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News des 5./6. März 2011

Die letztwöchentliche Umfrage drehte sich um die Nutzung von Internet-Distributionsdiensten wie Steam oder Games for Windows (GfW), was ja immer der Gegenstand heftiger Debatten zwischen Beführwortern und Gegnern ist. Auch bei den Umfrageteilnehmern teilt sich das Bild entsprechend scharf auf: Gemäß den bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen nutzen 56 Prozent solche Dienste, während 40½ Prozent diese mehr oder weniger ablehnen und nur 3½ Prozent diese zwar nicht nutzen, aber auch kein Problem mit der Nutzung solcher Dienste hätten. Unter den Umfrageteilnehmern haben die Internet-Distributionsdienste damit generell (d.h. nicht auf den einzelnen Dienst bezogen) ihr Nutzermaximum schon fast erreicht – übrig bleiben fast nur noch die Gegner dieser Dienste, welche üblicherweise nur sehr langfristig von diesen zu überzeugen sind.

 Werden Internet-Distributionsdienste (Steam, GfW) genutzt?

In diesen Punkten ist die Umfrage natürlich kaum auf die Breite des Gamermarktes übertragbar: Weder gibt es im Massenmarkt eine so starke Ablehnungsfront gegenüber Steam & Co., noch haben die Internet-Distributionsdienste unter den grundsätzlich positiv gegenüber diesen Diensten gestimmten Gamer ihr Nutzermaximum schon im Ansatz erreicht. Andererseits laufen im Massenmarkt die Dinge auch wesentlich langsamer ab und dürfte doch eine sehr beachtenswerte Zahl wie 54 Prozent Steam-Nutzer noch lange Zeit unerreicht bleiben. In diesem Punkt liegt die Steam-Konkurrenz im übrigen auch unter den Umfrage-Teilnehmern noch weit zurück: Games for Windows nutzen 13 Prozent und andere Dienste neben Steam und GfW kummuliert 17 Prozent. Die Ausnahmestellung von Steam wird noch deutlicher, wenn man die Anzahl der Steamnutzer ins Verhältnis nur zu den insgesamten Nutzern solcher Dienste setzt: Von denjenigen Umfrage-Teilnehmern, welche Internet-Distributionsdienste nutzen, sind satte 97 Prozent Steam-Nutzer.

Genauso wie es aber energische Beführworter dieser Dienste gibt, gibt es aber auch entschiedene Gegner – und diese haben es in der heutigen Zeit, wo doch einiges an Spielematerial exklusiv bei Steam erscheint, immer schwieriger. Deswegen sind die Fragen nach dem Alternativbezug von Steam/GfW-verdongelten Spielen doch recht interessant, auch wenn sie rechtliche Grauzonen berühren: Dabei halten sich die drei Antwortmöglichkeiten in etwa die Waage, wovon zwei immerhin den Spieleentwickler nicht um seine Entlohnung bringen. Gerade dieser Punkt sollte Pirateriebekämpfern zu denken geben: In der Mehrheit sind die Spieler trotz für sie ungangbarer Vertragsbedingungen doch bereit, zu zahlen oder eben zu verzichten. Das Problem liegt somit mehrheitlich nicht bei der problemlosen Verfügbarkeit von Raubkopien, sondern eher an den Diensten Steam, Games for Windows & Co. selber.

Die News des 1. März hatten u.a. auch die neuen SATA-III-SSDs zum Thema und präsentierten dazu auch eine kurze Übersicht der bisher vorgestellten SATA-III-Modelle. Aus der Disussion zu dieser Meldung kamen dann einige Anregungen zur Vervollständigung dieser Übersicht, welche wie hiermit aufgreifen und diese Übersicht der SATA-III-SSDs nochmals aufstellen wollen. Dabei konnten auch einige technische Angaben präzisiert werden, so daß sich die Performanceklassen der jeweiligen SSDs besser erkennen lassen. Diese hängen primär an den verbauten Controllern, wovon es derzeit im Consumer-Markt drei Stück mit SATA-III-Fähigkeiten gibt: Der eher gemächliche Marvell 88SS9174-BJP2 sowie die beiden schnelleren Varianten Marvell 88SS9174-BKK2 und SandForce SF-2200.

Lesen Schreiben Größen und Preise
A-Data S501 V2
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BJP2)
64GB: 355 MB/sec
128GB: 355 MB/sec
256GB: 355 MB/sec
64GB: 75 MB/sec
128GB: 140 MB/sec
256GB: 215 MB/sec
64GB ab 114 Euro
128GB ab 234 Euro
256GB ab 463 Euro
A-Data S511
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 520 MB/sec bis zu 520 MB/sec 60GB, 120GB, 240GB, 480GB
(verfügbar Ende April)
Corsair Performance 3 Series
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
64GB: 365 MB/sec
128GB: 410 MB/sec
256GB: 480 MB/sec
64GB: 110 MB/sec
128GB: 210 MB/sec
256GB: 320 MB/sec
64GB ab 134 Euro
128GB ab 256 Euro
256GB ab 520 Euro
Corsair Force Series GT
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 520 MB/sec bis zu 500 MB/sec (verfügbar zweites Quartal)
Intel SSD 510 Series
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
120GB: 450 MB/sec
250GB: 500 MB/sec
120GB: 210 MB/sec
250GB: 315 MB/sec
120GB ab 246 Euro
250GB ab 509 Euro
Micron C300 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BJP2)
64GB: 345 MB/sec
128GB: 345 MB/sec
256GB: 345 MB/sec
64GB: 75 MB/sec
128GB: 135 MB/sec
256GB: 215 MB/sec
64GB ab 115 Euro
128GB ab 209 Euro
256GB ab 427 Euro
Micron C400 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
64GB: 415 MB/sec
128GB: 415 MB/sec
256GB: 415 MB/sec
512GB: 415 MB/sec
64GB: 95 MB/sec
128GB: 175 MB/sec
256GB: 260 MB/sec
512GB: 260 MB/sec
64GB, 128GB, 256GB, 512GB
(verfügbar März)
OCZ Vertex 3
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 550 MB/sec bis zu 525 MB/sec 120GB ab 239 Euro
240GB ab 458 Euro
480GB ab 1568 Euro

Zum SandForce-Controller liegen derzeit noch keine vollständigen Daten zu den Geschwindigkeiten der einzelnen SSD-Größen vor, ein erster Test bei AnandTech deutet aber auf ein Leistungspotential ganz in der Nähe des Marvell-Controllers 88SS9174-BKK2 hin: Der Marvell-Controller erreicht bei einer 256GB-SSD (je nach SSD) beim Lesen 415 bis 480 MB/sec und beim Schreiben 260 bis 320 MB/sec, im Test des SandForce-Controllers einer OCZ Vertex 3 bei AnandTech kamen 494 MB/sec beim Lesen und 274 MB/sec beim Schreiben heraus. Grob kann man sich für den SandForce SF-2200 Controller also an den Werten des Marvell-Controllers 88SS9174-BKK2 orientieren, um das Leistungspotential der SSDs mit diesem neuen SandForce-Controller einschätzen zu können. SSDs mit dem schon einige Zeit im Markt befindlichen Marvell-Controller 88SS9174-BJP2 fallen dagegen gerade mit kleineren Größen klar in der Schreibperformance ab, allerdings ist zumindest die Leseperformance dieser SSDs immer noch anständig mit Leseraten von um die 350 MB/sec.

Die letztwöchentliche Umfrage drehte sich um die Nutzung von Internet-Distributionsdiensten wie Steam oder Games for Windows (GfW), was ja immer der Gegenstand heftiger Debatten zwischen Beführwortern und Gegnern ist. Auch bei den Umfrageteilnehmern teilt sich das Bild entsprechend scharf auf: Gemäß den bei der Umfrage aufgelaufenen Zahlen nutzen 56 Prozent solche Dienste, während 40½ Prozent diese mehr oder weniger ablehnen und nur 3½ Prozent diese zwar nicht nutzen, aber auch kein Problem mit der Nutzung solcher Dienste hätten. Unter den Umfrageteilnehmern haben die Internet-Distributionsdienste damit generell (d.h. nicht auf den einzelnen Dienst bezogen) ihr Nutzermaximum schon fast erreicht - übrig bleiben fast nur noch die Gegner dieser Dienste, welche üblicherweise nur sehr langfristig von diesen zu überzeugen sind.



In diesen Punkten ist die Umfrage natürlich kaum auf die Breite des Gamermarktes übertragbar: Weder gibt es im Massenmarkt eine so starke Ablehnungsfront gegenüber Steam & Co., noch haben die Internet-Distributionsdienste unter den grundsätzlich positiv gegenüber diesen Diensten gestimmten Gamer ihr Nutzermaximum schon im Ansatz erreicht. Andererseits laufen im Massenmarkt die Dinge auch wesentlich langsamer ab und dürfte doch eine sehr beachtenswerte Zahl wie 54 Prozent Steam-Nutzer noch lange Zeit unerreicht bleiben. In diesem Punkt liegt die Steam-Konkurrenz im übrigen auch unter den Umfrage-Teilnehmern noch weit zurück: Games for Windows nutzen 13 Prozent und andere Dienste neben Steam und GfW kummuliert 17 Prozent. Die Ausnahmestellung von Steam wird noch deutlicher, wenn man die Anzahl der Steamnutzer ins Verhältnis nur zu den insgesamten Nutzern solcher Dienste setzt: Von denjenigen Umfrage-Teilnehmern, welche Internet-Distributionsdienste nutzen, sind satte 97 Prozent Steam-Nutzer.

Genauso wie es aber energische Beführworter dieser Dienste gibt, gibt es aber auch entschiedene Gegner - und diese haben es in der heutigen Zeit, wo doch einiges an Spielematerial exklusiv bei Steam erscheint, immer schwieriger. Deswegen sind die Fragen nach dem Alternativbezug von Steam/GfW-verdongelten Spielen doch recht interessant, auch wenn sie rechtliche Grauzonen berühren: Dabei halten sich die drei Antwortmöglichkeiten in etwa die Waage, wovon zwei immerhin den Spieleentwickler nicht um seine Entlohnung bringen. Gerade dieser Punkt sollte Pirateriebekämpfern zu denken geben: In der Mehrheit sind die Spieler trotz für sie ungangbarer Vertragsbedingungen doch bereit, zu zahlen oder eben zu verzichten. Das Problem liegt somit mehrheitlich nicht bei der problemlosen Verfügbarkeit von Raubkopien, sondern eher an den Diensten Steam, Games for Windows & Co. selber.

Die News des 1. März hatten u.a. auch die neuen SATA-III-SSDs zum Thema und präsentierten dazu auch eine kurze Übersicht der bisher vorgestellten SATA-III-Modelle. Aus der Disussion zu dieser Meldung kamen dann einige Anregungen zur Vervollständigung dieser Übersicht, welche wie hiermit aufgreifen und diese Übersicht der SATA-III-SSDs nochmals aufstellen wollen. Dabei konnten auch einige technische Angaben präzisiert werden, so daß sich die Performanceklassen der jeweiligen SSDs besser erkennen lassen. Diese hängen primär an den verbauten Controllern, wovon es derzeit im Consumer-Markt drei Stück mit SATA-III-Fähigkeiten gibt: Der eher gemächliche Marvell 88SS9174-BJP2 sowie die beiden schnelleren Varianten Marvell 88SS9174-BKK2 und SandForce SF-2200.





Lesen
Schreiben
Größen und Preise





A-Data S501 V2
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BJP2)
64GB: 355 MB/sec
128GB: 355 MB/sec
256GB: 355 MB/sec
64GB: 75 MB/sec
128GB: 140 MB/sec
256GB: 215 MB/sec
64GB ab 114 Euro
128GB ab 234 Euro
256GB ab 463 Euro



A-Data S511
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 520 MB/sec
bis zu 520 MB/sec
60GB, 120GB, 240GB, 480GB
(verfügbar Ende April)



Corsair Performance 3 Series
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
64GB: 365 MB/sec
128GB: 410 MB/sec
256GB: 480 MB/sec
64GB: 110 MB/sec
128GB: 210 MB/sec
256GB: 320 MB/sec
64GB ab 134 Euro
128GB ab 256 Euro
256GB ab 520 Euro



Corsair Force Series GT
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 520 MB/sec
bis zu 500 MB/sec
(verfügbar zweites Quartal)



Intel SSD 510 Series
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
120GB: 450 MB/sec
250GB: 500 MB/sec
120GB: 210 MB/sec
250GB: 315 MB/sec
120GB ab 246 Euro
250GB ab 509 Euro



Micron C300 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BJP2)
64GB: 345 MB/sec
128GB: 345 MB/sec
256GB: 345 MB/sec
64GB: 75 MB/sec
128GB: 135 MB/sec
256GB: 215 MB/sec
64GB ab 115 Euro
128GB ab 209 Euro
256GB ab 427 Euro



Micron C400 RealSSD
(MLC, Controller: Marvell 88SS9174-BKK2)
64GB: 415 MB/sec
128GB: 415 MB/sec
256GB: 415 MB/sec
512GB: 415 MB/sec
64GB: 95 MB/sec
128GB: 175 MB/sec
256GB: 260 MB/sec
512GB: 260 MB/sec
64GB, 128GB, 256GB, 512GB
(verfügbar März)



OCZ Vertex 3
(MLC, Controller: SandForce SF-2200)
bis zu 550 MB/sec
bis zu 525 MB/sec
120GB ab 239 Euro
240GB ab 458 Euro
480GB ab 1568 Euro





Zum SandForce-Controller liegen derzeit noch keine vollständigen Daten zu den Geschwindigkeiten der einzelnen SSD-Größen vor, ein erster Test bei AnandTech deutet aber auf ein Leistungspotential ganz in der Nähe des Marvell-Controllers 88SS9174-BKK2 hin: Der Marvell-Controller erreicht bei einer 256GB-SSD (je nach SSD) beim Lesen 415 bis 480 MB/sec und beim Schreiben 260 bis 320 MB/sec, im Test des SandForce-Controllers einer OCZ Vertex 3 bei AnandTech kamen 494 MB/sec beim Lesen und 274 MB/sec beim Schreiben heraus. Grob kann man sich für den SandForce SF-2200 Controller also an den Werten des Marvell-Controllers 88SS9174-BKK2 orientieren, um das Leistungspotential der SSDs mit diesem neuen SandForce-Controller einschätzen zu können. SSDs mit dem schon einige Zeit im Markt befindlichen Marvell-Controller 88SS9174-BJP2 fallen dagegen gerade mit kleineren Größen klar in der Schreibperformance ab, allerdings ist zumindest die Leseperformance dieser SSDs immer noch anständig mit Leseraten von um die 350 MB/sec.