
Tippgeber HXL @ X zeigt die augenscheinlichen Zen6-Kernkonfigurationen, welche sich natürlich maßgeblich an den Möglichkeiten des neuen 12-Kern-CCDs ausrichten. So soll es bei nur einem CCD dann Prozessoren mit 6, 8, 10 und 12 CPU-Kernen geben, bei zwei CCDs hingegen Prozessoren mit 16, 20 und 24 CPU-Kernen in jeweils symetrischer Kern-Freischaltung pro CCD. Prinzipiell kommt dies nun nicht unerwartet bzw. entspricht dem, was hierbei technisch sinnvoll ist – unsymetrische Kern-Freischaltungen (beispielsweise ein hypothetisches 8+10) gehören nicht hierzu. Wie sich diese Kernkonfigurationen auf die verschiedenen Ryzen-Klassen aufteilen, bleibt noch unbekannt, frühere Gerüchte sprachen von "Ryzen 5 mit 8C, Ryzen 7 mit 12C und Ryzen 9 mit 16C und 24C" – wobei hier nun noch die 6-, 10- & 20-Kerner einzuordnen wären. Generell gesagt dürfte AMD nunmehr langsam zu derart Festlegungen schreiten, denn das Validierungsprozeß von Zen 6 läuft seit sicherlich schon letztem Jahr, um den wohl geplanten Releasetermin von Sommer/Herbst 2026 erreichen zu können. Denkbarerweise hat AMD die tieferen Silizium- und Funktionstests bereits abgeschlossen, kann sich jetzt also mehr um die Optimierung, Produktionsvorbereitung und eben konkrete Produktgestaltung kümmern.
6 8 10 12
8+8 10+10 12+12
Quelle: HXL @ X am 19. Februar 2026
Damit sollten auch in den nächsten Wochen & Monaten die Gerüchtemeldungen zu AMDs Zen 6 zunehmen, ab einem vielleicht nicht mehr fernen Zeitpunkt sollte es dann auch erst Performance-Leaks geben – dann, wenn Testsamples von AMD auch außer Haus gegeben werden. Damit werden sich im Laufe der Zeit die einigen noch offenen Fragen zu Zen 6 klären lassen: Wie jene nach der Chipfertigung der Consumer-CCDs, dem benutzten Verkaufsnamen (läuft womöglich auf "Ryzen AI" hinaus) und vor allem die zum tatsächlich erreichten IPC- bzw. Performancegewinn der neuen Prozessoren-Architektur. Wegen der höheren Kern-Anzahl dürfte es im Multithread-Bereich automatisch nach oben gehen, ergo wird hier auch der Performance-Vergleich auf gleicher Kernanzahl wichtig, um wie gesagt den Architektur-Unterschied herausarbeiten zu können. Zwar dürfte dieser Launch für AMD mitten in der Speicherkrise maximal ungünstig kommen, weil für Zen 6 kaum jemand von DDR3- und DDR4-Systemen umsteigen wird und somit nur Nutzer von Zen 4/5 angesprochen werden – aber eine Release-Verschiebung lohnt einfach nicht, die einmal fertiggestellte Hardware altert dann einfach nur sinnlos.
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Die von TechEpiphany @ X kommenden Grafikkarten-Verkaufszahlen der Mindfactory zeigen für die 7. Woche einen anhaltend schlechten Stückzahlenabsatz, dabei allerdings eine gewisse Umsatzzunahme durch beachtbar mehr Verkäufe auf nVidia-Seite. Dies konnte sogar einen gewissen Rückgang des durchschnittlichen Verkaufspreises (ASP) ausgleichen, welcher bei nVidia erstmals seit drei Wochen nicht mehr vierstellig notiert (mit durchschnittlich 948 Euro aber dennoch vergleichsweise hoch bleibt). Für die letzten paar Wochen mag diese Marktverschiebung zugunsten von nVidia bemerkenswert sein, zur Jahresmitte 2025 waren die aktuell erreichten Marktverhältnisse aber genauso eine Weile präsent, so dass dies nun auch nichts wirklich ungewöhnliches darstellt. Neue Grafikkarten gibt es nun seit einiger Zeit nicht mehr, alles bewegt sich in bekannten Bahnen – und trotzdem können natürlich einzelne Verkaufswochen in gewissem Maßstab voneinander abweichen. Dies trifft genauso auf die Modell-Verkaufschart zu, welche wiederum (in dieser Reihenfolge) Radeon RX 9070 XT, Radeon RX 9060 XT, GeForce RTX 5070, GeForce RTX 5070 Ti und GeForce RTX 5080 beachtbar vor allen anderen Grafikkarten sieht. Hier ändern sich von Woche zu Woche meist nur die Abstände, aber (ohne echte neue Marktimpulse) kaum das Gesamtbild.
| Grafikkarten-Verkäufe der Mindfactory in den Jahren 2025/26 (AMD in rot, nVidia in grün, Intel in blau, durchgehend in dieser Reihenfolge) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Absatz | Absatz-Anteile | Umsatz | Umsatz-Anteile | ASPs | |
| 7. Woche 2026 | 1015 Stück | 55,2% 42,4% 2,4% | 0,76M € | 45,2% 53,9% 0,9% | 610€ 948€ 287€ |
| 6. Woche 2026 | 955 Stück | 61,2% 32,5% 6,3% | 0,67M € | 51,5% 46,8% 1,7% | 587€ 1006€ 194€ |
| 5. Woche 2026 | 1210 Stück | 62,0% 33,9% 4,1% | 0,88M € | 51,0% 47,7% 1,3% | 600€ 1025€ 232€ |
| 4. Woche 2026 | 1300 Stück | 62,7% 34,2% 3,1% | 0,99M € | 51,0% 48,0% 1,0% | 618€ 1063€ 244€ |
| 3. Woche 2026 | 1215 Stück | 69,1% 28,4% 2,5% | 0,79M € | 66,7% 32,7% 0,6% | 631€ 754€ 164€ |
| 51. Woche 2025 | 1680 Stück | 57,4% 38,7% 3,9% | 1,05M € | 46,0% 52,8% 1,2% | 499€ 851€ 187€ |
| 50. Woche 2025 | 2795 Stück | 55,3% 40,8% 3,9% | 1,89M € | 42,5% 56,1% 1,4% | 519€ 928€ 231€ |
| 49. Woche 2025 | 3845 Stück | 69,4% 29,0% 1,6% | 2,26M € | 62,8% 36,7% 0,5% | 532€ 745€ 200€ |
| 48. Woche 2025 | 2850 Stück | 66,0% 33,0% 1,0% | 1,69M € | 58,7% 40,9% 0,4% | 527€ 733€ 245€ |
| 47. Woche 2025 | 2605 Stück | 59,9% 38,0% 2,1% | 1,69M € | 50,6% 48,8% 0,6% | 550€ 836€ 177€ |
| 34. Woche 2025 | 2635 Stück | 56,9% 42,3% 0,8% | 1,92M € | 43,6% 56,1% 0,3% | 559€ 967€ 290€ |
| 33. Woche 2025 | 2535 Stück | 54,6% 44,2% 1,2% | 1,74M € | 44,4% 55,2% 0,4% | 559€ 858€ 251€ |
| 32. Woche 2025 | 2740 Stück | 53,5% 45,4% 1,1% | 1,88M € | 42,3% 57,4% 0,3% | 543€ 865€ 168€ |
| 31. Woche 2025 | 2045 Stück | 61,6% 37,4% 1,0% | 1,33M € | 52,9% 46,8% 0,3% | 560€ 816€ 197€ |
| 30. Woche 2025 | 1655 Stück | 52,3% 47,1% 0,6% | 1,13M € | 43,3% 56,6% 0,1% | 564€ 818€ 124€ |
| alle Daten basierend auf den Erhebungen von TechEpiphany auf Twitter; Wochenkonvention: Sonntag zu Samstag; "p.W." = per Woche | |||||
Der Epic-Store führt erste Systemanforderungen für "Lords of the Fallen II", dem zu einem noch unbestimmten Termin im Jahr 2026 herauskommenden Nachfolger des originalen "Lords of the Fallen" aus dem Jahr 2023. Das neue Action-RPG kommt mit handelbaren Hardware-Anforderungen daher, insbesondere der Einstieg mit Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 sowie GeForce RTX 2060 oder Radeon RX 5700 ist aus Sicht heutiger Hardware wohl zu schultern. In der Hardware-Empfehlung geht es dann hinauf auf Core i7-8700 oder Ryzen 5 3600 sowie GeForce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 XT, was auf CPU-Seite weiterhin handzahm bleibt, auf GPU-Seite dann wenigstens eine gewisse Anforderung ergibt. Vermutlich dürfte es hier aber die wenigsten Probleme mit Spielern geben, deren Hardware für dieses Spiel nicht ausreichend ist. Da die Hardware-Empfehlung üblicherweise nur für FullHD und da oftmals nur die zweitbeste Bilqualität ausgegeben wird, könnte es für Nutzer von 4K mit maximaler Bildqualität allerdings noch deutlich nach oben gehen bei der benötigten Grafikkarte. Leider fehlend bei den Ausführungen des Epic-Stores sind Angaben zur DirectX-Nummer, dem Platzbedarf und der VRAM-Anforderung des Spiels. Auf das offiziell nur noch genannte Windows 11 muß man hingegen nichts geben, die Spieleentwickler notieren Windows 10 schlicht nicht mehr, um sich entsprechende Supportanfragen vom Leib zu halten. Aufgrund der technisch gleichen Basis zwischen Windows 10/11 laufen derzeit alle Windows-11-Spiele auch weiterhin unter Windows 10.
| offizielle PC-Systemanforderungen für "Lords of the Fallen II" | ||
|---|---|---|
| Minimum | Empfehlung | |
| System | Windows 10/11 64-Bit | |
| CPU | Core i5-8400 oder Ryzen 5 2600 | Core i7-8700 oder Ryzen 5 3600 |
| Speicher | 12 GB RAM | 16 GB RAM |
| Grafik | GeForce RTX 2060 oder Radeon RX 5700 | GeForce RTX 3080 oder Radeon RX 6800 XT |