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News des 26./27. Januar 2008

Beim chinesischsprachigen PCPop (maschinelle Übersetzung ins englische) gibt es einen ersten Test zur Radeon HD 3690, mittels welcher ATI die schwachen eigenen Mainstream-Lösungen übertünchen und eine wirklich potente neue Mainstream-Karte herausbringen will. Dabei schlägt sich die Radeon HD 3690 im Vergleich zur Radeon HD 3850 256MB überraschend gut – die Abstände in höheren Auflösungen sind zwar groß, aber dennoch nicht ganz so groß wie unsererseits ursprünglich erwartet. Erwartungsgemäß ist dagegen die Performance in den mittleren Auflösungen, dort liegen beide Karten oftmals nur 10 bis 15 Prozent auseinander.

In der Summe erscheint die Radeon HD 3690 als perfektes Angebot für Auflösungen bis zu 1280x1024 (oder 1440x900) zu sein, da in diesen die Radeon HD 3850 256MB sich nicht deutlich genug für ihren 30prozentigen Mehrpreis absetzen kann und die eigentlichen Mainstream-Karten von ATI und nVidia in Form von Radeon HD 2600 XT und der seitens PCPop mitgetesteten GeForce 8600 GTS absolut deutlich langsamer sind. Die Radeon HD 3690 scheint es zwar ausschließlich nur in einer 256-MB-Version zu geben, dies geht aber wohl für diesen Sparpreis in Ordnung. Ein konkreter Erscheinungstermin ist zwar immer noch nicht bekannt, allerdings läßt der Vorabtest von PCPop doch darauf schließen, daß dieser nicht mehr all zu weit entfernt sein kann.

Ein Artikel bei Bit-Tech beschäftigt sich mit einigen Einschränkungen, welche nVidias Hybrid-SLI derzeit noch hat. So muß man erst einmal in Korrektur zu unserem entsprechenden Artikel sagen, daß es mit den derzeitigen Treibern keine automatische Umschaltung zwischen den beiden HypridPower-Modi gibt, diese Funktionalität soll aber in einem späteren Treiber-Release geboten werden. Wirklich störend ist hingegen der Umstand, daß die integrierte Grafikeinheit der Hybrid-SLI Mainboard-Chipsätze im HybridPower-Modus weder MultiMonitoring unterstützt noch größere Displays als 1920x1200 – schlicht, weil nur ein Single-DVI-Ausgang zur Verfügung steht.

Außerhalb des HybridPower-Modus sind höhere Auflösungen und MultiMonitoring natürlich möglich, dann allerdings erzeugt über die extra Grafikkarte und wie gesagt unter Abschaltung der HybridPower-Funktionalität. Dies läßt sich auch durch ein Treiber-Update nicht mehr ändern, nVidia scheint diese Problematik allerdings mit zukünftigen Hybrid-SLI Chipsätzen angehen zu wollen. Generell sieht nVidia die derzeitigen Hybrid-SLI Mainboard-Chipsätze nForce 730a, 750a und 780a wohl nur als den "ersten Versuch" an und gibt sich selber zwei Jahre Zeit, innerhalb welcher die gesamte Technologie dann zur vollständigen Reife gebracht werden soll.

Der Heise Newsticker bringt hingegen einige Klarheit zu den Möglichkeiten von ATIs Hybrid-CrossFire. So wird erst einmal (erneut) betont, daß man damit eine extra Grafikkarte sowie die integrierte Grafiklösung des Mainboard-Chipsatzes im CrossFire-Verbund zusammenarbeiten lassen kann – was aber bekannterweise außerhalb von totalen LowCost-Grafikkarten keine wirklichen Performancegewinne verheißt. Möglich ist zudem wie bei nVidia, daß die integriere Grafiklösung das Windows-Bild erstellt und die extra Grafikkarte nur im Spiele-Fall die Bildberechnung übernimmt – wobei bislang noch unbekannt ist, ob bei dieser Zusammenschaltung es ein Zwangs-CrossFire gibt oder aber die extra Grafikkarte auch ganz alleine die 3D-Berechnungen übernehmen kann.

Wichtig ist aber, daß ganz wie bei nVidia keinerlei Monitorumsteckerei notwendig ist: Steckt das Monitorkabel in der extra Grafikkarte, ist jene der primäre Grafikadapter und berechnet sowohl unter Windows als auch unter Spielen das Bild komplett alleine. Steckt das Monitorkabel dagegen in der integrierten Grafiklösung, kommt es zu vorgenannter Aufgabenteilung, im 3D-Fall wird somit ähnlich wie bei nVidia das Bildsignal von der extra Grafikkarte auch über den Monitorausgang der integrierten Grafiklösung ausgegeben. Ob es hierbei ähnliche Einschränkungen gibt wie vorbeschrieben im nVidia-Fall, ist dagegen noch nicht heraus.

Nicht möglich ist es aber, in diesem Modus im Windows-Betrieb die extra Grafikkarte komplett auszuschalten, diese Funktion scheint derzeit nur nVidias HybridPower zu bieten. Technisch scheint dies aber trotzdem nicht unmöglich zu sein, denn im Notebook-Bereich will ATI eine solche Funktion in Zusammenarbeit mit den Notebook-Hersteller durchaus realisieren. Insofern wäre es theoretisch möglich, daß ATI eine solche Funktionalität auch im Desktop-Bereich später noch anbieten wird. Nachwievor steht hierzu jedoch im Raum, daß ATI nach der offiziellen Vorstellung von HybridPower in diesem Punkt durchaus etwas freigiebiger mit entsprechenden Informationen sein könnte.

Beim chinesischsprachigen PCPop (maschinelle Übersetzung ins englische) gibt es einen ersten Test zur Radeon HD 3690, mittels welcher ATI die schwachen eigenen Mainstream-Lösungen übertünchen und eine wirklich potente neue Mainstream-Karte herausbringen will. Dabei schlägt sich die Radeon HD 3690 im Vergleich zur Radeon HD 3850 256MB überraschend gut - die Abstände in höheren Auflösungen sind zwar groß, aber dennoch nicht ganz so groß wie unsererseits ursprünglich erwartet. Erwartungsgemäß ist dagegen die Performance in den mittleren Auflösungen, dort liegen beide Karten oftmals nur 10 bis 15 Prozent auseinander.

In der Summe erscheint die Radeon HD 3690 als perfektes Angebot für Auflösungen bis zu 1280x1024 (oder 1440x900) zu sein, da in diesen die Radeon HD 3850 256MB sich nicht deutlich genug für ihren 30prozentigen Mehrpreis absetzen kann und die eigentlichen Mainstream-Karten von ATI und nVidia in Form von Radeon HD 2600 XT und der seitens PCPop mitgetesteten GeForce 8600 GTS absolut deutlich langsamer sind. Die Radeon HD 3690 scheint es zwar ausschließlich nur in einer 256-MB-Version zu geben, dies geht aber wohl für diesen Sparpreis in Ordnung. Ein konkreter Erscheinungstermin ist zwar immer noch nicht bekannt, allerdings läßt der Vorabtest von PCPop doch darauf schließen, daß dieser nicht mehr all zu weit entfernt sein kann.

Ein Artikel bei Bit-Tech beschäftigt sich mit einigen Einschränkungen, welche nVidias Hybrid-SLI derzeit noch hat. So muß man erst einmal in Korrektur zu unserem entsprechenden Artikel sagen, daß es mit den derzeitigen Treibern keine automatische Umschaltung zwischen den beiden HypridPower-Modi gibt, diese Funktionalität soll aber in einem späteren Treiber-Release geboten werden. Wirklich störend ist hingegen der Umstand, daß die integrierte Grafikeinheit der Hybrid-SLI Mainboard-Chipsätze im HybridPower-Modus weder MultiMonitoring unterstützt noch größere Displays als 1920x1200 - schlicht, weil nur ein Single-DVI-Ausgang zur Verfügung steht.

Außerhalb des HybridPower-Modus sind höhere Auflösungen und MultiMonitoring natürlich möglich, dann allerdings erzeugt über die extra Grafikkarte und wie gesagt unter Abschaltung der HybridPower-Funktionalität. Dies läßt sich auch durch ein Treiber-Update nicht mehr ändern, nVidia scheint diese Problematik allerdings mit zukünftigen Hybrid-SLI Chipsätzen angehen zu wollen. Generell sieht nVidia die derzeitigen Hybrid-SLI Mainboard-Chipsätze nForce 730a, 750a und 780a wohl nur als den "ersten Versuch" an und gibt sich selber zwei Jahre Zeit, innerhalb welcher die gesamte Technologie dann zur vollständigen Reife gebracht werden soll.

Der Heise Newsticker bringt hingegen einige Klarheit zu den Möglichkeiten von ATIs Hybrid-CrossFire. So wird erst einmal (erneut) betont, daß man damit eine extra Grafikkarte sowie die integrierte Grafiklösung des Mainboard-Chipsatzes im CrossFire-Verbund zusammenarbeiten lassen kann - was aber bekannterweise außerhalb von totalen LowCost-Grafikkarten keine wirklichen Performancegewinne verheißt. Möglich ist zudem wie bei nVidia, daß die integriere Grafiklösung das Windows-Bild erstellt und die extra Grafikkarte nur im Spiele-Fall die Bildberechnung übernimmt - wobei bislang noch unbekannt ist, ob bei dieser Zusammenschaltung es ein Zwangs-CrossFire gibt oder aber die extra Grafikkarte auch ganz alleine die 3D-Berechnungen übernehmen kann.

Wichtig ist aber, daß ganz wie bei nVidia keinerlei Monitorumsteckerei notwendig ist: Steckt das Monitorkabel in der extra Grafikkarte, ist jene der primäre Grafikadapter und berechnet sowohl unter Windows als auch unter Spielen das Bild komplett alleine. Steckt das Monitorkabel dagegen in der integrierten Grafiklösung, kommt es zu vorgenannter Aufgabenteilung, im 3D-Fall wird somit ähnlich wie bei nVidia das Bildsignal von der extra Grafikkarte auch über den Monitorausgang der integrierten Grafiklösung ausgegeben. Ob es hierbei ähnliche Einschränkungen gibt wie vorbeschrieben im nVidia-Fall, ist dagegen noch nicht heraus.

Nicht möglich ist es aber, in diesem Modus im Windows-Betrieb die extra Grafikkarte komplett auszuschalten, diese Funktion scheint derzeit nur nVidias HybridPower zu bieten. Technisch scheint dies aber trotzdem nicht unmöglich zu sein, denn im Notebook-Bereich will ATI eine solche Funktion in Zusammenarbeit mit den Notebook-Hersteller durchaus realisieren. Insofern wäre es theoretisch möglich, daß ATI eine solche Funktionalität auch im Desktop-Bereich später noch anbieten wird. Nachwievor steht hierzu jedoch im Raum, daß ATI nach der offiziellen Vorstellung von HybridPower in diesem Punkt durchaus etwas freigiebiger mit entsprechenden Informationen sein könnte.