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Hardware- und Nachrichten-Links des 4. Juli 2012

An dieser Stelle wurde schon einmal über die Linksys-Router von Cisco berichtet, bei welchen Cisco die Benutzer mittels eines Firmware-Updates zur Nutzung der Cisco-Cloud inklusive Speicherung des Router-Passworts in derselben zwingt. Der Heise Newsticker bringt hierzu nun weitere Details, nach welchen Cisco sich mit den neuen Nutzungsbestimmungen sogar das Recht einräumt, personenbezogene Daten über das Nutzungsverhalten zu erheben – und dadurch, daß Cisco über das in der Cisco-Cloud gespeicherte Router-Passwort immer einen Remote-Zugriff auf den eigenen Router hat, kann man dies auch technisch nicht verhindern. Es sei damit aus Sicht von Datenschutz und IT-Sicherheit dringend vom Kauf oder der Nutzung der Linksys-Modelle EA 2700, 3500 und 4500 abgeraten – und generell kassiert Cisco mit dieser Aktion derart viele Minuspunkte, daß dies auch beim Kauf anderer Cisco-Produkte mit einzurechnen wäre.

Nochmals der Heise Newsticker berichtet über Entwicklungsmuster von DDR4-basierten Server-Speichermodulen mit 16 GB Kapazität seitens Samsung – hierbei handelt es sich also nicht um die reinen Speicherchips, sondern schon vollständige Module. Schon früher deutete die Speicherindustrie an, daß DDR4 technologisch eigentlich spruchreif ist und es eher am Marktbedarf hängen würde, wenn diese neue Speichersorte erst viel später antritt. Das Problem von DDR4 liegt natürlich darin, daß eine neue Speichersorte heutzutage direkt von den CPUs unterstützt werden muß, es also nicht reicht (wie seinerzeit bei DDR3), einfach einen neuen Mainboard-Chipsatz aufzulegen.

Im Gegensatz zu der diesbezüglichen Aussage des Heise Newstickers liegt die Befürchtung von AMD und Intel hier aber weniger auf einer preistreibenden Angebotsverknappung bei DDR4-Speicher, vielmehr sprechen die Erfahrungen aus dem seinerzeitigen Start von DDR3 dafür, daß es anfänglich ein klares Problem auf der Nachfrageseite gibt und daß jenes die Preise oben hält. Bei DDR3 musste der PC-Käufer schließlich zu Anfangszeiten einen klaren Mehrpreis für eine Mehrperformance im Bereich einzelner Prozentpunkte löhnen – und ob dies bei DDR4 wesentlich anders werden wird, wäre zu bezweifeln. Gut möglich, daß DDR4-Speicher daher zuerst einmal nur im Serverbereich eingesetzt wird und sich die CPU-Hersteller für ihre Consumer-CPUs so lange zurückhalten, bis der Mehrpreis für DDR4 im akzeptierbaren Bereich liegt oder/und sich ein wenigstens per Marketing propagandierbarer Performance-Vorteil von DDR4 einstellt.

Golem merken zur Ablehnung von ACTA im EU-Parlament völlig richtig an, daß es natürlich weitere Versuche geben wird, ACTA-ähnliche Vorhaben unter anderem Namen umzusetzen. Eines der ersten wird sogar von der EU höchstselbst unter dem Namen "IPRED-II" vorangetrieben – und äquivalent zu seinem indirekten Vorgänger ist der Inhalt dieser geplanten EU-Richtlinie derzeit noch komplett geheim. Nochmals Golem vermelden zudem, daß das Presse-Leistungsschutzrecht entgegen früherer Planungen nicht am 4. Juli vom Bundeskabinett verabschiedet worden ist (danach müsste es noch durch das Bundesparlament). Damit wird vor der Sommerpause in dieser Frage nichts mehr passieren – wobei die Kuh lange nicht vom Eis ist, da eine direkte Initiative zur gründlichen Überarbeitung dieses Gesetzeswerks nirgendwo zu sehen wäre.

An dieser Stelle wurde schon einmal über die Linksys-Router von Cisco berichtet, bei welchen Cisco die Benutzer mittels eines Firmware-Updates zur Nutzung der Cisco-Cloud inklusive Speicherung des Router-Passworts in derselben zwingt. Der Heise Newsticker bringt hierzu nun weitere Details, nach welchen Cisco sich mit den neuen Nutzungsbestimmungen sogar das Recht einräumt, personenbezogene Daten über das Nutzungsverhalten zu erheben - und dadurch, daß Cisco über das in der Cisco-Cloud gespeicherte Router-Passwort immer einen Remote-Zugriff auf den eigenen Router hat, kann man dies auch technisch nicht verhindern. Es sei damit aus Sicht von Datenschutz und IT-Sicherheit dringend vom Kauf oder der Nutzung der Linksys-Modelle EA 2700, 3500 und 4500 abgeraten - und generell kassiert Cisco mit dieser Aktion derart viele Minuspunkte, daß dies auch beim Kauf anderer Cisco-Produkte mit einzurechnen wäre.

Nochmals der Heise Newsticker berichtet über Entwicklungsmuster von DDR4-basierten Server-Speichermodulen mit 16 GB Kapazität seitens Samsung - hierbei handelt es sich also nicht um die reinen Speicherchips, sondern schon vollständige Module. Schon früher deutete die Speicherindustrie an, daß DDR4 technologisch eigentlich spruchreif ist und es eher am Marktbedarf hängen würde, wenn diese neue Speichersorte erst viel später antritt. Das Problem von DDR4 liegt natürlich darin, daß eine neue Speichersorte heutzutage direkt von den CPUs unterstützt werden muß, es also nicht reicht (wie seinerzeit bei DDR3), einfach einen neuen Mainboard-Chipsatz aufzulegen.

Im Gegensatz zu der diesbezüglichen Aussage des Heise Newstickers liegt die Befürchtung von AMD und Intel hier aber weniger auf einer preistreibenden Angebotsverknappung bei DDR4-Speicher, vielmehr sprechen die Erfahrungen aus dem seinerzeitigen Start von DDR3 dafür, daß es anfänglich ein klares Problem auf der Nachfrageseite gibt und daß jenes die Preise oben hält. Bei DDR3 musste der PC-Käufer schließlich zu Anfangszeiten einen klaren Mehrpreis für eine Mehrperformance im Bereich einzelner Prozentpunkte löhnen - und ob dies bei DDR4 wesentlich anders werden wird, wäre zu bezweifeln. Gut möglich, daß DDR4-Speicher daher zuerst einmal nur im Serverbereich eingesetzt wird und sich die CPU-Hersteller für ihre Consumer-CPUs so lange zurückhalten, bis der Mehrpreis für DDR4 im akzeptierbaren Bereich liegt oder/und sich ein wenigstens per Marketing propagandierbarer Performance-Vorteil von DDR4 einstellt.

Golem merken zur Ablehnung von ACTA im EU-Parlament völlig richtig an, daß es natürlich weitere Versuche geben wird, ACTA-ähnliche Vorhaben unter anderem Namen umzusetzen. Eines der ersten wird sogar von der EU höchstselbst unter dem Namen "IPRED-II" vorangetrieben - und äquivalent zu seinem indirekten Vorgänger ist der Inhalt dieser geplanten EU-Richtlinie derzeit noch komplett geheim. Nochmals Golem vermelden zudem, daß das Presse-Leistungsschutzrecht entgegen früherer Planungen nicht am 4. Juli vom Bundeskabinett verabschiedet worden ist (danach müsste es noch durch das Bundesparlament). Damit wird vor der Sommerpause in dieser Frage nichts mehr passieren - wobei die Kuh lange nicht vom Eis ist, da eine direkte Initiative zur gründlichen Überarbeitung dieses Gesetzeswerks nirgendwo zu sehen wäre.