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News des 7. Oktober 2011

4Gamer (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) zeigt noch einige weitere Bilder von AMDs Ankündigung erster 28nm-Grafiklösungen – darunter ist auch der Die-Shot eines 28nm-Grafikchips. Von den Größenverhältnissens her ist der gezeigte 28nm-Chip irgendwo zwischen RV930/Turks (118mm² Die-Fläche) und RV840/Juniper (166mm² Die-Fläche) einzuordnen, damit dürfte es sich also um einen Mainstream-Grafikchip handeln und ganz gewiß nicht den Hauptchip der kommenden Southern-Islands-Serie. Letzterer scheint im übrigen dann doch AMD-intern den Codenamen "R1000" zu tragen, obwohl AMD offiziell keine numerischen Codenamen mehr verwendet, sondern zuletzt durchgehend Namen irgendwelcher Inseln als Grafikchip-Codenamen benutzte. Das besser verständliche "R1000" wurde allerdings AMD-intern in einer im letzten AMD-Treiber zu findenen Bugliste für die Graphics-Core-Next-Architektur in unserem Forum entdeckt.

Die ComputerBase hat sich in einem Artikel mit der alten und immer wieder neu gestellten Frage beschäftigt, wie schnell Prozessoren für heutige Grafikkarten sein müssen. Dazu hat man verschiedene Performance- und HighEnd-Grafikkarten mit verschiedenen AMD- und Intel-Prozessoren vermessen, um zu ermitteln, welcher Prozessor zu welcher Grafikkarte am sinnvollsten passt. Bewertet wurde dies in erster Linie anhand der reinen Grafikkarten-Performance – nicht mit eingeflossen sind hierbei solche Dinge wie bessere Minimum-Frameraten durch schnellere Prozessoren oder eben die Performance unter eher CPU-limitierten Spielen. Die unter diesen Voraussetzungen aufgestellten Ergebnisse sind aber nicht minder interessant, schließlich konnte man sehr gut erkennen, mittels welcher CPU man welche Grafikkarte unter Spieler-Einstellungen von 1680x1050 mit 4x Anti-Aliasing auch wirklich ausreizen kann.

Radeon HD 6850 Radeon HD 6970 Radeon HD 6990 GeForce GTX 460 GeForce GTX 570 GeForce GTX 590
AMD Zweikerner
Phenom II X2 560 (3.3 GHz)

(-1,9%)

(-13,6%)

(-38,0%)
?
(-6,9%)

(-16,2%)

(-37,8%)
AMD Vierkerner
Phenom II X4 965 (3.4 GHz)

(-0,5%)

(-3,9%)

(-19,9%)

(+0,9%)

(-2,5%)

(-21,6%)
AMD Sechskerner
Phenom X6 1100T (3.3 GHz + TC)

(-0,7%)

(-3,1%)

(-19,1%)

(+0,7%)

(-2,4%)

(-14,3%)
Intel Zweikerner + HT
Core i3-2120 (3.3 GHz)

(+0,3%)

(-2,0%)

(-17,9%)

(-1,2%)

(-1,9%)

(-13,0%)
Intel Vierkerner
Core i5-2500K (3.3 GHz + TM)

(-0,5%)

(-2,1%)

(-4,0%)

(+0,5%)

(-0,2%)
?
(-7,6%)
Intel Vierkerner + HT
Core i7-2600K (3.4 GHz + TM)

(-0,4%)

(-1,4%)

(-4,6%)

(-0,5%)

(100%)

(-5,1%)
Intel Vierkerner + HT + OC
Core i7-2600K @ 4.5 GHz

(100%)

(100%)

(100%)

(100%)

(100%)

(100%)

Unter 1920x1200 mit 4x Anti-Aliasing dürften die Ergebnisse dann nochmals etwas grafikkartenlastiger ausfallen und daher die Performanceverluste durch zu kleine Prozessoren um so geringer sein. Aber natürlich ist die Frage nach der richtigen CPU-Grafikkarte-Kombination immer auch eine Frage des persönlichen Aufrüstpfades: Plant man mit demselben Grundsystem später noch eine weitere Grafikkarten-Aufrüstung, sollte die CPU entsprechend groß dimensioniert sein – steht dagegen eher ein komplett neues System oder der Wechsel von sowohl CPU als auch Grafikkarte an, muß kein Leistungspuffer eingeplant werden. Es spricht aber sicherlich schon jetzt bei der Prozessoren-Kaufentscheidung gegen diesen, wenn klar ist, daß jener HighEnd-Grafikkarten der kommenden 28nm-Generation nicht ausreichend mit CPU-Performance versorgen kann und daher für eben diese 28nm HighEnd-Grafikkarte auch immer gleich ein CPU-Upgrade Pflicht sein würde.

Wer mit seinem Grundsystem noch längere Zeit glücklich sein will und gleichzeitig später die Zurüstung einer HighEnd-Grafikkarte der 28nm-Generation einplant (welche durchaus ein Performanceplus von 70-80% hinlegen könnte, also schneller als Radeon HD 6990 und GeForce GTX 590 sein würde), der sollte durchaus einen Sandy-Bridge-Vierkerner (oder ein vergleichbar schnelles Modell aus der Nehalem-Serie) sein Eigen nennen, Intels Zweikerner und das komplette AMD-Programm – vor Bulldozer – sind hierfür nicht geeignet. Wer allerdings im Performance-Segment kauft (wo die 28nm-Generation ungefähr die Leistungen heutiger HighEnd-Beschleuniger bieten sollte), hat eine deutlich breitere CPU-Auswahl: Alles außerhalb von besonders langsam taktenden Prozessoren (beispielsweise AMDs Llano) oder AMDs Zweikerner kommt hierbei in Betracht – sprich auch die eigentlich bezüglich der CPU-Performance abgeschlagenen Phenom II X4/X6 Modelle, deren Performance aber eben trotzdem ausreicht, um eine 40nm HighEnd-Grafikkarte respektive einer 28nm Performance-Grafikkarte ausreichend mit CPU-Power zu versorgen.

4Gamer (maschinelle Übersetzung ins Deutsche) zeigt noch einige weitere Bilder von AMDs Ankündigung erster 28nm-Grafiklösungen - darunter ist auch der Die-Shot eines 28nm-Grafikchips. Von den Größenverhältnissens her ist der gezeigte 28nm-Chip irgendwo zwischen RV930/Turks (118mm² Die-Fläche) und RV840/Juniper (166mm² Die-Fläche) einzuordnen, damit dürfte es sich also um einen Mainstream-Grafikchip handeln und ganz gewiß nicht den Hauptchip der kommenden Southern-Islands-Serie. Letzterer scheint im übrigen dann doch AMD-intern den Codenamen "R1000" zu tragen, obwohl AMD offiziell keine numerischen Codenamen mehr verwendet, sondern zuletzt durchgehend Namen irgendwelcher Inseln als Grafikchip-Codenamen benutzte. Das besser verständliche "R1000" wurde allerdings AMD-intern in einer im letzten AMD-Treiber zu findenen Bugliste für die Graphics-Core-Next-Architektur in unserem Forum entdeckt.

Die ComputerBase hat sich in einem Artikel mit der alten und immer wieder neu gestellten Frage beschäftigt, wie schnell Prozessoren für heutige Grafikkarten sein müssen. Dazu hat man verschiedene Performance- und HighEnd-Grafikkarten mit verschiedenen AMD- und Intel-Prozessoren vermessen, um zu ermitteln, welcher Prozessor zu welcher Grafikkarte am sinnvollsten passt. Bewertet wurde dies in erster Linie anhand der reinen Grafikkarten-Performance - nicht mit eingeflossen sind hierbei solche Dinge wie bessere Minimum-Frameraten durch schnellere Prozessoren oder eben die Performance unter eher CPU-limitierten Spielen. Die unter diesen Voraussetzungen aufgestellten Ergebnisse sind aber nicht minder interessant, schließlich konnte man sehr gut erkennen, mittels welcher CPU man welche Grafikkarte unter Spieler-Einstellungen von 1680x1050 mit 4x Anti-Aliasing auch wirklich ausreizen kann.





Radeon HD 6850
Radeon HD 6970
Radeon HD 6990
GeForce GTX 460
GeForce GTX 570
GeForce GTX 590





AMD Zweikerner
Phenom II X2 560 (3.3 GHz)

(-1,9%)

(-13,6%)

(-38,0%)
?
(-6,9%)

(-16,2%)

(-37,8%)



AMD Vierkerner
Phenom II X4 965 (3.4 GHz)

(-0,5%)

(-3,9%)

(-19,9%)

(+0,9%)

(-2,5%)

(-21,6%)



AMD Sechskerner
Phenom X6 1100T (3.3 GHz + TC)

(-0,7%)

(-3,1%)

(-19,1%)

(+0,7%)

(-2,4%)

(-14,3%)



Intel Zweikerner + HT
Core i3-2120 (3.3 GHz)

(+0,3%)

(-2,0%)

(-17,9%)

(-1,2%)

(-1,9%)

(-13,0%)



Intel Vierkerner
Core i5-2500K (3.3 GHz + TM)

(-0,5%)

(-2,1%)

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?
(-7,6%)



Intel Vierkerner + HT
Core i7-2600K (3.4 GHz + TM)

(-0,4%)

(-1,4%)

(-4,6%)

(-0,5%)

(100%)

(-5,1%)



Intel Vierkerner + HT + OC
Core i7-2600K @ 4.5 GHz

(100%)

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(100%)

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Unter 1920x1200 mit 4x Anti-Aliasing dürften die Ergebnisse dann nochmals etwas grafikkartenlastiger ausfallen und daher die Performanceverluste durch zu kleine Prozessoren um so geringer sein. Aber natürlich ist die Frage nach der richtigen CPU-Grafikkarte-Kombination immer auch eine Frage des persönlichen Aufrüstpfades: Plant man mit demselben Grundsystem später noch eine weitere Grafikkarten-Aufrüstung, sollte die CPU entsprechend groß dimensioniert sein - steht dagegen eher ein komplett neues System oder der Wechsel von sowohl CPU als auch Grafikkarte an, muß kein Leistungspuffer eingeplant werden. Es spricht aber sicherlich schon jetzt bei der Prozessoren-Kaufentscheidung gegen diesen, wenn klar ist, daß jener HighEnd-Grafikkarten der kommenden 28nm-Generation nicht ausreichend mit CPU-Performance versorgen kann und daher für eben diese 28nm HighEnd-Grafikkarte auch immer gleich ein CPU-Upgrade Pflicht sein würde.

Wer mit seinem Grundsystem noch längere Zeit glücklich sein will und gleichzeitig später die Zurüstung einer HighEnd-Grafikkarte der 28nm-Generation einplant (welche durchaus ein Performanceplus von 70-80% hinlegen könnte, also schneller als Radeon HD 6990 und GeForce GTX 590 sein würde), der sollte durchaus einen Sandy-Bridge-Vierkerner (oder ein vergleichbar schnelles Modell aus der Nehalem-Serie) sein Eigen nennen, Intels Zweikerner und das komplette AMD-Programm - vor Bulldozer - sind hierfür nicht geeignet. Wer allerdings im Performance-Segment kauft (wo die 28nm-Generation ungefähr die Leistungen heutiger HighEnd-Beschleuniger bieten sollte), hat eine deutlich breitere CPU-Auswahl: Alles außerhalb von besonders langsam taktenden Prozessoren (beispielsweise AMDs Llano) oder AMDs Zweikerner kommt hierbei in Betracht - sprich auch die eigentlich bezüglich der CPU-Performance abgeschlagenen Phenom II X4/X6 Modelle, deren Performance aber eben trotzdem ausreicht, um eine 40nm HighEnd-Grafikkarte respektive einer 28nm Performance-Grafikkarte ausreichend mit CPU-Power zu versorgen.