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News des 11. November 2011

Die Sweclockers haben Daten & Termin zur GF110-basierten GeForce GTX 560 Ti zu bieten: Danach soll diese zweite Version der GeForce GTX 560 Ti am 29. November offiziell präsentiert werden und geht wider Erwarten in den Performance-Bereich zwischen GeForce GTX 560 Ti und GeForce GTX 570 hinein, wird also merkbar stärker als die originale (GF114-basierte) Version der GeForce GTX 560 Ti. Denn nVidia wird die 448 Shader-Einheiten der GeForce GTX 560 Ti v2 auf 730 MHz takten (wie bei der GeForce GTX 570), womit die GeForce GTX 560 Ti v2 bei Rechen- und Texturierleistung nur 6 Prozent hinter der GeForce GTX 570 liegt. Da am Speicherinterface und den ROP-Einheiten der GeForce GTX 560 Ti v2 gegenüber der GeForce GTX 570 nichts beschnitten wurde und auch die jeweiligen Taktraten gleich sind, sind demzufolge ROP-Power und Speicherbandbreite gleich, so daß im Vergleich zur GeForce GTX 570 nur dieser Unterschied von 6 Prozent weniger Rechen- und Texturierleistung übrig bleibt (wie schon einmal illustriert).

GeForce GTX 560 Ti GeForce GTX 560 Ti v2 GeForce GTX 570
Chipbasis nVidia GF114, 1950 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 330mm² Die-Fläche nVidia GF110, ca. 3000 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 530mm² Die-Fläche
Technik DirectX 11, 2 Raster Engines, 8 Polymorph Engines mit 8 Tesselations-Einheiten, 384 Shader-Einheiten, 64 TMUs, 64 SFUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5) DirectX 11, 4 Raster Engines, 14 Polymorph Engines mit 14 Tesselations-Einheiten, 448 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 56 SFUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5) DirectX 11, 4 Raster Engines, 15 Polymorph Engines mit 15 Tesselations-Einheiten, 480 Shader-Einheiten, 60 TMUs, 60 SFUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
Taktraten 822/1644/2000 MHz 730/1460/1900 MHz 732/1464/1900 MHz
Speicherausbau 1024 MB GDDR5 1280 MB GDDR5 1280 MB GDDR5
Bauform DualSlot DualSlot DualSlot
TDP 170W 210W 219W
Performance-Index 210% ca. 230% 240%
Preisbereich 180-200 Euro
Ciao, PreisRoboter, Geizhals
? 260-280 Euro
Ciao, PreisRoboter, Geizhals

Damit ist ein Performanceunterschied zwischen GeForce GTX 560 Ti v2 und GeForce GTX 570 von ca. 3 bis 5 Prozent zu erwarten, die GeForce GTX 560 Ti rückt also sehr nahe an die GeForce GTX 570 heran und wird klar schneller als die originale Version der GeForce GTX 560 Ti ausfallen. Daß nVidia dafür dann einen höheren Preis als bei der originalen GeForce GTX 560 Ti verlangt, ist selbstredend – Sweclockers berichten über einen Preis genau in der Mitte zwischen GeForce GTX 560 Ti und GeForce GTX 570, dies würde in Euro umgerechnet auf 220 bis 240 Euro Straßenpreis für die GeForce GTX 560 Ti v2 herauskommen. Zu diesem Preis wäre die Karte aus reiner Performance-Sicht sicherlich attraktiv, als kleinen Makel sorgt die GF110-Abstammung aber für eine verhältnismäßig hohe Verlustleistung, welche sich mit einer TDP von 210 Watt (gerade einmal 9 Watt weniger als bei der GeForce GTX 570) manifestiert. Insgesamt erscheint die GeForce GTX 560 Ti v2 als recht interessantes Angebot, welches man allerdings klarer hätte benennen sollen, denn mit der originalen GeForce GTX 560 Ti hat diese Karte doch recht wenig zu tun.

Laut Fudzilla wird AMDs Radeon HD 7000 Serie im Januar antreten, unter Anführung des R1000/Tahiti-Grafikchips in Form der Radeon HD 7950 & 7970 Grafikkarten. Dabei ist unklar, ob gerade die Namensnennung von "Radeon HD 7950 & 7970" nicht letztlich eher eine wahrscheinliche Annahme darstellt als denn auf einer realen Information basiert – wie aber bei vielen von dem, was Fudzilla so von sich gibt. Der Releasetermin Januar ist jedenfalls nicht unwahrscheinlich, dieses Jahr wird es dagegen kaum noch etwas werden. Die größere Frage ist sowieso, welche 28nm-Generationen wir erleben werden: Wirklich schon durchgehend oder weitgehend basierend auf neuen Architekturen (AMD GCN, nVidia Kepler) – oder aber vielleicht doch mit wesentlichen Anteil an Grafikchips, die zwar schon in 28nm gebacken werden, aber von der Architektur her noch aus der derzeit aktuellen 40nm-Generation (AMD VLIW4, nVidia Fermi) stammen.

Alle Vorab-Gerüchte zeigen jedenfalls in die letztgenannte Richtung, daß möglicherweise LowCost-, Mainstream- und Performance-Chips der ersten 28nm-Generationen von AMD und nVidia noch auf der "alten" Architektur basieren und daß nur der jeweilige HighEnd-Chip auf Basis der neuen Architekturen erstellt wird. Performance-technisch dürfte dies allerdings dann doch wieder keinen großen Unterschied machen, denn die Effizienzunterschiede zwischen den Architekturen dürften eher gering sein und die erreichbare Performance wird maßgeblich durch das Dieflächen-Budget und die angestrebte Verlustleistung definiert. Sofern letztere nicht noch weiter nach oben gerissen wird, ist demnach von der ersten 28nm-Generation ein Performancegewinn von ca. 50 Prozent zu erwarten. Dies ist weniger als zuletzt, wenn ein neues Fertigungsverfahren anstand – aber "damals" ging eben auch jeweils die Verlustleistung mit nach oben, was heuer kaum noch realisierbar sein dürfte.

Die Sweclockers haben Daten & Termin zur GF110-basierten GeForce GTX 560 Ti zu bieten: Danach soll diese zweite Version der GeForce GTX 560 Ti am 29. November offiziell präsentiert werden und geht wider Erwarten in den Performance-Bereich zwischen GeForce GTX 560 Ti und GeForce GTX 570 hinein, wird also merkbar stärker als die originale (GF114-basierte) Version der GeForce GTX 560 Ti. Denn nVidia wird die 448 Shader-Einheiten der GeForce GTX 560 Ti v2 auf 730 MHz takten (wie bei der GeForce GTX 570), womit die GeForce GTX 560 Ti v2 bei Rechen- und Texturierleistung nur 6 Prozent hinter der GeForce GTX 570 liegt. Da am Speicherinterface und den ROP-Einheiten der GeForce GTX 560 Ti v2 gegenüber der GeForce GTX 570 nichts beschnitten wurde und auch die jeweiligen Taktraten gleich sind, sind demzufolge ROP-Power und Speicherbandbreite gleich, so daß im Vergleich zur GeForce GTX 570 nur dieser Unterschied von 6 Prozent weniger Rechen- und Texturierleistung übrig bleibt (wie schon einmal illustriert).





GeForce GTX 560 Ti
GeForce GTX 560 Ti v2
GeForce GTX 570





Chipbasis
nVidia GF114, 1950 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 330mm² Die-Fläche
nVidia GF110, ca. 3000 Millionen Transistoren in 40nm auf ca. 530mm² Die-Fläche



Technik
DirectX 11, 2 Raster Engines, 8 Polymorph Engines mit 8 Tesselations-Einheiten, 384 Shader-Einheiten, 64 TMUs, 64 SFUs, 32 ROPs, 256 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
DirectX 11, 4 Raster Engines, 14 Polymorph Engines mit 14 Tesselations-Einheiten, 448 Shader-Einheiten, 56 TMUs, 56 SFUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5)
DirectX 11, 4 Raster Engines, 15 Polymorph Engines mit 15 Tesselations-Einheiten, 480 Shader-Einheiten, 60 TMUs, 60 SFUs, 40 ROPs, 320 Bit DDR Interface (bis GDDR5)



Taktraten
822/1644/2000 MHz
730/1460/1900 MHz
732/1464/1900 MHz



Speicherausbau
1024 MB GDDR5
1280 MB GDDR5
1280 MB GDDR5



Bauform
DualSlot
DualSlot
DualSlot



TDP
170W
210W
219W



Performance-Index
210%
ca. 230%
240%



Preisbereich
180-200 Euro
Ciao, PreisRoboter, Geizhals
?
260-280 Euro
Ciao, PreisRoboter, Geizhals





Damit ist ein Performanceunterschied zwischen GeForce GTX 560 Ti v2 und GeForce GTX 570 von ca. 3 bis 5 Prozent zu erwarten, die GeForce GTX 560 Ti rückt also sehr nahe an die GeForce GTX 570 heran und wird klar schneller als die originale Version der GeForce GTX 560 Ti ausfallen. Daß nVidia dafür dann einen höheren Preis als bei der originalen GeForce GTX 560 Ti verlangt, ist selbstredend - Sweclockers berichten über einen Preis genau in der Mitte zwischen GeForce GTX 560 Ti und GeForce GTX 570, dies würde in Euro umgerechnet auf 220 bis 240 Euro Straßenpreis für die GeForce GTX 560 Ti v2 herauskommen. Zu diesem Preis wäre die Karte aus reiner Performance-Sicht sicherlich attraktiv, als kleinen Makel sorgt die GF110-Abstammung aber für eine verhältnismäßig hohe Verlustleistung, welche sich mit einer TDP von 210 Watt (gerade einmal 9 Watt weniger als bei der GeForce GTX 570) manifestiert. Insgesamt erscheint die GeForce GTX 560 Ti v2 als recht interessantes Angebot, welches man allerdings klarer hätte benennen sollen, denn mit der originalen GeForce GTX 560 Ti hat diese Karte doch recht wenig zu tun.

Laut Fudzilla wird AMDs Radeon HD 7000 Serie im Januar antreten, unter Anführung des R1000/Tahiti-Grafikchips in Form der Radeon HD 7950 & 7970 Grafikkarten. Dabei ist unklar, ob gerade die Namensnennung von "Radeon HD 7950 & 7970" nicht letztlich eher eine wahrscheinliche Annahme darstellt als denn auf einer realen Information basiert - wie aber bei vielen von dem, was Fudzilla so von sich gibt. Der Releasetermin Januar ist jedenfalls nicht unwahrscheinlich, dieses Jahr wird es dagegen kaum noch etwas werden. Die größere Frage ist sowieso, welche 28nm-Generationen wir erleben werden: Wirklich schon durchgehend oder weitgehend basierend auf neuen Architekturen (AMD GCN, nVidia Kepler) - oder aber vielleicht doch mit wesentlichen Anteil an Grafikchips, die zwar schon in 28nm gebacken werden, aber von der Architektur her noch aus der derzeit aktuellen 40nm-Generation (AMD VLIW4, nVidia Fermi) stammen.


AMD & nVidia Produktportfolio & Roadmap - 11. November 2011

Alle Vorab-Gerüchte zeigen jedenfalls in die letztgenannte Richtung, daß möglicherweise LowCost-, Mainstream- und Performance-Chips der ersten 28nm-Generationen von AMD und nVidia noch auf der "alten" Architektur basieren und daß nur der jeweilige HighEnd-Chip auf Basis der neuen Architekturen erstellt wird. Performance-technisch dürfte dies allerdings dann doch wieder keinen großen Unterschied machen, denn die Effizienzunterschiede zwischen den Architekturen dürften eher gering sein und die erreichbare Performance wird maßgeblich durch das Dieflächen-Budget und die angestrebte Verlustleistung definiert. Sofern letztere nicht noch weiter nach oben gerissen wird, ist demnach von der ersten 28nm-Generation ein Performancegewinn von ca. 50 Prozent zu erwarten. Dies ist weniger als zuletzt, wenn ein neues Fertigungsverfahren anstand - aber "damals" ging eben auch jeweils die Verlustleistung mit nach oben, was heuer kaum noch realisierbar sein dürfte.