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News des 22. Juni 2011

Laut einem Posting im Beyond3D-Forum verfügen die letzten AMD-Treiber über vier Einträge zu noch nicht veröffentlichten neuen Grafikchips. Aus den Einträgen läßt sich zudem erkennen, welcher Grafikchip-Architektur diese vier neuen Grafikchips zuzuordnen sind: Einer gemäß der bekannten VLIW4-Architektur des RV970/Cayman-Chips – und drei gemäß der neuen "Graphics Core Next" Grafikchip-Architektur, welche derzeit gern mit "GCN"-Architektur abgekürzt wird. Die derzeit beste Erklärung für den einen neuen VLIW4-Chip und die drei GCN-Chips lautet darauf, daß der VLIW4-Chip die integrierte Grafiklösung von Bulldozer Trinity darstellt und die drei CGN-Chips der kommenden Southern-Islands-Generation zuzuordnen wären.

In jedem Fall deutet dies stark darauf hin, daß AMD keine neue Serie an VLIW4-Grafikchips mehr auflegen wird und auch keine gemischte Serie an VLIW4- und GCN-Beschleunigern bringt, sondern daß die Southern-Islands-Generation schon durchgehend auf Basis der neuen GCN-Architektur aufgelegt werden wird. Interessant wird hierbei, in welchem zeitlichen Abstand die Grafikchips für Performance- und Mainstream-Segment dem wahrscheinlich noch in diesem Jahr antretenden HighEnd-Chip der GCN-Architektur folgen werden – denn normalerweise bringt man bei einer so großen Architekturveränderung den HighEnd-Chip erst einmal zum funktionieren und geht nicht das Risiko einer parallelen Entwicklung ein, die bei einem spät entdeckten Fehler gleich mehrere Entwicklungsprojekte auf einmal betrifft. Andererseits scheint GCN gut zu funktionieren – dies dürfte auch der Grund für AMDs ziemlich zeitige Präsentation gewesen sein – so daß die kleineren Chips der GCN-Architektur auch schneller kommen könnten als erwartet.

TweakPC bringen erste Informationen zu PCI Express 4.0, woran die Arbeit der Entwickler offenbar schon begonnen hat. Wie üblich soll PCI Express 4.0 eine Bandbreiten-Verdopplung bringen, aufgrund der damit einhergehenden Probleme soll dafür allerdings eine Reduzierung der maximalen Übertragungsdistanz von bisher 50cm auf dann 30cm erfolgen. Für reguläre Mainboards ist dies noch kein Problem, für extern angebundene PCI-Express-Systeme könnte es dagegen eng werden und diese können unter Umständen die kommende Spezifikation nicht mehr nutzen (aber natürlich weiterhin PCI Express 3.0 und niedrigere Spezifikationen). Derzeit steht PCI Express 4.0 aber nur am Horizont und kommt erst einmal PCI Express 3.0 – wahrscheinlich schon mit den neuen Grafikkarten-Generationen von AMD und nVidia zur Winter-Saison 2011/2012. Denn CPU- und Mainboard-seitig wird in diesem Zeitrahmen der Umstieg auf PCI Express 3.0 anlaufen und damit überhaupt erst die Vorraussetzungen für PCI-Express-3.0-fähige Grafikkarten geschaffen werden.

Den Anfang wird hier Intels Sandy Bridge E Prozessor im vierten Quartal machen, dieser bringt ein integriertes PCI Express 3.0 Interface mit gleich 40 PCI Express Lanes mit. Intels 2012er CPU-Architektur Ivy Bridge wird ebenfalls über ein integriertes PCI Express 3.0 Interface verfügen, allerdings vermutlich mit nur 16 PCI Express Lanes. AMD hingegen integriert das PCI-Express-Interface bislang nicht in die CPUs selber, sondern beläßt es im Mainboard-Chipsatz. Damit wäre allerdings auch ein kurzfristiger Umstieg auf PCI Express 3.0 mittels neu designter Mainboard-Chipsätze möglich – die jetzt in den Markt kommende 900er Serie (für Bulldozer) bzw. 75er Serie (für Llano) beherrscht jedoch weiterhin nur PCI Express 2.0. Allerdings dürfte gerade AMD seine beiden neuen Prozessoren-Serien wahrscheinlich umgehend PCI-Express-3.0-fähig machen, denn es würde etwas komisch aussehen, wenn der Grafikchip-Entwickler AMD neue Grafikkarten mit PCI Express 3.0 anbietet und der Prozessoren-Entwickler AMD dafür keine passenden Plattformen hat, sondern auf Intel-Produkte ausweichen muß.

Laut der ComputerBase wird es mit Club3D (nach PowerColor) einen weiteren Anbieter der Radeon HD 6870 X2 mit zwei RV940/Barts-Chips geben. Die Taktraten beider Karten sind gleich dem Standard der Radeon HD 6870 von 900/2100 MHz, folgerichtig handelt es sich faktisch um zwei Radeon HD 6870 Karten unter CrossFire auf einer Platine. Interessant ist, daß Club3D auch erstmals einen Preis veröffentlich hat, welcher mit 399 Euro allerdings noch deutlich höher liegt als der Preis zweier Einzel-Grafikkarten – die (einzelne) Radeon HD 6870 gibt es ab 136 Euro, eine entsprechende DualChip-Grafikkarte sollte somit nicht mehr als 300 Euro kosten. Gegenüber der von der Performance nur um gut 20 Prozent entfernten Radeon HD 6990 (ab 504 Euro) sehen die 399 Euro zwar nicht schlecht aus, aber so lange die Kombination zweier Einzel-Grafikkarten derart viel günstiger bleibt, sind der Radeon HD 6870 X2 kaum Marktchancen einzuräumen.

Laut einem Posting im Beyond3D-Forum verfügen die letzten AMD-Treiber über vier Einträge zu noch nicht veröffentlichten neuen Grafikchips. Aus den Einträgen läßt sich zudem erkennen, welcher Grafikchip-Architektur diese vier neuen Grafikchips zuzuordnen sind: Einer gemäß der bekannten VLIW4-Architektur des RV970/Cayman-Chips - und drei gemäß der neuen "Graphics Core Next" Grafikchip-Architektur, welche derzeit gern mit "GCN"-Architektur abgekürzt wird. Die derzeit beste Erklärung für den einen neuen VLIW4-Chip und die drei GCN-Chips lautet darauf, daß der VLIW4-Chip die integrierte Grafiklösung von Bulldozer Trinity darstellt und die drei CGN-Chips der kommenden Southern-Islands-Generation zuzuordnen wären.

In jedem Fall deutet dies stark darauf hin, daß AMD keine neue Serie an VLIW4-Grafikchips mehr auflegen wird und auch keine gemischte Serie an VLIW4- und GCN-Beschleunigern bringt, sondern daß die Southern-Islands-Generation schon durchgehend auf Basis der neuen GCN-Architektur aufgelegt werden wird. Interessant wird hierbei, in welchem zeitlichen Abstand die Grafikchips für Performance- und Mainstream-Segment dem wahrscheinlich noch in diesem Jahr antretenden HighEnd-Chip der GCN-Architektur folgen werden - denn normalerweise bringt man bei einer so großen Architekturveränderung den HighEnd-Chip erst einmal zum funktionieren und geht nicht das Risiko einer parallelen Entwicklung ein, die bei einem spät entdeckten Fehler gleich mehrere Entwicklungsprojekte auf einmal betrifft. Andererseits scheint GCN gut zu funktionieren - dies dürfte auch der Grund für AMDs ziemlich zeitige Präsentation gewesen sein - so daß die kleineren Chips der GCN-Architektur auch schneller kommen könnten als erwartet.

TweakPC bringen erste Informationen zu PCI Express 4.0, woran die Arbeit der Entwickler offenbar schon begonnen hat. Wie üblich soll PCI Express 4.0 eine Bandbreiten-Verdopplung bringen, aufgrund der damit einhergehenden Probleme soll dafür allerdings eine Reduzierung der maximalen Übertragungsdistanz von bisher 50cm auf dann 30cm erfolgen. Für reguläre Mainboards ist dies noch kein Problem, für extern angebundene PCI-Express-Systeme könnte es dagegen eng werden und diese können unter Umständen die kommende Spezifikation nicht mehr nutzen (aber natürlich weiterhin PCI Express 3.0 und niedrigere Spezifikationen). Derzeit steht PCI Express 4.0 aber nur am Horizont und kommt erst einmal PCI Express 3.0 - wahrscheinlich schon mit den neuen Grafikkarten-Generationen von AMD und nVidia zur Winter-Saison 2011/2012. Denn CPU- und Mainboard-seitig wird in diesem Zeitrahmen der Umstieg auf PCI Express 3.0 anlaufen und damit überhaupt erst die Vorraussetzungen für PCI-Express-3.0-fähige Grafikkarten geschaffen werden.

Den Anfang wird hier Intels Sandy Bridge E Prozessor im vierten Quartal machen, dieser bringt ein integriertes PCI Express 3.0 Interface mit gleich 40 PCI Express Lanes mit. Intels 2012er CPU-Architektur Ivy Bridge wird ebenfalls über ein integriertes PCI Express 3.0 Interface verfügen, allerdings vermutlich mit nur 16 PCI Express Lanes. AMD hingegen integriert das PCI-Express-Interface bislang nicht in die CPUs selber, sondern beläßt es im Mainboard-Chipsatz. Damit wäre allerdings auch ein kurzfristiger Umstieg auf PCI Express 3.0 mittels neu designter Mainboard-Chipsätze möglich - die jetzt in den Markt kommende 900er Serie (für Bulldozer) bzw. 75er Serie (für Llano) beherrscht jedoch weiterhin nur PCI Express 2.0. Allerdings dürfte gerade AMD seine beiden neuen Prozessoren-Serien wahrscheinlich umgehend PCI-Express-3.0-fähig machen, denn es würde etwas komisch aussehen, wenn der Grafikchip-Entwickler AMD neue Grafikkarten mit PCI Express 3.0 anbietet und der Prozessoren-Entwickler AMD dafür keine passenden Plattformen hat, sondern auf Intel-Produkte ausweichen muß.

Laut der ComputerBase wird es mit Club3D (nach PowerColor) einen weiteren Anbieter der Radeon HD 6870 X2 mit zwei RV940/Barts-Chips geben. Die Taktraten beider Karten sind gleich dem Standard der Radeon HD 6870 von 900/2100 MHz, folgerichtig handelt es sich faktisch um zwei Radeon HD 6870 Karten unter CrossFire auf einer Platine. Interessant ist, daß Club3D auch erstmals einen Preis veröffentlich hat, welcher mit 399 Euro allerdings noch deutlich höher liegt als der Preis zweier Einzel-Grafikkarten - die (einzelne) Radeon HD 6870 gibt es ab 136 Euro, eine entsprechende DualChip-Grafikkarte sollte somit nicht mehr als 300 Euro kosten. Gegenüber der von der Performance nur um gut 20 Prozent entfernten Radeon HD 6990 (ab 504 Euro) sehen die 399 Euro zwar nicht schlecht aus, aber so lange die Kombination zweier Einzel-Grafikkarten derart viel günstiger bleibt, sind der Radeon HD 6870 X2 kaum Marktchancen einzuräumen.