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News des 26. August 2011

Von SemiAccurate kommen nun auch noch neue Daten zu den ersten 28nm Mobile-Lösungen von AMD. Zu diesen gab es im Dezember 2010 schon erstmalige Informationen, so daß sich die neuen Informationen mit diesen alten vergleichen und damit auch absichern lassen. Allerdings fällt gleich einmal eine deutliche Änderung auf: Die "Heathrow"-Mobilelösung wird nicht mehr als mit 192 Bit DDR Speicherinterface ausgerüstet beschrieben, nunmehr wird zu dieser nur ein 128 Bit DDR Speicherinterface notiert. Zum zugrundeliegenden Chip muß dies natürlich nichts sagen, dieser kann trotzdem mit einem 192 Bit DDR breiten Speicherinterface ausgerüstet sein – nachdem nVidia bei der GeForce GTX 550 Ti eine Lösung gefunden hat, mit einem "krummen" Speicherinterface (192 Bit DDR) auch eine "gerade" Speichermenge (1024 MB) anzusteuern, könnte es schließlich in Zukunft vermehrt Grafikchips mit eben diesen krummen Speicherinterface à 192 oder 384 Bit DDR geben.

Im Gegensatz zu nVidias 28nm Mobile-Lösungen – wo nicht sicher gesagt werden kann, welche Grafikchips sich hinter welcher Mobilelösung verbergen, läßt sich bei AMDs Portfolio ziemlich klar bestimmen, daß "Wimbledon" auf einem (fürs Mobile-Segment heruntergebrochenen) Performance-Chip basieren dürften. Die 3DMark-Vantage-Werte deuten eine Performance klar besser als aktuell bei der Radeon HD 6970M (ca. 11.500 3DMarks) an, die 40 Prozent Vorsprung zeigen allerdings auch an, daß der "Wimbledon" zugrundeliegende Performance-Chip kaum eine Hardware-Verdopplung gegenüber dem der Radeon HD 6970M zugrundeliegendem RV940/Barts-Chip (1120 VLIW5 Shader-Einheiten) erfahren haben dürfte. Unsere frühere Prognose von geschätzt 1152 bis 1408 (1D) Shader-Einheiten für den (im Desktop-Bereich) "Cape Verde" genannten 28nm Performance-Chip von AMD könnte also durchaus zutreffen. Auf dem Desktop könnte der Performance-Unterschied zwischen RV940/Barts und "Cape Verde" dann allerdings größer ausfallen, weil dort das Taktpotential stärker als im Mobile-Bereich realisierbar ausgereizt werden kann.

Bei "Heathrow" und "Chelsea" deutet sich hingegen an, daß diese beiden Lösungen letztlich doch auf demselben Mainstream-Chip basieren – oder alternativ "Heathrow" eine Billigausführung von "Wimbledon" mit halbiertem Speicherinterface und deaktivierten Hardware-Einheiten darstellt. Diesbezüglich ist noch alles offen – allein, daß AMD gleich mit fünf Grafikchips antreten sollte (es kommt noch ein HighEnd-Chip und ein LowCost-Chip hinzu), war immer unwahrscheinlich und ist angesichts dieser Daten noch unwahrscheinlicher geworden – dafür ist der Performancesprung zwischen "Chelsea" und "Wimbledon" zu klein, da passt kein weiterer echter Grafikchip ins Portfolio. Echte Aussagen zur Leistungsfähigkeit der zugrundeliegenden Desktop-Chips bietet diese Aufstellung und die entsprechenden 3DMark-Werte natürlich nicht – weil bei Mobile-Lösungen nie klar ist, wie stark diese gegenüber ihren Desktop-Pendants abgespeckt und niedriger getaktet sind.

Bei Expreview gibt es den interessanten Test eines AMD Athlon II X4 631, eines umbenannten A6-3650 mit deaktivierter Grafiklösung. Dieser auf 2.6 GHz taktende Llano-basierte Prozessor wurde mit einem K10-basierten Athlon II X4 630 auf 3.0 GHz verglichen, was bei 15 Prozent Taktdifferenz in ca. 10 Prozent Performance-Differenz mündete (die kummulierten Werte von Expreview enthalten einige Grafikkarten-lastige Benchmarks und sind daher eher ungenau). Sehr interessant ist der Test der Leistungsaufnahme (des Gesamtsystems), wobei der Llano-basierte Prozessor deutlich besser beim Idle-Verbrauch abschnitt (möglicherweise nicht allein durch die CPU selber verursacht, sondern eventuell auch durch das andere Mainboard begründet), beim Vollast-Verbrauch beide Prozessoren jedoch das identische Ergebnis auswarfen. Dies ist im Vergleich eines auf 2.6 GHz taktenden 32nm-Prozessors gegen einen auf 3.0 GHz takenden 45nm-Prozessor ein wirklich schlechtes Resultat für AMDs 32nm-Fertigung – und natürlich auch der Hauptgrund, weshalb AMD die Llano-Prozessoren entgegen früheren Planungen derzeit nicht mit Taktraten von über 3 GHz ausliefern kann.

Von SemiAccurate kommen nun auch noch neue Daten zu den ersten 28nm Mobile-Lösungen von AMD. Zu diesen gab es im Dezember 2010 schon erstmalige Informationen, so daß sich die neuen Informationen mit diesen alten vergleichen und damit auch absichern lassen. Allerdings fällt gleich einmal eine deutliche Änderung auf: Die "Heathrow"-Mobilelösung wird nicht mehr als mit 192 Bit DDR Speicherinterface ausgerüstet beschrieben, nunmehr wird zu dieser nur ein 128 Bit DDR Speicherinterface notiert. Zum zugrundeliegenden Chip muß dies natürlich nichts sagen, dieser kann trotzdem mit einem 192 Bit DDR breiten Speicherinterface ausgerüstet sein - nachdem nVidia bei der GeForce GTX 550 Ti eine Lösung gefunden hat, mit einem "krummen" Speicherinterface (192 Bit DDR) auch eine "gerade" Speichermenge (1024 MB) anzusteuern, könnte es schließlich in Zukunft vermehrt Grafikchips mit eben diesen krummen Speicherinterface à 192 oder 384 Bit DDR geben.


AMDs 28nm Mobile-Lineup

Im Gegensatz zu nVidias 28nm Mobile-Lösungen - wo nicht sicher gesagt werden kann, welche Grafikchips sich hinter welcher Mobilelösung verbergen, läßt sich bei AMDs Portfolio ziemlich klar bestimmen, daß "Wimbledon" auf einem (fürs Mobile-Segment heruntergebrochenen) Performance-Chip basieren dürften. Die 3DMark-Vantage-Werte deuten eine Performance klar besser als aktuell bei der Radeon HD 6970M (ca. 11.500 3DMarks) an, die 40 Prozent Vorsprung zeigen allerdings auch an, daß der "Wimbledon" zugrundeliegende Performance-Chip kaum eine Hardware-Verdopplung gegenüber dem der Radeon HD 6970M zugrundeliegendem RV940/Barts-Chip (1120 VLIW5 Shader-Einheiten) erfahren haben dürfte. Unsere frühere Prognose von geschätzt 1152 bis 1408 (1D) Shader-Einheiten für den (im Desktop-Bereich) "Cape Verde" genannten 28nm Performance-Chip von AMD könnte also durchaus zutreffen. Auf dem Desktop könnte der Performance-Unterschied zwischen RV940/Barts und "Cape Verde" dann allerdings größer ausfallen, weil dort das Taktpotential stärker als im Mobile-Bereich realisierbar ausgereizt werden kann.

Bei "Heathrow" und "Chelsea" deutet sich hingegen an, daß diese beiden Lösungen letztlich doch auf demselben Mainstream-Chip basieren - oder alternativ "Heathrow" eine Billigausführung von "Wimbledon" mit halbiertem Speicherinterface und deaktivierten Hardware-Einheiten darstellt. Diesbezüglich ist noch alles offen - allein, daß AMD gleich mit fünf Grafikchips antreten sollte (es kommt noch ein HighEnd-Chip und ein LowCost-Chip hinzu), war immer unwahrscheinlich und ist angesichts dieser Daten noch unwahrscheinlicher geworden - dafür ist der Performancesprung zwischen "Chelsea" und "Wimbledon" zu klein, da passt kein weiterer echter Grafikchip ins Portfolio. Echte Aussagen zur Leistungsfähigkeit der zugrundeliegenden Desktop-Chips bietet diese Aufstellung und die entsprechenden 3DMark-Werte natürlich nicht - weil bei Mobile-Lösungen nie klar ist, wie stark diese gegenüber ihren Desktop-Pendants abgespeckt und niedriger getaktet sind.

Bei Expreview gibt es den interessanten Test eines AMD Athlon II X4 631, eines umbenannten A6-3650 mit deaktivierter Grafiklösung. Dieser auf 2.6 GHz taktende Llano-basierte Prozessor wurde mit einem K10-basierten Athlon II X4 630 auf 3.0 GHz verglichen, was bei 15 Prozent Taktdifferenz in ca. 10 Prozent Performance-Differenz mündete (die kummulierten Werte von Expreview enthalten einige Grafikkarten-lastige Benchmarks und sind daher eher ungenau). Sehr interessant ist der Test der Leistungsaufnahme (des Gesamtsystems), wobei der Llano-basierte Prozessor deutlich besser beim Idle-Verbrauch abschnitt (möglicherweise nicht allein durch die CPU selber verursacht, sondern eventuell auch durch das andere Mainboard begründet), beim Vollast-Verbrauch beide Prozessoren jedoch das identische Ergebnis auswarfen. Dies ist im Vergleich eines auf 2.6 GHz taktenden 32nm-Prozessors gegen einen auf 3.0 GHz takenden 45nm-Prozessor ein wirklich schlechtes Resultat für AMDs 32nm-Fertigung - und natürlich auch der Hauptgrund, weshalb AMD die Llano-Prozessoren entgegen früheren Planungen derzeit nicht mit Taktraten von über 3 GHz ausliefern kann.