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News des 2. März 2011

Wie Golem berichten, will Intel sein "Intel Insider" genanntes Filmstreaming-Angebot schon in der zweiten Jahreshälfte 2011 auch nach Deutschland bringen. Dies überrascht etwas, denn "Intel Insider" setzt die "Intel Manageability Engine" voraus, welche es nur bei Sandy-Bridge-Prozessoren gibt – wobei noch nicht einmal sicher ist, daß sich diese Technologie überhaupt auf allen Sandy-Bridge-Prozessoren aktivieren läßt. So oder so dürfte die Anzahl der installierten Sandy-Bridge-Systeme bis zum Jahresende kaum die 10-Prozent-Marke nehmen, was ein bißchen der üblichen Idee eines für den Massenmarkt gedachten Streaming-Dienstes widerspricht. Aber Intel will das ganze wohl auch dazu ausnutzen, um für seine Sandy-Bridge-Prozessoren zu werben – was sogar funktionieren könnte, wenn man es wie bisher schafft, einen großen Bogen um die Themen DRM und TrustedComputing zu machen, welche unweigerlich mit "Intel Insider" bzw. der "Intel Manageability Engine" verbunden sind.

Wie Golem ausführen, hat AMD inzwischen die Abschaffung der Markennamen "Athlon" und "Phenom" für die kommenden AMD-Prozessoren bestätigt, zukünftig sollen weite Teile des Produktportfolios nur noch Bezeichnungen wie im Bobcat-Bereich haben – also einen Buchstaben für die Prozessoren-Serie samt nachfolgender Nummer zur Produktkennzeichnung (wie beim "E-350"). Die Bobcat-Prozessoren belegen dabei die Serien "C" (Mobile) und "E" (Desktop), die Llano-Prozessoren treten augenscheinlich unter der Serie "A" an. Etwas unklar ist noch die Situation bei Bulldozer, da AMD im HighEnd-Bereich mit einem neuen Markennamen antreten will – daß man zukünftig auch wieder den Suffix "FX" benutzen will, fällt höchstwahrscheinlich nicht darunter, sondern kommt wohl zusätzlich. Ob diese neue Strategie erfolgsversprechend ist, wäre sicherlich diskussionswürdig, da die Prozessorennamen somit ziemlich nichtsklingend sind – unter einem "E-350" kann man sich nicht wirklich etwas vorstellen und auch phonetisch ist dies kein Feinschmecker, ganz im Gegensatz zu vielen der Prozessoren-Codenamen im übrigen.

Bei einem Llano-Prozessor für den Mobile-Einsatz kommt dann so etwas heraus wie "A8-3510MX" als vollständiger offizieller Name – was viel eher nach einem Codenamen klingt als nach einem Verkaufsnamen, der dann auf den Endkundenmarkt losgelassen wird. Vielleicht sollte man bei AMDs Prozessoren-Sparte mal überlegen, zukünftig die Marketingabteilung die Codenamen machen zu lassen und die Technikabteilung dann die Verkaufsnamen, letztere haben die jedenfalls deutlich griffigeren Namen parat. Jenen Llano "A8-3510MX" QuadCore-Prozessor hat AMD im übrigen in einem YouTube-Video mit einem Core i7-2630QM QuadCore-Prozessor auf 2.0 GHz Takt verglichen. Dabei hat sich AMD natürlich in erster Linie auf Aufgaben konzentriert, welche die integrierten Grafikeinheiten dieser beiden Prozessoren belasten – bei Intel ist dies die Intel HD Graphics 3000, bei AMD die integrierte Llano-Grafikeinheit, welche nun unter dem Verkaufsnamen "Radeon HD 6620" laufen wird. Da diese wie bekannt vergleichsweise unterer Mainstream ist und Intels Grafikeinheit nur klarer LowCost darstellt, kommt AMD in diesem Vergleich natürlich blendend weg.

Bemerkenswert sind daneben die Verbrauchswerte, wo AMD seit langer Zeit mal wieder besser zu sein scheint als Intel – dank natürlich der 32nm-Fertigung von Llano. Allerdings dürfte AMD bezüglich der reinen Prozessorenleistung mit Llano sicherlich nicht (im Ansatz) an Intels Sandy Bridge herankommen – dafür ist Llano auch nicht gedacht. Gerade im Mobile-Einsatz dürfte dies jedoch reichlich egal sein, weil man dort selten in die Verlegenheit kommt, die CPU-Performance eines Notebooks komplett auszunutzen. Mittels der mit weitem Abstand besseren integrierten Grafik und anscheinend guten Stromverbrauchswerten dürfte Llano der bessere Allround-Prozessor im Mobile-Bereich gegenüber Intels Sandy Bridge sein – zumindest dann, wenn sich diese Vorab-Benchmarks und -Prognosen alle bestätigen. Im Desktop-Bereich gilt dagegen eher abwarten: Dort zählt das Stromverbrauchsargument nicht in diesem Maße, während dagegen eine höhere CPU-Power gern mitgenommen wird und für die 3D-Performance eher denn extra Grafikkarten eingesetzt werden.

Wie Golem berichten, will Intel sein "Intel Insider" genanntes Filmstreaming-Angebot schon in der zweiten Jahreshälfte 2011 auch nach Deutschland bringen. Dies überrascht etwas, denn "Intel Insider" setzt die "Intel Manageability Engine" voraus, welche es nur bei Sandy-Bridge-Prozessoren gibt - wobei noch nicht einmal sicher ist, daß sich diese Technologie überhaupt auf allen Sandy-Bridge-Prozessoren aktivieren läßt. So oder so dürfte die Anzahl der installierten Sandy-Bridge-Systeme bis zum Jahresende kaum die 10-Prozent-Marke nehmen, was ein bißchen der üblichen Idee eines für den Massenmarkt gedachten Streaming-Dienstes widerspricht. Aber Intel will das ganze wohl auch dazu ausnutzen, um für seine Sandy-Bridge-Prozessoren zu werben - was sogar funktionieren könnte, wenn man es wie bisher schafft, einen großen Bogen um die Themen DRM und TrustedComputing zu machen, welche unweigerlich mit "Intel Insider" bzw. der "Intel Manageability Engine" verbunden sind.

Wie Golem ausführen, hat AMD inzwischen die Abschaffung der Markennamen "Athlon" und "Phenom" für die kommenden AMD-Prozessoren bestätigt, zukünftig sollen weite Teile des Produktportfolios nur noch Bezeichnungen wie im Bobcat-Bereich haben - also einen Buchstaben für die Prozessoren-Serie samt nachfolgender Nummer zur Produktkennzeichnung (wie beim "E-350"). Die Bobcat-Prozessoren belegen dabei die Serien "C" (Mobile) und "E" (Desktop), die Llano-Prozessoren treten augenscheinlich unter der Serie "A" an. Etwas unklar ist noch die Situation bei Bulldozer, da AMD im HighEnd-Bereich mit einem neuen Markennamen antreten will - daß man zukünftig auch wieder den Suffix "FX" benutzen will, fällt höchstwahrscheinlich nicht darunter, sondern kommt wohl zusätzlich. Ob diese neue Strategie erfolgsversprechend ist, wäre sicherlich diskussionswürdig, da die Prozessorennamen somit ziemlich nichtsklingend sind - unter einem "E-350" kann man sich nicht wirklich etwas vorstellen und auch phonetisch ist dies kein Feinschmecker, ganz im Gegensatz zu vielen der Prozessoren-Codenamen im übrigen.

Bei einem Llano-Prozessor für den Mobile-Einsatz kommt dann so etwas heraus wie "A8-3510MX" als vollständiger offizieller Name - was viel eher nach einem Codenamen klingt als nach einem Verkaufsnamen, der dann auf den Endkundenmarkt losgelassen wird. Vielleicht sollte man bei AMDs Prozessoren-Sparte mal überlegen, zukünftig die Marketingabteilung die Codenamen machen zu lassen und die Technikabteilung dann die Verkaufsnamen, letztere haben die jedenfalls deutlich griffigeren Namen parat. Jenen Llano "A8-3510MX" QuadCore-Prozessor hat AMD im übrigen in einem YouTube-Video mit einem Core i7-2630QM QuadCore-Prozessor auf 2.0 GHz Takt verglichen. Dabei hat sich AMD natürlich in erster Linie auf Aufgaben konzentriert, welche die integrierten Grafikeinheiten dieser beiden Prozessoren belasten - bei Intel ist dies die Intel HD Graphics 3000, bei AMD die integrierte Llano-Grafikeinheit, welche nun unter dem Verkaufsnamen "Radeon HD 6620" laufen wird. Da diese wie bekannt vergleichsweise unterer Mainstream ist und Intels Grafikeinheit nur klarer LowCost darstellt, kommt AMD in diesem Vergleich natürlich blendend weg.

Bemerkenswert sind daneben die Verbrauchswerte, wo AMD seit langer Zeit mal wieder besser zu sein scheint als Intel - dank natürlich der 32nm-Fertigung von Llano. Allerdings dürfte AMD bezüglich der reinen Prozessorenleistung mit Llano sicherlich nicht (im Ansatz) an Intels Sandy Bridge herankommen - dafür ist Llano auch nicht gedacht. Gerade im Mobile-Einsatz dürfte dies jedoch reichlich egal sein, weil man dort selten in die Verlegenheit kommt, die CPU-Performance eines Notebooks komplett auszunutzen. Mittels der mit weitem Abstand besseren integrierten Grafik und anscheinend guten Stromverbrauchswerten dürfte Llano der bessere Allround-Prozessor im Mobile-Bereich gegenüber Intels Sandy Bridge sein - zumindest dann, wenn sich diese Vorab-Benchmarks und -Prognosen alle bestätigen. Im Desktop-Bereich gilt dagegen eher abwarten: Dort zählt das Stromverbrauchsargument nicht in diesem Maße, während dagegen eine höhere CPU-Power gern mitgenommen wird und für die 3D-Performance eher denn extra Grafikkarten eingesetzt werden.