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News des 3. April 2026

Von der ComputerBase kommen Benchmarks der kleinen Panther-Lake-iGPU unter realen Spielen (5 Spieletitel zuzüglich 2 synthetische Tester, alles unter FullHD), wobei ein Vergleich mit den großen Panther-Lake-iGPU, Strix Halo & Halo sowie einer GeForce RTX 5060 Laptop geboten wird. Die kleinere Panther-Lake-iGPU mit nur 4 Xe3-Kernen kommt bei den "Normal-Modellen" von "Panther Lake" zum Einsatz und soll dort eigentlich nur Minimal-Bedürfnisse abdecken, dennoch reicht es immerhin zu 43% des Leistungsniveau der großen Panther-Lake-iGPU mit 12 Xe3-Kernen. Dies liegt im Rahmen der normaler iGPUs von "Meteor Lake" und "Arrow Lake", trotz nominell halbierter Anzahl an Shader-Clustern (dafür allerdings dem Sprung von Xe1 zu Xe3). Den ganz großen Leistungsunterschied zu den großen iGPUs gibt es somit also nicht, selbst "Strix Point" ist nur um +30% schneller unterwegs. Erst gegenüber den Big-APUs von "Strix Halo" wird es dann richtig deutlich, dort ist selbst die 65W-Variante auf dem Faktor 3 unterwegs.

Hardware FHD-Perf.
GeForce RTX 5060 Laptop Blackwell, 26 SM @ 128-bit, 80W 161%
Radeon 8060S @ 120W Strix Halo (RDNA 3.5), 40 CU @ 256-bit (shared), 120W (CPU+GPU) 160%
Radeon 8060S @ 65W Strix Halo (RDNA 3.5), 40 CU @ 256-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 139%
Arc B390 @65W Panther Lake, 12 Xe3 @ 128-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 100%
Arc B390 @25W Panther Lake, 12 Xe3 @ 128-bit (shared), 25W (CPU+GPU) 75%
Radeon 890M @65W Strix Point (RDNA 3.5), 16 CU @ 128-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 56%
ARL-iGPU @65W Arrow Lake, 8 Xe-LPG @ 128-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 48%
Radeon 890M @24W Strix Point (RDNA 3.5), 16 CU @ 128-bit (shared), 24W (CPU+GPU) 46%
PTL-iGPU @65W Panther Lake, 4 Xe3 @ 128-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 43%
MTL-iGPU @65W Meteor Lake, 8 Xe-LPG @ 128-bit (shared), 65W (CPU+GPU) 42%
gemäß den Ausführungen der ComputerBase (FullHD-Benchmarks mit 5 Spielen und 2 synthetischen Testern)

VideoCardz notieren den (nun) erfolgreichen Windows-Start von Bartlett Lake 12P auf einem Consumer-Mainboard mit Z790-Chipsatz. Zuvor reichte es selbst mit einem modifizierten BIOS nur bis eben zum Boot-Screen, Windows konnte danach aber nicht gestartet werden. Nunmehr fiel auch diese Hürde und der Nutzer im Overclock.net-Forum kam bis ins Windows. Über Benchmarks und weitergehendes wurde noch nichts berichtet, aber der BTL-Nutzer dürfte da sicherlich dran bleiben. Letztlich ist es auch eher eine Frage der Zickigkeit heutiger Software, welche ohne bekannter CPU-Kennung nicht arbeiten wollen – im Gegensatz zu (ganz) früher, wo Mainboard-BIOSe auf Verdacht auch mal ganz unbekannte Prozessoren einfach zu booten versucht haben. Ob es viel bringt, bleibt allerdings streng abzuwarten: Die 12P-Versionen von Bartlett Lake kommen nun reichlich spät und die Optimierung auf Embedded/NEX-Einsatzzwecke dürfte einiges an Performance liegenlassen, welches eine entsprechende Desktop-Variante noch hätte liefern können.

Laut Leaker Jaykihn @ X könnte unter den bLLC-Modellen von "Nova Lake" auch ein "gelocktes" Modell sein, sprich ohne Übertaktungsfähigkeit und damit aber vermutlich normalgängiger TDP. Bislang wurden alle bLLC-Modelle als ungelockt und mit vergleichsweise hohen TDPs beschrieben – was aber immer schon den Raum für wenigstens eine abgespeckte Variante gelassen hat, denn Intel braucht natürlich Salvage-Modelle. Immerhin wird bei Intels Nova Lake der größere Level3-Cache nicht per extra Cache-Die auf den normalen Prozessorn draufgepappt (AMD-Variante beim 3D V-Cache der X3D-Prozessoren), sondern Intel legt ganz reguläre extra Compute-Dies mit eben viel mehr Cache auf. Und dies läuft natürlich den übliche Bestrebungen nach möglichst großer Fertigungsausbeute entgegen. Wohl deswegen soll es somit auch ungelockte bLLC-Modelle von Nova Lake geben, sicherlich mit abgesenkter TDP, denkbarerweise auch mit geringerer Anzahl an freigeschalteten CPU-Kernen. So oder so bringt der nunmehr entfachte Wettbewerb an Prozessoren mit großen Level3-Caches jenes Feature in immer breitere Marktschichten – bis es eines Tages dann vielleicht Normalität selbst bei den Standard-Prozessoren wird.

Preliminary.
There may be a locked bLLC SKU after all, to address the 6+12 tile from the former 42C SKU.

Quelle:  Jaykihn @ X am 3. April 2026

Mittels Green Curve gibt es ein neues Undervolting- & Overclocking-Tool für nVidias RTX50-Grafikkarten, welches von 3DCenter-Forums-User 'aufkrawall' erstellt wird, im 3DCenter-Forum besprochen werden kann und auf Github zum Download angeboten wird. Zielsetzung ist eine einfache wie visuell unterstützte Anpassung der Spannungs/Frequenz-Kurve auf RTX50-Grafikkarten alles in einem Tool ohne weitere benötigte Software – mit auch der feinen Möglichkeit, ab einem bestimmten Punkt der Kurve jene festzutackern, sprich danach mit einer glatten Linie weiterzuarbeiten. Desweiteren lassen sich Offsets für GPU und VRAM sowie das Grafikkarten-Powerlimit setzen. Dies ist dann natürlich nur etwas für Nutzer, welche sich diesbezüglich auskennen und vorher schon wissen, was sie ihrer jeweiligen Hardware zumuten können. Prinzipiell kann das Tool somit für Undervolting und Übertaktung genutzt werden, alles natürlich auf eigenes Risiko und unter Verlust der nVidia-Garantie. Derzeit funktioniert das Tool nur unter Windows und ist offiziell nur für RTX50-Karten gedacht, eine Linux-Version ist aber zumindest angedacht.

StatCounter macht sich einmal mehr lächerlich über eine neue Windows-Verbreitungsstatistik, welche für den März 2026 nun plötzlich wieder Windows 10 in beachtbarem Aufwind und Windows 11 mit zurückgehendem Verbreitungsgrad sieht. Denkbarerweise wird damit aber auch nur die zuletzt viel zu stark ausschlagende Kurve pro Windows 11 korrigiert, der Zuwachs von Januar zu Februar mit +10 Prozentpunkten für Windows 11 war schon unrealistisch hoch. Schließlich steht diese Statistik für weltweit ca. 1,5-2 Mrd. Windows-Nutzer, sind 10 Prozentpunkte somit 150-200 Millionen Maschinen, was grob der Hälfte aller jährlichen PC-Neukäufe (in nur einem Monat) entspricht. Da die Veränderungen solcher Verbreitungsstatistiken sich primär aus den Neukäufen speist, waren & sind derartig große Sprünge schon immer unrealistisch. Gleiches gilt für Rückwärtsentwicklungen (aktuell –5PP, ergo ca. 75-100 Mio. PCs), welches angesichts des ständigen Zugewinns durch PC-Neukäufe ohne entsprechend (wirklich) markantes Ereignis niemals passieren dürften. Insofern erstaunt es, dass diese StatCounter-Zahlen immer noch für einige Newsmeldungen herhalten müssen – wenn man jene tatsächlich nutzen wollte, müsste man eher mit dem Schnitt von mehreren Monaten arbeiten, um die gröbsten Fehler zu reduzieren.