Anno 1701 und C&C3

Dienstag, 31. Juli 2007
 / von Leonidas & Madkiller
 

Die Aufbausimulation Anno 1701 zeigt einen guten Leistungsgewinn bei DualCore-Prozessoren, im Schnitt dieser Messungen sind dies immerhin 46 Prozent, in der Spitze gar 56 Prozent. Interessanterweise kann hierbei HyperThreading aber gar nicht so schlecht mithalten: Im Schnitt 20 Prozent und in der Spitze 24 Prozent sind wirklich nicht schlecht – besonders da HyperThreading im gewöhnlich bei Software ohne Stream-fähige Daten meist nicht über Leistungsgewinne von 10 Prozent hinauskommt.

Problematisch sind hier aber natürlich die trotzdem generell zu niedrigen Frameraten des Pentium 4: Anno 1701 scheint mit der Netburst-Architektur nicht mehr zurechtzukommen, selbst die DualCore-Modelle dieser Architektur (Pentium D) dürften wohl zu schwachbrüstig sein, um dieses Spiel noch mit anständigen Frameraten betreiben zu können.

Eher nur durchschnittliche Leistungsgewinne durch DualCore präsentiert Command & Conquer: Tiberium Wars: Hier sind es im Schnitt 25 Prozent, in der Spitze auch nur 28 Prozent – dabei würde gerade dieses Spiel einen Performanceschub durch DualCore gut vertragen können. Wie aber schon bei Anno 1701 kommt das HyperThreading-Modell im relativen Vergleich noch ganz gut mit: Hier stehen im Schnitt 12 Prozent und in der Spitze 14 Prozent für HyperThreading an.

Allerdings sind auch hier die Frameraten des Pentium 4 Prozessors schon allgemein zu niedrig, um noch vernünftig spielen zu können – selbst wenn der Abstand zum moderneren Athlon 64 X2 Prozessor hier nicht so groß ist. Aufgrund des relativ geringen Leistungsgewinns durch DualCore dürften der Netburst-Architektur hier aber auch ihre DualCore-Modelle nicht wesentlich weiterhelfen.