7

News des 7. Dezember 2011

Beim Presse-Briefing von AMD am 6. Dezember scheint entweder nichts bedeutendes zur nächsten Grafikchip-Generation gesagt worden zu sein – oder aber es gäbe mal ausnahmsweise keinerlei Leaks davon. Da letzteres nun eher unwahrscheinlich ist, sieht es ganz so aus, als wäre die kümmerliche Präsentation der Radeon HD 7000M Serie die große Neuigkeit von AMD gewesen. Allerdings verbergen sich hinter den bislang vorgestellten neuen Mobile-Lösungen ausschließlich alte 40nm-Grafikchips, handelt es sich ergo um eine klassische Rebranding-Aktion. Dabei werden sogar recht kuriose Konstrukte angeboten – wie eine Lösung mit immerhin 480 Shader-Einheiten an einem nur 64 Bit DDR breiten Speicherinterface. Auch nVidia bringt im übrigen derzeit "neue" Mobilelösung auf Basis der alten 40nm-Grafikchips heraus, welche mit "GeForce 6xxM" genauso falsch benannt sind wie die vorgenannten AMD-Lösungen. Beachtbar ist keine dieser "neuen" Mobile-Lösungen, da ausschließlich im LowCost- und Mainstream-Segment angesiedelt – und zudem wartet natürlich alles schon auf die ersten 28nm-Beschleuniger.

Doch damit sind wir noch nicht weiter in der Frage, wie diese aussehen sollen – und sind somit weiterhin auf die Gerüchteküche als "Informationsquelle" angewiesen. Jene Gerüchteküche vermeldet derzeit einen klar schwächer als erwartet ausfallenden HighEnd-Chip R1000/Tahiti von AMD, welcher gerade einmal mit dem GF110-Chip von nVidia (GeForce GTX 570 & 580) konkurrieren können soll. Dies halten wir allerdings für ziemlich unwahrscheinlich, weil dies nur ca. 20 Prozent Performancegewinn gegenüber dem vorhergehenden HighEnd-Chip RV970/Cayman bedeuten würde – deutlich zu wenig für einen kompletten Fertigungsschritt, welcher innerhalb der gleichen Die-Größe und der gleichen Packungsdichte ca. 70 Prozent mehr Transistoren ermöglicht. Sicherlich benötigt AMD einiges an Transistoren für seine neue GCN-Architektur – gleichzeitig ist aber auch zu erwarten, daß der R1000/Tahiti AMD-untypisch etwas größer wird als die vorherigen HighEnd-Chips von AMD. Es sollten bei R1000/Tahiti also genügend Transistoren übrig sein für eine Mehrperformance größer als 20 Prozent gegenüber RV970/Cayman, insofern sind die vorstehenden Gerüchte eher unglaubwürdig.

Gänzlich absurd wird es dann, wenn dazu noch Preislagen von angeblich 549 Dollar für die größere R1000/Tahiti-Variante ("Radeon HD 7970") und 449 Dollar für die kleinere R1000/Tahiti-Variante ("Radeon HD 7950") ins Spiel kommen: Entweder die Performance-Angabe oder die Preis-Angabe stimmen hier zweifelsfrei nicht, weil zu der genannten Performance diese Preise gegenüber dem aktuellen Marktangebot eindeutig viel zu hoch sind. Ganz allgemein lassen sich an dieser Stelle einige Berichterstatter viel zu schnell ins Bockshorn jagen: Eine Preisprognose zu treffen ist wirklich nicht schwer, denn unabhängig des Wahrheitsgehalts kann man hierbei von einem gewissen Erfahrungswert ausgehen. So gesehen könnte man jetzt auch prognostizieren, daß nVidias Kepler-Topausführung für einen Listenpreis von 599 Dollar antreten wird – das bedeutet nicht, daß hinter dieser Prognose irgendein Fetzen an Information steht.

Wir vermuten jedenfalls, daß alle derzeit herumschwirrenden Preisangaben nichts anders als gut geraten sind, daß es dafür aber keinen seriösen Informationshintergrund gibt. Generell braucht man sich über die Preislage der kommenden Karten sowieso keinen besonderen Kopf zu machen: AMD und nVidia werden ihre neuen Karten schon so bepreisen, daß jeweils ein gangbarer Marktpreis entsteht – und dies ist der Erfahrungswert, auf den man wirklich setzen kann. Zu AMDs Southern-Islands-Generation sowie nVidias Kepler-Generation kann abschließend noch gesagt werden, daß ein Launch dieser 28nm-Lösungen noch in diesem Jahr nunmehr gänzlich unwahrscheinlich geworden ist und daß selbst ein Launch direkt am Jahresanfang fraglich erscheint. Inzwischen hätte es hierzu wenigstens ein paar Informationsfetzen geben müssen, zudem zeigt die Vorstellung von Radeon HD 7000M und GeForce 600M Mobile-Lösungen auf Basis alter 40nm-Chips an, daß die neuen 28nm-Chips einfach noch nicht bereitstehen.

Beim Presse-Briefing von AMD am 6. Dezember scheint entweder nichts bedeutendes zur nächsten Grafikchip-Generation gesagt worden zu sein - oder aber es gäbe mal ausnahmsweise keinerlei Leaks davon. Da letzteres nun eher unwahrscheinlich ist, sieht es ganz so aus, als wäre die kümmerliche Präsentation der Radeon HD 7000M Serie die große Neuigkeit von AMD gewesen. Allerdings verbergen sich hinter den bislang vorgestellten neuen Mobile-Lösungen ausschließlich alte 40nm-Grafikchips, handelt es sich ergo um eine klassische Rebranding-Aktion. Dabei werden sogar recht kuriose Konstrukte angeboten - wie eine Lösung mit immerhin 480 Shader-Einheiten an einem nur 64 Bit DDR breiten Speicherinterface. Auch nVidia bringt im übrigen derzeit "neue" Mobilelösung auf Basis der alten 40nm-Grafikchips heraus, welche mit "GeForce 6xxM" genauso falsch benannt sind wie die vorgenannten AMD-Lösungen. Beachtbar ist keine dieser "neuen" Mobile-Lösungen, da ausschließlich im LowCost- und Mainstream-Segment angesiedelt - und zudem wartet natürlich alles schon auf die ersten 28nm-Beschleuniger.

Doch damit sind wir noch nicht weiter in der Frage, wie diese aussehen sollen - und sind somit weiterhin auf die Gerüchteküche als "Informationsquelle" angewiesen. Jene Gerüchteküche vermeldet derzeit einen klar schwächer als erwartet ausfallenden HighEnd-Chip R1000/Tahiti von AMD, welcher gerade einmal mit dem GF110-Chip von nVidia (GeForce GTX 570 & 580) konkurrieren können soll. Dies halten wir allerdings für ziemlich unwahrscheinlich, weil dies nur ca. 20 Prozent Performancegewinn gegenüber dem vorhergehenden HighEnd-Chip RV970/Cayman bedeuten würde - deutlich zu wenig für einen kompletten Fertigungsschritt, welcher innerhalb der gleichen Die-Größe und der gleichen Packungsdichte ca. 70 Prozent mehr Transistoren ermöglicht. Sicherlich benötigt AMD einiges an Transistoren für seine neue GCN-Architektur - gleichzeitig ist aber auch zu erwarten, daß der R1000/Tahiti AMD-untypisch etwas größer wird als die vorherigen HighEnd-Chips von AMD. Es sollten bei R1000/Tahiti also genügend Transistoren übrig sein für eine Mehrperformance größer als 20 Prozent gegenüber RV970/Cayman, insofern sind die vorstehenden Gerüchte eher unglaubwürdig.


AMD & nVidia Produktportfolio & Roadmap - 7. Dezember 2011

Gänzlich absurd wird es dann, wenn dazu noch Preislagen von angeblich 549 Dollar für die größere R1000/Tahiti-Variante ("Radeon HD 7970") und 449 Dollar für die kleinere R1000/Tahiti-Variante ("Radeon HD 7950") ins Spiel kommen: Entweder die Performance-Angabe oder die Preis-Angabe stimmen hier zweifelsfrei nicht, weil zu der genannten Performance diese Preise gegenüber dem aktuellen Marktangebot eindeutig viel zu hoch sind. Ganz allgemein lassen sich an dieser Stelle einige Berichterstatter viel zu schnell ins Bockshorn jagen: Eine Preisprognose zu treffen ist wirklich nicht schwer, denn unabhängig des Wahrheitsgehalts kann man hierbei von einem gewissen Erfahrungswert ausgehen. So gesehen könnte man jetzt auch prognostizieren, daß nVidias Kepler-Topausführung für einen Listenpreis von 599 Dollar antreten wird - das bedeutet nicht, daß hinter dieser Prognose irgendein Fetzen an Information steht.

Wir vermuten jedenfalls, daß alle derzeit herumschwirrenden Preisangaben nichts anders als gut geraten sind, daß es dafür aber keinen seriösen Informationshintergrund gibt. Generell braucht man sich über die Preislage der kommenden Karten sowieso keinen besonderen Kopf zu machen: AMD und nVidia werden ihre neuen Karten schon so bepreisen, daß jeweils ein gangbarer Marktpreis entsteht - und dies ist der Erfahrungswert, auf den man wirklich setzen kann. Zu AMDs Southern-Islands-Generation sowie nVidias Kepler-Generation kann abschließend noch gesagt werden, daß ein Launch dieser 28nm-Lösungen noch in diesem Jahr nunmehr gänzlich unwahrscheinlich geworden ist und daß selbst ein Launch direkt am Jahresanfang fraglich erscheint. Inzwischen hätte es hierzu wenigstens ein paar Informationsfetzen geben müssen, zudem zeigt die Vorstellung von Radeon HD 7000M und GeForce 600M Mobile-Lösungen auf Basis alter 40nm-Chips an, daß die neuen 28nm-Chips einfach noch nicht bereitstehen.