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News des 20. Januar 2026

Widersprüchliche Terminangaben gibt es zum Releasezeitpunkt von nVidias N1X-Chip im Notebook-Feld: Laut Dan Nystedt @ X soll dies schon im ersten Quartal 2026 so weit sein, laut Pantone 7461C @ X allerdings erst im September, mit der kleineren Chip-Variante "N1" sogar erst einige Monate später. Das ist dann schon ein großer Terminunterschied und normalerweise hat Twitterer 'Dan Nystedt' die sicherlich größere Reputation. Allerdings widerspricht ein Start schon im ersten Quartal den letzten Vorhersagen von einem Sommer-Termin und passt auch wenig dazu, dass die N1-Serie auf der CES 2026 keine echte Erwähnung gefunden hat. Ehrlicherweise ist dies eine klare Geschichte: Würde N1X wirklich schon im Frühjahr herauskommen, hätte man jenen SoC auf der CES offiziell vorgestellt oder wenigstens breit angeteasert. Ein solcher Markting-Trommelwirbel ist einfach notwendig, denn trotz der nVidia-Mitarbeit werden diese SoCs letztlich von MediaTek in den Markt gebracht und sind somit klare Seiteneinsteiger ins PC-Geschäft – Qualcomm kann hiervon sein Lied singen.

Laptops made from Nvidia’s N1X chip platform will debut in the 1st quarter 2026, a high-end Windows-on-Arm laptop for consumers, media report, with 3 more N1 and N1X series laptops due in Q2. Nvidia also plans to follow with N2 and N2X series laptops in Q3 2027. An N2X desktop will debut in Q4 2027.
Quelle:  Dan Nystedt @ X am 20. Januar 2026
 
Originally N1X was planned launch at CES but due to FW/BSP/OS not ready the launch postponed at least twice. The latest status is first wave products will be available at Q3'26, most likely the September.
Quelle:  Pantone 7461C @ X am 20. Januar 2026
 
We may expect a Computex Launch event for it as the SoC part is cooperated with Mediatek.
N1 will come a bit months later.

Quelle:  Pantone 7461C @ X am 20. Januar 2026

Ergo liegt weiterhin die größere Wahrscheinlichkeit darauf, dass vor der Computex (2.-5. Juni) gar nichts bezüglich der N1-Serie passiert, womit der genannte September-Termin (angesichts der üblichen Verzögerungen bei Mobile-Gerätschaften) durchaus realistisch ist. Genauer läßt sich dies derzeit natürlich noch nicht sagen, ein früherer Termin als der Frühsommer käme jedoch einigermaßen überraschend. Viel eher wäre relevant, wenn Pantone 7461C @ X mit seiner zweiten Aussage Recht behält, dass "N1" (ohne "X") erst zum Jahresende 2026 antritt. Erst dann hätte MediaTek wohl das volle Produktportfolio im Markt stehen, tritt damit dann aber eigentlich schon gegen die 2027er Jahresstart-Vorstellungen von AMD & Intel an (Zen 6 APUs und Nova Lake Mobile). Jeder frühere Termin wäre somit in der Tat zu begrüssen – aber ob sich dies realisieren läßt, bleibt weit offen. Aus selben Blickwinkel sind auch die von Dan Nystedt @ X erstmals genannten N1-Nachfolger zu sehen: N2 & N2X sollen gemäß nVidias Planung im dritten Quartal 2027 folgen, wobei N2X im vierten Quartal 2027 sogar in den Desktop-Bereich gehen soll. All dies hängt aber sicherlich auch davon ab, wann die N1-Serie nun wirklich erscheint und die wartende Enthusiasten-Schar nicht erneut vertröstet wird.

VideoCardz berichten über eine kommende Preisrunde bei den Grafikkarten von AMD & nVidia, ausgelöst durch Preissteigerungen der Grafikchip-Entwickler. Jene gelten bei nVidia ab dem 16. Januar, AMD soll vorher schon seine Preissteigerungen verkündet haben. In allen Fällen handelt es sich um die Industrie-internen Bundlepreise für Grafikchip und VRAM, mitnichten also die offiziellen Listenpreise betreffend – jene bleiben vorerst unverändert. Die Höhe der Preissteigerungen wird mit 15-20% angegeben, dies könnte für Einzelhandelspreis-Steigerungen von ca. 10% sorgen. Denn wenn die Grafikkarten-Hersteller den größten Posten der Kostenliste teurer einkaufen, wird sich dies natürlich auch wieder auf die Grafikkartenpreise im Einzelhandel auswirken – welche wie bekannt sich zuletzt auch schon bewegt hatten. Die Grafikkartenpreise bekommen somit Druck aus zwei Richtungen: Zum einen tatsächliche Kostensteigerungen, ausgelöst durch höhere GDDDR-Preise – und zum anderen geringere Liefermengen als erforderlich, da augenscheinlich zu wenig an Grafikkartenspeicher aquiriert werden kann.

Wie Twitterer & Analyst Jukan in Berufung auf einen Artikel der koreanischen Chosun berichtet, werden Samsung und SK Hynix ihre Fertigung von NAND-Flashspeicher dieses Jahr leicht senken – anstatt jene in einer Speicherkrise und auch folgend langfristigen Trends zu erhöhen. Interessant und bezeichnend sind hierfür die Hintergründe: So war NAND-Speicher in den vergangenenen Jahren wohl immer ein knappes Geschäft, kaum beachtbar profitabel. Jetzt nun aber ist die DRAM-Fertigung eine echte Goldgrube (insbesondere HBM und DDR5) und gleichzeitig sind NAND und DRAM ausreichend nahe beieinander, dass man die entsprechenden Fertigungsstätten auch hierfür nutzen kann. Ergo schichten die Speicherchip-Hersteller um bzw. lassen den Kapazitätsausbau nur noch bei DRAM passieren, was die NAND-Kapazitäten limitiert. Und so kommen dann am Ende auch deren Preise unter Druck, obwohl bei NAND-Speicher eigentlich keine große Bedarfsausweitung stattgefunden hat. Der Schlüssel hierfür ist, dass man eben recht einfach zwischen den verschiedenen Speichersorten umschichten, nicht jedoch ein Chipwerk für echte Prozessoren und Grafikchips (wie die Fertigungsanlagen von Intel und TSMC) zur Speicherfertigung verwenden kann.

Samsung Electronics has slightly lowered its NAND wafer production from 4.9 million wafers last year to 4.68 million this year. This is a further reduction from the production cuts implemented last year due to a sharp drop in NAND profitability in 2024. SK Hynix is also projected to follow a similar path, reducing NAND production from around 1.9 million wafers last year to 1.7 million this year.
The reduction in NAND production by Samsung Electronics and SK Hynix is largely attributed to lower investment priority for NAND facilities compared to DRAM, which currently shows the highest profitability.
Management at Samsung Electronics and SK Hynix reportedly see no reason to aggressively increase NAND production. For years, NAND has suffered from poor profitability, requiring both companies to focus on price defense. Now, in this memory super-boom cycle, they aim to maximize profits as much as possible.
Major market research firms are forecasting a strong NAND price uptrend starting in the first quarter and closely monitoring production discipline by key suppliers. TrendForce predicts NAND flash contract prices will rise 33–38% quarter-on-quarter in Q1.
Quelle:  Jukan @ X am 20. Januar 2026

Von WCCF Tech kommt ein erster Artikel, welcher sich an einer Bildqualitäts-Einordnung zu DLSS 4.5 im Vergleich mit FSR4 versucht. DLSS 4.5 wurde wie bekannt erst einmal sehr für seine Verbesserungen gelobt – allerdings fehlte hierbei immer noch der Vergleich zu AMD sowie eine Quantifizierung des Bildqualitätsgewinns. Laut WCCF Tech scheint jener Bildqualitätsgewinn schließlich im Vergleich zu FSR4 nun nicht drastisch verbessert auszufallen, vielmehr werden dort die Bildqualitäten von DLSS 4.5 und FSR4 als "in the same ballpark" eingeordnet. Dies mögen andere Berichterstatter dann vielleicht anders sehen, aber diese erste Einschätzung zeigt zumindest darauf hin, dass hier keine wirklich großen Unterschiede zu erwarten sind. Generell wurde eigentlich schon DLSS4 als leicht besser als FSR4 angesehen, ergo überrascht die Einschätzung von WCCF Tech vielleicht etwas – welches andere Hardwaretester gern durch ihre eigenen Ausführungen ergänzen oder/und widerlegen können. Den größeren Vorteil von DLSS 4.5 sehen WCCF Tech im übrigen im viel breiteren Spielesupport, diesbezüglich muß FSR4 noch enorm viel aufholen.