
Trotz dass Twitterer X86 is dead&back nochmals auf größere diesbezügliche Lieferungen hinweist, ist zu dedizierten Intel-Grafikkarten auf der CES 2026 leider nichts weiter passiert – nicht einmal Teaser, Andeutungen oder kleinere Leaks der Grafikkarten-Hersteller gab es. Intel selbst lieferte auf Nachfrage nur das übliche "kann nicht über nicht angekündigte Produkte sprechen", wie die ComputerBase berichtet. Jene Formulierung wird üblicherweise eher bei etwas weiter entfernten Releasedaten benutzt, so dass nunmehr nicht einmal sicher ist, ob die Arc B700 Serie wirklich zeitnah erscheint. Eigentlich sollte dies nun wirklich passieren, was eventuell für Intel aber auf ganz praktische Probleme bei der GDDR-Versorgung stößt. Nicht auszuschließen, dass Intel eigentlich veröffentlichen will, dies aber mangels Speicherlieferungen und/oder zu hohen Speicherpreisen rein praktisch nicht kann. Wenigsten scheint die weitere dGPU-Entwicklung bei Intel immer noch voranzugehen, da Twitterer 'Tomasz Gawronski' in zwei Meldungen – Tweet #1 und Tweet #2 klare Hinweise auf eine Xe3-Lösung ("Celeastial"-basiert) für den Desktop gibt.
| Arc B570 | Arc B580 | "Arc B7x0" | |
|---|---|---|---|
| Chipbasis | BMG-G21 | BMG-G21 | BMG-G31 |
| Hardware | 18 Xe2 @ 160-bit, 13,5 MB L2 | 20 Xe2 @ 192-bit, 18 MB L2 | 32 Xe2 @ 256-bit, 24 MB L2 |
| Speicher | 10 GB GDDR6 | 12 GB GDDR6 | 16 GB GDDR6 |
| TDP | 150W | 190W | 300W (?) |
| FHD Perf.Index | 1250% | 1460% | ? |
| 4K Perf.Index | ~189% | ~225% | ? |
| Listenpreis | $219 | $249 | ? |
| Release | 16. Januar 2025 | 13. Dezember 2024 | Anfang 2026 (?) |
| Hinweis: Angaben zu noch nicht offiziell vorgestellter Hardware basieren auf Gerüchten & Annahmen | |||
Heiß diskutiert wird derzeit über einen möglichen Leak zum Preispunkt der Steam Machine, welchen WCCF Tech ausgegraben haben. Die seitens eines tschechische Einzelhändlers genannten umgerechnet 950 Dollar für das 512-GB-Modell sowie 1070 Dollar für das 2-TB-Modell erscheinen vielen Beobachtern und Interessenten jedoch als zu hoch, immerhin gibt es hiermit auch nur einen 6-Kerner von Zen 4 sowie eine RDNA3-basierte Grafiklösung mit 28 Shader-Clustern (Niveau unterhalb Radeon RX 7600) bei nur 16 GB Hauptspeicher und 8 GB VRAM. Bevor man allerdings zu sehr in die Diskussion einsteigt, ob die genannten Preislagen nun zu hoch sind oder durch die Speicherkrise hingegen vergleichsweise "normal", sollte man bedenken, dass es sich hierbei mit höchster Wahrscheinlich um Platzhalter-Preise handelt. Und jene sind in aller Regel hoch angesetzt, eigentlich niemals zu niedrig. Demzufolge besteht weiterhin eine gute Chance auf tatsächlich bessere Preislagen bei der Steam Machine – wenn dies nicht am Ende durch die laufende Speicherkrise doch noch zunichte gemacht wird. Letzteres dürfte für Valve ein großes Ärgernis sein, dass man ausgerechnet zu einem derart ungünstigen Zeitpunkt launchen wird.
Ebenfalls in Diskussion sind die Performance-Aussagen von Twitterer Raichu bezüglich Intels "Nova Lake", der zum Jahresende anstehenden augenscheinlich "Core Ultra 400" Serie. So geht der Twitterer von einem weiteren iGPU-Performancegewinn von +20-25% aus, da hierbei dann eine aktualisierte Version von Xe3 zum Einsatz kommen wird – Xe3P. Auf CPU-Seite geht der Twitterer von einem ähnlichen Performancegewinn unter MultiThreading aus – wobei nicht klar ist, ob dieser Vergleich gegenüber anderen Desktop- oder Mobile-Prozessoren gemeint ist (was sehr unterschiedliche Vergleichspartner ergeben würde). So oder so wäre zu beachten, dass dies bestenfalls qualifizierte Annahmen sind – eine Abschätzung durch einen bekannterweise kundigen Twitterer und Branchenbeobachter, aber eben kein Leak oder ähnlich handfestes. Zugleich wäre auch zu beachten, dass Nova Lake wieder ein komplettes Portfolio mitbringen wird und daher automatisch einige Vorteile auf seiner Seite hat – so beispielsweise den Zugriff auf viel höhere TDP-Klassen im Mobile-Segment. Generell wird von Nova Lake zu allererst ein großer Sprung bei der Prozessoren-Performance durch die bis zu 52 CPU-Kerne erwartet, ein weiterer iGPU-Performancezugewinn würde deswegen natürlich keineswegs abgelehnt werden.
For the IGPU part, I think 20-25%, even more perf uplift for the Xe3P-12C(NVL version) is suitable.
Inclusive freq uplift and IPC.
For the CPU part, I think the same uplift in CPU perf (MT part in peak perf).
Quelle: Raichu @ X am 6. Januar 2026
Gemäß WCCF Tech scheint PC-Hersteller HP in der laufenden Speicherkrise nunmehr gezwungen, ungewöhnliche Wege zur Beschaffung von Speicherchips zu gehen – in Form von chinesischen Herstellern, welche bislang eigentlich nur lokal geliefert haben und im Weltmarkt ansonsten nicht vertreten sind. Zu nennen sind hierzu zuerst CXMT und JHICC, mit ersteren versucht HP nunmehr wohl ins Geschäft zu kommen. Dies könnte gerade für CXMT durchaus einen größeren Anschub geben, perspektivisch in das Oligolpol von Micron, Samsung und SK Hynix einzubrechen. Zugleich dürfte man bei CXMT auch viel eher als bei den genannten drei Branchengrößen an einer echten Fertigungsausweitung interessiert sein, gerade da CXMT nun ziemlich dick vom chinesischen Staat unterstützt wird (und hohe Investitionssummen somit eher zu schultern sind). Noch ist natürlich nicht sicher, ob hier etwas herauskommt, zudem ist die komplette chinesische DRAM-Fertigung derzeit noch zu klein, um bereits eine Hilfe für die ganze PC-Branche zu sein. Wie verzweifelt manche Geräte-Hersteller bezüglich der Speicher-Beschaffung sind, ergibt sich auch daran, dass laut Twitterer Jukan die Business-Hotels rund um die koreanischen Speicherhersteller derzeit ungewöhnlich viele Langzeit-Buchungen erhalten, da sich die Verhandlungen um Speicher-Zuteilungen über Wochen hinziehen. Die entsprechenden Geschäftsreisenden sollen vor Ort inzwischen sogar die spöttische Bezeichnung "DRAM Beggars" abbekommen haben.
Zur CES 2026 wäre abschließend noch zu dokumentieren, wie oft die "großen Drei" aka AMD, Intel & nVidia in ihren CES-Präsentationsshows das Wort "AI" erwähnt haben (und wie oft das Wort "Gaming"). Den Vogel schießt hierbei AMD hat, welche sowohl bei der absoluten Anzahl als auch in der Metrik "AI per Minute" jeweils beachtbar vor nVidia liegt, welche wiederum einen guten Abstand vor Intel verteidigen. Nun kommt man sicherlich nicht ganz um dieses Buzzword herum, allerdings reagieren Zuhörer wie Beobachter inzwischen eher genervt auf dieses "KI überall". Bei den entsprechenden CEOs ist offenbar die kürzliche Aussage seitens Dell noch nicht angekommen, wonach der PC-Hersteller aus seiner Verkaufspraxis heraus keinerlei Anzeichen dafür sieht, dass das "AI-Siegel" für die Gerätekäufer irgendeine eine Relevanz entwickelt. Dass dies für viele Gerätekäufer sogar eher abschreckend und somit negativ wirkt, hat Dell dabei noch nicht einmal erwähnt. In jedem Fall ergibt sich somit nunmehr eine krasse, einseitige CES-Konnotation zugunsten von "AI", welches bei allen drei Keynotes kumuliert 405mal erwähnt wurde – im Gegensatz zu "Gaming", welches es kumuliert gerade einmal auf 6 Wortmeldungen schaffte (mit keiner einzigen seitens nVidia).
CES 2026 "AI" counter (from respective keynotes)
🔴 AMD:
214x AI in 114:22
= 1.87x AI per minute
🟢 nVidia:
136x AI in 85:04
= 1.60x AI per minute
🔵 Intel:
55x AI in 41:13
= 1.33x AI per minute 2026
Quelle: 3DCenter @ X am 9. Januar 2026
"Gaming" mentioned at CES keynotes:
🔴AMD: 3x
🟢nVidia: zero
🔵Intel: 3x
Quelle: 3DCenter @ X am 10. Januar 2026