3

News des 3. August 2010

Wie Golem ausführen, wird AMDs Atom-Kontrahent "Ontario" aus der Bobcat-Architektur tatsächlich noch dieses Jahr ausgeliefert – erste kaufbare Notebooks mit Ontario-CPU soll es aber erst ab Anfang 2011 geben. Damit hält AMD seinen neuen Terminplan, wonach die Bobcat-Architektur als erste der drei neuen AMD CPU-Architekturen schon Ende diesen Jahres antreten wird – aber aufgrund der bei Notebooks nun einmal immer einzukalkulierenden Zeitspanne zwischen der Verfügbarkeit neuer Komponenten und derem realen Einsatz wird es kaufbare Produkte dann doch erst im Jahr 2011 geben. Nebenbei eine Korrektur der Golem-Meldung: Der dort genannte "Llano"-Prozessor ist natürlich nicht der "kleinere Bruder von Ontario für den Netbook-Einsatz", diesen Job dürfte eine andere CPU aus der Bobcat-Serie übernehmen (möglicherweise der kürzlich genannte "Zacate"). Llano ist natürlich AMDs Mainstream CPU-Architektur in Ablösung der aktuellen Athlon II & Phenom II Prozessoren. Angesichts der Masse von AMD in den Raum geworfener Codenamen, die sowohl eine Architektur, ein Projekt, eine Plattform oder einen Prozessor-Core bedeuten können, ist es zugegebenermaßen schwierig geworden, in dieser Frage noch einen gewissen Überblick zu behalten.

Golem vermelden mit der Spinpoint F4EG eine Festplatte, deren einzelne Magnetscheiben ("Plattern") mit gleich 667 GB Speicherplatz pro Magnetscheibe daherkommen (die Festplatten-Hersteller zählen üblicherweise 1 GB als eine Milliarde Byte, Windows sieht jedoch 1 GB im Binär-System als 1.073.741.824 Byte – abzüglich des Formatierungsverlusts kommt eine 667-GB-Festplatte unter Windows auf eine nutzbare Größe von ca. 620 GB). Ähnliche Festplatten wurden in letzter Zeit auch von Seagate und Western Digital herausgebracht, so daß man mittelfristig von einem Umschwenken von den bisher üblichen 500-GB-Magnetscheiben auf die größeren 667-GB-Magnetscheiben ausgehen kann. Bei den derzeit im Consumer-Bereich üblichen maximal vier Magnetscheiben pro Festplatte läßt sich die maximale Nenngröße einer einzelnen Festplatte somit auf 3 TB Speichern – alternativ können 2-TB-Festplatten dann nur mit drei Magnetscheiben anstatt vier Magnetscheiben gebaut werden, was weniger Mechanik und somit Kosten bedeutet.

Speziell bei den Festplatten über 2,2 TB kommt dann allerdings ein Problem des Dateisystems von Windows XP zum tragen, da dieses Betriebssystem Festplatten mit den regulären 512 Byte pro Festplatten-Sektor nur eben bis zur Größe von 2,2 TB erkennen kann. Festplatten, die größer sind als diese Marke, müssen dann zwingend mit 4096 Byte pro Festplatten-Sektor ("4K-Sektoren") erstellt werden. Damit würden solche Platten unter Windows XP zwar erkannt, allerdings unterstützt Windows XP diese Sektorengröße nicht direkt, so daß zumeist eine Emulationssoftware der jeweiligen Festplatten-Hersteller zum Einsatz kommt, die durchaus Performance kosten kann (genauere Hintergründe und Lösungen hierzu sind einem Artikel von WinTotal zu entnehmen). Demzufolge sind 4K-Festplatten nicht wirklich für Windows XP zu empfehlen – und aufgrund des Zwangs zu 4K-Sektoren Festplatten größer als 2,2 TB ebenfalls nicht. Windows Vista und 7 haben hiermit aufgrund der nativen Unterstützung von 4K-Sektoren keine Probleme.

Shortcuts: SemiAccurate berichten über eine neu aufgetauchte Mobile-Grafiklösung von nVidia namens "GeForce GT 425M", welche ein Notebook-Hersteller in einem seiner Geräte anbietet. Derzeit deutet nahezu alles darauf hin, daß es sich trotz des Namens um eine weitere GT216-basierte Lösung handelt (der GT218-Chip wie von SemiAccurate angenommen ist es nicht, denn alle Grafiklösungen mit diesem Chip haben kein "GT" im Namen) – was dann sicher zu viel des Guten im "Rebranding-Wettstreit der Grafikchip-Entwickler" wäre, denn der GT216-Chip läuft schon als GeForce GT 2xx und GT 3xx und eigentlich hatte man gehofft, daß die GeForce 4xx Serie gänzlich den neuen DirectX11-Beschleunigern vorbehalten wäre. Laut Golem kostet Asus' ARES-Grafikkarte mit zwei Radeon HD 5870 Grafikchips und 4 GB Speicher satte 1199 Euro – was natürlich übertrieben ist angesichts dessen, daß eine gleichwertige Karte seitens Sapphire schon seit einiger Zeit für knapp unter 900 Euro zu haben ist und viel mehr angesichts des Preises von zwei einzelnen Radeon HD 5870 2048MB Grafikkarten vom Preis/Leistungsverhältnis her auch nicht drin ist. Die Asus-Karte taugt – aufgrund beigelegter Maus, Metallkoffer und streng limitierter Auflage – somit eher als Sammlerobjekt für absolute Enthusiasten.

Wie Golem ausführen, wird AMDs Atom-Kontrahent "Ontario" aus der Bobcat-Architektur tatsächlich noch dieses Jahr ausgeliefert - erste kaufbare Notebooks mit Ontario-CPU soll es aber erst ab Anfang 2011 geben. Damit hält AMD seinen neuen Terminplan, wonach die Bobcat-Architektur als erste der drei neuen AMD CPU-Architekturen schon Ende diesen Jahres antreten wird - aber aufgrund der bei Notebooks nun einmal immer einzukalkulierenden Zeitspanne zwischen der Verfügbarkeit neuer Komponenten und derem realen Einsatz wird es kaufbare Produkte dann doch erst im Jahr 2011 geben. Nebenbei eine Korrektur der Golem-Meldung: Der dort genannte "Llano"-Prozessor ist natürlich nicht der "kleinere Bruder von Ontario für den Netbook-Einsatz", diesen Job dürfte eine andere CPU aus der Bobcat-Serie übernehmen (möglicherweise der kürzlich genannte "Zacate"). Llano ist natürlich AMDs Mainstream CPU-Architektur in Ablösung der aktuellen Athlon II & Phenom II Prozessoren. Angesichts der Masse von AMD in den Raum geworfener Codenamen, die sowohl eine Architektur, ein Projekt, eine Plattform oder einen Prozessor-Core bedeuten können, ist es zugegebenermaßen schwierig geworden, in dieser Frage noch einen gewissen Überblick zu behalten.

Golem vermelden mit der Spinpoint F4EG eine Festplatte, deren einzelne Magnetscheiben ("Plattern") mit gleich 667 GB Speicherplatz pro Magnetscheibe daherkommen (die Festplatten-Hersteller zählen üblicherweise 1 GB als eine Milliarde Byte, Windows sieht jedoch 1 GB im Binär-System als 1.073.741.824 Byte - abzüglich des Formatierungsverlusts kommt eine 667-GB-Festplatte unter Windows auf eine nutzbare Größe von ca. 620 GB). Ähnliche Festplatten wurden in letzter Zeit auch von Seagate und Western Digital herausgebracht, so daß man mittelfristig von einem Umschwenken von den bisher üblichen 500-GB-Magnetscheiben auf die größeren 667-GB-Magnetscheiben ausgehen kann. Bei den derzeit im Consumer-Bereich üblichen maximal vier Magnetscheiben pro Festplatte läßt sich die maximale Nenngröße einer einzelnen Festplatte somit auf 3 TB Speichern - alternativ können 2-TB-Festplatten dann nur mit drei Magnetscheiben anstatt vier Magnetscheiben gebaut werden, was weniger Mechanik und somit Kosten bedeutet.

Speziell bei den Festplatten über 2,2 TB kommt dann allerdings ein Problem des Dateisystems von Windows XP zum tragen, da dieses Betriebssystem Festplatten mit den regulären 512 Byte pro Festplatten-Sektor nur eben bis zur Größe von 2,2 TB erkennen kann. Festplatten, die größer sind als diese Marke, müssen dann zwingend mit 4096 Byte pro Festplatten-Sektor ("4K-Sektoren") erstellt werden. Damit würden solche Platten unter Windows XP zwar erkannt, allerdings unterstützt Windows XP diese Sektorengröße nicht direkt, so daß zumeist eine Emulationssoftware der jeweiligen Festplatten-Hersteller zum Einsatz kommt, die durchaus Performance kosten kann (genauere Hintergründe und Lösungen hierzu sind einem Artikel von WinTotal zu entnehmen). Demzufolge sind 4K-Festplatten nicht wirklich für Windows XP zu empfehlen - und aufgrund des Zwangs zu 4K-Sektoren Festplatten größer als 2,2 TB ebenfalls nicht. Windows Vista und 7 haben hiermit aufgrund der nativen Unterstützung von 4K-Sektoren keine Probleme.

Shortcuts: SemiAccurate berichten über eine neu aufgetauchte Mobile-Grafiklösung von nVidia namens "GeForce GT 425M", welche ein Notebook-Hersteller in einem seiner Geräte anbietet. Derzeit deutet nahezu alles darauf hin, daß es sich trotz des Namens um eine weitere GT216-basierte Lösung handelt (der GT218-Chip wie von SemiAccurate angenommen ist es nicht, denn alle Grafiklösungen mit diesem Chip haben kein "GT" im Namen) - was dann sicher zu viel des Guten im "Rebranding-Wettstreit der Grafikchip-Entwickler" wäre, denn der GT216-Chip läuft schon als GeForce GT 2xx und GT 3xx und eigentlich hatte man gehofft, daß die GeForce 4xx Serie gänzlich den neuen DirectX11-Beschleunigern vorbehalten wäre. Laut Golem kostet Asus' ARES-Grafikkarte mit zwei Radeon HD 5870 Grafikchips und 4 GB Speicher satte 1199 Euro - was natürlich übertrieben ist angesichts dessen, daß eine gleichwertige Karte seitens Sapphire schon seit einiger Zeit für knapp unter 900 Euro zu haben ist und viel mehr angesichts des Preises von zwei einzelnen Radeon HD 5870 2048MB Grafikkarten vom Preis/Leistungsverhältnis her auch nicht drin ist. Die Asus-Karte taugt - aufgrund beigelegter Maus, Metallkoffer und streng limitierter Auflage - somit eher als Sammlerobjekt für absolute Enthusiasten.