4

News des 3./4. Oktober 2011

Gemäß Statcounter hat Windows 7 mit den ersten Oktober-Tagen Windows XP bei der weltweiten (Internet-)Nutzung überholt, wenngleich der Nutzungsanteil von Windows XP mit aktuell 37,4 Prozent (Windows 7 bei 41,0 Prozent, Windows Vista bei 11,6 Prozent, MacOS X bei 7,3 Prozent) immer noch ausgesprochen hoch ist angesichts des Alters des Betriebssystems von mittlerweile 10 Jahren. Die Nutzung von Windows 7 stieg dagegen auch zuletzt weiterhin ungebremst an, bei einer ähnlichen Steigerungsrate im nächsten Jahr sollte Windows 7 in einem Jahr bei knapp 60 Prozent Nutzungsanteil stehen können. Da die Marktaussichten des für den Herbst 2012 zu erwartenden Windows 8 derzeit nicht gerade als rosig anzusehen sind, könnte Windows 7 sogar nach dem Release von Windows 8 weiterhin Nutzungsanteile hinzugewinnen und sogar einmal die Höhen von Windows XP mit Nutzungsanteilen von über 70 Prozent erreichen.

Gemäß einem Artikel beim Tech Report handelt es sich bei der kürzlich genannten "HyperFormance"-Feature von Lucid nur um einen neueren Namen für eine verbesserte Version des im Sommer schon einmal angekündigten Lucid-Features "Virtual Sync" – was damit auch dessen bisheriges Abbleiben erklärt. Dabei wurde auch das Wirken von HyperFormance etwas genauer erläutert: Jenes Feature soll – in Ersatz von TripleBuffering – dafür sorgen, daß die auf dem Bildschirm dargestellte Framerate möglichst konstant bleibt, ohne dabei aber den zusätzlichen Lag von TripleBuffering zu haben. Dabei versucht HyperFormance schlicht, am Ende sowieso nicht dargestellte Frames zu erkennen und deren Rendering zu unterbinden – anstatt diese wie bei TripleBuffering erst am Ende des Rendervorgangs zu verwerfen.

Machbar ist dies allerdings nur in Fällen, wo die von der Grafikkarte erzeugte Framerate höher ist als die Refreshrate des Monitors – ansonsten gibt es schließlich nichts zum Verwerfen. Allerdings muß Lucid bei dieser Methode doch ziemlich heftig in den Rendervorgang eingreifen – und das dürfte das Risiko dieser Technologie sein, hier lauern potentiell Bildfehler und andere Inkompatibilitäten. Da Lucid zudem seine ganz eigene Vorgeschichte bezüglich des Ankündigens von großartigen Technologien hat, die dann aber in der Praxis nicht wirklich funktionieren (wer nutzt heutzutage den X-Modus der Lucid-Treiber zum gemeinsamen Rendern einer AMD- und einer nVidia-Grafikkarte?), bleibt die ganze Sache abzuwarten, bis Lucid neben warmen Worten auch vorzeigbare Resultate in Form mindestens einer Demonstation des HyperFormance-Features präsentieren kann.

Donanim Haber zeigen eine AMD-Folie zur "FX Next" Bulldozer-Plattform, welche für das Jahr 2012 vorgesehen ist und als primäre Änderung verbesserten Piledriver-Kerne mit sich bringen wird. Den Performance-Effekt durch Piledriver gibt AMD mit 10 Prozent an, was nicht gerade viel ist und wohl nur in Zusammenwirken mit (noch) höheren Taktfrequenzen zu einer bemerkbaren Performancesteigerung führen kann. Daneben bestätigt die Folie, daß AMD auch bei den 2012er Bulldozer-Prozessoren weiterhin beim Sockel AM3+ und der 9er Chipsatz-Serie bleiben wird, auch das PCI-Express-Interface bleibt damit bei diesen AMD-Prozessoren außerhalb der CPU. Allerdings könnte AMD natürlich auch weitere Mainboard-Chipsätze mit dann dem Support von PCI Express 3.0 auflegen – dies dürfte sogar wesentlich einfacher als ein PCI-Express-Interface in der CPU selber zu realisieren sein.

Gemäß der VR-Zone hat Sandy Bridge E einen kleinen Bug im aktuellen C1-Stepping, welcher das ordnungsgemäße Funktionieren der VT-d Funktion verhindert. VT-d ist für Virtualisierung im Server-Maßstab relevant, nicht für Virtualisierung im Heimbetrieb (dafür ist VT-x zuständig) – womit Intel Sandy Bridge E trotz dieses Fehlers im C1-Stepping ausliefern wird. Für die Xeon-Modelle von Sandy Bridge E wird dann nachfolgend das korrigierte C2-Stepping nachgeschoben. Für die Consumer-Modelle von Sandy Bridge E macht dieser Fehler keinen Unterschied, da Intel für Consumer-Prozessoren in vielen Fällen sowieso kein VT-d aktiviert, beispielsweise auch nicht bei den aktuellen Core i7-9xx Prozessoren auf Nehalem-Basis.

Bezüglich des (in die CPU) verbauten PCI-Express-Interfaces von Sandy Bridge E gibt es die Information, daß dieses wohl PCI Express 3.0 beherrscht, Intel jenes aber offiziell nur für PCI Express 2.0 freigibt, da derzeit zu wenige PCI-Express-3.0-Steckkarten vorliegen, um dies ausreichend zu testen. Sofern dies wirklich das alleinige Problem ist, könnte man diese Zertifizierung natürlich nachholen und somit PCI Express 3.0 für Sandy Bridge E somit nachreichen – anfänglich wird diese Plattform aber erst einmal nur mit PCI Express 2.0 ausgeliefert werden. Daß von den im Frühling 2012 antretenden Ivy-Bridge-Prozessoren mit PCI-Express-3.0-Interface keine ähnliche Meldung zu hören ist, deutet im übrigen stark darauf hin, daß die kommenden 28nm-Grafikkarten von AMD und nVidia bereits auf PCI Express 3.0 basieren – ansonsten hätte Intel bei Ivy Bridge nämlich dasselbe Validierungsproblem.

Gemäß Statcounter hat Windows 7 mit den ersten Oktober-Tagen Windows XP bei der weltweiten (Internet-)Nutzung überholt, wenngleich der Nutzungsanteil von Windows XP mit aktuell 37,4 Prozent (Windows 7 bei 41,0 Prozent, Windows Vista bei 11,6 Prozent, MacOS X bei 7,3 Prozent) immer noch ausgesprochen hoch ist angesichts des Alters des Betriebssystems von mittlerweile 10 Jahren. Die Nutzung von Windows 7 stieg dagegen auch zuletzt weiterhin ungebremst an, bei einer ähnlichen Steigerungsrate im nächsten Jahr sollte Windows 7 in einem Jahr bei knapp 60 Prozent Nutzungsanteil stehen können. Da die Marktaussichten des für den Herbst 2012 zu erwartenden Windows 8 derzeit nicht gerade als rosig anzusehen sind, könnte Windows 7 sogar nach dem Release von Windows 8 weiterhin Nutzungsanteile hinzugewinnen und sogar einmal die Höhen von Windows XP mit Nutzungsanteilen von über 70 Prozent erreichen.


Betriebssystem-Verbreitung weltweit Juli 2008 bis Oktober 2011 © StatCounter


Gemäß einem Artikel beim Tech Report handelt es sich bei der kürzlich genannten "HyperFormance"-Feature von Lucid nur um einen neueren Namen für eine verbesserte Version des im Sommer schon einmal angekündigten Lucid-Features "Virtual Sync" - was damit auch dessen bisheriges Abbleiben erklärt. Dabei wurde auch das Wirken von HyperFormance etwas genauer erläutert: Jenes Feature soll - in Ersatz von TripleBuffering - dafür sorgen, daß die auf dem Bildschirm dargestellte Framerate möglichst konstant bleibt, ohne dabei aber den zusätzlichen Lag von TripleBuffering zu haben. Dabei versucht HyperFormance schlicht, am Ende sowieso nicht dargestellte Frames zu erkennen und deren Rendering zu unterbinden - anstatt diese wie bei TripleBuffering erst am Ende des Rendervorgangs zu verwerfen.

Machbar ist dies allerdings nur in Fällen, wo die von der Grafikkarte erzeugte Framerate höher ist als die Refreshrate des Monitors - ansonsten gibt es schließlich nichts zum Verwerfen. Allerdings muß Lucid bei dieser Methode doch ziemlich heftig in den Rendervorgang eingreifen - und das dürfte das Risiko dieser Technologie sein, hier lauern potentiell Bildfehler und andere Inkompatibilitäten. Da Lucid zudem seine ganz eigene Vorgeschichte bezüglich des Ankündigens von großartigen Technologien hat, die dann aber in der Praxis nicht wirklich funktionieren (wer nutzt heutzutage den X-Modus der Lucid-Treiber zum gemeinsamen Rendern einer AMD- und einer nVidia-Grafikkarte?), bleibt die ganze Sache abzuwarten, bis Lucid neben warmen Worten auch vorzeigbare Resultate in Form mindestens einer Demonstation des HyperFormance-Features präsentieren kann.

Donanim Haber zeigen eine AMD-Folie zur "FX Next" Bulldozer-Plattform, welche für das Jahr 2012 vorgesehen ist und als primäre Änderung verbesserten Piledriver-Kerne mit sich bringen wird. Den Performance-Effekt durch Piledriver gibt AMD mit 10 Prozent an, was nicht gerade viel ist und wohl nur in Zusammenwirken mit (noch) höheren Taktfrequenzen zu einer bemerkbaren Performancesteigerung führen kann. Daneben bestätigt die Folie, daß AMD auch bei den 2012er Bulldozer-Prozessoren weiterhin beim Sockel AM3+ und der 9er Chipsatz-Serie bleiben wird, auch das PCI-Express-Interface bleibt damit bei diesen AMD-Prozessoren außerhalb der CPU. Allerdings könnte AMD natürlich auch weitere Mainboard-Chipsätze mit dann dem Support von PCI Express 3.0 auflegen - dies dürfte sogar wesentlich einfacher als ein PCI-Express-Interface in der CPU selber zu realisieren sein.


AMD FX Next Bulldozer-Plattform

Gemäß der VR-Zone hat Sandy Bridge E einen kleinen Bug im aktuellen C1-Stepping, welcher das ordnungsgemäße Funktionieren der VT-d Funktion verhindert. VT-d ist für Virtualisierung im Server-Maßstab relevant, nicht für Virtualisierung im Heimbetrieb (dafür ist VT-x zuständig) - womit Intel Sandy Bridge E trotz dieses Fehlers im C1-Stepping ausliefern wird. Für die Xeon-Modelle von Sandy Bridge E wird dann nachfolgend das korrigierte C2-Stepping nachgeschoben. Für die Consumer-Modelle von Sandy Bridge E macht dieser Fehler keinen Unterschied, da Intel für Consumer-Prozessoren in vielen Fällen sowieso kein VT-d aktiviert, beispielsweise auch nicht bei den aktuellen Core i7-9xx Prozessoren auf Nehalem-Basis.

Bezüglich des (in die CPU) verbauten PCI-Express-Interfaces von Sandy Bridge E gibt es die Information, daß dieses wohl PCI Express 3.0 beherrscht, Intel jenes aber offiziell nur für PCI Express 2.0 freigibt, da derzeit zu wenige PCI-Express-3.0-Steckkarten vorliegen, um dies ausreichend zu testen. Sofern dies wirklich das alleinige Problem ist, könnte man diese Zertifizierung natürlich nachholen und somit PCI Express 3.0 für Sandy Bridge E somit nachreichen - anfänglich wird diese Plattform aber erst einmal nur mit PCI Express 2.0 ausgeliefert werden. Daß von den im Frühling 2012 antretenden Ivy-Bridge-Prozessoren mit PCI-Express-3.0-Interface keine ähnliche Meldung zu hören ist, deutet im übrigen stark darauf hin, daß die kommenden 28nm-Grafikkarten von AMD und nVidia bereits auf PCI Express 3.0 basieren - ansonsten hätte Intel bei Ivy Bridge nämlich dasselbe Validierungsproblem.