer noch neue Innovationen bringen muß. Insofern könnte man einen solchen Ansatz eher denn für Zen 3 bzw. Zen 4 erwarten, wenn AMD die wichtigsten Architektur-internen Optimierungen bereits vorgenommen hat und dann nach anderen Feldern für Verbesserungen sucht. Unmöglich ist es damit aber nicht, das AMD einen solchen Ansatz schon bei Zen 2 bringt. Nur bestehen die Meldungen hierzu derzeit nur aus schwachen Indizien sowie dem "lauten Nachdenken" innerhalb der Foren- und Netzwerke-Landschaft – aus welchem heraus aus die vorstehende Schema-Grafik enstanden ist, welche also keinesfalls irgendwelchen offiziellen Status hat.

Laut der PC Games Hardware bringt Grafikkartenhersteller EVGA nun auch noch eine "Black"-Lösung zur GeForce RTX 2080 Ti heraus - zu einem vorgeschlagenen Einzelhandelspreis von 999 Dollar (umgerechnet mit MwSt. ~1040 Euro). Eine solche Black-Karte gibt es schon zur GeForce RTX 2070, konnte sich dort gut positionieren und vor allem dafür sorgen, das der nVidia-Listenpreis von 499 Dollar für unübertaktete Herstellerkarten auch in der Praxis bei den Grafikkartenkäufern ankommt. Mit der "EVGA GeForce RTX 2080 Ti Black Edition Gaming" soll selbiges nunmehr auch bei der GeForce RTX 2080 Ti gelingen, welche bisher zu vergleichsweise hohen Preisen erhältlich ist - obwohl wie bekannt zwischen unübertakteten Herstellerkarten und der Founders Edition Modell-übergreifend eine Performance-Differenz von gerade einmal 3½ Prozent existiert. Allerdings dürfte auch dieser aggressive Preispunkt seitens EVGA nur etwas bringen, wenn nVidia seine Lieferprobleme mit der GeForce GTX 2080 Ti endlich löst: Denn zuletzt sind die (lieferbaren) Straßenpreise zu dieser Karte wiederum gestiegen, was darauf hindeutet, das die Einzelhändler nicht ausreichend Nachschub bekommen. Die GeForce RTX 2080 hat sich hingegen preislich positiv entwickelt und fängt jetzt an, grob genauso so viel zu kosten, wie es deren Listenpreis von 699 Dollar (umgerechnet mit MwSt. ~730 Euro) vorgibt.





GeForce RTX 2080
GeForce RTX 2080 Ti




Listenpreis
699$
999$


Vorbesteller-Start
fast durchgehend bei 849€
fast durchgehend bei 1259€


8. September
üblicherweise 850-950€, einzelne Angebote ab 849€
üblicherweise 1200-1300€, einzelne Angebote ab 1166€


16. September
üblicherweise 850-900€, einzelne Angebote ab 805€
üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€


25. September
üblicherweise 840-900€, einzelne Angebote ab 829€
üblicherweise 1230-1300€, einzelne Angebote ab 1199€


28. September
lieferbar bei 819-850€, nicht lieferbar ab 799€
üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€


3. Oktober
lieferbar bei 799-850€
üblicherweise 1230-1280€, einzelne Angebote ab 1199€


10. Oktober
lieferbar bei 799-830€
lieferbar bei 1279-1300€, nicht lieferbar ab 1199€


21. Oktober
lieferbar bei 750-800€
lieferbar bei 1190-1250€, nicht lieferbar ab 1149€


31. Oktober
lieferbar bei 740-770€
lieferbar bei 1260-1350€, nicht lieferbar ab 1169€


Straßenpreise gemäß Geizhals; (anfänglich) ausnahmsweise einschließlich nicht sofort lieferbarer Angebote