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News des 26. Januar 2011

In unserem Forum sowie bei der PC Games Hardware hat man sich mit der veränderten AMD-Filterqualität beim 11.1a Hotfix-Treiber beschäftigt. Diese Änderungen betreffen den offiziellen 11.1-Treiber noch nicht, dürften dann aber in späteren offiziellen Treiberversionen mit enthalten sein. Der 11.1a Hotfix-Treiber verfügt dagegen über die neue Tesselations-Optimierung (wenngleich AMD bis dato wohl noch keine Spieleprofile hinterlegt hat und damit die Standardeinstellung ohne Funktion ist) und wie gesagt über eine veränderte Filterqualität. So entspricht der neue Quality-Modus fast vollständig dem HighQuality-Modus – einziger Unterschied ist die teilweise Nutzung eines bilinearen Filters anstatt eines durchgehend trilinearen Filters beim HighQuality-Modus. Damit setzt AMD die Filterqualität des defaultmäßig im Treiber aktivierten Quality-Modus etwas nach oben, was ja erst einmal ein immer zu begrüssender Schritt ist.

Die ganz großen Fortschritte bei der Filterqualität fehlen damit aber trotzdem, da sich am HighQuality-Modus und der allgemeinen Flimmerneigung nichts ändert. Hierbei dürften AMD aber wohl in erster Linie Hardware-Limitierungen behindern – erst mit kommenden Grafikchip-Generation kann AMD diesbezüglich wieder größere Sprünge machen, derzeit muß man das maximal erreichbare einfach so einbuchen wie es ist. Eine wichtige Änderung hat auch der bisher wenig beachtete Performance-Modus erfahren: War dies früher ein gewisser Sparmodus mit zumeist deutlich schlechterer Filterqualität, hat AMD aus diesem Modus mit dem 11.1a Hotfix-Treiber eine glatte Kopie des Quality-Modus mit allerdings positivem Level of Detail (LOD) gemacht. Dies senkt etwas die Texturenschärfe, wirkt aber Texturenflimmern ziemlich gut vor. Da die Frameraten zum Quality-Modus nahezu gleich sein sollen, kann sich der AMD-Nutzer nunmehr entscheiden, ob er scharfe Texturen und Flimmerneigung mit dem Quality-Modus oder etwas weniger scharfe Texturen und ein ruhigeres Bild mit dem Performance-Modus vorzieht.

Pro forma ist dies eigentlich ein guter Schritt, weil hiermit dem Anwender die Auswahlmöglichkeiten gegeben werden, ganz individuell nach persönlichen Vorlieben zu wählen. Leider offenbart sich gerade aus dieser Ansetzung heraus sehr plastisch der Vorteil von nVidia in Fragen der Filterqualität: Während man sich bei AMD zwischen mehr Texturenschärfe oder mehr Bildruhe entscheiden muß, bietet schon nVidias default-Modus "Quality" schlicht beides. Es ist natürlich ein Wettstreit um die letzten Prozentpunkte und dieser wird auf einem hohen Allgemeinniveau ausgetragen, aber dennoch liegt hier weiterhin ein gewisser Vorteil zugunsten von nVidia vor. AMD kann dies wie gesagt anscheinend Hardware-bedingt derzeit nicht kontern und muß daher seine Vorteile auf anderen Feldern suchen – was kein Beinbruch ist, es gibt wiederum andere Punkte, wo AMD gewisse Vorteile gegenüber nVidia vorweisen kann.

TweakPC zeigen einige Bilder zur kommenden DualChip-Lösung Radeon HD 6990. Beachtenswert sind hierbei die Stromanschlüsse von nur 1x 6polig und 1x 8polig – damit ist eine Stromzufuhr von offiziell nur 300 Watt möglich. Wie AMD hier eine hochklassige DualChip-Lösung auf RV970/Cayman-Basis hinzaubern will, ist noch ein wenig unklar – die Radeon HD 6970 verbraucht unter Spielen 205 Watt, die Radeon HD 6950 unter Spielen auch noch 163 Watt. Im DualChip-Verbund kann man durch die Benutzung nur einer einzelnen Platine immer etwas sparen, aber dann muß man natürlich auch noch diverse Reserven einplanen, so daß sich allein aus dieser Stromstecker-Ausstattung ableiten läßt, daß die Radeon HD 6990 kaum eine höhere Performance als ein Radeon HD 6950 CrossFire-Gespann haben dürfte. Aufgrund des eher geringen Performanceunterschieds zwischen Radeon HD 6950 & 6970 ist dies nun nicht unbedingt schlecht – aber wenn nVidia seine eigene DualChip-Grafikkarte wirklich auf GF110-Basis aufbaut, dann wird das höchst knapp für AMD.

Gemäß Fudzilla will Intel die Anzahl der Shader-Einheiten bei der integrierten Grafikeinheit der 2012er Refresh-Architektur "Ivy Bridge" (von bisher 12 Stück) nur auf 16 Stück steigern – dies klingt wenig, aber natürlich läßt sich auch am Takt viel an Performance herausholen. Zudem wird Ivy Bridge angeblich einen eingebetteten Grafikspeicher mitbringen, welcher die Limitationen des Speicherinterfaces schmälern kann und ebenfalls einiges an Performance herausholen dürfte. Kombiniert dürften diese Veränderungen der integrierten Ivy-Bridge-Grafikeinheit dieser zu einem größeren Sprung verhelfen – aufgrund des Vorsprungs von AMD mittels der integrierten Llano-Grafikeinheit muß dies aber nicht bedeuten, daß Intel damit um den Performancethron bei integrierter Grafik mitspielen kann. Im Jahr 2012 sind seitens AMD dann zudem auch noch Bulldozer-Prozessoren mit integrierter Grafik geplant, welche vermutlich die Performancelatte nochmals höher legen werden als die jetzt kommenden Llano-Prozessoren mit integrierter Grafik.

Shortcuts: Laut HT4U besteht der Unterschied der schon kürzlich genannten weiteren Sandy-Bridge-Modelle Core i3-2105 und Core i5-2405S nur in der freigeschalteten Grafikeinheit: Regulär haben die Modelle Core i3-2100 und Core i5-2400S nur die kleinere Intel HD 2000 Graphics (6 Shader-Einheiten), bei den 5er Modellen gibt es dann die schnellere HD 3000 Graphics (12 Shader-Einheiten). Laut der PC Games Hardware sollen auf der kommenden CeBIT erste Bulldozer-Prozessoren und -Mainboards gezeigt werden. In wie weit dies offizielle Präsentationen sein werden, wird man abwarten müssen – insbesondere die Mainboard-Hersteller zeigen auf Messen gern schon einmal kommende Produkte, die aber dann noch einige Wochen nicht kaufbar sind. An der Terminvorgabe von "Sommer 2011" für den Verkaufsstart von Bulldozer (und damit nach Llano, welcher zum Sommeranfang ansteht) scheint dies nichts zu ändern. Und letztlich haben HT4U in einer Meldung noch die Vorstellungen der einzelnen Grafikkartenhersteller zu deren GeForce GTX 560 Ti Karten (inklusive der ab Werk übertakteten Modelle) zusammengefasst. Den höchsten Takt hat bislang eine Gigabyte-Karte mit 1000 MHz Chiptakt ab Werk zu bieten, zudem berichten TweakPC über eine erste GeForce GTX 560 Ti mit gleich 2 GB Speicher seitens Gainward.

In unserem Forum sowie bei der PC Games Hardware hat man sich mit der veränderten AMD-Filterqualität beim 11.1a Hotfix-Treiber beschäftigt. Diese Änderungen betreffen den offiziellen 11.1-Treiber noch nicht, dürften dann aber in späteren offiziellen Treiberversionen mit enthalten sein. Der 11.1a Hotfix-Treiber verfügt dagegen über die neue Tesselations-Optimierung (wenngleich AMD bis dato wohl noch keine Spieleprofile hinterlegt hat und damit die Standardeinstellung ohne Funktion ist) und wie gesagt über eine veränderte Filterqualität. So entspricht der neue Quality-Modus fast vollständig dem HighQuality-Modus - einziger Unterschied ist die teilweise Nutzung eines bilinearen Filters anstatt eines durchgehend trilinearen Filters beim HighQuality-Modus. Damit setzt AMD die Filterqualität des defaultmäßig im Treiber aktivierten Quality-Modus etwas nach oben, was ja erst einmal ein immer zu begrüssender Schritt ist.

Die ganz großen Fortschritte bei der Filterqualität fehlen damit aber trotzdem, da sich am HighQuality-Modus und der allgemeinen Flimmerneigung nichts ändert. Hierbei dürften AMD aber wohl in erster Linie Hardware-Limitierungen behindern - erst mit kommenden Grafikchip-Generation kann AMD diesbezüglich wieder größere Sprünge machen, derzeit muß man das maximal erreichbare einfach so einbuchen wie es ist. Eine wichtige Änderung hat auch der bisher wenig beachtete Performance-Modus erfahren: War dies früher ein gewisser Sparmodus mit zumeist deutlich schlechterer Filterqualität, hat AMD aus diesem Modus mit dem 11.1a Hotfix-Treiber eine glatte Kopie des Quality-Modus mit allerdings positivem Level of Detail (LOD) gemacht. Dies senkt etwas die Texturenschärfe, wirkt aber Texturenflimmern ziemlich gut vor. Da die Frameraten zum Quality-Modus nahezu gleich sein sollen, kann sich der AMD-Nutzer nunmehr entscheiden, ob er scharfe Texturen und Flimmerneigung mit dem Quality-Modus oder etwas weniger scharfe Texturen und ein ruhigeres Bild mit dem Performance-Modus vorzieht.

Pro forma ist dies eigentlich ein guter Schritt, weil hiermit dem Anwender die Auswahlmöglichkeiten gegeben werden, ganz individuell nach persönlichen Vorlieben zu wählen. Leider offenbart sich gerade aus dieser Ansetzung heraus sehr plastisch der Vorteil von nVidia in Fragen der Filterqualität: Während man sich bei AMD zwischen mehr Texturenschärfe oder mehr Bildruhe entscheiden muß, bietet schon nVidias default-Modus "Quality" schlicht beides. Es ist natürlich ein Wettstreit um die letzten Prozentpunkte und dieser wird auf einem hohen Allgemeinniveau ausgetragen, aber dennoch liegt hier weiterhin ein gewisser Vorteil zugunsten von nVidia vor. AMD kann dies wie gesagt anscheinend Hardware-bedingt derzeit nicht kontern und muß daher seine Vorteile auf anderen Feldern suchen - was kein Beinbruch ist, es gibt wiederum andere Punkte, wo AMD gewisse Vorteile gegenüber nVidia vorweisen kann.

TweakPC zeigen einige Bilder zur kommenden DualChip-Lösung Radeon HD 6990. Beachtenswert sind hierbei die Stromanschlüsse von nur 1x 6polig und 1x 8polig - damit ist eine Stromzufuhr von offiziell nur 300 Watt möglich. Wie AMD hier eine hochklassige DualChip-Lösung auf RV970/Cayman-Basis hinzaubern will, ist noch ein wenig unklar - die Radeon HD 6970 verbraucht unter Spielen 205 Watt, die Radeon HD 6950 unter Spielen auch noch 163 Watt. Im DualChip-Verbund kann man durch die Benutzung nur einer einzelnen Platine immer etwas sparen, aber dann muß man natürlich auch noch diverse Reserven einplanen, so daß sich allein aus dieser Stromstecker-Ausstattung ableiten läßt, daß die Radeon HD 6990 kaum eine höhere Performance als ein Radeon HD 6950 CrossFire-Gespann haben dürfte. Aufgrund des eher geringen Performanceunterschieds zwischen Radeon HD 6950 & 6970 ist dies nun nicht unbedingt schlecht - aber wenn nVidia seine eigene DualChip-Grafikkarte wirklich auf GF110-Basis aufbaut, dann wird das höchst knapp für AMD.

Gemäß Fudzilla will Intel die Anzahl der Shader-Einheiten bei der integrierten Grafikeinheit der 2012er Refresh-Architektur "Ivy Bridge" (von bisher 12 Stück) nur auf 16 Stück steigern - dies klingt wenig, aber natürlich läßt sich auch am Takt viel an Performance herausholen. Zudem wird Ivy Bridge angeblich einen eingebetteten Grafikspeicher mitbringen, welcher die Limitationen des Speicherinterfaces schmälern kann und ebenfalls einiges an Performance herausholen dürfte. Kombiniert dürften diese Veränderungen der integrierten Ivy-Bridge-Grafikeinheit dieser zu einem größeren Sprung verhelfen - aufgrund des Vorsprungs von AMD mittels der integrierten Llano-Grafikeinheit muß dies aber nicht bedeuten, daß Intel damit um den Performancethron bei integrierter Grafik mitspielen kann. Im Jahr 2012 sind seitens AMD dann zudem auch noch Bulldozer-Prozessoren mit integrierter Grafik geplant, welche vermutlich die Performancelatte nochmals höher legen werden als die jetzt kommenden Llano-Prozessoren mit integrierter Grafik.

Shortcuts: Laut HT4U besteht der Unterschied der schon kürzlich genannten weiteren Sandy-Bridge-Modelle Core i3-2105 und Core i5-2405S nur in der freigeschalteten Grafikeinheit: Regulär haben die Modelle Core i3-2100 und Core i5-2400S nur die kleinere Intel HD 2000 Graphics (6 Shader-Einheiten), bei den 5er Modellen gibt es dann die schnellere HD 3000 Graphics (12 Shader-Einheiten). Laut der PC Games Hardware sollen auf der kommenden CeBIT erste Bulldozer-Prozessoren und -Mainboards gezeigt werden. In wie weit dies offizielle Präsentationen sein werden, wird man abwarten müssen - insbesondere die Mainboard-Hersteller zeigen auf Messen gern schon einmal kommende Produkte, die aber dann noch einige Wochen nicht kaufbar sind. An der Terminvorgabe von "Sommer 2011" für den Verkaufsstart von Bulldozer (und damit nach Llano, welcher zum Sommeranfang ansteht) scheint dies nichts zu ändern. Und letztlich haben HT4U in einer Meldung noch die Vorstellungen der einzelnen Grafikkartenhersteller zu deren GeForce GTX 560 Ti Karten (inklusive der ab Werk übertakteten Modelle) zusammengefasst. Den höchsten Takt hat bislang eine Gigabyte-Karte mit 1000 MHz Chiptakt ab Werk zu bieten, zudem berichten TweakPC über eine erste GeForce GTX 560 Ti mit gleich 2 GB Speicher seitens Gainward.