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News des 11. Oktober 2010

Das chinesische PCOnline hat Daten und Benchmarks zur Radeon HD 6800 Serie, nach welcher alles auf eine 960-Shader-Konfiguration beim Barts-Chip hinauszulaufen scheint – denn zum einen haben PCOnline dies explizit so notiert und zum anderen passen auch die angegebenen 3DMark-Werte zu dieser Leistungsklasse. Diese Daten und Benchmarks sehen zudem auf den ersten Blick nicht nach einer Fälschung aus – denn wenn, dann würde man sicherlich etwas höherwertiges "erfälscht" haben. Im genauen wurde die Radeon HD 6870 auf Barts-Basis mit 960 Shader-Einheiten und Taktraten von 900/2100 MHz beschrieben, die damit erzielten 3DMark-Werte liegen auf der Höhe einer Radeon HD 5850. Die Radeon HD 6850 kommt dagegen mit 800 Shader-Einheiten und Taktraten von 775/2000 MHz daher, die damit erzielten 3DMark-Werte liegen auf der Höhe einer Radeon HD 5830. Damit trifft letztlich die kleinere der beiden zuletzt gehandelten Prognosen zu – und AMD wird demzufolge versuchen müssen, die Radeon HD 6800 Serie über den Preis im Markt zu positionieren, da man keinerlei Mehrleistung gegenüber der Radeon HD 5800 Serie bieten kann.

Radeon HD 5830 Radeon HD 5850 Radeon HD 5870 Radeon HD 6850 Radeon HD 6870
Chipbasis AMD RV870/Cypress, 2150 Millionen Transistoren in 40nm auf 349mm² Die-Fläche AMD Barts, 40nm
Technik 1120 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 16 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 1440 Shader-Einheiten, 72 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 1600 Shader-Einheiten, 80 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 800 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 960 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
Taktraten 800/2000 MHz 725/2000 MHz 850/2400 MHz 775/2000 MHz 900/2100 MHz
3DMark06 ~18300 ~22100 ~23600 18750 19480
3DMark Vantage (Performance) ~14700 ~16500 ~19400 14872 16270
3DMark Vantage (Extreme) ~6100 ~7300 ~9000 6549 7538

Die vornotierten Vergleichswerte stammen aus verschiedenen Tests im Internet mit allerdings viel leistungsstärkeren CPUs, so gesehen könnte die Performance der Radeon HD 6800 Serie (relativ gesehen) noch etwas besser ausfallen. Allerdings deuten die Hardware-Daten glasklar darauf hin, daß viel mehr als die vorstehend schon notierten Performance-Einschätzungen von der Radeon HD 6800 Serie nicht zu erreichen sein werden. Wenn man es sich genauer ansieht, dann erreicht die Radeon HD 6870 mit 17 Prozent weniger Rechen- und Texturierleistung bei nur 24 Prozent mehr ROP-Power und nur 5 Prozent mehr Speicherbandbreite die Performance der Radeon HD 5850 – dieses Verhältnis spricht eigentlich schon für den Einsatz der effizienteren 4-D VLIW Shader-Einheiten, weil allein die höhere ROP-Leistung diesen technischen Nachteil der Radeon HD 6870 kaum wettmachen kann.

Rohleistungs-Vergleich Radeon HD 5770, 5830, 5850, 5870, 6850 & 6870

In jenen 4-D VLIW Shader-Einheiten würde dann auch noch etwas Potential für die Zukunft liegen, denn hierbei könnte AMD im Laufe der Treiberarbeit vielleicht noch ein paar Prozentpunkte herausholen. Trotzdem wird bestehenbleiben, daß die Radeon HD 6870 gerade einmal das Niveau der Radeon HD 5850 hat und die Radeon HD 6850 gerade einmal das Niveau der Radeon HD 5830 – einen wirklich guten Start der Marke "AMD" bei Grafikkarten könnte man sich sicherlich besser vorstellen. AMD kann jetzt nur noch über den Preis punkten – sprich, wird die Preispunkte der Radeon HD 5830 & 5850 bei der Radeon HD 6850 & 6870 unterbieten müssen. Damit wird die Radeon HD 6800 Serie wohl ein klares Performance-Produkt werden, so wie es auch der zugrundeliegende Barts-Chip verheißt. Die eigentlichen HighEnd-Lösungen der Radeon HD 6000 Serie werden später folgen, wahrscheinlich mit dem Verkaufsnamen "Radeon HD 6900" Serie.

nVidia hat hingegen heute Nachmittag die GeForce GT 430 vorgestellt und komplettiert damit das eigene DirectX11-Angebot nach unten hin. Eigentlich dachte man, daß zu dieser Mainstream-Karte im Preisbereich von 60 bis 70 Euro bereits alles bekannt wäre, aber nVidia hat uns dann doch noch bei zwei Details überrascht: Erstens einmal scheint es keine GDDR5-Versionen zu geben – jedenfalls keine offiziellen von nVidia. Die Verwendung von GDDR5-Speicher bei Karten dieses Preisbereichs ist zwar derzeit nicht besonders überzeugend (weil es die Karten meist viel teurer macht als es der Leistungsgewinn wert wäre), allerdings wird die GeForce GT 430 damit natürlich Performanceprobleme gegen die besseren Angebote des Mainstream-Segments bekommen. Und zweitens hat nVidia offenbar an den ROPs des für die GeForce GT 430 verwendeten GF108-Chips herumgedoktert: Regulär sollten es eigentlich 8 oder 16 ROPs sein, nVidia gibt für die GeForce GT 430 aber nur deren 4 Stück an.

Radeon HD 5550 Radeon HD 5570 GeForce GT 240 GeForce GT 430
Chipbasis AMD RV830/Redwood, 627 Mill. Transistoren in 40nm auf 104mm² Die-Fläche nVidia GT215, 727 Mill. Transistoren in 40nm auf ca. 144mm² Die-Fläche nVidia GF108, 585 Mill. Transistoren in 40nm auf ca. 127mm² Die-Fläche
Technik 320 Shader-Einheiten, 16 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 400 Shader-Einheiten, 20 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 96 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 8 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5) 96 Shader-Einheiten, 16 TMUs, 4 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis DDR3)
Taktraten DDR2: 550/400 MHz
DDR3: 550/800 MHz
GDDR5: 550/1800 MHz
DDR3: 650/900 MHz
GDDR5: 650/1800 MHz
DDR3: 550/1340/800 MHz
GDDR5: 550/1340/1700 MHz
700/1400/900 MHz
Speicher 512 oder 1024 MB DDR2, DDR3, GDDR5 512 oder 1024 MB DDR3, GDDR5 512 oder 1024 MB DDR3, GDDR5 1024 MB DDR3
TDP ? 43W 69W 49W
Preislage 50-75 Euro 60-80 Euro 55-80 Euro 60-75 Euro

Natürlich ist die Anti-Aliasing Performance, welche von einer hohen ROP-Anzahl profitieren würde, auf dieser Karte nicht wirklich gefragt – aber dennoch ist dies im Vergleich zu den anderen Karten dieses Preisfelds schwach. Die GeForce GT 430 liegt somit bei fast allen Kenngrößen sogar hinter der GeForce GT 240 zurück – was sich auch an der Performance der neuen nVidia-Lösung zeigt, welche in sehr vielen Fällen nur dritter Sieger gegenüber Radeon HD 5570 DDR3 und GeForce GT 240 DDR3 ist. Die GeForce GT 430 ist halt nur ein wenig schneller als die Radeon HD 5550 DDR3 – was nicht gerade das ist, was selbst im Mainstream-Segment irgendjemanden hinter dem warmen Ofen hervorholen würde. Eventuell kann nVidia noch beim Preis punkten, da die GeForce GT 430 schon jetzt nahe an das Preisniveau der GeForce GT 240 DDR3 herankommt – dafür muß man schlicht abwarten, daß sich die Preise zur GeForce GT 430 etwas setzen.

Ein paar Nebenpunkten sind trotzdem ganz interessant: So kommt der benutzte GF108-Chip trotz gleicher Anzahl an Shader-Einheiten gegenüber dem GT215-Chip der GeForce GT 240 mit deutlich weniger Transistoren aus (585 zu 727 Millionen) und hat damit auch eine etwas kleinere Die-Fläche (127 zu 144 mm²). Die GeForce GT 430 ist somit nochmals etwas stromsparender als die GeForce GT 240, obwohl die reine MADD-Rechenleistung aufgrund des höheren Shader-Takts sogar minimal besser ausfällt – damit könnte sich die GeForce GT 430 als günstiger und laufruhiger PhysX-Beschleuniger empfehlen. Zudem dürfte nVidia und die Grafikkartenhersteller gegenüber der GeForce GT 240 auch einige Herstellungskosten einsparen, womit die GeForce GT 430 potentiell gesehen günstiger als die GeForce GT 240 werden kann. Die große Offenbarung im unteren Mainstream-Bereich wird die GeForce GT 430 aber sicherlich niemals werden, dafür ist die Karte einfach zu gewöhnlich ausgefallen.

Shortcuts: SemiAccurate berichten über kommenden Mainboard-Chipsätze für AMDs Fusion-Prozessoren, welche zum Teil auch einen Support von USB 3.0 beinhalten – zumindest dem Llano-Chipsatz "Hudson-M3" scheint AMD diese Fähigkeit mit auf den Weg zu geben. Etwas verwunderlich ist allerdings, wieso dieser Support in der kleineren Variante "Hudson-M2" wieder gestrichen ist, dies ist derzeit der einzige Unterschied zwischen beiden Chipsatz-Varianten für Llano-Prozessoren. TweakPC bringen hingegen einen neuen Launchtermin für die Radeon HD 6000 Serie an den Start: Danach soll es nunmehr der 22. Oktober werden – dies wäre der Freitag der nächsten Woche und damit ein eher untypischer Wochentag (für Launches sind Wochenanfänge sehr beliebt). Und letztlich hat die PC Games Hardware noch eine neue Liste mit den aktuellen und kommenden DirectX11-Spielen erstellt.

Das chinesische PCOnline hat Daten und Benchmarks zur Radeon HD 6800 Serie, nach welcher alles auf eine 960-Shader-Konfiguration beim Barts-Chip hinauszulaufen scheint - denn zum einen haben PCOnline dies explizit so notiert und zum anderen passen auch die angegebenen 3DMark-Werte zu dieser Leistungsklasse. Diese Daten und Benchmarks sehen zudem auf den ersten Blick nicht nach einer Fälschung aus - denn wenn, dann würde man sicherlich etwas höherwertiges "erfälscht" haben. Im genauen wurde die Radeon HD 6870 auf Barts-Basis mit 960 Shader-Einheiten und Taktraten von 900/2100 MHz beschrieben, die damit erzielten 3DMark-Werte liegen auf der Höhe einer Radeon HD 5850. Die Radeon HD 6850 kommt dagegen mit 800 Shader-Einheiten und Taktraten von 775/2000 MHz daher, die damit erzielten 3DMark-Werte liegen auf der Höhe einer Radeon HD 5830. Damit trifft letztlich die kleinere der beiden zuletzt gehandelten Prognosen zu - und AMD wird demzufolge versuchen müssen, die Radeon HD 6800 Serie über den Preis im Markt zu positionieren, da man keinerlei Mehrleistung gegenüber der Radeon HD 5800 Serie bieten kann.





Radeon HD 5830
Radeon HD 5850
Radeon HD 5870
Radeon HD 6850
Radeon HD 6870





Chipbasis
AMD RV870/Cypress, 2150 Millionen Transistoren in 40nm auf 349mm² Die-Fläche
AMD Barts, 40nm



Technik
1120 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 16 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
1440 Shader-Einheiten, 72 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
1600 Shader-Einheiten, 80 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
800 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
960 Shader-Einheiten, 48 TMUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)



Taktraten
800/2000 MHz
725/2000 MHz
850/2400 MHz
775/2000 MHz
900/2100 MHz



3DMark06
~18300
~22100
~23600
18750
19480



3DMark Vantage (Performance)
~14700
~16500
~19400
14872
16270



3DMark Vantage (Extreme)
~6100
~7300
~9000
6549
7538





Die vornotierten Vergleichswerte stammen aus verschiedenen Tests im Internet mit allerdings viel leistungsstärkeren CPUs, so gesehen könnte die Performance der Radeon HD 6800 Serie (relativ gesehen) noch etwas besser ausfallen. Allerdings deuten die Hardware-Daten glasklar darauf hin, daß viel mehr als die vorstehend schon notierten Performance-Einschätzungen von der Radeon HD 6800 Serie nicht zu erreichen sein werden. Wenn man es sich genauer ansieht, dann erreicht die Radeon HD 6870 mit 17 Prozent weniger Rechen- und Texturierleistung bei nur 24 Prozent mehr ROP-Power und nur 5 Prozent mehr Speicherbandbreite die Performance der Radeon HD 5850 - dieses Verhältnis spricht eigentlich schon für den Einsatz der effizienteren 4-D VLIW Shader-Einheiten, weil allein die höhere ROP-Leistung diesen technischen Nachteil der Radeon HD 6870 kaum wettmachen kann.



In jenen 4-D VLIW Shader-Einheiten würde dann auch noch etwas Potential für die Zukunft liegen, denn hierbei könnte AMD im Laufe der Treiberarbeit vielleicht noch ein paar Prozentpunkte herausholen. Trotzdem wird bestehenbleiben, daß die Radeon HD 6870 gerade einmal das Niveau der Radeon HD 5850 hat und die Radeon HD 6850 gerade einmal das Niveau der Radeon HD 5830 - einen wirklich guten Start der Marke "AMD" bei Grafikkarten könnte man sich sicherlich besser vorstellen. AMD kann jetzt nur noch über den Preis punkten - sprich, wird die Preispunkte der Radeon HD 5830 & 5850 bei der Radeon HD 6850 & 6870 unterbieten müssen. Damit wird die Radeon HD 6800 Serie wohl ein klares Performance-Produkt werden, so wie es auch der zugrundeliegende Barts-Chip verheißt. Die eigentlichen HighEnd-Lösungen der Radeon HD 6000 Serie werden später folgen, wahrscheinlich mit dem Verkaufsnamen "Radeon HD 6900" Serie.

nVidia hat hingegen heute Nachmittag die GeForce GT 430 vorgestellt und komplettiert damit das eigene DirectX11-Angebot nach unten hin. Eigentlich dachte man, daß zu dieser Mainstream-Karte im Preisbereich von 60 bis 70 Euro bereits alles bekannt wäre, aber nVidia hat uns dann doch noch bei zwei Details überrascht: Erstens einmal scheint es keine GDDR5-Versionen zu geben - jedenfalls keine offiziellen von nVidia. Die Verwendung von GDDR5-Speicher bei Karten dieses Preisbereichs ist zwar derzeit nicht besonders überzeugend (weil es die Karten meist viel teurer macht als es der Leistungsgewinn wert wäre), allerdings wird die GeForce GT 430 damit natürlich Performanceprobleme gegen die besseren Angebote des Mainstream-Segments bekommen. Und zweitens hat nVidia offenbar an den ROPs des für die GeForce GT 430 verwendeten GF108-Chips herumgedoktert: Regulär sollten es eigentlich 8 oder 16 ROPs sein, nVidia gibt für die GeForce GT 430 aber nur deren 4 Stück an.





Radeon HD 5550
Radeon HD 5570
GeForce GT 240
GeForce GT 430





Chipbasis
AMD RV830/Redwood, 627 Mill. Transistoren in 40nm auf 104mm² Die-Fläche
nVidia GT215, 727 Mill. Transistoren in 40nm auf ca. 144mm² Die-Fläche
nVidia GF108, 585 Mill. Transistoren in 40nm auf ca. 127mm² Die-Fläche



Technik
320 Shader-Einheiten, 16 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
400 Shader-Einheiten, 20 TMUs, 16 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
96 Shader-Einheiten, 32 TMUs, 8 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
96 Shader-Einheiten, 16 TMUs, 4 ROPs, 128 Bit DDR Interface (bis DDR3)



Taktraten
DDR2: 550/400 MHz
DDR3: 550/800 MHz
GDDR5: 550/1800 MHz
DDR3: 650/900 MHz
GDDR5: 650/1800 MHz
DDR3: 550/1340/800 MHz
GDDR5: 550/1340/1700 MHz
700/1400/900 MHz



Speicher
512 oder 1024 MB DDR2, DDR3, GDDR5
512 oder 1024 MB DDR3, GDDR5
512 oder 1024 MB DDR3, GDDR5
1024 MB DDR3



TDP
?
43W
69W
49W



Preislage
50-75 Euro
60-80 Euro
55-80 Euro
60-75 Euro





Natürlich ist die Anti-Aliasing Performance, welche von einer hohen ROP-Anzahl profitieren würde, auf dieser Karte nicht wirklich gefragt - aber dennoch ist dies im Vergleich zu den anderen Karten dieses Preisfelds schwach. Die GeForce GT 430 liegt somit bei fast allen Kenngrößen sogar hinter der GeForce GT 240 zurück - was sich auch an der Performance der neuen nVidia-Lösung zeigt, welche in sehr vielen Fällen nur dritter Sieger gegenüber Radeon HD 5570 DDR3 und GeForce GT 240 DDR3 ist. Die GeForce GT 430 ist halt nur ein wenig schneller als die Radeon HD 5550 DDR3 - was nicht gerade das ist, was selbst im Mainstream-Segment irgendjemanden hinter dem warmen Ofen hervorholen würde. Eventuell kann nVidia noch beim Preis punkten, da die GeForce GT 430 schon jetzt nahe an das Preisniveau der GeForce GT 240 DDR3 herankommt - dafür muß man schlicht abwarten, daß sich die Preise zur GeForce GT 430 etwas setzen.

Ein paar Nebenpunkten sind trotzdem ganz interessant: So kommt der benutzte GF108-Chip trotz gleicher Anzahl an Shader-Einheiten gegenüber dem GT215-Chip der GeForce GT 240 mit deutlich weniger Transistoren aus (585 zu 727 Millionen) und hat damit auch eine etwas kleinere Die-Fläche (127 zu 144 mm²). Die GeForce GT 430 ist somit nochmals etwas stromsparender als die GeForce GT 240, obwohl die reine MADD-Rechenleistung aufgrund des höheren Shader-Takts sogar minimal besser ausfällt - damit könnte sich die GeForce GT 430 als günstiger und laufruhiger PhysX-Beschleuniger empfehlen. Zudem dürfte nVidia und die Grafikkartenhersteller gegenüber der GeForce GT 240 auch einige Herstellungskosten einsparen, womit die GeForce GT 430 potentiell gesehen günstiger als die GeForce GT 240 werden kann. Die große Offenbarung im unteren Mainstream-Bereich wird die GeForce GT 430 aber sicherlich niemals werden, dafür ist die Karte einfach zu gewöhnlich ausgefallen.

Shortcuts: SemiAccurate berichten über kommenden Mainboard-Chipsätze für AMDs Fusion-Prozessoren, welche zum Teil auch einen Support von USB 3.0 beinhalten - zumindest dem Llano-Chipsatz "Hudson-M3" scheint AMD diese Fähigkeit mit auf den Weg zu geben. Etwas verwunderlich ist allerdings, wieso dieser Support in der kleineren Variante "Hudson-M2" wieder gestrichen ist, dies ist derzeit der einzige Unterschied zwischen beiden Chipsatz-Varianten für Llano-Prozessoren. TweakPC bringen hingegen einen neuen Launchtermin für die Radeon HD 6000 Serie an den Start: Danach soll es nunmehr der 22. Oktober werden - dies wäre der Freitag der nächsten Woche und damit ein eher untypischer Wochentag (für Launches sind Wochenanfänge sehr beliebt). Und letztlich hat die PC Games Hardware noch eine neue Liste mit den aktuellen und kommenden DirectX11-Spielen erstellt.