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Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Juli 2012

Die PC Games Hardware zeigen einen Windows-8-Look für Windows 7 – wobei hiermit der Look des Windows 8 Desktops gemeint ist und nicht das (kaum auf andere Betriebssysteme übertragbare) Metro-Design. Da die Optik von Windows 8 noch nicht ganz final ist, dürfte sich daran wohl noch etwas ändern – aber generell betrachtet kann das Ganze durchaus nützlich sein, um sich im Windows-8-Zeitalter unter Windows 7 schon einmal mit der grundlegenden Optik des Desktops von Windows 8 vertraut zu machen. Interessant wäre zudem, wenn gewisse nützliche Dinge wie der stark verbesserte Datei-Manager oder auch das "File History" Feature auch irgendwie zu Windows 7 gelangen würden – von Microsoft ist diesbezüglich natürlich keine Hilfe zu erwarten, aber vielleicht wird dies ja eine zukünftige Spielwiese von Hobbyprogrammiern werden.

Zur gestern angeschnittenen Frage eines grundgesetzlich geschützten "Telemediengeheimnisses" führen Internet-Law aus, daß im eigentlichen das bereits bestehende Fernmeldegeheimnis schon ausreichend ist, um der automatischen und anlaßlosen Überwachung von Chats und anderen Internet-basierten Kommunikationsvorgängen entgegenzuwirken. Das eigentliche Problem sei vielmehr die generelle Mißachtung dieser bundesdeutschen Regelungen durch ausländische Unternehmen – was wieder eine grundsätzliche Eigenschaft des Internets aufzeigt, eben nicht an Ländergrenzen halt zu machen. Prinzipiell gesehen halten wir ein "Telemediengeheimnis" im Grundgesetz aber dennoch nicht für verkehrt, weil dies zum einen staatliche Schnüffler abhält und zum anderen eher Beachtung findet als ein einfaches Gesetzeswerk.

Gegenüber Facebook wird dies aber sowieso nie funktionieren – es sei denn man wollte Facebook ernsthaft dazu zwingen, bundesdeutsches Recht zu beachten (was dann wiederum eine Steilvorlage für die Diktaturen dieser Welt wäre, mit Verweis auf Deutschland das gleiche Recht für sich selbst zu fordern). In der Summe aller Möglichkeiten ist es aus Nutzersicht wohl sogar sinnvoller, daß nationale Eigenheiten im Internet etwas unterbuttert werden – wäre dem nicht so, hätten wir in Deutschland beispielsweise längst das Kinderweb 2.0, wo alle Webseiten über "Gewaltspiele" erst 23 Uhr aufmachen und sich bundesdeutschen Regularien weitgehend entziehende Dienste (wie Steam) gleich ganz gesperrt sind. So gesehen sind die datenschutzrechtlichen Mängel von Facebook & Co. durchaus verkraftbar, wenn man sich die alternativen Lösungsmöglichkeiten hierzu ansieht.

Die PC Games Hardware zeigen einen Windows-8-Look für Windows 7 - wobei hiermit der Look des Windows 8 Desktops gemeint ist und nicht das (kaum auf andere Betriebssysteme übertragbare) Metro-Design. Da die Optik von Windows 8 noch nicht ganz final ist, dürfte sich daran wohl noch etwas ändern - aber generell betrachtet kann das Ganze durchaus nützlich sein, um sich im Windows-8-Zeitalter unter Windows 7 schon einmal mit der grundlegenden Optik des Desktops von Windows 8 vertraut zu machen. Interessant wäre zudem, wenn gewisse nützliche Dinge wie der stark verbesserte Datei-Manager oder auch das "File History" Feature auch irgendwie zu Windows 7 gelangen würden - von Microsoft ist diesbezüglich natürlich keine Hilfe zu erwarten, aber vielleicht wird dies ja eine zukünftige Spielwiese von Hobbyprogrammiern werden.

Zur gestern angeschnittenen Frage eines grundgesetzlich geschützten "Telemediengeheimnisses" führen Internet-Law aus, daß im eigentlichen das bereits bestehende Fernmeldegeheimnis schon ausreichend ist, um der automatischen und anlaßlosen Überwachung von Chats und anderen Internet-basierten Kommunikationsvorgängen entgegenzuwirken. Das eigentliche Problem sei vielmehr die generelle Mißachtung dieser bundesdeutschen Regelungen durch ausländische Unternehmen - was wieder eine grundsätzliche Eigenschaft des Internets aufzeigt, eben nicht an Ländergrenzen halt zu machen. Prinzipiell gesehen halten wir ein "Telemediengeheimnis" im Grundgesetz aber dennoch nicht für verkehrt, weil dies zum einen staatliche Schnüffler abhält und zum anderen eher Beachtung findet als ein einfaches Gesetzeswerk.

Gegenüber Facebook wird dies aber sowieso nie funktionieren - es sei denn man wollte Facebook ernsthaft dazu zwingen, bundesdeutsches Recht zu beachten (was dann wiederum eine Steilvorlage für die Diktaturen dieser Welt wäre, mit Verweis auf Deutschland das gleiche Recht für sich selbst zu fordern). In der Summe aller Möglichkeiten ist es aus Nutzersicht wohl sogar sinnvoller, daß nationale Eigenheiten im Internet etwas unterbuttert werden - wäre dem nicht so, hätten wir in Deutschland beispielsweise längst das Kinderweb 2.0, wo alle Webseiten über "Gewaltspiele" erst 23 Uhr aufmachen und sich bundesdeutschen Regularien weitgehend entziehende Dienste (wie Steam) gleich ganz gesperrt sind. So gesehen sind die datenschutzrechtlichen Mängel von Facebook & Co. durchaus verkraftbar, wenn man sich die alternativen Lösungsmöglichkeiten hierzu ansieht.