
Laut Leaker 'Jaykihn' plant Intel positiverweise bereits über die Grafikarchitekturstufe "Xe4" hinaus – denn etwas, was sich dann "Xe5" nennen könnte, ist für Mitte/Ende 2028 in der Pipeline. Dafür hat man allerdings alle Pläne zugunsten von Gaming-Grafikkarten auf Xe3-Basis eingestellt – und selbiges steht für Xe4 in den Sternen. Anders formuliert: Intel treibt seine Grafikarchitektur-Entwicklung weiter voran, auf Xe4 wird Xe5 folgen. Aber Gaming-Grafikkarten stehen derzeit nicht mehr auf dem Menü – so wie es denkbarerweise keinen "Big Battlemage" (Xe2) mehr geben wird und nun definitiv keine "Celestial"-basierten Grafikkarten (Xe3) und wie gesamt möglicherweise auch keine "Druid"-basierten Grafikkarten (Xe4). Dies ist aus Gamer-Sicht natürlich ein Trauerspiel, weil sich damit der faktisch eben erst erworbene dritte Wettbewerber im Grafikkarten-Markt aus diesem schon wieder zurückzieht – mit ungewisser Zukunft, ob sich dies eines Tages noch einmal ändern möge. Hinweis: Intels Xe-Namen sind universell, nicht an ein Segment oder Produkte gebunden. Die Eigennamen Battlemage, Celestial & Druid stehen hingegen eigentlich immer nur für die jeweiligen Gaming-Grafikkarten.
Xe4 successor mid-to-late 2028.
Crescent Island successor mid-to-late 2028.
Jaguar Shores successor late 2028, introduces rack-scale segment.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Celestial was canned long ago.
Druid is up in the air.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Xe3p gaming dGPU was actively developed and then cancelled long ago.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Xe3P = Celestial.
Followed by Xe4 down the line.
Xe4 successor may or may not be Xe5.
Intel’s graphical architecture naming is not as straightforward as integer iterations; Xe4 itself has had multiple names, and multiple architectures have been referred to as Xe4, over time.
Quelle: Jaykihn @ X am 24. April 2026
Bei Hardware Unboxed @ YouTube bricht man eine Lanze zugunsten von 1080p-Tests im CPU-Bereich, nachdem die eigenen Zuseher allerdings wiederholt primär 1440p-Tests gefordert hatten (und HUB jene auch meistens noch liefert). Hierzu führen Hardware Unboxed dann einige Argumente ins Feld – u.a. das nicht ganz unbedeutende, dass viele WQHD-Nutzer letztlich mit DLSS spielen, womit die interne Render-Auflösung sogar unterhalb von 1080p liegt. Das eigentliche Hauptargument lautet aber eher darauf, dass man mit diesen CPU-Benchmarks unter Spielen schlicht Unterschiede zeigen will – weil wenn man einfach alles unter 4K @ "Max" testen würde, könnte man sich die meisten CPU-Tests heutzutage glatt sparen. Dabei sind die 1080p-Tests von Hardware Unboxed noch lange nicht das Ende der Fahnenstange, andere Tester haben sich da weiterentwickelt sowohl bezüglich der Auflösung (720p für CPU-Tests) und vor allem der sehr gezielten Aktivierungen von Bildqualitätsfeatures, welche auch die CPU belasten (unter gleichzeitig Herauslassen jener Features mit reiner Grafikkarten-Last).
Der Weisheit letzter Schluß ist dies natürlich noch nicht, denn all dies geht letztlich von der Annahme aus, dass im normalen Spielfluß unter WQHD und 4K immer mal wieder kleinere Sequenzen mit echter CPU-Last auftauchen – welche bei einem Benchmark-Run aufgrund ihrer Kürze nur minimal wirken können und somit nur unter extra gestellten Bedingungen (720p) gut meßbar sind. Besser wäre es natürlich, diese kleineren Sequenzen mit echter CPU-Last unter WQHD und 4K direkt messen zu können – sofern selbige überhaupt in beachtbarer Anzahl vorhanden sind. Alternativ könnte man auch nach Spieletiteln mit echtem CPU-Appetit suchen, gerade auf dieser Schiene liegen sicherlich noch einige Erkenntnisse verborgen. Aber hierbei ergibt sich immer auch das Problem der Relevanz: Die Leser wollen halt Benchmarks der bekanntesten Titel sehen, um sich selber wiederzufinden. Ergo bleibt es die bessere Lösungen, irgendwann einmal den Akt anzugehen, kleinere CPU-limitierte Sequenzen auch unter hohen Auflösungen unter ganz normalen Spieletitel tatsächlich nachzuweisen und nachfolgend auszumessen.
ComputerBase und Tom's Hardware sprechen über Hintergründe von Intels Geschäftsaufschwung, dokumentiert mit den aktuellen Geschäftszahlen. Wie bekannt läuft dort insbesondere das Geschäft mit Server-Prozessoren gut – so gut, dass Intel sogar zur Abschreibung vorgesehene Alt-Bestände plötzlich wieder verkaufen konnte. Anders formuliert: Es wird radikal alles verkauft, was Intel an Server-Prozessoren herstellt oder irgendwie noch im Lager findet – darauf hindeutend, dass sich hier durchaus ein nicht erfüllbarer Mehrbedarf anbahnt, welcher am Ende auch den CPU-Markt in eine Krise schicken wird. Als kurzfristige Linderung schichtet Intel zwar Wafer um – von Consumer- zu Server-Prozessoren. Aber dies würde wohl nur bei regelrecht extremer Ausgestaltung eine Lösung sein, ansonsten befeuert dies die Problematik einer CPU-Krise nur noch – durch die Ausweitung auf das Consumer-Segment, selbst wenn dort die Nachfrage derzeit nun nicht überschäument ist. Mal schauen, was AMD mit seinen nach dem ersten Mai-Wochenende zu erwartenden Geschäftszahlen zu dieser Problematik zu sagen hat.
WCCF Tech vermuten neu aufkommenden Schwierigkeiten mit GDDR6-Speicher in der laufenden Speicherkrise, da Tesla nunmehr sein GDDR6-Lieferkontingent bei Speicherhersteller Samsung vervierfacht hat. Prinzipiell könnte man daraus ableiten, dass demzufolge weniger GDDR6-Speicher für PC-Grafikkarten und Spielekonsolen übrig bleiben muß, allerdings hat Samsung im Zuge dessen auch die GDDR6-Fertigung wieder hochgefahren. Ob es hier also zu einem Mißverhältnis kommt, bleibt ungewiß. Generell sollten die GDDR-Speicher sowieso zu den eher teureren Speichersorten zählen, womit es für die Speicherhersteller eher Sinn macht, die Fertigung zu deren Gunsten umzuschichten. Bislang hat die Speicherkrise in diesem Bereich auch noch die wenigsten Auswirkungen gezeig: Zuerst gingen die Grafikkarten-Preise bis zum Februar um gemittelt +20% nach oben, was gut den Wertanteil des nun teurer gewordenen GDDR-Speichers reflektiert. Danach gingen die Grafikkarten-Preise sogar wieder zurück, derzeit auf gemittelt nur +14% Mehrpreis zum Vorkrisenstand.
Eine der großen offenen Fragen hierzu ist aber natürlich, ob dieser bislang glimpfliche Ausgang der Speicherkrise für Grafikkkarten letztlich vielleicht nur an deutlich niedrigeren Grafikkarten-Absätzen liegt – zumindest im Einzelhandel liegt diese Tendenz schließlich vor. Hierzu wird man die entsprechende Ausarbeitung von Jon Peddie Research gegen Anfang Juni abwarten müssen. Davon abgesehen nennt der Bericht auch zwei interessante Preise von GDDR6-Speicher am Sportmarkt vom letzten Oktober sowie aktuell: Danach kosteten 1 GB GDDR6 am Spotmarkt im letzten Oktober 2,846 Dollar – und heuer immerhin 12,335 Dollar, mehr als eine Vervierfachung des Preises. Logischerweise sind Spotmarktpreise nicht das, was die Grafikkarten-Hersteller wirklich zahlen, aber man kann von folgender Faustregel ausgehen: Zu normalen Zeiten dürfte der Spotmarktpreis kaum deutlich über dem Kontraktpreis liegen, weil ansonsten nicht attraktiv. Dass der Spotmarktpreis dann zu Krisenzeiten übermäßig aufgebläht wurde, versteht sich von selbst, es wurde ja seitens industrieller Einkäufer in Panik alles aufgekauft, was jene kriegen konnten.
Nehmen wir in einer Milchmädchenrechnung mal an, dass die Spotpreise vom letzten Oktober grob den Kontraktpreisen entsprechen, dann kosteten 16 GB GDDR6 den Grafikkarten-Hersteller im Einkauf 45 Dollar – was dann bei der fertigen Grafikkarten zu Endkundenpreisen grobe 90 Dollar sein dürften. Beim allerdings aktuellen Spotmarktpreis lautetet diese Rechnung auf 197 Dollar Einkaufspreis und somit +400 Dollar zu Endkundenpreisen. Letzteres passt natürlich wenig zu beispielsweise einer Radeon RX 9060 XT 16GB, welche derzeit für um die 400 Euro angeboten wird. Aber dies bedeutet auch, dass die preisliche Übertreibung des Spotmarkts wohl wenig mit dem eigentlichen GDDR6-Geschäft zu tun haben dürfte – weil diese Rechnung zu diesem Preis eben unmöglich aufgehen kann. Sprich, die Grafikkarten-Hersteller bezahlen wahrscheinlich weiterhin massiv weniger als es der Spotmarktpreis aussagt, jene werden durch die Rahmenverträge von AMD & nVidia mit der Speicherchip-Industrie weiterhin passabel vor all zu hohen Preisausschlägen geschützt.