18

Hardware- und Nachrichten-Links des 18. Juni 2012

Die PC Games Hardware berichten über ein geleaktes, inzwischen aber leider schon wieder verschwundenes Dokument mit Spezifikationen zur Xbox 720. Letztere werden bezüglich der Peripherie schon ziemlich detailliert beschrieben, bezüglich des Grafikchips leider gar nicht und bezüglich der CPU nur eher nebulös: So wird sowohl von sechs bis acht ARM- oder x86-Kernen auf 2.0 GHz Taktrate gesprochen als auch von drei PowerPC-Prozessoren, um die Kompatibilität mit der Xbox 360 zu sichern. Dies klingt reichlich unwahrscheinlich, da man Prozessoren recht gut emulieren kann (im Gegensatz zu Grafikchips) – und vor allem würden so viele CPU-Rechenkerne kaum in den (angeblich) angestrebten Preispunkt von 299 Dollar inklusive Kinect 2.0 passen. Zu diesem Preispunkt ist eher Mainstream-Hardware zu erwarten, welche eigentlich sogar unterhalb des Niveaus der Playstation 4 liegen müsste.

Beim Guru3D hat man sich mit Thunderbolt beschäftigt – und konnte dabei durchaus die Performance von Thunderbolt aufzeigen, gleichzeitig wurden aber auch die Schwachstellen der neuen Anschlußform thematisiert. Als erstes wäre dabei die (derzeit noch) fehlende HotPlug-Fähigkeit zu nennen, welche gegenüber USB 3.0 natürlich einen erheblichen Nachteil darstellt. Und dann ist der Preis für Thunderbolt-Equipment derzeit einfach noch viel zu hoch, entsprechende Mainboards kosten gleich einmal 50 Euro mehr. Das eigentliche Problem von Thunderbolt liegt unserer Meinung nach aber darin, daß für die allermeisten Anwendungszwecke USB 3.0 vollkommen ausreichend ist – nur wenn man (wie beim Guru3D) zwei externe SSDs unter RAID betreibt, kommt man in Bereiche, wo USB 3.0 (max. 4 GBit/sec) zu wenig wird und die höhere Bandbreite von Thunderbolt (max. 10 GBit/sec) auch wirklich ausgenutzt werden kann.

Im üblichen Anwendungsfall von externen Festplatten reicht USB 3.0 jedoch noch sehr lange, limitiert (selbst unter RAID) zuerst die Geschwindigkeit der Festplatten selber. Da für Thunderbolt somit die breiten Anwendungsfälle fehlen, ist auch nicht von einem schnellen Preisrutsch für Thunderbolt-Equipment auszugehen – was die Lage für Thunderbolt nicht einfacher macht. Einen größeren Schub für Thunderbolt könnten nur neue Anwendungsfälle machen, welche unter USB 3.0 entweder wegen der Performance oder Prinzip-bedingt nicht möglich sind. Perfekt geeignet hierfür erscheinen externe Grafiklösungen, weil diese erstens die höhere Performance von Thunderbolt wirklich benötigen und zweitens über Thunderbolt sogar das Display-Signal durchschleifen könnten, was für den Notebook-Einsatz interessant wäre. Leider hat bislang kein Hersteller etwas lauffähiges in diese Richtung hin vorgestellt – dabei kann es eigentlich nicht so schwierig sein, ein externes Gehäuse für die Aufnahme regulärer Desktop-Grafikkarten samt entsprechenden Netzteil und Thunderbolt-Anschluß zu kreieren.

Die PC Games Hardware berichten über ein geleaktes, inzwischen aber leider schon wieder verschwundenes Dokument mit Spezifikationen zur Xbox 720. Letztere werden bezüglich der Peripherie schon ziemlich detailliert beschrieben, bezüglich des Grafikchips leider gar nicht und bezüglich der CPU nur eher nebulös: So wird sowohl von sechs bis acht ARM- oder x86-Kernen auf 2.0 GHz Taktrate gesprochen als auch von drei PowerPC-Prozessoren, um die Kompatibilität mit der Xbox 360 zu sichern. Dies klingt reichlich unwahrscheinlich, da man Prozessoren recht gut emulieren kann (im Gegensatz zu Grafikchips) - und vor allem würden so viele CPU-Rechenkerne kaum in den (angeblich) angestrebten Preispunkt von 299 Dollar inklusive Kinect 2.0 passen. Zu diesem Preispunkt ist eher Mainstream-Hardware zu erwarten, welche eigentlich sogar unterhalb des Niveaus der Playstation 4 liegen müsste.

Beim Guru3D hat man sich mit Thunderbolt beschäftigt - und konnte dabei durchaus die Performance von Thunderbolt aufzeigen, gleichzeitig wurden aber auch die Schwachstellen der neuen Anschlußform thematisiert. Als erstes wäre dabei die (derzeit noch) fehlende HotPlug-Fähigkeit zu nennen, welche gegenüber USB 3.0 natürlich einen erheblichen Nachteil darstellt. Und dann ist der Preis für Thunderbolt-Equipment derzeit einfach noch viel zu hoch, entsprechende Mainboards kosten gleich einmal 50 Euro mehr. Das eigentliche Problem von Thunderbolt liegt unserer Meinung nach aber darin, daß für die allermeisten Anwendungszwecke USB 3.0 vollkommen ausreichend ist - nur wenn man (wie beim Guru3D) zwei externe SSDs unter RAID betreibt, kommt man in Bereiche, wo USB 3.0 (max. 4 GBit/sec) zu wenig wird und die höhere Bandbreite von Thunderbolt (max. 10 GBit/sec) auch wirklich ausgenutzt werden kann.

Im üblichen Anwendungsfall von externen Festplatten reicht USB 3.0 jedoch noch sehr lange, limitiert (selbst unter RAID) zuerst die Geschwindigkeit der Festplatten selber. Da für Thunderbolt somit die breiten Anwendungsfälle fehlen, ist auch nicht von einem schnellen Preisrutsch für Thunderbolt-Equipment auszugehen - was die Lage für Thunderbolt nicht einfacher macht. Einen größeren Schub für Thunderbolt könnten nur neue Anwendungsfälle machen, welche unter USB 3.0 entweder wegen der Performance oder Prinzip-bedingt nicht möglich sind. Perfekt geeignet hierfür erscheinen externe Grafiklösungen, weil diese erstens die höhere Performance von Thunderbolt wirklich benötigen und zweitens über Thunderbolt sogar das Display-Signal durchschleifen könnten, was für den Notebook-Einsatz interessant wäre. Leider hat bislang kein Hersteller etwas lauffähiges in diese Richtung hin vorgestellt - dabei kann es eigentlich nicht so schwierig sein, ein externes Gehäuse für die Aufnahme regulärer Desktop-Grafikkarten samt entsprechenden Netzteil und Thunderbolt-Anschluß zu kreieren.