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News des 26. April 2010

Laut TweakPC gibt es Meldungen, der TapeOut des ersten Grafikchips von ATIs nächster Grafikchip-Serie "Southern Islands" sei bereits über die Bühne gelaufen. Leider läßt sich dies derzeit mangels Bestätigung nicht nachprüfen, auch der exakte Termin für das (angeblich) abgelaufene Tape-Out ist unklar. Bei einem Tape-Out irgendwann im April ist ein Verkaufsstart aber nicht vor dem Herbst zu erwarten, da bei HighEnd-Chips üblicherweise sechs Monate zwischen Tape-Out und Verkaufsstart liegen. Die Meldung ist unserer Meinung nach aber mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten, da vor einem Tape-Out üblicherweise schon einige Zeit entsprechende Informationsfetzen und Namensnennungen zur neuen Chip-Generation durch die Gegend schwirren, welche bei "Southern Islands" bis auf die ursprüngliche Meldung zu dieser Chipgeneration irgendwie noch fehlen.

In unser am vergangenen Wochenende gestarteten neuen Umfrage nach der Nutzung von Transparenz Anti-Aliasing lag noch ein Fehler, welcher inzwischen korrigiert wurde: Die Antwortmöglichkeit, Transparenz Anti-Aliasing ohne zugrundeliegendes normales Multisampling Anti-Aliasing für das gesamte Bild nutzen zu können, ist überflüssig, da Transparenz Anti-Aliasing immer ein zugrundeliegendes normales Multisampling Anti-Aliasing für das gesamte Bild voraussetzt. Diese (in der Praxis nicht funktionierende) Antwortmöglichkeit wurde demzufolge aus der Umfrage entfernt – wobei davon abgesehen diese neue Umfrage durchaus auch noch ein paar weiteren Umfrageteilnehmer gebrauchen könnte.

Zu unserem aktuellen Artikel zum Thema "Supersampling Anti-Aliasing auf GeForce GTX 470/480" gilt es dagegen teilweise heftigen Widerspruch zur Bewertung des Supersampling Anti-Aliasings zwischen ATI und nVidia. Die Aussage des Artikels hierzu war, daß ATIs Supersampling leider nicht wirklich durchschlagskräftig ist, da nur auf DirectX9-Spiele begrenzt, während nVidias Supersampling eben auf DirectX-10/11-Titeln funktioniert. Richtig ist hier sicherlich der Einwand, daß auch nVidias Lösung damit nicht allein seligmachend ist, schließlich fehlen hier wiederum die DirectX9-Titel. Allerdings arbeitet diesbezüglich die Zeit für nVidia – und natürlich gegen ATI, schließlich werden DirectX9-Spiele fortlaufend uninteressanter und es erscheinen immer mehr DirectX-10/11-Titel.

Doch auf schon auf das hier und jetzt bezogen ist die ATI-Lösung klar im Nachteil: Nahezu jedes neuere Spiel kann davon erst profitieren, wenn man bewußt auf die DirectX9-Version des Spiels zurückgeht (sofern eine solche überhaupt noch angeboten wird), was in den meisten Fällen auch mit dem Verzicht auf Bildqualität an anderen Stellen verbunden ist. Manchmal ist ein solcher Schritt auch in der Praxis gar nicht mehr möglich, weil das Spiel über keine entsprechenden Optionen verfügt und nur automatisch bei Erkennung von DirectX9-Soft- und Hardware auf DirectX9 zurückschaltet. Das ganze funktioniert letztlich nur bei einem gewissen Teil der jetzt aktuellen Spiele und nur einem noch geringeren Teil der ab jetzt neu erscheinenden Spiele.

nVidias Lösung, welche derzeit eben nur unter DirectX-10/11-Titeln funktioniert, ist wegen dieser Einschränkung sicherlich auch nicht perfekt, aber wenigstens gibt es keinerlei Probleme mit jetzt neu erscheinenden Titeln – und das ist das Brot- und Butter-Geschäft für die Grafikchip-Entwickler. Aus diesem Grund ist nVidias Lösung – welche derzeit natürlich noch inoffiziell ist – als schlagkräftiger anzusehen als die ATI-Lösung, ohne das letztere aber in irgendeiner Form wertlos wäre (einfach nur weniger schlagkräftig). Ganz generell ist zudem nicht zu sehen, wieso diese Thematik nun zu Grabenkämpfen zwischen ATI- und nVidia-Anhängern dienen muß – man sollte sich eigentlich einfach nur freuen, daß die Grafikchip-Entwickler diese Möglichkeiten endlich wieder anbieten. Als großes Unterscheidungsmerkmal zwischen ATI und nVidia taugt die Thematik sowieso nicht, dafür ist sowohl potentieller als auch realer Nutzerkreis von Supersampling Anti-Aliasing derzeit zu klein.

Davon abgesehen bleibt sowieso noch abzuwarten, was nVidia nun mit diesem Feature macht, welches derzeit nur mittels eines Treiberfehler aktivierbar ist. Das Feature kann nämlich genauso gut auch mit dem nächsten Treiber-Update wieder verschwunden sein – was wir nicht hoffen wollen und zudem auch nicht besonders wahrscheinlich ist. Aber es existiert nun einmal die Beschränkung der DirectX-10/11-Spezifikation, wonach bei DirectX-10/11-Spielen Anti-Aliasing nicht mehr vom Treiber forciert werden darf. Ob nVidia sich daran innerhalb des Treibers irgendwie vorbeischmuggeln kann, ist nicht ganz klar – alternativ bliebe dann nur der Weg über externe Tweaktools. Aber natürlich muß nun nVidia erst einmal Farbe bekennen, was man denn mit dieser neuen Möglichkeit zu tun gedenkt.

Laut TweakPC gibt es Meldungen, der TapeOut des ersten Grafikchips von ATIs nächster Grafikchip-Serie "Southern Islands" sei bereits über die Bühne gelaufen. Leider läßt sich dies derzeit mangels Bestätigung nicht nachprüfen, auch der exakte Termin für das (angeblich) abgelaufene Tape-Out ist unklar. Bei einem Tape-Out irgendwann im April ist ein Verkaufsstart aber nicht vor dem Herbst zu erwarten, da bei HighEnd-Chips üblicherweise sechs Monate zwischen Tape-Out und Verkaufsstart liegen. Die Meldung ist unserer Meinung nach aber mit einer gewissen Vorsicht zu betrachten, da vor einem Tape-Out üblicherweise schon einige Zeit entsprechende Informationsfetzen und Namensnennungen zur neuen Chip-Generation durch die Gegend schwirren, welche bei "Southern Islands" bis auf die ursprüngliche Meldung zu dieser Chipgeneration irgendwie noch fehlen.

In unser am vergangenen Wochenende gestarteten neuen Umfrage nach der Nutzung von Transparenz Anti-Aliasing lag noch ein Fehler, welcher inzwischen korrigiert wurde: Die Antwortmöglichkeit, Transparenz Anti-Aliasing ohne zugrundeliegendes normales Multisampling Anti-Aliasing für das gesamte Bild nutzen zu können, ist überflüssig, da Transparenz Anti-Aliasing immer ein zugrundeliegendes normales Multisampling Anti-Aliasing für das gesamte Bild voraussetzt. Diese (in der Praxis nicht funktionierende) Antwortmöglichkeit wurde demzufolge aus der Umfrage entfernt - wobei davon abgesehen diese neue Umfrage durchaus auch noch ein paar weiteren Umfrageteilnehmer gebrauchen könnte.

Zu unserem aktuellen Artikel zum Thema "Supersampling Anti-Aliasing auf GeForce GTX 470/480" gilt es dagegen teilweise heftigen Widerspruch zur Bewertung des Supersampling Anti-Aliasings zwischen ATI und nVidia. Die Aussage des Artikels hierzu war, daß ATIs Supersampling leider nicht wirklich durchschlagskräftig ist, da nur auf DirectX9-Spiele begrenzt, während nVidias Supersampling eben auf DirectX-10/11-Titeln funktioniert. Richtig ist hier sicherlich der Einwand, daß auch nVidias Lösung damit nicht allein seligmachend ist, schließlich fehlen hier wiederum die DirectX9-Titel. Allerdings arbeitet diesbezüglich die Zeit für nVidia - und natürlich gegen ATI, schließlich werden DirectX9-Spiele fortlaufend uninteressanter und es erscheinen immer mehr DirectX-10/11-Titel.

Doch auf schon auf das hier und jetzt bezogen ist die ATI-Lösung klar im Nachteil: Nahezu jedes neuere Spiel kann davon erst profitieren, wenn man bewußt auf die DirectX9-Version des Spiels zurückgeht (sofern eine solche überhaupt noch angeboten wird), was in den meisten Fällen auch mit dem Verzicht auf Bildqualität an anderen Stellen verbunden ist. Manchmal ist ein solcher Schritt auch in der Praxis gar nicht mehr möglich, weil das Spiel über keine entsprechenden Optionen verfügt und nur automatisch bei Erkennung von DirectX9-Soft- und Hardware auf DirectX9 zurückschaltet. Das ganze funktioniert letztlich nur bei einem gewissen Teil der jetzt aktuellen Spiele und nur einem noch geringeren Teil der ab jetzt neu erscheinenden Spiele.

nVidias Lösung, welche derzeit eben nur unter DirectX-10/11-Titeln funktioniert, ist wegen dieser Einschränkung sicherlich auch nicht perfekt, aber wenigstens gibt es keinerlei Probleme mit jetzt neu erscheinenden Titeln - und das ist das Brot- und Butter-Geschäft für die Grafikchip-Entwickler. Aus diesem Grund ist nVidias Lösung - welche derzeit natürlich noch inoffiziell ist - als schlagkräftiger anzusehen als die ATI-Lösung, ohne das letztere aber in irgendeiner Form wertlos wäre (einfach nur weniger schlagkräftig). Ganz generell ist zudem nicht zu sehen, wieso diese Thematik nun zu Grabenkämpfen zwischen ATI- und nVidia-Anhängern dienen muß - man sollte sich eigentlich einfach nur freuen, daß die Grafikchip-Entwickler diese Möglichkeiten endlich wieder anbieten. Als großes Unterscheidungsmerkmal zwischen ATI und nVidia taugt die Thematik sowieso nicht, dafür ist sowohl potentieller als auch realer Nutzerkreis von Supersampling Anti-Aliasing derzeit zu klein.

Davon abgesehen bleibt sowieso noch abzuwarten, was nVidia nun mit diesem Feature macht, welches derzeit nur mittels eines Treiberfehler aktivierbar ist. Das Feature kann nämlich genauso gut auch mit dem nächsten Treiber-Update wieder verschwunden sein - was wir nicht hoffen wollen und zudem auch nicht besonders wahrscheinlich ist. Aber es existiert nun einmal die Beschränkung der DirectX-10/11-Spezifikation, wonach bei DirectX-10/11-Spielen Anti-Aliasing nicht mehr vom Treiber forciert werden darf. Ob nVidia sich daran innerhalb des Treibers irgendwie vorbeischmuggeln kann, ist nicht ganz klar - alternativ bliebe dann nur der Weg über externe Tweaktools. Aber natürlich muß nun nVidia erst einmal Farbe bekennen, was man denn mit dieser neuen Möglichkeit zu tun gedenkt.